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Ankleider/in / Garderobier/e: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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Fachkräfte in der Requisite

Das übernimmt KI.

4 von 8 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Bügeln0%
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Textil - Materialkunde0%
Kostüme, Fundus verwalten0%

Du bleibst relevant.

Ankleider/innen bzw. Garderobiers/Garderobieren kümmern sich um die Garderobe von Darstellern und Darstellerinnen. Sie stellen die benötigten Kostüme bereit und leisten beim An-und Umkleiden Unterstützung.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Belastbarkeit
Zuverlässigkeit
Gewissenhaftigkeit
Eigenverantwortung

Gehalt

3.922 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.397 €

Oberes Viertel

4.327 €

Fachliche Stärken i

WaschenWartung, Reparatur, InstandhaltungOrganisationBügelnGummiauskleiden, -umkleiden

1.235

Beschäftigte i

76

Offene Stellen i

Arbeitslose i

770

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

50%50%50%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.235+8% seit 2012
1.2351.1331.030
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.922 €+45%
4.327 €3.262 €2.196 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
17Stellen 2024
770Arbeitslose 2024
7703873
20122024

Ankleider/in / Garderobier/e im KI-Check: die Daten im Detail

Ankleider/in / Garderobier/e erreicht im KI-Check einen Score von 60%. Damit liegt Ankleider/in / Garderobier/e über dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe, der bei 45% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 8 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 4 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Bügeln, Nähen, Textil - Materialkunde und Kostüme, Fundus verwalten. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Änderungsschneiderei, Theaterschneiderei, Wäsche- und Kleiderpflege und An- und Umkleiden (Theater) — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 1.235 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 2% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.922 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.397 € bis 4.327 €), gestiegen um 15% seit 2019. Zuletzt waren rund 76 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Waschen, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Organisation, Bügeln und Gummiauskleiden, -umkleiden. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Sonstige Berufe · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Ankleider/in / Garderobier/e?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Ankleider/in / Garderobier/e

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Das Anforderungsprofil für Ankleider/in / Garderobier/e verschiebt sich bis 2030

Stand: Juni 2026 wird bei diesem Beruf vor allem eines sichtbar: Nicht das komplette Berufsbild verschwindet, aber die Mischung aus handwerklichen, organisatorischen und betreuenden Aufgaben verändert sich deutlich. Beim KI-Risiko-Score von 60 geht es weniger um eine Ersetzung des gesamten Berufs als um einen Umbau im Inneren. Viele Tätigkeiten rund um Bügeln, Nähen, Textil - Materialkunde und das Kostüme, Fundus verwalten lassen sich technisch stärker standardisieren oder mit digitalen Hilfsmitteln unterstützen. Gleichzeitig bleiben die Tätigkeiten, bei denen es auf Tempo, Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis ankommt, besonders wichtig.

Das passt zu den größeren Arbeitsmarkttrends: Das IAB sieht in Deutschland weiterhin viele Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial, betont aber zugleich, dass das in der Vergangenheit meist nicht zu einem schnellen Beschäftigungsabbau geführt hat, sondern eher zu langsamerem Wachstum. Für Deinen Beruf heißt das: Die entscheidende Frage ist nicht, ob es Dich bald noch gibt, sondern welche Aufgaben in Zukunft stärker von Technik begleitet werden und welche klar menschlich bleiben.

Welche Aufgaben eines Ankleiders bleiben unter Druck

Besonders anfällig sind bei Dir die Teile der Arbeit, die sich gut beschreiben, wiederholen und standardisieren lassen. Dazu gehören vor allem:

  • Bügeln und andere klar definierte Pflegeabläufe
  • Nähen bei einfachen, wiederkehrenden Änderungen
  • Textil - Materialkunde als Wissensbereich, der sich digital gut unterstützen lässt
  • Kostüme, Fundus verwalten, also Ordnung, Zuordnung und Bestandslogik
  • Teile von Waschen sowie Routinen der Wäsche- und Kleiderpflege
  • organisatorische Dokumentation rund um Bestände, Reparaturen und Übergaben

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt ein wichtiges Muster: KI ist besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Körperliche Arbeit ist deutlich schwächer betroffen. Für Deinen Beruf heißt das nicht, dass eine Maschine das An- und Umkleiden im Theater einfach übernimmt. Aber alles, was mit Listen, Abläufen, Pflegehinweisen, Bestandsinformationen oder standardisierten Handgriffen zu tun hat, wird zunehmend digital begleitet.

Auch der internationale Blick ist klar: Der IWF ordnet viele Jobs in Industrieländern als KI-exponiert ein, weil dort ein großer Teil der Arbeit aus kognitiven Tätigkeiten besteht. Bei Dir ist die Exposition anders gelagert als in reinen Büroberufen, aber der Druck kommt ebenfalls aus der Mischung von Organisation, Dokumentation und Routinehandwerk.

Welche Fähigkeiten bei Ankleider/in / Garderobier/e an Bedeutung gewinnen

Was zukunftssicherer wird, ist der Teil des Berufs, der sich nicht einfach automatisieren lässt. Dazu zählen vor allem Änderungsschneiderei, Theaterschneiderei, Wäsche- und Kleiderpflege und das An- und Umkleiden (Theater). Gerade im Theater zählt nicht nur, dass ein Kostüm passt, sondern auch, dass es in der richtigen Szene, im richtigen Moment und unter Zeitdruck verfügbar ist. Genau dort bleibt menschliche Präsenz schwer ersetzbar.

Wichtig werden außerdem Kompetenzen, die im Beruf bereits angelegt sind:

  • Organisation für wechselnde Produktionen und schnelle Abläufe
  • Teamfähigkeit im Zusammenspiel mit Maske, Bühne und Kostümabteilung
  • Belastbarkeit, wenn Premieren, Umbesetzungen oder Notfälle dazukommen
  • Zuverlässigkeit, weil Übergaben und Verfügbarkeiten exakt stimmen müssen
  • Gewissenhaftigkeit, damit Kostüme, Accessoires und Änderungen sauber dokumentiert sind
  • Eigenverantwortung, wenn Du vor Ort schnelle Entscheidungen treffen musst

Hier zeigt sich auch ein Muster aus der Anthropic-Auswertung: KI wird in vielen Berufen eher ergänzend genutzt als direkt ersetzend. Für Deinen Beruf ist das plausibel. KI kann bei Planung, Dokumentation oder Materialverwaltung helfen, aber sie ersetzt nicht die situative Anpassung an eine Schauspielerin, einen Darsteller, eine Szene oder einen plötzlichen Schaden am Kostüm.

Was der KI-Score für Deinen Beruf wirklich bedeutet

Der Score von 60 signalisiert: Dein Beruf hat einen spürbaren Veränderungsdruck, aber keinen automatischen Abbaupfad. Das ist auch deshalb wichtig, weil das IAB betont, dass hohe Substituierbarkeit in der Praxis selten sofort zu weniger Beschäftigung führt. Häufig verschiebt sich vielmehr der Aufgabenmix. Genau das ist bei Dir wahrscheinlich: klassische Bearbeitung nimmt ab, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben gewinnen an Gewicht.

Für Dich heißt das konkret, dass nicht nur handwerkliche Präzision zählt, sondern auch die Fähigkeit, mit digitalen Beständen, schnelleren Abstimmungen und eventuell KI-gestützter Planung umzugehen. Wer Abläufe mitdenkt, Materialströme sauber organisiert und flexibel mit Produktionsteams arbeitet, bleibt besonders wertvoll.

Nächste Schritte für Ankleider/in / Garderobier/e

Wenn Du in diesem Beruf arbeitest, lohnt sich der Fokus auf drei Richtungen:

  • Digitale Ordnungssysteme lernen: Fundus, Ausleihe, Reparaturen und Pflege digital mitdenken.
  • Handwerk plus Kommunikation verbinden: Änderungsschneiderei und Theaterschneiderei bleiben stark, wenn Du sie mit klarer Abstimmung kombinierst.
  • Schnelligkeit und Verlässlichkeit ausbauen: Im Theater wird Deine Qualität oft an der Reaktion in stressigen Momenten gemessen.

Auch der Stellenmarkt zeigt den Trend: Nach dem ChatGPT-Start sind vor allem strukturierte, repetitive Tätigkeiten unter Druck geraten, während analytische, technische und kreative Arbeit an Bedeutung gewonnen haben. Übertragen auf Deinen Beruf heißt das: Je stärker Du Routine in verlässliche, gut dokumentierte Prozesse überführst und zugleich die improvisierenden, serviceorientierten Teile ausbaust, desto robuster wird Dein Profil.

Die gute Nachricht: Dein Beruf lebt nicht von Einzeltätigkeiten allein, sondern von Zusammenspiel, Timing und Vertrauen. Genau das lässt sich nur begrenzt automatisieren.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-gestützte Bestandsverwaltungdigitale Fundus-Software

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Ankleider/in / Garderobier/e beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Häufige Fragen zu Ankleider/in / Garderobier/e