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Data Scientist: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

22%2016
28%2019
45%2022
58%2026*
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Experten in der Informatik (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

15 von 38 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Datenübernahme, Datenaufbereitung0%
Internet-, Intranettechnik0%
IT-Organisation0%
Wissensmanagementsysteme0%
Data Warehouse0%
Modellbildung, Simulation (IT)0%
Programmieren0%
Data Lake0%
Content-Recommendation-Systeme0%
Netzwerkmanagement0%
Systemadministration, Systemverwaltung0%
Datenbankmanagement0%
Systemsoftware (Programmierung)0%
Recherche0%
Informationsbeschaffung0%

Du bleibst relevant.

Data Scientists analysieren und verarbeiten mit Methoden der Mathematik, Informatik und Statistik große Datenmengen in Echtzeit aus verschiedenen Quellen (Big Data), um z.B. über potenzielle Kunden oder Markttrends nutzbare Informationen zu erlangen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Analytische Fähigkeiten
Initiative

Gehalt

6.478 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

EntwicklungManagementAnalyseSoftware-ImplementierungWirtschaftsinformatik

30.499

Beschäftigte i

49.063

Offene Stellen i

Arbeitslose i

2.976

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20162022

45%34%22%
20162022: 45%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

30.499+133% seit 2012
30.49921.78613.072
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.478 €+17%
6.478 €5.357 €4.236 €
20172024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
2.940Stellen 2024
2.976Arbeitslose 2024
5.2143.033852
20122024

Data Scientist im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 58% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Data Scientist verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 45% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 38 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 15 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Datenübernahme, Datenaufbereitung, Internet-, Intranettechnik, IT-Organisation, Wissensmanagementsysteme, Data Warehouse und Modellbildung, Simulation (IT) und 9 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Projektmanagement, Marktforschung, Datenschutz, E-Commerce, E-Business, IT-Koordination und Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit und 17 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 30.499 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 50% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.478 € pro Monat, gestiegen um 15% seit 2019. Zuletzt waren rund 49.063 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Management, Analyse, Software-Implementierung und Wirtschaftsinformatik. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Analytische Fähigkeiten.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Data Scientist?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Data Scientist

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Du startest den Tag oft nicht mit einem großen Modell, sondern mit ganz handfesten Aufgaben: Datenübernahme, Datenaufbereitung, ein Blick in das Data Warehouse, danach eine Runde Modellbildung, Simulation (IT) und später wieder Programmieren, um einen Analyse-Workflow zu verbessern. Genau in diesem Alltag sitzt der Kern der Veränderung. Stand: Juni 2026 zeigt sich bei Data Scientists nicht das Bild eines Berufs, der einfach verschwindet, sondern eines Berufs, der sich von innen umbaut: weniger Zeit für Routine, mehr Zeit für Prüfung, Steuerung und fachliche Einordnung.

Wie sich der Alltag als Data Scientist verschiebt

Vieles, was früher Zeit gefressen hat, lässt sich heute schneller anstoßen. Datenübernahme, Datenaufbereitung, Recherche und Informationsbeschaffung gehören zu den Tätigkeiten, bei denen KI besonders gut unterstützt. Auch in Internet-, Intranettechnik, Wissensmanagementsysteme, Data Lake, Datenbankmanagement und Systemsoftware wird der Einstieg in Aufgaben oft beschleunigt. Das heißt nicht, dass diese Arbeit erledigt ist — aber der erste Entwurf, die Vorstrukturierung und Teile der Routine werden häufiger von KI übernommen.

Die Microsoft-Analyse zu 200.000 Copilot-Konversationen passt gut dazu: Am stärksten KI-anwendbar sind Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau diese Muster tauchen auch im Datenalltag auf, wenn du Ergebnisse zusammenfasst, Hypothesen erklärst oder Berichte aufbereitest. Schwächer ist KI dort, wo präzise Datenanalyse, saubere Bewertung und fachliche Verantwortung gefragt sind. Das spricht dafür, dass dein Beruf nicht nur aus „Modell bauen“ besteht, sondern aus dem Einordnen, Validieren und Übersetzen von Ergebnissen in Entscheidungen.

Auch die Entwicklung im Arbeitsmarkt deutet auf Verschiebung statt Verdrängung. Das IAB sieht in Deutschland zwar ein hohes Substituierbarkeitspotenzial in vielen Berufen, betont aber zugleich, dass dies in der Vergangenheit selten zu echtem Beschäftigungsabbau geführt hat. Meist verlangsamte sich das Wachstum oder der Aufgabenmix veränderte sich. Für Data Scientists ist das wichtig, weil der Beruf ohnehin stark gewachsen ist und an Schnittstellen arbeitet, die sich durch KI eher neu sortieren als abschaffen.

Wer bei Data Scientists gewinnt

Gewinner sind in deinem Beruf vor allem die Teile der Arbeit, die KI nicht nur beschleunigt, sondern die sie in eine bessere Form bringt. Dazu gehören Projektmanagement, IT-Koordination, Anwenderberatung, Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit und Systemintegration. Hier zählt nicht, ob ein Modell eine gute Ausgabe erzeugt, sondern ob die Lösung in einer Organisation, in einer Datenlandschaft und unter realen Vorgaben funktioniert.

Auch fachlich verschiebt sich der Wert. Wenn klassische Bearbeitung schrumpft, steigen Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben. Genau diese Aufgaben sind für Data Scientists oft der eigentliche Hebel: Modellqualität prüfen, Datenfehler erkennen, Bias und Datenschutz einordnen, Ergebnisse mit Business Intelligence, Wirtschaftsinformatik oder Betriebswirtschaftslehre abgleichen und mit Stakeholdern verhandeln. KI kann den Weg dahin verkürzen, ersetzt aber nicht die Verantwortung für das Ergebnis.

Die Anthropic-Analyse zeigt dazu ein wichtiges Muster: Ein Großteil realer KI-Nutzung ist heute Augmentation, also Mensch und KI gemeinsam. Automation dominiert in keiner Berufsgruppe klar. Für Data Scientists heißt das: Wer gut mit KI arbeitet, wird nicht automatisch überflüssig, sondern oft produktiver. Besonders stark profitieren diejenigen, die analytische Fähigkeiten, Kommunikationsfähigkeit und Eigenverantwortung verbinden und KI als Werkzeug in Entwicklung, Analyse und Management einsetzen.

Welche Teile der Arbeit als Data Scientist neu gelernt werden müssen

Die größte Veränderung liegt weniger im Wegfallen des Berufs als im Wandel der Kernarbeit. Routineaufgaben wie Recherche, Informationsbeschaffung, erste Programmierbausteine oder Standardauswertungen werden leichter zugänglich. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an die Qualität der Datenanalyse, an Modellbildung, Simulation (IT) und an die Fähigkeit, Ergebnisse in ein stabiles System zu überführen.

Das passt auch zu Befunden aus dem Stellenmarkt: Seit dem ChatGPT-Start sind strukturierte, repetitive Tätigkeiten spürbar unter Druck geraten, während analytische, technische und kreative Arbeit zugelegt hat. Für Data Scientists ist das eine gute Nachricht, aber nur, wenn du dich nicht auf Standardauswertungen verlässt. Gefragt sind Lösungen, die über das schnelle Prompten hinausgehen: saubere Datenarchitektur, robuste Tests, Domänenverständnis und saubere Kommunikation.

Besonders wichtig bleibt auch die Verbindung zu den angrenzenden Bereichen. Viele deiner Aufgaben liegen nah an Software-Engineering, Systemsoftware (Entwicklung, Analyse), Machine Learning und Business Intelligence. Wer diese Schnittstellen beherrscht, kann KI nicht nur einsetzen, sondern die gesamte Lösung mitgestalten. Genau dort liegt deine stärkste Position.

Weiterbildung für Data Scientists: was sich jetzt lohnt

Wenn du in diesem Beruf stark bleiben willst, solltest du nicht nur neue Tools lernen, sondern deinen Fokus erweitern. Hilfreich sind vor allem:

  • sauberes Prompting und Arbeiten mit KI-Assistenten für Recherche, Entwürfe und Dokumentation
  • Datenqualität, Datenvalidierung und Monitoring
  • Datenschutz und Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit
  • Systemintegration und Datenbankadministration, -organisation
  • robuste Modellbildung, Simulation (IT) und Evaluation
  • bessere Vermittlung von Ergebnissen an Fachbereiche und Management

Die Microsoft Research zu Copilot zeigt, dass KI besonders gut beim Erklären, Schreiben und Kommunizieren unterstützt. Genau deshalb wird deine Fähigkeit wichtig, Ergebnisse nicht nur zu erzeugen, sondern verständlich zu machen. Das IAB betont zudem, dass KI in Deutschland bisher eher augmentierend wirkt als ersetzend. Für dich heißt das: Weiterbildung ist kein Abwehrprogramm, sondern ein Hebel für mehr Wirkung.

Der KI-Risiko Score von 58 zeigt für Data Scientists eine mittlere bis erhöhte Veränderungsdynamik. Das ist kein Warnsignal für das Ende des Berufs, sondern ein Hinweis darauf, dass sich dein Profil verschiebt: weg von Routine, hin zu Steuerung, Qualität, Integration und Wirkung. Wer diese Entwicklung aktiv annimmt, hat gute Chancen, im Beruf nicht nur mitzuhalten, sondern deutlich relevanter zu werden.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLMKI-Assistenten

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Data Scientist beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Verwandte Berufe

Data EngineerIT & Technologie
59%
Informatiker/in (Hochschule)IT & Technologie
52%
Machine Learning EngineerIT & Technologie
56%
Alle Berufe in IT & Technologie im KI-Check →

Häufige Fragen zu Data Scientist