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Bereiter/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

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Fachkräfte in der Pferdewirtschaft - Reiten

Das übernimmt KI.

3 von 20 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Stallarbeit0%
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Du bleibst relevant.

Bereiter/innen betreuen, pflegen und trainieren Pferde. Sie reiten junge Pferde an, schulen Pferde in Reitdisziplinen wie Dressur oder Springen bzw. für den Renn-und Fahrsport und stellen entsprechende Bewegungsprogramme zusammen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Zuverlässigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Selbst-Management

Gehalt

2.545 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.150 €

Oberes Viertel

3.087 €

Fachliche Stärken i

ReitenAusbildung junger Pferde

2.053

Beschäftigte i

76

Offene Stellen i

Arbeitslose i

136

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

33%25%17%
20132022: 33%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

2.053+19% seit 2012
2.0721.9021.731
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

2.545 €+56%
3.087 €2.171 €1.254 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
19Stellen 2024
136Arbeitslose 2024
18610218
20122024

Bereiter/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 26% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Bereiter/in verändern könnte. Damit liegt Bereiter/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft (38%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 33% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 20 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 3 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Stallarbeit, Tiere füttern und Pferdehaltung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Huf-, Klauenpflege, Tierschutz, Ausbildung junger Pferde, Reiten, Tierunterkünfte einrichten und instand halten und Tierunterkünfte reinigen und desinfizieren und 11 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 2.053 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 7% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 2.545 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.150 € bis 3.087 €), gestiegen um 23% seit 2019. Zuletzt waren rund 76 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Reiten und Ausbildung junger Pferde. Auf persönlicher Ebene zählen Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Selbst-Management.

Mehr dazu: alle Berufe in Land- & Forstwirtschaft · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Bereiter/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Bereiter/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Stallarbeit, Tiere füttern und Pferdehaltung: Was KI beim Bereiter oder bei der Bereiterin verändert

Bei der Stallarbeit, dem Tiere füttern und der täglichen Pferdehaltung kann KI nur sehr begrenzt eingreifen. Genau deshalb liegt der KI-Risiko-Score für den Beruf mit 26 deutlich unter dem Durchschnitt des Berufsfelds. Stand: Juni 2026 spricht das eher für einen Beruf, der sich von innen verändert, statt einfach ersetzt zu werden. Die wichtigsten Aufgaben entstehen im direkten Umgang mit dem Tier, und dort bleibt menschliche Wahrnehmung entscheidend.

Die IAB-Studien zeigen zwar, dass in Deutschland inzwischen viele Berufe ein hohes Substituierbarkeitspotenzial haben. Aber: Ein hohes Potenzial führte historisch selten zu tatsächlichem Beschäftigungsabbau. Oft wuchs die Beschäftigung trotzdem weiter, nur langsamer. Das passt auch hier: Der Beruf verlangt viel praktische Erfahrung, Beobachtungsgabe und Anpassung an einzelne Tiere. Genau diese Mischung bremst eine vollständige Automatisierung.

Was KI bei der Arbeit mit Pferden und im Stall eher übernimmt

Am ehesten unterstützt KI dort, wo Aufgaben planbar, dokumentierbar und wiederholbar sind. Dazu gehören zum Beispiel organisatorische Schritte rund um Tierunterkünfte einrichten und instand halten oder Tierunterkünfte reinigen und desinfizieren, wenn digitale Systeme Reinigungspläne, Materialverbrauch oder Wartungsbedarf mitsteuern. Auch bei der Einsatzplanung kann Software helfen: Wann steht welches Pferd im Training, wann ist Ruhe nötig, wann müssen Transporte vorbereitet werden?

Im Arbeitsalltag kann KI außerdem bei der Auswertung von Beobachtungen helfen. Wenn Daten zu Futter, Bewegung, Training oder Gesundheit gesammelt werden, lassen sich Muster früher erkennen. Das ersetzt aber nicht die fachliche Entscheidung. Es liefert vor allem Hinweise. Die Microsoft-Analyse mit 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt insgesamt: Besonders gut funktioniert KI bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau solche Hilfen können auch im Pferdebereich nützlich sein, etwa für Dokumentation, Trainingsnotizen, Terminabsprachen oder Berichte.

Weniger relevant ist KI für körpernahe Tätigkeiten wie Gespannführen, Viehtransport, Tiertransport oder vieles im aktiven Umgang mit dem Tier. Die gleichen Studien zeigen auch, dass körperliche Arbeit deutlich schwerer zu automatisieren ist als kognitive Routinen. Für den Beruf heißt das: KI wird eher in der Vorbereitung und Nachbereitung helfen als im direkten Kontakt mit dem Pferd.

Was menschlich bleibt bei Hufpflege, Tierschutz und Ausbildung junger Pferde

Kernaufgaben wie Huf-, Klauenpflege, Tierschutz, Ausbildung junger Pferde, Reiten, Training, Dressurreiten oder Springreiten bleiben stark menschlich geprägt. Hier geht es nicht nur um Abläufe, sondern um Timing, Gefühl, Erfahrung und Verantwortung. Besonders die Arbeit mit jungen Pferden ist schwer standardisierbar, weil Verhalten, Stress, Lernfortschritt und Gesundheit ständig neu bewertet werden müssen.

Das gilt auch für Spezialbereiche wie Rennreiten, Trabrennen, Vielseitigkeitsreiten, Westernreiten/Alternative Reitweisen und Pferdezucht. Je nach Pferd, Ziel und Situation verändern sich die Anforderungen. KI kann dabei höchstens unterstützen, aber nicht die Beziehung zwischen Mensch und Tier ersetzen. Genau hier liegt der große Unterschied zu Berufen, in denen Textproduktion, Standardkommunikation oder reine Informationsverarbeitung dominieren.

Auch die internationale Forschung spricht eher für eine begrenzte direkte Ersetzbarkeit. Die Microsoft-Analyse fand, dass Tätigkeiten aus dem Bereich körperliche Arbeit am wenigsten KI-anwendbar sind. Und der IWF ordnet zwar einen großen Teil der Jobs weltweit als KI-exponiert ein, doch diese Exposition ist nicht automatisch gleichbedeutend mit Verdrängung. Für den Bereiter oder die Bereiterin bedeutet das: Die größten Veränderungen kommen nicht durch Wegfall des Berufs, sondern durch neue Hilfsmittel im Hintergrund.

Was Beschäftigte im Bereiter-Beruf jetzt tun können

Wer im Beruf bleibt, sollte KI nicht als Bedrohung, sondern als Werkzeug sehen. Praktisch heißt das:

  • digitale Stall- und Trainingsdokumentation konsequent nutzen
  • Beobachtungen zu Tierkrankheiten, Verhalten und Leistung sauber festhalten
  • Routineaufgaben wie Terminplanung, Berichte und Kommunikation mit digitalen Tools vereinfachen
  • den eigenen Blick für Frühzeichen von Stress, Überlastung oder Verletzungen schärfen
  • fachliche Stärke in Reiten und Ausbildung junger Pferde mit Datenkompetenz verbinden

Besonders wichtig sind dabei Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Selbst-Management. Das sind keine Ersatzbegriffe für Technik, sondern genau die Fähigkeiten, mit denen du KI sinnvoll einordnest. Wenn du digitale Hinweise lesen kannst, ohne dich auf sie blind zu verlassen, wirst du im Alltag besser.

Die aktuelle Arbeitsmarktlage spricht außerdem nicht gegen den Beruf. Die Beschäftigung ist in den vergangenen Jahren gewachsen, und auch das Median-Gehalt hat deutlich zugelegt. Das zeigt: Der Bedarf an guter praktischer Arbeit mit Pferden bleibt vorhanden. Gleichzeitig kann sich die Rolle verschieben — weg von rein routinierter Stallorganisation, hin zu mehr Überwachung, Steuerung und fachlicher Bewertung.

Für dich heißt das: Lerne den Umgang mit digitalen Planungs- und Dokumentationssystemen, aber pflege vor allem die Fähigkeiten, die kein Modell gut ersetzt. Wer Pferde sicher liest, sauber ausbildet und Verantwortung übernimmt, bleibt gefragt.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Bereiter/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Bereiter/in