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Fachinformatiker/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

43%2016
50%2019
50%2022
58%2026*
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Fachkräfte in der Informatik (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

12 von 26 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Informationstechnik, Computertechnik0%
Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik0%
Urheberrecht0%
Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
Internet-, Intranettechnik0%
Konfigurieren0%
Programmieren0%
IoT-Plattformen0%
Netzwerkmanagement0%
Systemadministration, Systemverwaltung0%
Datenbankmanagement0%
Systemsoftware (Programmierung)0%

Du bleibst relevant.

Fachinformatiker/innen konzipieren und realisieren komplexe IT-Systeme und passen diese benutzergerecht an. Sie analysieren Arbeitsprozesse, erkennen Optimierungsbedarf und entwickeln entsprechende Lösungen oder befassen sich mit der digitalen Vernetzung von Prozessen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Eigenverantwortung
Ergebnisorientiertes Handeln

Gehalt

4.978 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.911 €

Oberes Viertel

6.502 €

Fachliche Stärken i

KonfigurierenSystemintegrationBetriebssystem LINUXFirst-Level-SupportLeasing

125.465

Beschäftigte i

7.243

Offene Stellen i

Arbeitslose i

4.716

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20162022

50%47%43%
20162022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

125.465+78% seit 2012
125.46597.89970.333
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.978 €+30%
6.502 €4.637 €2.771 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.961Stellen 2024
4.716Arbeitslose 2024
4.7162.8651.014
20122024

Fachinformatiker/in im KI-Check: die Daten im Detail

Fachinformatiker/in erreicht im KI-Check einen Score von 58%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 26 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 12 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Informationstechnik, Computertechnik, Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik, Urheberrecht, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Internet-, Intranettechnik und Konfigurieren und 6 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und Datenanalyse und 8 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 125.465 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 15% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.978 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.911 € bis 6.502 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 7.243 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Konfigurieren, Systemintegration, Betriebssystem LINUX, First-Level-Support und Leasing. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fachinformatiker/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fachinformatiker/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Fachinformatiker/in: Der KI-Risiko-Score liegt leicht unter dem Berufsfeld Mit einem KI-Risiko-Score von 58 liegt Fachinformatiker/in knapp unter dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59). Das ist ein wichtiger Hinweis: Dein Beruf gehört klar zu den KI-nahen Tätigkeiten, aber nicht automatisch zu den Berufen mit dem höchsten Verdrängungsrisiko. Stand: Juni 2026 zeigt sich vor allem ein Muster der Verschiebung: Viele Routineanteile werden schneller, präziser und stärker unterstützt, während Beratung, Integration, Prüfung und Verantwortung beim Menschen bleiben.

Warum Fachinformatiker/in anders von KI betroffen ist Dein Arbeitsalltag enthält gleich mehrere Tätigkeiten, die sich gut standardisieren lassen: Konfigurieren, Programmieren, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Internet-, Intranettechnik, Netzwerkmanagement, Systemadministration, Systemverwaltung, Datenbankmanagement und Teile der Systemsoftware (Programmierung). Genau in solchen Bereichen kann KI heute bereits bei Code-Vorschlägen, Fehlersuche, Dokumentation, Skript-Erstellung oder bei wiederkehrenden Administrationsschritten helfen.

Gleichzeitig sind die menschlichen Anteile in deinem Beruf stark genug, um reine Ersetzung zu bremsen. Dazu gehören Kundenberatung, -betreuung, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Systemintegration, Datenanalyse, EDV-Anwender-Training, Software testen, Prozessanalyse und Systembetreuung. Diese Aufgaben verlangen Einordnung, Abstimmung mit Fachbereichen, Priorisierung, Haftungsbewusstsein und oft auch das Verständnis für eine konkrete Unternehmensumgebung. KI kann hier unterstützen, aber die Verantwortung bleibt bei dir.

Gerade die Mischung aus Technik und Kommunikation erklärt, warum der Beruf nicht einfach „wegautomatisiert“ wird. Die IAB-Studien zeigen zwar, dass das Substituierbarkeitspotenzial in Deutschland insgesamt gestiegen ist und besonders in IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen zulegt. Gleichzeitig ist der bisherige Effekt auf den Arbeitsmarkt meist nicht der unmittelbare Abbau von Stellen, sondern eher verlangsamtes Wachstum oder eine Verschiebung von Aufgaben innerhalb des Berufs.

Was die Studienlage für Fachinformatiker/in wirklich bedeutet Die Microsoft-Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen zeigt, dass vor allem Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren gut mit KI funktionieren. Genau dort liegt für Fachinformatiker/innen eine große Hebelwirkung: bei Ticket-Zusammenfassungen, technischen Erklärungen, Entwürfen für Dokumentation, Skripten, Testfällen oder bei der Vorbereitung von Supportantworten. Weniger stark ist KI dort, wo eine präzise Einbettung in komplexe reale Systeme nötig ist oder wo Fehler gravierende Folgen haben können.

Der IWF ordnet Berufe wie deinen als besonders exponiert ein, weil Industrieländer einen hohen Anteil an kognitiven Tätigkeiten haben. Das heißt aber nicht, dass alle Aufgaben gleich betroffen sind. Vielmehr verschiebt sich der Schwerpunkt: weg von manueller Routine, hin zu Steuerung, Qualitätssicherung und Problemlösung. Auch der Anthropic Economic Index passt dazu: In der realen Nutzung dominiert bisher Augmentation also die Zusammenarbeit von Mensch und KI. Für Fachinformatiker/in ist das plausibel, weil KI oft einen ersten Entwurf liefert, während du prüfst, anpasst und in eine produktive Umgebung bringst.

Wichtig ist auch die Beschäftigungsseite: Der Beruf ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen, und das spricht gegen ein kurzfristiges Wegbrechen des Arbeitsmarkts. Gleichzeitig bedeutet Wachstum nicht, dass die Arbeit unverändert bleibt. Neue Tools erhöhen den Druck, schneller zu liefern, mehr Systeme parallel zu betreuen und sauber zu dokumentieren. Dadurch werden gerade First-Level-Support, Systemintegration, Betriebssystem LINUX, Leasing und andere praktische Kompetenzen noch wichtiger, weil sie den Unterschied zwischen „funktioniert irgendwie“ und „funktioniert sicher im Betrieb“ ausmachen.

Was du als Fachinformatiker/in jetzt konkret tun kannst - Nutze KI für Programmieren, Skripte, Doku und Fehlersuche, aber überprüfe Ergebnisse immer in deiner Zielumgebung. - Stärke Bereiche, die KI schlecht alleine abdeckt: Systemintegration, Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit und Anwenderberatung, Anwender-Support (IT). - Trainiere, technische Probleme klar zu erklären: Kundenberatung, -betreuung und EDV-Anwender-Training werden wichtiger, nicht unwichtiger. - Baue Wissen in Datenanalyse und Prozessanalyse aus, weil KI gute Vorschläge liefert, du aber die fachliche Bewertung übernehmen musst. - Arbeite bewusst an Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Eigenverantwortung und ergebnisorientiertem Handeln.

Fazit für Fachinformatiker/in Für Fachinformatiker/in ist KI kein reiner Ersatz, sondern vor allem ein Produktivitätswerkzeug mit Folgen für den Aufgabenmix. Routine in Konfiguration, Installation, Dokumentation und Teilen der Administration wird schneller KI-gestützt ablaufen. Gleichzeitig bleiben Beratung, Integration, Sicherheit und Verantwortung menschlich geprägt. Wenn du dich auf diese Kombination einstellst, verbessert sich deine Position eher, als dass sie schwächer wird.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Fachinformatiker/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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