Analyse läuft

Beamt(er/in) - Bundesagentur für Arbeit (geh. Dienst): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

5%2013
45%2016
55%2019
59%2022
58%2026*
Ergebnis teilen

Spezialisten in der Sozialverwaltung und -versicherung

Das übernimmt KI.

19 von 36 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Aufbauorganisation0%
Personalplanung0%
Sachbearbeitung0%
Arbeitsförderungsrecht0%
Arbeitsrecht0%
Ausbildungsförderungsrecht0%
Beamtenrecht0%
Berufsbildungsrecht0%
Haushaltsrecht0%
Öffentliches Dienstrecht0%
Sozialhilferecht0%
Sozialrecht0%
Sozialversicherungsrecht0%
Vertragsrecht0%
Verwaltungsrecht0%
Arbeitsvermittlung0%
Ausbildungsvermittlung0%
VerBIS (Vermittl.,Berat.,Infosystem d. Bundesagentur f. Arb)0%
Bewerberauswahl0%

Du bleibst relevant.

Beamte und Beamtinnen des gehobenen Dienstes bei der Bundesagentur für Arbeit sind in der Regel in einer Agentur für Arbeit als Sachbearbeiter/innen in allen Aufgabenbereichen der Arbeitsverwaltung, als Arbeitsvermittler/innen, Arbeits-oder Berufsberater/innen beschäftigt.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Belastbarkeit
Organisationsfähigkeit

Gehalt

5.654 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.960 €

Oberes Viertel

6.297 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeSozialversicherungsrechtGruppenarbeitManagementGesetzliche Krankenversicherung

4.835

Beschäftigte i

142

Offene Stellen i

Arbeitslose i

13

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

59%32%5%
20132022: 59%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

4.835-3% seit 2012
5.4435.0154.586
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.654 €+48%
6.297 €4.897 €3.496 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
27Stellen 2024
13Arbeitslose 2024
32219
20122024

Beamt(er/in) - Bundesagentur für Arbeit (geh. Dienst) im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 58% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Beamt(er/in) - Bundesagentur für Arbeit (geh. Dienst) verändern könnte. Damit liegt Beamt(er/in) - Bundesagentur für Arbeit (geh. Dienst) unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Finanzen & Verwaltung (63%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 59% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 36 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 19 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Aufbauorganisation, Personalplanung, Sachbearbeitung, Arbeitsförderungsrecht, Arbeitsrecht und Ausbildungsförderungsrecht und 13 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Qualitätsmanagement, Kundenberatung, -betreuung, Personalwesen, Berufsberatung, Haushaltswesen (öffentliche Verwaltung) und Öffentliches Auftragswesen und 11 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 4.835 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 5% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.654 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.960 € bis 6.297 €), gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 142 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Sozialversicherungsrecht, Gruppenarbeit, Management und Gesetzliche Krankenversicherung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Belastbarkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Finanzen & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Beamt(er/in) - Bundesagentur für Arbeit (geh. Dienst)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Beamt(er/in) - Bundesagentur für Arbeit (geh. Dienst)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

KI-Risiko im gehobenen Dienst der Bundesagentur für Arbeit: 58 statt 63 im Berufsfeld

Mit einem KI-Risiko-Score von 58 liegt dieser Beruf unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Finanzen & Verwaltung (63). Das ist wichtig: Die Tätigkeit ist damit nicht unter den am stärksten gefährdeten Berufen, aber klar im Bereich, in dem sich Aufgaben spürbar verschieben. Stand: Juni 2026. Entscheidend ist hier weniger, ob der Beruf „verschwindet“, sondern welche Teile der Arbeit standardisiert, geprüft und digital unterstützt werden – und welche Teile gerade wegen der Komplexität menschlich bleiben.

Typisch für den gehobenen Dienst bei der Bundesagentur für Arbeit sind Aufgaben, die zwischen Sachbearbeitung, Arbeitsvermittlung, Ausbildungsvermittlung, Bewerberauswahl, Berufsberatung, Kundenberatung, -betreuung und dem Umgang mit Rechts- und Verwaltungsfragen liegen. Dazu kommen Themen wie Arbeitsförderungsrecht, Arbeitsrecht, Sozialrecht, Sozialversicherungsrecht, Verwaltungsrecht, Beamtenrecht, Haushaltsrecht und der Einsatz von VerBIS. Genau diese Mischung macht den Beruf KI-relevant: Einerseits gibt es strukturierte Prüfung, Dokumentation und Fallbearbeitung. Andererseits geht es oft um Einzelfälle, Zielkonflikte, Beratung und Entscheidung unter Unsicherheit.

Warum Beamt(er/in) - Bundesagentur für Arbeit (geh. Dienst) anders betroffen ist

Der Beruf hat einen mittleren bis erhöhten Automatisierungsdruck, aber nicht nur wegen der Rechts- und Aktenarbeit. Besonders anfällig sind Tätigkeiten wie Sachbearbeitung, Personalplanung, Arbeitsvermittlung, Ausbildungsvermittlung, Bewerberauswahl und die Arbeit in VerBIS. Hier können KI-Systeme Daten zusammenführen, Texte vorschlagen, Profile vorsortieren, Informationen aus Akten strukturieren und Standardanfragen vorbereiten. Das passt zu einem breiteren Befund aus der IAB-Forschung: Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial wachsen oft nicht einfach weg, sondern verändern sich von innen.

Gerade bei der Bundesagentur für Arbeit ist das sichtbar: Nicht die gesamte Rolle wird automatisiert, sondern der Aufgabenmix. Routineanteile in der Sachbearbeitung oder bei der Prüfung von Unterlagen dürften eher schrumpfen, während Qualitätsmanagement, Berufsberatung, Kundenberatung, -betreuung, Bewerberbeurteilung, Arbeitsmarktpolitik und Schnittstellenarbeit wichtiger werden. Das heißt auch: Wer in diesem Beruf arbeitet, muss weniger nur „bearbeiten“ und mehr einordnen, steuern, erklären und verantworten.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen hilft bei der Einordnung: Besonders gut lassen sich mit KI Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau diese Muster passen teilweise zu deinem Alltag, etwa bei Schreiben von Vermerken, Formulierungen für Bescheide, Gesprächsvorbereitung oder der Aufbereitung von Fallinformationen. Aber die gleiche Studie zeigt auch Grenzen: Präzise Datenanalyse oder Bilderzeugung sind schwächer, und die menschliche Bewertung bleibt zentral, wenn es um rechtliche Folgen, Fairness und Beratung in schwierigen Lebenslagen geht.

Studienlage: Was das für Beratung, Recht und Vermittlung bedeutet

Der Internationale Währungsfonds ordnet Deutschland als Land mit hoher KI-Exposition ein, weil hier viele kognitive und wissensnahe Tätigkeiten vorkommen. Das trifft den gehobenen Dienst in der Bundesagentur für Arbeit ziemlich direkt: Die Arbeit ist stark schrift-, regel- und informationsbasiert. Gleichzeitig sagt der IWF nicht, dass diese Jobs einfach verschwinden. Eher steigt der Druck, Aufgaben neu zu schneiden und digitale Werkzeuge produktiv einzusetzen.

Auch die Anthropic-Auswertung ist für diesen Beruf aufschlussreich: In keinem Berufsfeld dominiert Automation klar; mehr als die Hälfte der KI-Nutzung ist Augmentation, also Zusammenarbeit von Mensch und KI. Genau darin liegt für dich der praktische Kern. Bei Bewerberauswahl, Bewerberbeurteilung, Berufsberatung und Arbeitsvermittlung kann KI Vorschläge liefern, Muster erkennen und Texte vorbereiten. Die eigentliche Entscheidung, das Abwägen sozialer Folgen und das Gespräch mit Menschen in oft belastenden Situationen bleiben jedoch menschliche Kernaufgaben.

Die OpenAI-Benchmarks zu echten Aufgaben zeigen zusätzlich, dass moderne Modelle bei vielen Wissensaufgaben erstaunlich nah an professionelle Qualität herankommen. Das ist für Berufe mit viel Verwaltungs- und Beratungssprache relevant: Standardbriefe, Zusammenfassungen, Erstentwürfe und die Strukturierung komplexer Fälle werden leichter automatisierbar. Genau deshalb werden Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Organisationsfähigkeit, Belastbarkeit, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit wichtiger – nicht als weiche Beigabe, sondern als eigentliche Berufsqualität.

Für die Beschäftigungsentwicklung spricht außerdem: In Deutschland nutzen bereits viele Beschäftigte KI bei der Arbeit, und die Forschung sieht bisher eher eine Verschiebung der Tätigkeiten als einen pauschalen Beschäftigungsabbau. Für deinen Beruf bedeutet das: Die Zahl der Stellen sagt wenig über die Zukunft einzelner Aufgaben. Ausschlaggebend ist, ob du KI als Werkzeug für Vorprüfung, Strukturierung und Dokumentation nutzen kannst, ohne die rechtliche und soziale Verantwortung aus der Hand zu geben.

Fazit für Beamt(er/in) - Bundesagentur für Arbeit (geh. Dienst)

Dein Beruf ist nicht „KI-gefährdet“ im einfachen Sinn, aber klar KI-verändert. Besonders alles rund um Sachbearbeitung, VerBIS, Standardkommunikation und vorstrukturierende Fallarbeit wird digitaler. Stabil bleiben die Teile, in denen du Rechtslage, Menschen und Vermittlungsziele zusammenbringen musst. Wer sich mit KI-gestützter Recherche, Dokumentation, Gesprächsvorbereitung und sauberer Prüfung auskennt, wird in diesem Beruf eher an Bedeutung gewinnen. Der Wandel trifft also nicht den Beruf als Ganzes, sondern verschiebt die Erwartungen an gutes Arbeiten deutlich nach oben.

Erwähnte KI-Tools

VerBISMicrosoft Office

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Beamt(er/in) - Bundesagentur für Arbeit (geh. Dienst) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Verwandte Berufe

Beamt(er/in) - Versorgungsverwaltung (geh. Dienst)Finanzen & Verwaltung
50%
Betriebswirt/in (Fachschule) - KrankenkassenFinanzen & Verwaltung
51%
Fachwirt/in - Gesetzl. Renten- und knappschaftl. Sozialvers.Finanzen & Verwaltung
45%
Fachwirt/in - KrankenkasseFinanzen & Verwaltung
48%
Alle Berufe in Finanzen & Verwaltung im KI-Check →

Häufige Fragen zu Beamt(er/in) - Bundesagentur für Arbeit (geh. Dienst)