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Beamt(er/in) - Feuerwehr (geh. techn. Dienst): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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NIEDRIGES RISIKO

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Spezialisten im Brandschutz

Das übernimmt KI.

7 von 23 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Beamte und Beamtinnen im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst nehmen als Einsatzleiter/innen bei der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung bei Unglücksfällen und Notständen leitende Funktionen wahr.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Einsatzbereitschaft
Eigenverantwortung

Gehalt

4.240 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.304 €

Oberes Viertel

5.542 €

Fachliche Stärken i

BrandschutzMicrosoft OfficeOrganisationWartung, Reparatur, InstandhaltungPlanung

5.366

Beschäftigte i

783

Offene Stellen i

Arbeitslose i

244

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

22%17%11%
20132022: 22%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

5.366+78% seit 2012
5.3664.1953.023
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.240 €+24%
5.542 €3.966 €2.390 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
119Stellen 2024
244Arbeitslose 2024
24414954
20122024

Beamt(er/in) - Feuerwehr (geh. techn. Dienst) im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Beamt(er/in) - Feuerwehr (geh. techn. Dienst) beträgt 20%. Damit liegt Beamt(er/in) - Feuerwehr (geh. techn. Dienst) unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe (45%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 22% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 23 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 7 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Bautechnik, Aufbauorganisation, Sachbearbeitung, Gerätekunde Brandschutztechnik, Dokumentation (technisch) und Rauch- und Wärmeabzugsanlagen und 1 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Explosionsschutz, Chemie, Kampfmittelräumdienst, -entschärfung, Brandbekämpfung, Brandschutz und Einsatzleitung (Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr) und 10 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 5.366 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 27% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.240 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.304 € bis 5.542 €), gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 783 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Brandschutz, Microsoft Office, Organisation, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Planung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft.

Mehr dazu: alle Berufe in Sonstige Berufe · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Beamt(er/in) - Feuerwehr (geh. techn. Dienst)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Beamt(er/in) - Feuerwehr (geh. techn. Dienst)

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

KI-Risiko im Vergleich zu anderen Berufen im Feld Feuerwehr

Mit einem KI-Risiko-Score von 20 liegt dieser Beruf deutlich unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe. Das passt gut zur Praxis: Hier geht es nicht um reine Bildschirmarbeit, sondern um Brandbekämpfung, Gefahrenabwehr (Prävention), Einsatzleitung (Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr), Rettungsmaßnahmen, Erste Hilfe und Einsatztaktik. Genau diese Tätigkeiten sind schwer standardisierbar, oft zeitkritisch und in realen Gefahrenlagen von Verantwortung, Erfahrung und Lagebeurteilung geprägt.

Gleichzeitig gibt es im gehobenen technischen Dienst Teile der Arbeit, bei denen KI und Software schon heute unterstützen können. Das betrifft vor allem Sachbearbeitung, Dokumentation (technisch), Aufbauorganisation, Gerätekunde Brandschutztechnik, Bautechnik, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sowie Einsatzrecht, -planung. Hier kann KI Muster erkennen, Texte vorstrukturieren, Informationen verdichten oder Unterlagen für Prüfungen und Planung schneller aufbereiten. Das verändert aber eher den Arbeitsmix als den Beruf selbst.

Warum Feuerwehr-Aufgaben anders betroffen sind

Der Kern dieses Berufs ist Einsatzunterstützung unter Unsicherheit. Wenn es um Gefahrenanalyse, Löschwasserförderung, -versorgung, Katastrophenschutz, Bergung (Rettungswesen) oder den Umgang mit Kampfmittelräumdienst, -entschärfung geht, ist der Handlungsspielraum für KI begrenzt. Die Verantwortung liegt bei Menschen, die Lage, Risiken und Prioritäten vor Ort einschätzen müssen. Auch Bereiche wie Explosionsschutz, Chemie, Umweltschutz, Umwelttechnik und Physik verlangen fachliches Urteil, das sich nicht einfach automatisieren lässt.

Anders sieht es bei planenden und dokumentierenden Aufgaben aus. Wo Informationen aus Einsatzberichten, Technikdaten, Wartungsunterlagen oder rechtlichen Vorgaben zusammengeführt werden, kann KI als Assistenzsystem helfen. Das kann die Vorbereitung von Feuerstättenschau, technische Prüfungen oder die interne Abstimmung erleichtern. Gerade dort, wo Routine, Wiederholung und klare Formate dominieren, steigt die Anwendbarkeit. Trotzdem bleibt die letzte Entscheidung im Feuerwehrdienst fast immer menschlich.

Hinzu kommt: Dieser Beruf ist stark auf Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft und Eigenverantwortung angewiesen. Diese Fähigkeiten sind nicht nur schwer ersetzbar, sondern in kritischen Lagen zentral. KI kann Wissen liefern, aber keine Führungsverantwortung übernehmen, keine Menschen aus Gefahr retten und keine Einsatztaktik im Zusammenspiel mit Polizei und Rettungsdienst umsetzen.

Was die Studienlage für den Feuerwehrdienst zeigt

Die IAB-Analysen zeigen für Deutschland, dass ein hoher Automatisierungs- oder Substituierbarkeitswert nicht automatisch zu Jobverlusten führt. Oft verschiebt sich zunächst nur der Aufgabenmix. Genau das ist für den gehobenen technischen Feuerwehrdienst plausibel: Mehr digitale Unterstützung in Verwaltung, Planung und Dokumentation, aber keine Verdrängung des eigentlichen Einsatzkerns.

Auch die Microsoft-Studie mit 200.000 realen Copilot-Gesprächen passt zu diesem Bild. Besonders gut unterstützt KI Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Weniger stark ist sie dort, wo körperliche Arbeit, Präzision in realen Umgebungen oder direkte Lagekontrolle gefragt sind. Für Feuerwehrbeamte im gehobenen technischen Dienst heißt das: KI kann Berichte, Checklisten, Schulungsunterlagen oder technische Zusammenfassungen beschleunigen, aber nicht die operative Gefahrenabwehr ersetzen.

Der IWF ordnet Berufe mit vielen kognitiven Aufgaben insgesamt stärker als KI-exponiert ein, vor allem in Industrieländern. Das trifft aber nicht gleichmäßig zu. Berufe mit hoher Verantwortung, viel Vor-Ort-Entscheidung und engem Zusammenspiel von Mensch, Technik und Einsatzlage sind robuster als klassische Büroberufe. Der Feuerwehrdienst liegt genau in dieser Mischzone: etwas mehr Exposition in den Verwaltungs- und Planungsanteilen, deutlich weniger in den operativen Kernaufgaben.

Anthropic kommt in seinem Economic Index 2026 ebenfalls zu einem wichtigen Punkt: In den meisten Berufsgruppen dominiert derzeit Augmentation statt Automation. Für den Feuerwehrbereich ist das besonders relevant. KI wird hier eher als Werkzeug für Vorbereitung, Dokumentation und Wissensarbeit nützlich sein als als Ersatz für Einsatzkräfte.

Fazit für Beamt:innen im gehobenen technischen Feuerwehrdienst

Stand: Juni 2026 spricht vieles dafür, dass sich dieser Beruf vor allem innerhalb der Tätigkeit verändert. Der technische und organisatorische Anteil wird digitaler, schneller und stärker datenbasiert. Der eigentliche Kern bleibt aber menschlich: Lage beurteilen, Verantwortung übernehmen, Teams führen, Risiken abwägen und im Ernstfall handeln.

Wenn du in diesem Beruf arbeitest, lohnt sich vor allem der Blick auf die Schnittstellen zwischen Technik, Organisation und digitaler Dokumentation. KI kann dir helfen, Informationen schneller zu sortieren und Vorarbeit zu leisten. Entscheidend bleibt aber, dass du Einsatztaktik, Gefahrenanalyse und Kommunikation im Griff hast. Genau dort liegt auch künftig dein Wert.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Beamt(er/in) - Feuerwehr (geh. techn. Dienst) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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