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Arbeitsvermittler/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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Spezialisten in der Personaldienstleistung

Das übernimmt KI.

11 von 21 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Lohn-, Gehalts-, Tarifwesen0%
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VerBIS (Vermittl.,Berat.,Infosystem d. Bundesagentur f. Arb)0%
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Du bleibst relevant.

Arbeitsvermittler/innen beraten und vermitteln Arbeitnehmerkunden/-kundinnen der Bundesagentur für Arbeit in den Arbeits-und Ausbildungsmarkt. Im Arbeitgeberservice unterstützen sie Unternehmen bei der Mitarbeitersuche und Personalgewinnung.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Dialogfähigkeit Kundenorientierung

Gehalt

4.276 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.467 €

Oberes Viertel

5.509 €

Fachliche Stärken i

LeasingManagementChange-ManagementMicrosoft OfficeIT-Service-Management (ITSM)

36.645

Beschäftigte i

9.141

Offene Stellen i

Arbeitslose i

4.819

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

71%36%0%
20132022: 63%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

36.645+464% seit 2012
36.64521.5736.501
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.276 €+18%
5.509 €4.032 €2.554 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.348Stellen 2024
4.819Arbeitslose 2024
4.8192.45896
20122024

Arbeitsvermittler/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 61% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Arbeitsvermittler/in verändern könnte. Damit liegt Arbeitsvermittler/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe, der bei 45% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 63% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 21 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 11 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Lohn-, Gehalts-, Tarifwesen, Personalbeschaffung, Private Arbeitsvermittlung, Arbeitsförderungsrecht, Arbeitsrecht und Berufsbildungsrecht und 5 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Personalberatung, Berufsberatung, Arbeitsmarktpolitik, Unterricht, Schulung (außerschulischer Bereich) und Psychologie und 4 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 36.645 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 164% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.276 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.467 € bis 5.509 €), gestiegen um 11% seit 2019. Zuletzt waren rund 9.141 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Leasing, Management, Change-Management, Microsoft Office und IT-Service-Management (ITSM). Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Dialogfähigkeit Kundenorientierung.

Mehr dazu: alle Berufe in Sonstige Berufe · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Arbeitsvermittler/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Arbeitsvermittler/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Arbeitsvermittler/in: Warum dein KI-Risiko über dem Berufsfeld liegt

Mit einem KI-Risiko-Score von 61 liegt dein Beruf deutlich über dem Durchschnitt des Berufsfelds „Sonstige Berufe“ mit 45. Das heißt nicht, dass die Arbeit verschwindet. Aber es heißt: Ein spürbarer Teil der Kerntätigkeiten ist technisch gut angreifbar, und genau dort verändert KI gerade den Arbeitsalltag. Stand: Juni 2026.

Besonders betroffen sind bei dir Tätigkeiten wie Recherche, Informationsbeschaffung, Arbeitsvermittlung, Bewerberauswahl, Personalbeschaffung und Teile von VerBIS (Vermittl.,Berat.,Infosystem d. Bundesagentur f. Arb). Genau diese Aufgaben sind oft strukturiert, regelbasiert und datengetrieben. KI kann sie schnell vorsortieren, zusammenfassen, vergleichen oder für den nächsten Bearbeitungsschritt vorbereiten.

Warum Arbeitsvermittler/in anders betroffen ist als viele andere Berufe

Dein Beruf hat zwei Seiten: eine stark administrative und eine stark menschliche. Die administrative Seite ist für KI besonders zugänglich. Dort geht es um das Sichten von Profilen, das Abgleichen von Anforderungen, das Vorbereiten von Gesprächen oder das Formulieren standardisierter Texte. Die menschliche Seite bleibt wichtiger, je stärker es um Vertrauen, Motivation, Konflikte oder Passgenauigkeit geht.

Gerade die Tätigkeiten aus dem Bereich Arbeitsförderungsrecht, Arbeitsrecht, Berufsbildungsrecht, Lohn-, Gehalts-, Tarifwesen und Private Arbeitsvermittlung sind nicht einfach „wegautomatisierbar“, aber sie werden durch KI schneller und effizienter. Das verschiebt den Beruf von der reinen Bearbeitung hin zu mehr Prüfung, Steuerung und Beratung.

Das passt zu einem breiteren Trend: Laut einer deutschen Studie verändert KI vor allem den Aufgabenmix innerhalb von Berufen. Klassische Bearbeitung nimmt ab, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben gewinnen. Genau das sieht man bei der Arbeitsvermittlung schon jetzt: weniger manuelle Suche, mehr Auswahl, Priorisierung und Qualitätskontrolle.

Was Studien für die Arbeitsvermittlung zeigen

Die IAB-Studien 2025 sind für deinen Beruf besonders relevant, weil sie nicht nur auf ganze Berufe schauen, sondern auf die Kerntätigkeiten. Das Ergebnis ist klar: In Deutschland arbeiten 38 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial. Gleichzeitig zeigt das IAB, dass ein hohes Potenzial in der Vergangenheit selten zu echtem Jobabbau geführt hat. Meist ging es um langsameres Wachstum und veränderte Aufgaben.

Für dich ist wichtig: Das IAB sieht den stärksten jüngeren Anstieg des Substituierbarkeitspotenzials gerade in Expertenberufen, vor allem in IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen. Auch wenn deine Rolle nicht zu diesen klassischen Tech-Berufen gehört, zeigt der Befund etwas Grundsätzliches: KI greift zuerst dort an, wo Informationen verarbeitet, verglichen und in Entscheidungen übersetzt werden.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen stützt genau das. Am stärksten KI-anwendbar sind dort Schreiben, Kundenservice, Telefonvertrieb, Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Das ist für Arbeitsvermittler/innen wichtig, weil ein großer Teil der Arbeit aus Gesprächsvorbereitung, Dokumentation, Texten und Erklärung besteht. Zugleich zeigt dieselbe Studie: KI ist bisher schwächer bei Aufgaben, die präzise Einschätzung, Kontext und Verantwortung brauchen.

Auch der IWF ordnet den Berufskontext ein: In Industrieländern wie Deutschland sind rund 60 % der Jobs KI-exponiert, weil hier viele wissensintensive Tätigkeiten vorkommen. Arbeitsvermittlung gehört genau in diesen Bereich. Es ist also kein Nischenfall, sondern Teil eines breiten Strukturwandels in der Wissensarbeit.

Was das für deine täglichen Tätigkeiten heißt

Für dich wird KI vor allem dort nützlich, wo sie Vorarbeit leistet. Typische Anwendungsfelder sind:

  • Vorselektieren von Profilen und Stellen
  • Zusammenfassen von Lebensläufen und Stellenanzeigen
  • Formulieren von Gesprächsnotizen, Anschreiben oder Vermittlungsvorschlägen
  • Strukturieren von Fällen im System
  • Prüfen von Anforderungen gegen Qualifikationen
  • Erstellen von Varianten für Bewerbertraining oder Berufsberatung

Weniger gut geeignet ist KI dort, wo du mit widersprüchlichen Lebenslagen, Unsicherheit, Motivation, Konflikten oder geringer Veränderungsbereitschaft zu tun hast. Genau hier bleiben Kundenberatung, -betreuung, Personalberatung, Berufsberatung, Psychologie, Verhaltens-, Kommunikationstraining und Bewerberbeurteilung zentral.

Der entscheidende Punkt ist also nicht, ob KI in deinem Beruf vorkommt. Sie kommt vor. Die Frage ist, welche Teile du bewusst an KI abgibst und welche du als professionelle Kernleistung behältst.

Fazit für Arbeitsvermittler/in: So solltest du dich positionieren

Der hohe Score bedeutet für dich vor allem: Die Routineanteile werden kleiner, die Beratungs- und Steuerungsanteile größer. Wer sich nur als „Vermittlungs- und Dokumentationsstelle“ versteht, gerät unter Druck. Wer dagegen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Dialogfähigkeit Kundenorientierung mit digitaler Souveränität verbindet, bleibt sehr relevant.

Besonders stark wird dein Profil, wenn du KI für Recherche, Struktur und Entwürfe nutzt, aber die Bewertung, Entscheidung und Beziehungsgestaltung selbst führst. Fachlich helfen dir dabei Kenntnisse in Management, Change-Management, Microsoft Office und IT-Service-Management (ITSM). Der Beruf verändert sich also nicht weg, sondern hin zu mehr Fallsteuerung, mehr Qualität und mehr menschlicher Einordnung.

Erwähnte KI-Tools

VerBISMicrosoft OfficeCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Arbeitsvermittler/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Arbeitsvermittler/in