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Beamt(er/in) - Vermessungswesen (geh. techn. Dienst): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

75%2013
88%2016
88%2019
89%2022
74%2026*
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Spezialisten in der Vermessungstechnik

Das übernimmt KI.

15 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Baustellenvermessung0%
Ingenieurvermessung0%
Kataster-, Liegenschaftsvermessung0%
Photogrammetrie0%
Topografische Vermessung0%
Vermessung0%
Vermessungstechnische Berechnungen0%
Grundbuchrecht, Liegenschaftsrecht0%
GIS (Geo-Info-System)0%
GPS Global Positioning System0%
Luftbildauswertung0%
Dokumentation (technisch)0%
Bodenordnung0%
Light Detecting and Ranging (Lidar)0%
Georadar0%

Du bleibst relevant.

Beamte und Beamtinnen im gehobenen Diest des Vermessungswesens planen, erheben und aktualisieren Daten über landschaftliche und städtische Gebiete mithilfe von Mess-und Auswertungstechniken. Zudem erledigen sie organisatorische und verwaltende Aufgaben innerhalb der Behörde.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Ergebnisorientiertes Handeln

Gehalt

4.423 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.596 €

Oberes Viertel

5.473 €

Fachliche Stärken i

VermessungMicrosoft OfficeVermessungswesenGIS (Geo-Info-System)Tabellenkalkulation Excel (MS Office)

6.151

Beschäftigte i

211

Offene Stellen i

Arbeitslose i

41

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

89%82%75%
20132022: 89%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

6.151-14% seit 2012
7.1346.5515.967
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.423 €+41%
5.473 €3.950 €2.426 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
36Stellen 2024
41Arbeitslose 2024
644016
20122024

Beamt(er/in) - Vermessungswesen (geh. techn. Dienst) im KI-Check: die Daten im Detail

Beamt(er/in) - Vermessungswesen (geh. techn. Dienst) erreicht im KI-Check einen Score von 74%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 89% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 22 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 15 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Baustellenvermessung, Ingenieurvermessung, Kataster-, Liegenschaftsvermessung, Photogrammetrie, Topografische Vermessung und Vermessung und 9 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Flurbereinigung, Entwicklung des ländlichen Raumes, Mathematische Geodäsie, Satellitengeodäsie, Immobilienbewertung, Kundenberatung, -betreuung und Geoinformatik und 1 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 6.151 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; die Beschäftigung blieb seit 2019 weitgehend stabil. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.423 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.596 € bis 5.473 €), gestiegen um 15% seit 2019. Zuletzt waren rund 211 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Vermessung, Microsoft Office, Vermessungswesen, GIS (Geo-Info-System) und Tabellenkalkulation Excel (MS Office). Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Beamt(er/in) - Vermessungswesen (geh. techn. Dienst)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Beamt(er/in) - Vermessungswesen (geh. techn. Dienst)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Lage im Vermessungswesen: Weniger Köpfe, mehr Verantwortung Im gehobenen technischen Dienst des Vermessungswesens trifft ein hoher fachlicher Anspruch auf einen Arbeitsmarkt, der sich sichtbar verändert. Stand: Juni 2026 ist die Zahl der Beschäftigten in diesem Beruf von 7.134 im Jahr 2012 auf 6.151 im Jahr 2024 gesunken. Gleichzeitig ist das Gehalt deutlich gestiegen. Das passt zu einem Beruf, in dem nicht einfach „weniger gebraucht“ wird, sondern Aufgaben dichter, komplexer und stärker prüfend werden.

Für dich heißt das: Die Arbeit bleibt wichtig, aber sie verschiebt sich. Reine Routine rund um Vermessung, Baustellenvermessung, Topografische Vermessung, Kataster-, Liegenschaftsvermessung und Vermessungstechnische Berechnungen steht stärker unter Druck als Tätigkeiten, die rechtliche Einordnung, Abstimmung und Qualitätssicherung brauchen.

KI im Vermessungswesen: Wo sie ansetzt und wo sie nicht reicht Der KI-Risiko Score von 74 zeigt: Viele Kerntätigkeiten sind technisch gut strukturierbar, aber der Beruf verschwindet deshalb nicht. Besonders angreifbar sind Aufgaben, bei denen Daten standardisiert erfasst, geprüft, übertragen oder aufbereitet werden. Dazu zählen etwa GIS (Geo-Info-System), Dokumentation (technisch), Luftbildauswertung, Photogrammetrie, Light Detecting and Ranging (Lidar), Georadar und Teile der Ingenieurvermessung.

Genau hier passt das Bild aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Konversationen: KI ist vor allem stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Nicht zufällig sind das die Tätigkeiten, bei denen sie Wissen ordnet und Vorarbeit leistet. Für dein Berufsbild bedeutet das: Auswertungen, Berichtsentwürfe und Voranalysen werden schneller. Die abschließende Entscheidung, ob Messwerte, Grenzverläufe oder Liegenschaftsdaten belastbar sind, bleibt aber menschliche Aufgabe.

Hinzu kommt ein weiterer Punkt: Der IAB-Befund zeigt, dass hohe KI-Exposition bisher eher zu verlangsamtem Wachstum als zu massivem Stellenabbau geführt hat. Genau das ist für das Vermessungswesen plausibel. KI und Automatisierung übernehmen Vorarbeit, aber sie ersetzen nicht ohne Weiteres die Verantwortung gegenüber Verwaltung, Bau, Eigentum und Recht.

Was im Vermessungswesen unter Druck gerät Besonders verändert sich der Aufgabenmix innerhalb des Berufs. Klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Das betrifft vor allem:

  • standardisierte Auswertung von Messdaten
  • Plausibilitätsprüfungen in der Vermessung
  • digitale Vorverarbeitung in GIS (Geo-Info-System)
  • Übernahme und Vergleich von Luftbild- und Sensordaten
  • technische Dokumentation (technisch)
  • wiederkehrende Schritte in Vermessungstechnische Berechnungen

Genau solche Tätigkeiten lassen sich mit KI-gestützten Werkzeugen gut beschleunigen. Das senkt nicht automatisch den Bedarf an Fachleuten, aber es verschiebt den Schwerpunkt weg von der reinen Ausführung hin zur Kontrolle. Wer sauber prüft, freigibt und die Ergebnisse rechtssicher einordnet, wird wichtiger.

Auch die internationale Einordnung spricht dafür: Der IWF sieht weltweit einen großen Anteil KI-exponierter Jobs, in Industrieländern wie Deutschland besonders wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten. Dein Beruf gehört genau in diese Kategorie. Es geht also nicht um körperliche Verdrängung, sondern um digitale Durchdringung der Facharbeit.

Was an deinem Beruf robuster bleibt Stabil bleiben vor allem die Teile, in denen technische Fachlichkeit, rechtliche Verantwortung und Kommunikation zusammenkommen. Dazu zählen Grundbuchrecht, Liegenschaftsrecht, Bodenordnung, Flurbereinigung, Entwicklung des ländlichen Raumes, Immobilienbewertung, Kundenberatung, -betreuung, Mathematische Geodäsie, Satellitengeodäsie und Kartografie.

Diese Aufgaben sind nicht nur Datenverarbeitung. Sie verlangen Abwägung, Konfliktlösung, Behördenverständnis und Genauigkeit. KI kann hier unterstützen, etwa bei Recherche, Zusammenfassungen oder Variantenprüfung. Sie kann aber nicht ohne Weiteres Verantwortung für Rechtsfolgen oder kommunale Zielkonflikte übernehmen.

Das passt auch zur Anthropic-Auswertung: In vielen Berufen überwiegt derzeit nicht Automation, sondern Augmentation — also Mensch und KI gemeinsam. Für dein Feld ist das besonders wichtig. Die besten Resultate entstehen wahrscheinlich dort, wo du KI als Assistenz nutzt, nicht als Ersatz für Fachurteil und Amtshandeln.

Einordnung der Studien für das Vermessungswesen Die Microsoft-Analyse zeigt, welche Tätigkeiten KI besonders gut kann: erklären, schreiben, Informationen ordnen. Das betrifft im Vermessungswesen vor allem Berichtsarbeit, Vorstrukturierung und Kommunikation. Der IWF macht klar, dass kognitive Berufe in Industrieländern besonders exponiert sind — also gerade auch technische Verwaltungsberufe. Und der Anthropic Economic Index zeigt die Richtung: Meist wird KI Arbeit ergänzen, nicht vollständig übernehmen.

Für dein Berufsbild ist außerdem wichtig, dass KI nicht nur Aufgaben beschleunigt, sondern die Art der Aufgaben verändert. Rechne damit, dass du weniger manuelle Vorarbeit, dafür mehr Qualitätssicherung, Abstimmung und Interpretation machst. Wer diese Verschiebung früh versteht, bleibt anschlussfähig.

Strategie: So bleibst du im Vermessungswesen stark - Stärke deine Rolle als Prüfer:in, nicht nur als Ausführende:r. - Nutze KI für Vorrecherche, Textentwürfe und Strukturierung, aber prüfe Mess-, Rechts- und Lagedaten selbst. - Baue Wissen in GIS (Geo-Info-System), Datenaufbereitung und digitalen Workflows aus. - Halte dein Verständnis für Grundbuchrecht, Liegenschaftsrecht und Bodenordnung aktuell. - Pflege deine Kommunikationsfähigkeit, Gewissenhaftigkeit und Eigenverantwortung gezielt — genau dort bleibt dein Vorteil. - Wenn du im Alltag mit Vermessung, Ingenieurvermessung oder Kataster-, Liegenschaftsvermessung arbeitest, frage dich immer: Was kann KI vorbereiten, und was muss ich fachlich und rechtlich absichern?

Der Beruf bleibt relevant, aber er wird digitaler, prüfender und koordinierender. Wer diese Entwicklung aktiv mitgeht, hat gute Chancen, im Vermessungswesen nicht verdrängt, sondern aufgewertet zu werden.

Erwähnte KI-Tools

GIS (Geo-Info-System)Microsoft OfficeExcelCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Beamt(er/in) - Vermessungswesen (geh. techn. Dienst) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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