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Fachgehilf(e/in) - steuer- und wirtschaftsberatende Berufe: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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SEHR HOHES RISIKO

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Fachkräfte in der Steuerberatung

Das übernimmt KI.

20 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Fachgehilfen und-gehilfinnen in steuer-und wirtschaftsberatenden Berufen erledigen alle in Steuerwesen und Wirtschaftsberatung anfallenden Büro-und Verwaltungstätigkeiten.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Gewissenhaftigkeit

Gehalt

3.458 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.820 €

Oberes Viertel

4.255 €

Fachliche Stärken i

JahresabschlussFinanzbuchhaltungMicrosoft OfficeLohn- und Gehaltsbuchhaltung, -abrechnungSteuerrecht

137.515

Beschäftigte i

16.219

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.697

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%92%83%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

137.515+13% seit 2012
139.600130.774121.948
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.458 €+51%
4.255 €3.034 €1.813 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
3.973Stellen 2024
1.697Arbeitslose 2024
4.9523.2641.575
20122024

Fachgehilf(e/in) - steuer- und wirtschaftsberatende Berufe im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Fachgehilf(e/in) - steuer- und wirtschaftsberatende Berufe beträgt 83%. Damit liegt Fachgehilf(e/in) - steuer- und wirtschaftsberatende Berufe über dem Durchschnitt des Berufsfelds Finanzen & Verwaltung, der bei 63% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 22 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 20 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Bilanzierung, Buchführung, Buchhaltung, Finanzbuchhaltung, Lohn- und Gehaltsbuchhaltung, -abrechnung, Akten, Schriftgut verwalten und Büro- und Verwaltungsarbeiten und 14 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Steuerrechtsdurchsetzung und Büromanagement — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 137.515 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; die Beschäftigung blieb seit 2019 weitgehend stabil. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.458 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.820 € bis 4.255 €), gestiegen um 23% seit 2019. Zuletzt waren rund 16.219 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Jahresabschluss, Finanzbuchhaltung, Microsoft Office, Lohn- und Gehaltsbuchhaltung, -abrechnung und Steuerrecht. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Finanzen & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fachgehilf(e/in) - steuer- und wirtschaftsberatende Berufe?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fachgehilf(e/in) - steuer- und wirtschaftsberatende Berufe

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Steuererklärungen, Buchführung und Fristen im Alltag dieses Berufs

Wer in steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen arbeitet, kennt die Mischung aus Routine, Genauigkeit und Termindruck: Buchführung, Finanzbuchhaltung, Lohn- und Gehaltsbuchhaltung, -abrechnung, Steuererklärungen anfertigen, Steuerbescheide prüfen und die Fristenüberwachung laufen oft parallel. Genau deshalb liegt der KI-Risiko-Score hier bei 83. Das bedeutet nicht, dass der Beruf verschwindet. Es heißt vor allem: Viele Kerntätigkeiten sind technisch gut strukturierbar und damit besonders anfällig für Automatisierung oder starke Unterstützung durch KI.

Stand: Juni 2026 ist für diesen Beruf aber ebenso wichtig, was die Studienlage insgesamt zeigt: KI wirkt in vielen Bereichen eher als Beschleuniger denn als Ersatz. Das passt zur IAB-Einordnung für Deutschland, wonach hohe Automatisierungspotenziale in der Vergangenheit meist nicht zu abruptem Beschäftigungsabbau führten, sondern eher zu verlangsamtem Wachstum. Gleichzeitig verschiebt sich der Aufgabenmix deutlich. Klassische Bearbeitung nimmt ab, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben gewinnen an Gewicht.

Was KI in steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen übernimmt

Die stärksten Angriffsflächen liegen bei wiederkehrenden, regelbasierten Tätigkeiten. Dazu gehören vor allem Buchführung, Buchhaltung, Finanzbuchhaltung, Lohn- und Gehaltsbuchhaltung, -abrechnung, Akten, Schriftgut verwalten, Büro- und Verwaltungsarbeiten, Korrespondenz, Sachbearbeitung und Teile der Arbeit mit Abgabenordnung, Umsatzsteuer, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer oder Lohn-, Einkommensteuer.

Genau solche Aufgaben gelten in Studien als besonders KI-anfällig. Die Microsoft-Analyse realer Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren ist. Für diesen Beruf heißt das: Standardtexte, Entwürfe, Antwortbausteine, Prüfroutinen und Vorarbeiten lassen sich zunehmend schneller erzeugen. Auch das Anlegen von Vorprüfungen bei Steuerbescheide prüfen oder das Vorstrukturieren von Jahresabschluss-Unterlagen kann durch KI unterstützt werden.

Die IWF-Perspektive passt dazu: In Industrieländern sind deutlich mehr Jobs KI-exponiert, weil dort viele kognitive Tätigkeiten anfallen. Dieser Beruf gehört klar in diese Gruppe. Der Anteil der Arbeit, den KI übernehmen oder anstoßen kann, ist hier hoch, weil die Tätigkeiten formell, sprachlich und datengetrieben sind.

Auch Benchmarks wie OpenAI GDPval deuten darauf hin, dass Modelle bei vielen Wissensaufgaben Fachleuten näherkommen. Für die Praxis bedeutet das: Datev-Programm Rechnungswesen, Beleglogik, Textentwürfe und strukturierte Prüfung werden leichter teilautomatisierbar. Nicht jede Tätigkeit wird direkt ersetzt, aber viele Arbeitsschritte werden schneller, standardisierter und stärker vorgefiltert.

Was in steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen menschlich bleibt

Trotz hoher KI-Anwendbarkeit bleiben zentrale Aufgaben klar menschlich geprägt. Das gilt vor allem für Steuerrechtsdurchsetzung und Büromanagement. Hier reicht reine Mustererkennung nicht aus. Es braucht fachliche Abwägung, Verantwortung, Prioritätensetzung und die Fähigkeit, Sonderfälle sauber zu beurteilen.

Besonders wichtig bleiben außerdem die Arbeit mit Steuerrecht, das Einordnen von Konflikten, die Abstimmung mit Mandantinnen und Mandanten sowie die Kommunikation bei unklaren oder sensiblen Sachverhalten. Auch wenn KI Formulierungen vorbereiten kann, bleibt die letzte fachliche Entscheidung beim Menschen. Die Microsoft-Analyse zeigt zwar, dass Schreiben und Kommunizieren stark unterstützt werden können, aber gerade im Steuerbereich geht es oft um haftungsrelevante Genauigkeit, Fristensicherheit und rechtliche Konsequenz. Das macht den Unterschied zwischen Vorschlag und Verantwortung aus.

Hinzu kommt: Viele Aufgaben sind nicht nur fachlich, sondern auch organisatorisch und sozial anspruchsvoll. Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit bleiben Kernkompetenzen. Wer Mandate koordiniert, Rückfragen klärt oder widersprüchliche Unterlagen zusammenführt, arbeitet nicht nur mit Daten, sondern mit Beziehungen, Erwartungen und Vertraulichkeit.

Die Anthropic-Auswertung hilft bei der Einordnung: KI wird in der Praxis häufiger als Unterstützung genutzt als als vollständiger Ersatz. Genau das ist hier plausibel. KI kann vorbereiten, markieren, vergleichen und strukturieren. Menschen prüfen, verantworten, vermitteln und entscheiden.

Was Beschäftigte in diesem Beruf jetzt tun können

Wer in diesem Beruf arbeitet, sollte KI nicht als Randthema sehen, sondern als Werkzeug für die tägliche Entlastung. Der beste Hebel liegt darin, die eigenen Routinen zu kennen: Welche Teile von Buchführung, Finanzbuchhaltung, Korrespondenz, Büroorganisation oder Steuererklärungen anfertigen laufen immer wieder gleich? Genau dort lohnt sich der Einsatz von KI besonders.

  • Standardfälle und wiederkehrende Texte mit KI vorstrukturieren lassen
  • Prüf- und Plausibilitätsroutinen für Steuerbescheide prüfen oder Jahresabschluss-Vorarbeiten nutzen
  • eigene Fachtexte immer manuell nachprüfen, besonders bei Steuerrecht und Fristen
  • den Umgang mit Microsoft Office und Datev-Programm Rechnungswesen mit KI-gestützten Workflows verbinden
  • stärker in Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben hineinwachsen, statt nur abzutippen

Wichtig ist auch die Spezialisierung. Wenn einfache Bearbeitung unter Druck gerät, werden Fachkräfte wertvoller, die Fälle einordnen, Rückfragen sicher führen und sauber dokumentieren können. Die gute Nachricht: Die Beschäftigung in diesem Beruf ist langfristig gewachsen, und auch das Gehalt hat sich über die Jahre positiv entwickelt. Das spricht dafür, dass der Beruf nicht verschwindet, sondern sich weiter aufwertet — allerdings mit höherem Tempo und mehr Technikanteil.

Wer sich jetzt auf KI-gestützte Abläufe einlässt, bleibt nicht nur anschlussfähig. Du machst dich gerade in einem Beruf stark, in dem Genauigkeit, Verantwortung und Regelwissen weiterhin gebraucht werden — nur eben zunehmend in Kombination mit KI.

Erwähnte KI-Tools

Datev-Programm RechnungswesenMicrosoft OfficeCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Fachgehilf(e/in) - steuer- und wirtschaftsberatende Berufe beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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