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Facharzt/-ärztin - Strahlentherapie: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

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Medizinisch-technische Experten in der Radiologie

Das übernimmt KI.

8 von 27 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Krankenhausinformationssysteme0%
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Fachärzte und-ärztinnen für Strahlentherapie diagnostizieren und therapieren gutartige und bösartige Tumorerkrankungen, für die eine Strahlenbehandlung angebracht erscheint.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Zuverlässigkeit
Soziales Engagement
Pflichtgefühl

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

Fachliche Stärken i

Radiologie

6.028

Beschäftigte i

657

Offene Stellen i

Arbeitslose i

187

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

45%39%33%
20132022: 45%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

6.028+94% seit 2012
6.0284.5653.102
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
52Stellen 2024
187Arbeitslose 2024
18710828
20122024

Facharzt/-ärztin - Strahlentherapie im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 43% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Facharzt/-ärztin - Strahlentherapie verändern könnte. Damit liegt Facharzt/-ärztin - Strahlentherapie über dem Durchschnitt des Berufsfelds Medizin & Gesundheit, der bei 30% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 45% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 27 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 8 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Krankenhausinformationssysteme, Medizinische Dokumentation, Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie, Sonografie und Szintigramme, Szintigrafie und 2 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Qualitätsmanagement, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Strahlenschutz, Forschung, Lehrtätigkeit (Hochschule) und Vortragstätigkeit und 13 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 6.028 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 26% gewachsen. Zuletzt waren rund 657 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Radiologie. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Soziales Engagement.

Mehr dazu: alle Berufe in Medizin & Gesundheit · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Facharzt/-ärztin - Strahlentherapie?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Facharzt/-ärztin - Strahlentherapie

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Strahlentherapie zwischen Planungssoftware, Bildgebung und ärztlicher Entscheidung

Ein Strahlentherapie-Plan beginnt selten mit einer großen Geste, sondern oft mit sehr präziser Arbeit: Bilddaten prüfen, Befunde einordnen, Dosis und Zielvolumen abgleichen, Risiken für gesundes Gewebe minimieren. Genau an dieser Stelle verändert KI bereits den Alltag. Sie kann in der medizinischen Dokumentation, in Krankenhausinformationssystemen und bei der Auswertung von Computertomografie (CT)-, Magnetresonanztomografie- und Sonografie-Daten unterstützen. Der KI-Risiko-Score von 43 zeigt deshalb vor allem eines: Viele Teilaufgaben sind technisch angreifbar, aber der Beruf bleibt klar ärztlich geprägt.

Stand: Juni 2026 ist die Lage nicht „KI ersetzt die Strahlentherapie“, sondern eher: KI verschiebt den Fokus. Routine in der Bildvorverarbeitung, strukturierte Dokumentation und administrative Abläufe lassen sich zunehmend automatisieren. Die eigentliche Therapieentscheidung, das Abwägen von Nutzen und Nebenwirkungen und die Verantwortung gegenüber Patientinnen und Patienten bleiben aber menschliche Kernaufgaben.

Was KI in der Strahlentherapie eher übernimmt

Besonders anfällig sind Aufgaben, die stark regelbasiert, datenreich und standardisierbar sind. Dazu gehören Teile der medizinischen Dokumentation, organisatorische Abläufe in Krankenhausinformationssystemen und unterstützende Schritte bei der Auswertung von CT, Magnetresonanztomografie, Sonografie sowie Szintigramme, Szintigrafie. Auch die Abrechnung über die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) kann durch Systeme mit KI-Unterstützung effizienter werden.

Die IAB-Studienlage hilft hier bei der Einordnung: Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial führt historisch selten zu einem echten Beschäftigungsabbau. Meist bremst es eher das Wachstum bestimmter Tätigkeiten. Für die Strahlentherapie heißt das: Nicht jede automatisierbare Teilaufgabe verschwindet, aber der Anteil an Vorarbeit, Sichtung und Standardisierung dürfte sinken.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt zusätzlich, dass KI vor allem dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Genau solche Muster finden sich auch im medizinischen Alltag: Befunde strukturieren, Texte vorbereiten, Verlaufsdokumente glätten oder patientenorientierte Erklärungen vorformulieren. Das ist hilfreich, aber keine ärztliche Endentscheidung.

Was in der Strahlentherapie menschlich bleibt

Trotz technischer Fortschritte bleiben zentrale Aufgaben klar menschlich. Dazu zählen Diagnose, Radiologische Onkologie, Strahlentherapie (ärztlich), Strahlenschutz, Patientenbetreuung und die Anamnese. Gerade hier zeigt sich die Grenze heutiger KI: Sie kann Muster erkennen, aber keine Verantwortung tragen, keine Prioritäten im Einzelfall setzen und keine schwierigen Gespräche ersetzen.

Besonders wichtig bleibt das Zusammenspiel aus Fachwissen, Erfahrung und Kommunikation. Bei onkologischen Erkrankungen geht es nie nur um Bilddaten oder Messwerte. Es geht um Therapieziele, Belastbarkeit, Nebenwirkungen, Lebensqualität, Begleiterkrankungen und oft auch um die Frage, wie sich eine Behandlung in den Alltag einfügt. Auch Aufgaben wie Qualitätsmanagement, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Forschung, Lehrtätigkeit (Hochschule), Vortragstätigkeit, Fachpublikationen erstellen, Entlassmanagement, Telemedizin und Videosprechstunde bleiben stark von menschlicher Einordnung abhängig.

Der IWF betont für Industrieländer wie Deutschland eine besonders hohe KI-Exposition, weil dort viele kognitive Tätigkeiten vorkommen. Genau das passt zur Strahlentherapie: viel Denken, viel Abwägen, viel Dokumentieren. Gleichzeitig ist das kein Warnsignal für Verdrängung, sondern ein Hinweis auf Umgestaltung. KI trifft hier auf einen Beruf, der ohnehin stark von Verantwortung, Kommunikation und klinischer Urteilskraft lebt.

Was Fachärztinnen und Fachärzte für Strahlentherapie jetzt tun können

Wer in der Strahlentherapie arbeitet, sollte KI nicht als Konkurrenz, sondern als Werkzeug in der eigenen Fachlichkeit testen. Sinnvoll ist vor allem, die eigenen Arbeitsabläufe in zwei Kategorien zu trennen: Was ist standardisierbar, was bleibt ärztliche Entscheidung? Daraus ergeben sich konkrete Schritte:

  • Prüfe, welche Teile von medizinischer Dokumentation und Krankenhausinformationssystemen sich mit KI-Vorlagen entlasten lassen.
  • Nutze KI für Vorarbeit bei Berichten, Erklärtexten und Zusammenfassungen, aber kontrolliere jede Aussage fachlich.
  • Achte darauf, dass Strahlenschutz, Diagnose und Therapieplanung nicht von automatisierten Vorschlägen dominiert werden.
  • Baue Kompetenzen in Datenverständnis, Qualitätsprüfung und digitaler Kommunikation aus.
  • Stärke deine Rolle dort, wo KI schwach bleibt: bei Patientenbetreuung, Anamnese, schwierigen Gesprächen und interdisziplinärer Abstimmung.

Wichtig ist auch der Blick auf die eigene Spezialisierung. Die Beschäftigtenzahl in diesem Beruf ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Das spricht eher für anhaltenden Bedarf als für einen schrumpfenden Markt. Der höhere KI-Risiko-Score im Vergleich zum Durchschnitt des Berufsfelds zeigt daher nicht, dass der Beruf verloren geht, sondern dass sich sein Aufgabenmix sichtbar verschiebt.

Strahlentherapie bleibt ärztlich, KI wird zum starken Assistenzsystem

Die Zukunft dieses Berufs liegt sehr wahrscheinlich nicht im Wegfall, sondern in einer engeren Zusammenarbeit von Mensch und System. KI kann vorbereiten, sortieren, strukturieren und markieren. Ärztinnen und Ärzte in der Strahlentherapie entscheiden, priorisieren, erklären und tragen Verantwortung. Wer das eigene Profil deshalb früh auf digitale Qualitätssicherung, Kommunikation und klinische Urteilskraft ausrichtet, bleibt gut aufgestellt.

Gerade in einem Feld mit so hohem Anspruch an Präzision ist das keine Bedrohung, sondern eine Entlastung: weniger Routine, mehr Zeit für die medizinisch entscheidenden Momente.

Erwähnte KI-Tools

KrankenhausinformationssystemeComputertomografie (CT)MagnetresonanztomografieSonografieSzintigramme, SzintigrafieTelemedizin

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Facharzt/-ärztin - Strahlentherapie beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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