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Elektroniker/in - Informations- u. Telekommunikationstechnik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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SEHR HOHES RISIKO

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Fachkräfte in der Informations- und Telekommunikationstechnik

Das übernimmt KI.

21 von 27 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
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Du bleibst relevant.

Elektroniker/innen in der Fachrichtung Informations-und Telekommunikationstechnik planen und installieren elektronische Kommunikations-und Sicherheitssysteme. Sie montieren die Anlagen, nehmen sie in Betrieb, warten und reparieren sie.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Dialogfähigkeit Kundenorientierung
Einsatzbereitschaft
Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung

Gehalt

4.350 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.519 €

Oberes Viertel

5.410 €

Fachliche Stärken i

LeasingWartung, Reparatur, InstandhaltungManagementIT-Service-Management nach ITILGroup Policy Object (GPO)

122.130

Beschäftigte i

6.068

Offene Stellen i

Arbeitslose i

3.430

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%91%82%
20132022: 82%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

122.130-17% seit 2012
147.675134.903122.130
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.350 €+39%
5.410 €3.868 €2.326 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.476Stellen 2024
3.430Arbeitslose 2024
8.0294.7531.476
20122024

Elektroniker/in - Informations- u. Telekommunikationstechnik im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Elektroniker/in - Informations- u. Telekommunikationstechnik beträgt 84%. Damit liegt Elektroniker/in - Informations- u. Telekommunikationstechnik über dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation, der bei 76% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 82% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 27 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 21 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Gebäudesystemtechnik, Gebäudeleittechnik, Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Elektromechanik, Elektronik und Elektrotechnik und 15 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Kundendienst, Störungssuche, Entstören, Fernsprechstellenbau und Kabelleitungsbau — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 122.130 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 6% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.350 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.519 € bis 5.410 €), gestiegen um 14% seit 2019. Zuletzt waren rund 6.068 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Leasing, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Management, IT-Service-Management nach ITIL und Group Policy Object (GPO). Auf persönlicher Ebene zählen Dialogfähigkeit Kundenorientierung, Einsatzbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Elektroniker/in - Informations- u. Telekommunikationstechnik?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Elektroniker/in - Informations- u. Telekommunikationstechnik

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich das Anforderungsprofil dieses Berufs deutlich

Bei der Elektroniker/in - Informations- u. Telekommunikationstechnik verschiebt sich der Schwerpunkt schon heute spürbar: weg von klar abgegrenzten Standardtätigkeiten, hin zu mehr Diagnose, Integration und Kundenkontakt. Stand: Juni 2026 ist der KI-Risiko Score von 84 ein Hinweis darauf, dass viele Kerntätigkeiten technisch gut strukturierbar sind und damit unter Automatisierungsdruck stehen. Das heißt aber nicht, dass der Beruf verschwindet. Eher verändert er sich von innen.

Gerade in diesem Beruf trifft der KI- und Digitalisierungsdruck auf mehrere Ebenen gleichzeitig: Informationstechnik, Computertechnik, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Bussysteme, Glasfasertechnik, Funktechnik und Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik. Viele dieser Bereiche bestehen aus klaren Abläufen, Prüfschritten und standardisierten Konfigurationen. Genau dort kann KI unterstützen, Assistenzsysteme können Arbeit vorbereiten, und Software kann Dokumentation, Fehlerabgleich oder Konfigurationsvorschläge übernehmen.

Der IAB-Befund passt dazu: In Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial kommt es historisch selten zu abruptem Beschäftigungsabbau, sondern häufiger zu langsamerem Wachstum und einem Wandel der Aufgaben. Gleichzeitig zeigt die IAB-Forschung, dass KI in der Beschäftigung bisher eher augmentierend wirkt. Das spricht dafür, dass du nicht einfach „ersetzt“ wirst, sondern deine Rolle sich stärker auf die Teile konzentriert, in denen Erfahrung, Kontext und Verantwortung zählen.

Welche Tätigkeiten bei Elektronik und Telekommunikation schrumpfen

Besonders unter Druck stehen Tätigkeiten, die sich gut standardisieren, messen oder regelbasiert abbilden lassen. Dazu gehören in diesem Beruf vor allem:

  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung
  • Prüffeld
  • Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik
  • Mikroelektronik
  • Geräteelektronik
  • Montage (Elektrotechnik)
  • Crimpen
  • Hardwareinstallation, Softwareinstallation
  • Internet-, Intranettechnik
  • Melde- und Signalanlagen, -technik
  • Sendeanlagen, -technik

Solche Aufgaben sind nicht automatisch „weg“, aber sie werden häufiger durch digitale Prüfprotokolle, Assistenzsoftware, Ferndiagnose, automatische Konfigurationsvorschläge oder KI-gestützte Dokumentation ergänzt. Die Microsoft-Analyse zu 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt, dass besonders Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren gut mit KI funktionieren. Für deinen Beruf heißt das: Alles, was mit Standardwissen, Vergleich, Dokumentation und Fehlerklassifikation zu tun hat, lässt sich zunehmend vorstrukturieren.

Auch die Stellenmarktdaten passen ins Bild: Nach dem ChatGPT-Start sanken Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten deutlich, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Das trifft genau die Spannung in deinem Beruf: Routine bleibt zwar vorhanden, bekommt aber weniger Gewicht als die Fähigkeit, Störungen einzuordnen und Systeme zu verbinden.

Welche Tätigkeiten bei Elektronik und Telekommunikation wachsen

Wichtiger werden die Aufgaben, die Nähe zum realen System, zum Kunden und zur Störungssituation brauchen. Dazu zählen vor allem:

  • Arbeitsvorbereitung
  • Kundendienst
  • Störungssuche
  • Entstören
  • Fernsprechstellenbau
  • Kabelleitungsbau

Hier liegt der menschliche Kern des Berufs. Eine Anlage kann konfiguriert werden, aber eine Störung im laufenden Betrieb sauber zu priorisieren, beim Kunden ruhig zu bleiben, Folgen abzuwägen und die richtige Lösung zu wählen, bleibt anspruchsvoll. Genau diese Mischung aus Technik, Kommunikation und Verantwortung ist schwer vollständig zu automatisieren.

Dazu kommt: Die Microsoft-Forschung zeigt, dass KI dort am stärksten hilft, wo Informationen sortiert und in Handlungen übersetzt werden müssen. Für dich kann das heißen: technische Unterlagen schneller auswerten, Fehlerbilder vergleichen, Messwerte besser dokumentieren und Serviceeinsätze strukturierter vorbereiten. Auch die Anthropic-Analyse ist hier wichtig: Ein großer Teil der KI-Nutzung ist Augmentation, also Mensch plus KI. Für deinen Beruf ist das plausibel, weil die Maschine erklären kann, aber die Lage vor Ort nicht selbst erlebt.

Was der Wandel für deinen Alltag als Elektroniker/in bedeutet

Der Job wird weniger rein handwerklich-routiniert und stärker systemisch. Du wirst häufiger Schnittstellenaufgaben haben: zwischen Elektrotechnik, Elektromechanik, Netzwerk, Software und Kundenanforderung. Wer heute gut in Wartung, Reparatur, Instandhaltung ist, braucht morgen zusätzlich Sicherheit im Umgang mit digitalen Hilfsmitteln, Fernzugriff, automatisierter Diagnose und sauberer Fehlerdokumentation.

Der Arbeitsmarkt spricht dabei nicht gegen den Beruf, aber er belohnt Anpassung. Das Beschäftigungsminus seit 2012 zeigt, dass der Markt nicht einfach wächst. Gleichzeitig ist das Gehalt gestiegen, was auf einen höheren Wert qualifizierter Arbeit hindeutet. Wer komplexe Anlagen versteht, Störungen schnell eingrenzt und Kunden sicher betreut, bleibt gefragt.

Auch die Qualifikationen verschieben sich. Neben Technik zählen immer stärker Dialogfähigkeit Kundenorientierung, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung. Das ist kein weiches Zusatzpaket, sondern zentraler Teil der neuen Wertschöpfung. Denn je mehr Standardarbeit digital unterstützt wird, desto wichtiger wird, wie gut du Probleme erklärst, Prioritäten setzt und Lösungen sauber umsetzt.

Nächste Schritte für Elektroniker/in - Informations- u. Telekommunikationstechnik

Wenn du im Beruf bleibst, lohnt sich ein Fokus auf Tätigkeiten, die KI eher verstärkt als ersetzt:

  • vertiefe Störungssuche und Entstören statt nur Routine-Montage
  • stärke Wissen in IT-Service-Management nach ITIL, Netzwerken und Systemintegration
  • arbeite sicher mit Dokumentation, Ferndiagnose und digitalen Serviceprozessen
  • trainiere Kundendienst und technische Erklärung, weil genau dort Vertrauen entsteht
  • nutze KI als Werkzeug für Vorbereitung, Protokollierung und Fehlervergleich

Der wichtigste Punkt: Nicht die Technik allein entscheidet über die Zukunft dieses Berufs, sondern dein Umgang mit der Technik. Wer komplexe Anlagen lesen, Störungen einordnen und mit Kunden kommunizieren kann, bleibt auch in einem stärker automatisierten Umfeld sehr wertvoll. Der Beruf wandert nicht aus dem Markt, aber er wandert weg von Routine und hin zu Verantwortung, Integration und Präzision.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-gestützte Diagnose- und Dokumentationssoftware

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Elektroniker/in - Informations- u. Telekommunikationstechnik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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