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Beamt(er/in) - Wetterdienst (mittl. Dienst): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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Fachkräfte in der Meteorologie

Das übernimmt KI.

10 von 17 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Messdaten auswerten0%
Messtechnik0%
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Du bleibst relevant.

Beamte und Beamtinnen im mittleren nichttechnischen Wetterdienst messen, sammeln, prüfen und dokumentieren meteorologische Daten und bereiten diese auf-beim Deutschen Wetterdienst für die Öffentlichkeit, beim Geoinformationsdienst der Bundeswehr im Rahmen eines zivilen Spezialdienstes.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

71

Beschäftigte i

Arbeitslose i

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

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20132022: 67%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

71+6% seit 2012
796653
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

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StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
Arbeitslose 2024
20122024

Beamt(er/in) - Wetterdienst (mittl. Dienst) im KI-Check: die Daten im Detail

Beamt(er/in) - Wetterdienst (mittl. Dienst) erreicht im KI-Check einen Score von 67%. Damit liegt Beamt(er/in) - Wetterdienst (mittl. Dienst) über dem Durchschnitt des Berufsfelds Naturwissenschaften, der bei 46% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 67% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 17 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 10 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Messdaten auswerten, Messtechnik, Informationstechnik, Computertechnik, Berichtswesen, Information, Büro- und Verwaltungsarbeiten und Datenübernahme, Datenaufbereitung und 4 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kernchemie, Radiochemie, Strahlenchemie, Geophysik, Klimatologie, Meteorologie, Statistik und Physik und 1 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 71 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 15% gewachsen.

Mehr dazu: alle Berufe in Naturwissenschaften · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Beamt(er/in) - Wetterdienst (mittl. Dienst)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Beamt(er/in) - Wetterdienst (mittl. Dienst)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Beamt(er/in) - Wetterdienst (mittl. Dienst): 67 Punkte KI-Risiko im Vergleich zum Berufsfeld

Mit einem KI-Risiko-Score von 67 liegt dieser Beruf deutlich über dem Durchschnitt des Berufsfelds Naturwissenschaften (46). Das passt zum Aufgabenprofil: Ein Teil der Arbeit ist stark daten- und dokumentationsgetrieben, also grundsätzlich gut standardisierbar. Gleichzeitig bleibt der Kern des Berufs eng mit Wetterbeobachtung, Meteorologie, Physik und wissenschaftlicher Einordnung verbunden. Stand: Juni 2026 ist deshalb nicht die Frage, ob KI hier „alles übernimmt“, sondern welche Tätigkeiten sie schneller, sauberer und teilweise auch zuverlässiger machen kann.

Im Alltag dieses Berufs stehen oft Messdaten auswerten, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Berichtswesen, Information, Büro- und Verwaltungsarbeiten, Dokumentation (technisch) und Dokumentation (Archiv, Bibliothek) nebeneinander mit fachlich anspruchsvolleren Aufgaben wie Wetterbeobachtung, Messtechnik, Luftbildauswertung und der Einordnung in klimatologische oder meteorologische Zusammenhänge. Genau diese Mischung erklärt den höheren Score: Was regelbasiert, wiederholbar und dokumentationsnah ist, lässt sich eher automatisieren als die fachliche Bewertung komplexer Wetterlagen.

Warum dieser Wetterdienst-Beruf anders betroffen ist

Der Beruf ist kein typischer „Vollautomationsfall“. Viele Tätigkeiten hängen von verlässlicher Datenarbeit ab, aber nicht alles ist maschinenlogisch oder aus Textdaten ableitbar. Besonders anfällig sind die Teile, die sich als Arbeitskette auslesen, strukturieren und zusammenführen lassen: Messdaten auswerten, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Berichtswesen, Information und büro- und verwaltungsarbeiten. Auch Dokumentation (technisch) und Dokumentation (Archiv, Bibliothek) bieten klare Ansatzpunkte für KI-gestützte Vorarbeit.

Weniger direkt ersetzbar sind die fachlichen Kerntätigkeiten, bei denen es um Interpretation statt bloßer Verarbeitung geht: Klimatologie, Meteorologie, Geophysik, Physik, Statistik und wissenschaftliche Dokumentation. Hier hilft KI eher als Werkzeug für Vorstrukturierung, Plausibilitätschecks oder Entwürfe, nicht als Ersatz für fachliche Verantwortung. Das ist auch der Grund, warum der Beruf eher von einer Umverteilung der Aufgaben betroffen ist als von einem Wegfall ganzer Stellen.

Die IAB-Logik passt gut dazu: Hohe Automatisierbarkeit führt laut Forschung selten direkt zu Beschäftigungsabbau, sondern oft zu verlangsamtem Wachstum oder zu einer Verschiebung der Tätigkeiten im Beruf. Für den Wetterdienst heißt das: Weniger Zeit für Routineauswertung, mehr Zeit für Prüfung, Monitoring, Einordnung und Kommunikation.

Was die Studienlage für den Wetterdienst konkret nahelegt

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt, dass KI besonders stark dort wirkt, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Genau diese Funktionen tauchen im Wetterdienst ebenfalls auf, vor allem im Berichtswesen, in der Information und in der technischen Dokumentation. Gleichzeitig sind die schwächeren KI-Felder in der Analyse eher dort, wo präzise Datenanalyse, fachliche Grenzfälle oder physische Realität eine Rolle spielen. Für den Wetterdienst ist das ein wichtiger Hinweis: KI kann die Zuarbeit beschleunigen, aber die fachliche Bewertung bleibt zentral.

Der IWF ordnet KI weltweit als breite Exposition ein: In Industrieländern wie Deutschland sind wegen der kognitiven Tätigkeiten besonders viele Jobs betroffen. Der Wetterdienst liegt genau in diesem Bereich, weil ein großer Teil der Arbeit mit Daten, Berichten und fachlicher Kommunikation zu tun hat. Das bedeutet aber nicht automatisch Ersetzung. Es bedeutet vor allem, dass digitale und analytische Arbeitsschritte stärker unter Druck geraten und neue Anforderungen entstehen.

Auch der Anthropic Economic Index stützt diese Einordnung: In keiner Berufsgruppe dominiert Automation klar, und ein großer Teil der realen Nutzung ist Augmentation, also Mensch und KI gemeinsam. Für den Wetterdienst ist das plausibel. KI kann Messreihen vorfiltern, Textbausteine vorschlagen oder Auffälligkeiten markieren. Die endgültige Entscheidung, ob eine Entwicklung meteorologisch relevant ist, braucht aber weiterhin menschliche Expertise.

Was sich im Wetterdienst schon jetzt verändern dürfte

Besonders sichtbar wird KI dort, wo heute viel Zeit in wiederkehrende Abläufe fließt:

  • Messdaten auswerten und Datenaufbereitung
  • Berichtswesen, Information und technische Dokumentation
  • Büro- und Verwaltungsarbeiten
  • Luftbildauswertung und erste Voranalysen
  • Wetterbeobachtung mit digitaler Vorstrukturierung
  • Informationssuche, Zusammenfassung und Formulierung

Parallel dazu wird der fachliche Anteil wertvoller, nicht kleiner. Wer Meteorologie, Klimatologie, Geophysik, Physik und Statistik sicher beherrscht, kann KI als Beschleuniger nutzen, statt von ihr verdrängt zu werden. Entscheidend ist, ob du Ergebnisse prüfen, Unsicherheiten erkennen und aus Daten belastbare Schlussfolgerungen ziehen kannst.

Die Stellenmarkt-Daten der letzten Jahre zeigen zudem einen allgemeinen Trend: Strukturierte, repetitive Tätigkeiten verlieren an Nachfrage, während analytische, technische und kreative Arbeit gewinnt. Genau deshalb wird im Wetterdienst die Fähigkeit wichtiger, Routinearbeit mit Prüfung, Monitoring und Steuerung zu verbinden.

Fazit für Beamt(er/in) - Wetterdienst (mittl. Dienst)

Der Beruf ist spürbar KI-anfällig, aber nicht KI-ersetzbar im Kern. Der hohe Score entsteht vor allem durch datennahe und dokumentationslastige Tätigkeiten, nicht durch die fachlichen Naturwissenschaften. Wer hier arbeitet, sollte KI nicht als Gegner sehen, sondern als Werkzeug für Vorarbeit, Mustererkennung und Textentwürfe. Zukunftssicher bleibt, wer Wetterbeobachtung, Messtechnik, Datenkritik und meteorologische Einordnung zusammenbringt.

Was du jetzt im Wetterdienst klug tun kannst

  • Lerne, KI-Ergebnisse bei Messdaten auswerten und Datenaufbereitung systematisch zu prüfen.
  • Nutze KI für Berichtswesen, Information und technische Dokumentation, aber behalte die fachliche Endkontrolle.
  • Stärke deine Kompetenzen in Meteorologie, Klimatologie, Statistik und Physik.
  • Achte darauf, dass du Luftbildauswertung und Wetterbeobachtung nicht nur ausführst, sondern auch bewertest.
  • Entwickle Routine darin, aus Rohdaten belastbare Aussagen zu machen, statt nur Abläufe zu bedienen.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Beamt(er/in) - Wetterdienst (mittl. Dienst) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Häufige Fragen zu Beamt(er/in) - Wetterdienst (mittl. Dienst)