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Auktionator/in, Versteiger(er/in): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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Fachkräfte in Handelsmaklerei und Auktion

Das übernimmt KI.

8 von 11 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Auktionatoren und Auktionatorinnen versteigern im Auftrag von Privatpersonen, Gewerbetreibenden und Insolvenzverwaltern Gegenstände, Immobilien oder Rechte.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

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Beschäftigte i

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20132022

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20122024

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StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
7Arbeitslose 2024
105
20122024

Auktionator/in, Versteiger(er/in) im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Auktionator/in, Versteiger(er/in) beträgt 58%. Damit liegt Auktionator/in, Versteiger(er/in) unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Handel & Verkauf (72%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 33% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 11 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 8 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Antiquitätenhandel, Kunsthandel, Versteigern, Warengeschäfte, Abrechnung und Auftragsannahme, -bearbeitung und 2 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Taxieren, Bewerten, Abschätzen und Kundenberatung, -betreuung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 288 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 9% gesunken.

Mehr dazu: alle Berufe in Handel & Verkauf · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Auktionator/in, Versteiger(er/in)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Auktionator/in, Versteiger(er/in)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Die Auktion beginnt oft lange vor dem ersten Aufruf: Waren annehmen, den Wareneingang kontrollieren, Kataloge vorbereiten, Beschreibungen prüfen, Gebote nachvollziehen und am Ende sauber abrechnen. Genau an diesen Schnittstellen zeigt sich, wo KI im Beruf bereits viel Druck ausübt — und wo sie nur einen Teil der Arbeit abnimmt. Stand: Juni 2026 ist das Bild deshalb zweigeteilt: Ein Teil der organisatorischen und textnahen Aufgaben lässt sich gut unterstützen, die eigentliche Versteigerung bleibt jedoch stark von Urteil, Präsenz und Vertrauen geprägt.

Was KI bei Auktionator/in, Versteiger(er/in) übernimmt

Der KI-Risiko Score von 58 liegt im mittleren Bereich. Das passt gut zu einem Beruf, in dem nicht die ganze Tätigkeit automatisierbar ist, aber mehrere Kerntätigkeiten klar technisch angreifbar sind. Besonders dort, wo es um Katalogisieren, Bestanderschließung (Archiv, Bibl., Museum), Abrechnung, Auftragsannahme, -bearbeitung oder standardisierte Warengeschäfte geht, kann KI Arbeit beschleunigen und teilweise ersetzen.

Die IAB-Forschung zeigt generell, dass ein hohes Substituierbarkeitspotenzial in Deutschland nicht automatisch zu Stellenabbau führt, sondern häufig erst einmal das Wachstum bremst. Für den Beruf heißt das: KI übernimmt nicht zwingend die Rolle der Auktion, aber sie kann die Vorarbeit schlanker machen. Gerade bei schriftlichen Beschreibungen, Sortierungen, Zuordnungen und Routinen ist das Potenzial hoch, weil diese Aufgaben gut strukturierbar sind.

Die Microsoft-Analyse zu 200.000 Copilot-Konversationen bestätigt diesen Trend indirekt: Besonders gut geeignet sind KI-Systeme für Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Übertragen auf den Auktionsalltag betrifft das vor allem die Formulierung von Losbeschreibungen, interne Notizen, Standardmails an Bietende oder die Vorstrukturierung von Katalogen. Auch das Erstellen von Entwürfen für Angebots- und Ablaufinformationen lässt sich durch KI deutlich beschleunigen.

Was bei der Versteigerung menschlich bleibt

Trotz aller Automatisierung bleibt der Kern des Berufs menschlich. Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Taxieren, Bewerten, Abschätzen und Kundenberatung, -betreuung sind Tätigkeiten, bei denen KI zwar Hinweise liefern kann, aber nicht die Verantwortung trägt. Gerade bei Kunst, Antiquitäten oder seltenen Objekten geht es nicht nur um Daten, sondern um Zustand, Provenienz, Marktgefühl, Vertrauen und den richtigen Ton gegenüber Kundinnen und Kunden.

Auch das Versteigern selbst ist mehr als das Ausrufen von Geboten. Eine gute Auktion lebt von Präsenz, Tempo, Reaktionsfähigkeit und dem sicheren Lesen des Raums. Wer bietet noch zögerlich? Wo braucht es Nachfragen? Wann muss man nachfassen, vermitteln oder Ruhe in einen unklaren Ablauf bringen? Diese soziale und situative Feinsteuerung gehört zu den Bereichen, in denen KI derzeit deutlich schwächer ist.

Die Forschung des IWF weist darauf hin, dass besonders wissensnahe, kognitive Berufe stark KI-exponiert sind — in Industrieländern wie Deutschland sogar besonders deutlich. Genau deshalb ist der Beruf nicht „safe“, aber auch nicht leicht ersetzbar. Die entscheidende Frage ist nicht, ob KI mitarbeitet, sondern welche Verantwortung du behältst: Bewertung, Vertrauen, Auswahl und Abschluss.

Was Beschäftigte bei Auktionen und im Handel tun können

Wer im Auktionsumfeld arbeitet, sollte KI nicht als Gegner, sondern als Vorstufe guter Arbeit sehen. Sinnvoll ist vor allem, die Aufgaben zu trennen:

  • KI für Vorbereitung nutzen: Entwürfe für Katalogtexte, Objektbeschreibungen, Zusammenfassungen und Standardkommunikation erstellen lassen.
  • Menschliche Prüfung sichern: Bewertungen, Zuschreibungen, Marktpreise und rechtlich relevante Angaben immer selbst kontrollieren.
  • Datenqualität verbessern: Je sauberer Objektstammdaten, Zustandsnotizen und bisherige Verkaufshistorien gepflegt sind, desto besser kann KI unterstützen.
  • Beratung stärken: Wenn Routinearbeit schneller geht, bleibt mehr Zeit für Kundenberatung, -betreuung und für die Argumentation bei hochwertigen Objekten.
  • KI als Assistenz verstehen: Nicht das Ergebnis blind übernehmen, sondern Entwürfe, Vergleichslisten und Formulierungen als Arbeitshilfe nutzen.

Der Arbeitsmarkt verändert sich auch hier eher von innen als durch einen plötzlichen Bruch. Die Stellenmarkt-Daten zeigen allgemein: Nach dem ChatGPT-Start sanken Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegten. Das passt zu diesem Berufsfeld gut: Je stärker du dich auf Einschätzung, Beratung und kuratierte Expertise konzentrierst, desto robuster wird deine Rolle.

Was der Beruf von Auktionator/in, Versteiger(er/in) langfristig braucht

Der Beruf wird nicht verschwinden, aber er wird sich stärker entlang der Grenze zwischen Routine und Urteil sortieren. Alles, was sich standardisieren lässt — Abrechnung, Auftragsannahme, -bearbeitung, Warenannahme, Wareneingangskontrolle oder Teile des Katalogisieren, Bestanderschließung (Archiv, Bibl., Museum) — wird effizienter und teilweise automatisiert. Alles, was Vertrauen, Einordnung und Verhandlung braucht, bleibt menschlich.

Für dich heißt das: Wer KI souverän nutzt, gewinnt Zeit für die eigentliche Wertschöpfung. Und genau dort liegt in diesem Beruf die Zukunft — nicht im reinen Verwalten, sondern im sicheren Bewerten, im glaubwürdigen Auftreten und im professionellen Umgang mit Kundschaft und Objekten.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-Assistenzsysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Auktionator/in, Versteiger(er/in) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Häufige Fragen zu Auktionator/in, Versteiger(er/in)