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Drahtwarenmacher/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

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Fachkräfte in der spanlosen Metallbearbeitung

Das übernimmt KI.

13 von 16 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Drahtwarenmacher/innen stellen aus Draht und Metallprofilen Drahtgewebe und-gitter aller Art her oder montieren Drahtzäune, Stahlgitterzäune und Toranlagen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Dialogfähigkeit Kundenorientierung
Pflichtgefühl
Kommunikationsfähigkeit

Gehalt

3.869 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.235 €

Oberes Viertel

4.545 €

Fachliche Stärken i

VerkaufWartung, Reparatur, Instandhaltung

20.493

Beschäftigte i

820

Offene Stellen i

Arbeitslose i

198

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

67%67%67%
20132022: 67%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

20.493-22% seit 2012
26.37023.43220.493
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.869 €+29%
4.545 €3.497 €2.449 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
351Stellen 2024
198Arbeitslose 2024
411271131
20122024

Drahtwarenmacher/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 58% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Drahtwarenmacher/in verändern könnte. Damit liegt Drahtwarenmacher/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion (64%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 67% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 16 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Spulen, Montagepläne anfertigen, Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Oberflächen behandeln, veredeln und Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Kundenberatung, -betreuung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 20.493 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 17% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.869 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.235 € bis 4.545 €), gestiegen um 10% seit 2019. Zuletzt waren rund 820 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Verkauf und Wartung, Reparatur, Instandhaltung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Dialogfähigkeit Kundenorientierung, Pflichtgefühl und Kommunikationsfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Fertigung & Produktion · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Drahtwarenmacher/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Drahtwarenmacher/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Stand: Juni 2026

Drahtwarenmacher/in: Bis 2030 verschiebt sich die Arbeit vom Einrichten zum Steuern

Bei der Herstellung von Drahtwaren wird sich dein Job in den nächsten Jahren weniger über einzelne Handgriffe als über das Zusammenspiel von Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und Wartung, Reparatur, Instandhaltung definieren. Genau dort verschiebt sich das Anforderungsprofil bis 2030: Routine, Wiederholung und standardisierte Abläufe verlieren an Gewicht, während Überwachung, Fehlerdiagnose und Abstimmung wichtiger werden.

Der KI-Risiko Score von 58 zeigt dabei vor allem eins: Ein mittleres Risiko heißt nicht, dass dein Beruf verschwindet. Es heißt, dass ein merklicher Teil der Kerntätigkeiten technisch gut standardisierbar ist, der Job aber zugleich stark von praktischer Erfahrung, Materialgefühl und Anlagenwissen lebt. Das passt auch zum Befund des IAB: Hohe technische Ersetzbarkeit führt historisch selten zu echtem Beschäftigungsabbau, sondern eher zu verändertem Aufgabenmix und gebremstem Wachstum.

Welche Tätigkeiten im Drahtwarenmachen unter Druck geraten

Am stärksten verändern sich die klar standardisierten Schritte in der Produktion. Dazu gehören etwa Spulen, Drahtziehen, Drahtflechten, Drahtweben, Draht-, Bandhärten, Löten und Teile der Montage (Metall, Anlagenbau). Auch bei Oberflächen behandeln, veredeln und Korrosionsschutz steigt der Druck, Prozesse enger zu überwachen und stärker zu automatisieren.

Hinzu kommt: Die Montagepläne anfertigen und die Kundenangebote erstellen lassen sich zunehmend mit digitalen Hilfsmitteln vorbereiten. Das heißt nicht, dass diese Aufgaben wegfallen. Aber die Vorarbeit wird schneller, und der menschliche Anteil verschiebt sich vom ersten Entwurf zur Kontrolle, Anpassung und Freigabe.

Der Microsoft Research Bericht zu realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI besonders bei Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren stark ist. Genau deshalb sind auch in einem Produktionsberuf die Aufgaben rund um Dokumentation, Angebotstexte, Arbeitsanweisungen und Abstimmung angreifbarer als reine Handarbeit. Umgekehrt bleibt körperlich gebundene Arbeit deutlich robuster.

Welche Kompetenzen im Drahtwarenmacher-Beruf wichtiger werden

Wachstum entsteht in diesem Beruf vor allem dort, wo du Prozesse verstehst statt nur ausführst. Dazu gehören Arbeitsvorbereitung, die genaue Beurteilung von Materialverhalten, das schnelle Erkennen von Störungen sowie das Zusammenspiel mit Instandhaltung und Qualitätssicherung. Auch Wartung, Reparatur, Instandhaltung wird wichtiger, weil automatisierte Anlagen nur dann stabil laufen, wenn sie regelmäßig geprüft und sauber eingestellt werden.

Deine persönlichen Stärken werden stärker zum Produktivitätsfaktor. Teamfähigkeit, Dialogfähigkeit Kundenorientierung, Pflichtgefühl und Kommunikationsfähigkeit helfen dir dabei, Fehler an Schnittstellen zu vermeiden, mit Schichtkolleg:innen sauber zu übergeben und mit Kund:innen oder der Arbeitsvorbereitung klar zu bleiben. Gerade in Fertigung und Produktion zählt künftig nicht nur, dass du eine Anlage bedienen kannst, sondern dass du Abweichungen früh bemerkst und sauber weitergibst.

Das deckt sich mit dem IAB-Befund, dass Berufe mit hohem Automatisierungspotenzial häufig nicht einfach verschwinden, sondern sich intern umbauen. Der Druck liegt also weniger auf dem gesamten Beruf als auf einzelnen Routinetätigkeiten. Für dich heißt das: Wer die Anlage versteht, Qualität absichert und Probleme löst, bleibt unverzichtbar.

Was die Entwicklung des Berufsmarkts für Drahtwarenmacher/innen bedeutet

Der Beruf steht bereits seit Jahren unter Anpassungsdruck. Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2012 spürbar gesunken, während die Einkommen gestiegen sind. Das spricht für einen Markt, in dem weniger Menschen gebraucht werden, aber spezialisiertere Arbeit wichtiger wird. Für dich ist das ein Signal, dass reine Ausführung weniger sicher wird als technisches Können und Flexibilität.

Gleichzeitig zeigt der IWF, dass in Industrieländern wie Deutschland ein großer Teil der Jobs KI-exponiert ist, weil kognitive Tätigkeiten stark mitbetroffen sind. Für deinen Beruf ist das relevant, weil selbst in der Fertigung mehr digitale Vor- und Nacharbeit anfällt: Arbeitspläne prüfen, Daten dokumentieren, Störungen protokollieren, Angebote vorstrukturieren.

Das bedeutet aber nicht, dass der Beruf „wegautomatisiert“ wird. Viel wahrscheinlicher ist ein Wandel hin zu mehr Überwachung, Feinjustierung und Qualitätssicherung. Genau dort entsteht für erfahrene Fachkräfte ein Vorteil: Wer den Materialfluss kennt, erkennt schneller, ob ein automatischer Ablauf wirklich stabil ist.

Drahtwarenmachen: So bleibst du bis 2030 gut aufgestellt

Wenn du im Beruf langfristig sicher bleiben willst, lohnt sich der Fokus auf drei Felder:

  • Anlagen verstehen statt nur bedienen: Lerne, wie sich Störungen anbahnen und wie du sie früh erkennst.
  • Qualität systematisch mitdenken: Prüfe nicht nur am Ende, sondern während des Prozesses.
  • Digitale Vorarbeit nutzen: Bei Montagepläne anfertigen, Dokumentation und Kundenangebote erstellen kann KI Zeit sparen, wenn du die Ergebnisse sauber kontrollierst.

Besonders wertvoll wird die Kombination aus Technik und Kommunikation. Wer mit Instandhaltung, Team und Kunden klar spricht, kann Probleme schneller lösen und Prozesse stabil halten. Genau darin liegt dein Zukunftsvorteil: nicht in der schnellsten Ausführung einzelner Handgriffe, sondern in der sicheren Steuerung eines komplexeren Produktionsablaufs.

Nächste Schritte für Drahtwarenmacher/innen

Wenn du dich weiterentwickeln willst, setze nicht nur auf neue Maschinen, sondern auf breitere Verantwortung. Hilfreich sind Weiterbildung in Wartung, Reparatur, Instandhaltung, ein stärkeres Verständnis für Qualitätssysteme und der sichere Umgang mit digitalen Werkzeugen für Planung und Dokumentation. Auch Fachwissen zu Materialverhalten, Oberflächenbehandlung und Prozesskontrolle zahlt direkt auf deine Beschäftigungsfähigkeit ein.

Unterm Strich bleibt der Beruf praktisch, technisch und nah an der Maschine. Aber bis 2030 wird er weniger über Routine und stärker über Mitdenken, Prüfen und Anpassen definiert. Wer das beherrscht, hat im Wandel gute Karten.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Drahtwarenmacher/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Drahtwarenmacher/in