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Bioinformatiker/in

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Experten in der Bio- und Medizininformatik

Das übernimmt KI.

8 von 31 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Datenübernahme, Datenaufbereitung0%
Expertensysteme, Künstliche Intelligenz0%
Wissensmanagementsysteme0%
Modellbildung, Simulation (IT)0%
Programmieren0%
Systemadministration, Systemverwaltung0%
Datenbankmanagement0%
Systemsoftware (Programmierung)0%

Du bleibst relevant.

Bioinformatiker/innen verarbeiten Daten biologischer Prozesse und Strukturen mithilfe der Informationstechnologie. Sie sind interdisziplinär an der Schnittstelle zwischen Life Sciences (Biologie, Chemie und Pharmazie) und Informatik tätig.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Analytische Fähigkeiten
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

5.899 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.923 €

Oberes Viertel

7.119 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungProgrammiersprache PythonAnalyseBioinformatikProgrammiersprache Java

1.794

Beschäftigte i

315

Offene Stellen i

Arbeitslose i

191

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

25%13%0%
20132022: 25%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.794+122% seit 2012
1.7941.301808
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.899 €+49%
7.119 €5.259 €3.399 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
38Stellen 2024
191Arbeitslose 2024
19110824
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Bioinformatiker/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Bioinformatiker/in

Stand: März 2026· 3 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Bioinformatiker/in: Was sich gerade verändert

Künstliche Intelligenz (KI) hat das Potenzial, die Arbeit von Bioinformatikern in Deutschland grundlegend zu verändern. Mit einem KI-Risiko-Score von 26% ist das Automatisierungspotenzial moderat, was bedeutet, dass viele Aufgaben schon jetzt durch Software erledigt werden können, aber viele Tätigkeiten weiterhin menschliche Expertise erfordern. So könnte die Arbeit eines Bioinformatikers in Zukunft weniger Routineaufgaben beinhalten, während kreative und analytische Fähigkeiten immer wichtiger werden. Im Vergleich dazu: Früher hat man Daten mühsam von Hand ausgewertet, heute kann ein KI-Tool wie KNIME diese Aufgabe in einem Bruchteil der Zeit erledigen.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Bereits heute übernimmt KI viele Routineaufgaben in der Bioinformatik. Dazu gehören Tätigkeiten wie die Datenübernahme und -aufbereitung. Hier kommen Tools wie BioPython und Geneious ins Spiel, die Datenanalysen automatisieren und die Vorbereitung von biologischen Daten effizienter gestalten. Früher mussten Bioinformatiker oft manuell Daten sortieren und bereinigen, während jetzt KI-gestützte Software diese Prozesse automatisiert. Auch komplexe Modellierungsaufgaben können durch Systeme wie DeepMind AlphaFold oder Rosetta effizienter gestaltet werden, die Proteinstrukturen vorhersagen und dabei helfen, neue Medikamente zu entwickeln.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz der vielen Aufgaben, die KI übernehmen kann, gibt es zahlreiche Fähigkeiten, die weiterhin menschlich bleiben müssen. Der kreative und kritische Umgang mit Daten, die Entwicklung neuer Hypothesen und die Kommunikation von Ergebnissen sind Bereiche, in denen Menschen unverzichtbar sind. Zum Beispiel benötigt es viel Erfahrung und tiefes Fachwissen in Biochemie und Biotechnologie, um die Ergebnisse der KI-Analysen richtig zu interpretieren und in den Kontext von Forschungsprojekten zu setzen. Diese menschlichen Stärken sind schwer zu automatisieren und werden in Zukunft noch gefragter sein.

Was sich in der Branche gerade tut

In Deutschland ist die Bioinformatik-Branche lebendig und dynamisch. Die Automatisierung von Datenanalysen schreitet voran, und es entstehen ständig neue KI-gestützte Tools, die die Effizienz der Forschung erhöhen. Zudem gibt es einen Trend zur Integration von Multi-Omics-Daten, bei dem KI-Methoden entwickelt werden, um Daten aus verschiedenen biologischen Bereichen miteinander zu verknüpfen. Diese Entwicklungen bedeuten, dass Bioinformatiker an der Spitze technologischen Fortschritts stehen und einen direkten Einfluss auf die medizinische Forschung und personalisierte Therapien haben.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

Aktuell arbeiten etwa 1.794 Bioinformatiker in Deutschland, und die Nachfrage ist hoch: Derzeit gibt es 315 offene Stellen in diesem Bereich. Das Median-Gehalt liegt bei 5.899 Euro pro Monat, mit einer Spanne von 4.923 bis 7.119 Euro. Der Arbeitsmarkt ist also stabil und zeigt Potenzial für weiteres Wachstum. Das IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) weist darauf hin, dass das Automatisierungspotenzial nur bei 25% liegt, was bedeutet, dass in den kommenden Jahren nicht mit massiven Jobverlusten zu rechnen ist, sondern eher mit einer Veränderung der Tätigkeiten.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Damit du in der sich verändernden Welt der Bioinformatik gut aufgestellt bist, kannst du folgende Schritte unternehmen:

  1. Weiterbildung in Programmierung: Fähigkeiten in Programmiersprachen wie Python oder Java sind entscheidend. Nutze Plattformen wie Coursera oder edX, um kostenlose oder günstige Kurse zu belegen.
  2. Datenanalyse vertiefen: Vertraue dich mit Tools wie KNIME oder BioPython an, um deine Datenanalysefähigkeiten zu verbessern. Viele Tutorials sind online verfügbar.
  3. Netzwerken und Austausch: Schließe dich Fachgruppen oder Online-Communities an, um Wissen auszutauschen und auf dem Laufenden zu bleiben. Plattformen wie LinkedIn bieten viele Möglichkeiten zum Networking.

Fazit: Deine Zukunft als Bioinformatiker/in

Die Zukunft als Bioinformatiker/in ist spannend und voller Möglichkeiten. Auch wenn KI viele Routineaufgaben übernimmt, bleibt der menschliche Faktor in der Forschung unerlässlich. Nutze die Chancen, die sich dir bieten, und entwickle deine Fähigkeiten weiter, um in der Branche erfolgreich zu bleiben. Die wichtigste Botschaft: Du bist gefragter denn je!

Erwähnte KI-Tools

Konkrete KIDeepMind AlphaFoldKNIMEGeneiousCLC Genomics WorkbenchRosettaBioPythonAutomatisierung von Datenanalysen

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

Verwandte Berufe

Medizininformatiker/inIT & Technologie
78%

Häufige Fragen zu Bioinformatiker/in