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Biowissenschaftler/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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Experten in der Biologie (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

6 von 30 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Klinische Prüfung (Arzneimittel)0%
Regulatory Affairs (Arzneimittelzulassung)0%
Laborsteuersoftware (DasyLab, Visio, Labview)0%
Medizintechnik, biomedizinische Technik0%
Biomasse (energetische Nutzung)0%
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Du bleibst relevant.

Biowissenschaftler/innen erforschen die Wechselwirkungen zwischen Molekülen, Zellen und Organismen untereinander und zu ihrer Umwelt. Außer in Wissenschaft und Lehre sind sie z.B. in der Produktentwicklung, Qualitätssicherung, pharmazeutischen Beratung oder im Sachverständigenwesen tätig.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Gewissenhaftigkeit
Zuverlässigkeit

Gehalt

5.737 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.411 €

Oberes Viertel

6.916 €

Fachliche Stärken i

BiologieMicrosoft OfficeEntwicklungAnalyseMolekularbiologie

10.772

Beschäftigte i

43.779

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.490

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

0%0%0%
20132022: 0%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

10.772+30% seit 2012
10.7899.5428.294
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.737 €+37%
6.916 €5.162 €3.407 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
193Stellen 2024
1.490Arbeitslose 2024
2.4391.282124
20122024

Biowissenschaftler/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 19% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Biowissenschaftler/in verändern könnte. Damit liegt Biowissenschaftler/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Naturwissenschaften (46%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 0% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 30 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 6 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Klinische Prüfung (Arzneimittel), Regulatory Affairs (Arzneimittelzulassung), Laborsteuersoftware (DasyLab, Visio, Labview), Medizintechnik, biomedizinische Technik, Biomasse (energetische Nutzung) und Schadstoffuntersuchung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Biochemie, Arzneimittelentwicklung, Klinische Forschung, Bioinformatik und Biomathematik und 18 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 10.772 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 7% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.737 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.411 € bis 6.916 €), gestiegen um 11% seit 2019. Zuletzt waren rund 43.779 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Biologie, Microsoft Office, Entwicklung, Analyse und Molekularbiologie. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Naturwissenschaften · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Biowissenschaftler/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Biowissenschaftler/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Stand: Juni 2026

Biowissenschaftlerinnen und Biowissenschaftler arbeiten schon heute an einer Stelle, an der sich das Anforderungsprofil bis 2030 spürbar verschiebt: Weniger Zeit geht in klassische Bearbeitungsschritte, mehr in Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben. Genau dort wird KI nützlich — nicht als Ersatz für Forschung, sondern als Werkzeug, das Recherche, Auswertung und Dokumentation beschleunigt. Der KI-Risiko Score von 19 passt zu diesem Bild: Die meisten Kernaufgaben bleiben fachlich anspruchsvoll und stark menschengesteuert, aber einzelne Teilprozesse lassen sich gut unterstützen.

Biowissenschaftler/in: Was bei der Forschung und Analyse an Bedeutung verliert

Bei der täglichen Arbeit werden vor allem jene Tätigkeiten angreifbar, die klar strukturiert, standardisiert und regelbasiert sind. Das betrifft in diesem Beruf weniger die fachliche Tiefe als die wiederkehrenden Zuarbeiten rund um Klinische Prüfung (Arzneimittel), Regulatory Affairs (Arzneimittelzulassung) und den Einsatz von Laborsteuersoftware (DasyLab, Visio, Labview). Auch in Bereichen wie Medizintechnik, biomedizinische Technik, Biomasse (energetische Nutzung) und Schadstoffuntersuchung können Systeme Muster schneller erkennen, Protokolle vorbereiten oder Routinetexte vorstrukturieren.

Das heißt nicht, dass diese Aufgaben verschwinden. Aber sie werden stärker von KI-gestützter Vorarbeit, Plausibilitätsprüfungen und Dokumentationshilfen geprägt. Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Konversationen zeigt genau dieses Muster: Besonders anschlussfähig sind Tätigkeiten wie Schreiben, erklären, Informationen beschaffen und kommunizieren. Für Biowissenschaftlerinnen und Biowissenschaftler ist das relevant, weil ein Teil der Arbeit in Studienplanung, Berichtswesen, Fachkommunikation und behördlicher Dokumentation liegt. Dort nimmt KI Tempo auf, ohne die fachliche Verantwortung zu übernehmen.

Biowissenschaftler/in: Welche Kompetenzen wachsen

Wachstum findet dort statt, wo Fachwissen, Bewertung und Verantwortung zusammenkommen. Besonders wichtig bleiben Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Arzneimittelentwicklung, Klinische Forschung, Bioinformatik, Biomathematik und Biophysik. Ebenso zentral sind Entwicklung, Forschung, Grundlagenforschung, Versuchsdurchführung und -auswertung, Bioanalytik, Biologie, Biotechnologie, Gentechnologie, Mikrobiologie, Molekularbiologie, Molekulargenetik, Strahlenbiologie, Zellbiologie, Lehrtätigkeit (Hochschule), Fachpublikationen erstellen, Stammzellbiologie und Umweltanalytik.

Gerade diese Tätigkeiten profitieren davon, wenn KI als Assistent genutzt wird: für Literatur-Screening, Hypothesenvergleich, erste Datenzusammenfassungen, Formulierungsvorschläge oder die Strukturierung komplexer Befunde. Laut einer Anthropic-Auswertung werden viele KI-Einsätze bisher eher unterstützend als ersetzend genutzt; auch in wissensintensiven Berufen überwiegt die Augmentation. Das ist für deinen Beruf ein wichtiger Hinweis: Wer Daten sauber einordnet, Experimente logisch aufbaut und Ergebnisse kritisch prüft, gewinnt mit KI eher Reichweite als Konkurrenz.

Biowissenschaftler/in: Warum der Beruf trotz KI stabil bleibt

Die internationale Einordnung spricht eher für Wandel als für Verdrängung. Der IWF sieht weltweit einen großen Teil der Jobs als KI-exponiert, in Industrieländern besonders stark wegen ihrer kognitiven Tätigkeiten. Genau das trifft auch auf die Biowissenschaften zu. Gleichzeitig zeigt die Forschung: Hohe Exposition bedeutet nicht automatisch Jobverlust. Der IAB-Befund für Deutschland ist hier beruhigend — obwohl Berufe mit hoher KI-Exposition zuletzt stärker gewachsen sind, wirkt KI bisher eher augmentierend als ersetzend.

Für Biowissenschaftler/innen ist das plausibel. Die Arbeit hängt an Qualitätssicherung, experimenteller Erfahrung, Interpretation, regulatorischem Verständnis und Verantwortlichkeit. KI kann Daten vorfiltern oder Texte anreichern, aber sie ersetzt nicht die fachliche Entscheidung, ob ein Ergebnis belastbar ist, ein Versuch sauber aufgesetzt wurde oder eine Schlussfolgerung in den Kontext der Biologie passt. Auch die Microsoft-Studie deutet darauf hin: KI ist besonders stark dort, wo Informationen verarbeitet und erklärt werden — nicht dort, wo wissenschaftliche Urteilskraft, Laborpraxis und methodische Kontrolle gefragt sind.

Biowissenschaftler/in: So verschiebt sich die Arbeit bis 2030

Bis 2030 dürfte der Beruf weniger um „mehr Output um jeden Preis“ kreisen, sondern stärker um die Orchestrierung von Informationsflüssen. Das heißt konkret:

  • Versuchsdurchführung und -auswertung bleiben zentral, aber die Auswertung startet häufiger mit KI-Voranalysen.
  • Fachpublikationen erstellen wird effizienter, weil Gliederung, Sprachfassung und Literaturarbeit unterstützt werden.
  • Klinische Forschung und Regulatory Affairs (Arzneimittelzulassung) verlangen noch mehr Sorgfalt bei Nachvollziehbarkeit, Dokumentation und Compliance.
  • In Bioinformatik und Biomathematik steigt die Bedeutung des Zusammenspiels von Fachmodell, Datenqualität und KI-gestützter Analyse.
  • In Lehrtätigkeit (Hochschule) wird die Vermittlung von Methoden- und Bewertungskompetenz wichtiger als reines Wissensreproduzieren.

Die Herausforderung liegt also weniger im Wegfall des Berufs als in der Verschiebung des Arbeitskerns: weg von Routine, hin zu Prüfung, Steuerung und Interpretation.

Biowissenschaftler/in: Deine nächsten Schritte im KI-Alltag

Wenn du dich zukunftssicher aufstellen willst, setze auf Fähigkeiten, die KI nicht allein leisten kann:

  • Trainiere dich in Analyse und in der kritischen Bewertung von Modellergebnissen.
  • Nutze Microsoft Office und KI-Tools für Dokumentation, aber prüfe fachlich jeden Output.
  • Stärke dein Profil in Biologie und Molekularbiologie, damit du Ergebnisse inhaltlich einordnen kannst.
  • Arbeite deine Kommunikationsfähigkeit aus, besonders für interdisziplinäre Teams, Behörden und Publikationen.
  • Pflege Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit — gerade bei regulierten Prozessen sind das harte Karrierefaktoren.

Die Richtung ist damit klar: Wer KI als Analyse- und Schreibassistenz nutzt, aber die wissenschaftliche Urteilskraft behält, bleibt sehr gut positioniert. Der Beruf verändert sich von innen — nicht weg, sondern hin zu mehr Steuerung, Qualität und fachlicher Verantwortung.

Erwähnte KI-Tools

CopilotMicrosoft OfficeDasyLabVisioLabview

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Biowissenschaftler/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Biowissenschaftler/in