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Fachzahnarzt/-ärztin

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Zahnärzte/-ärztinnen und Kieferorthopäden/-orthopädinnen

Das übernimmt KI.

3 von 26 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Medizinische Dokumentation0%
Prothetik, Zahnersatz0%
Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)0%

Du bleibst relevant.

Fachzahnärzte und-ärztinnen erkennen, verhüten oder behandeln Fehlbildungen des Kauorgans und des Kiefers, nehmen chirurgische Eingriffe im Kieferbereich vor, erkennen und behandeln Erkrankungen des Zahnhaltapparates und sind in der Zahngesundheitsförderung tätig.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Pflichtgefühl
Zuverlässigkeit
Gewissenhaftigkeit

Gehalt

5.849 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.992 €

Oberes Viertel

7.295 €

Fachliche Stärken i

Zahn-, Mund-, KieferheilkundeChirurgieEndodontie, Endodontologie (Zahnwurzelheilkunde)

27.539

Beschäftigte i

2.318

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.849

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

25%13%0%
20132022: 25%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

27.539+109% seit 2012
27.53920.37313.207
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.849 €+68%
7.295 €4.882 €2.468 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
339Stellen 2024
1.849Arbeitslose 2024
1.849987124
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fachzahnarzt/-ärztin?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fachzahnarzt/-ärztin

Stand: März 2026· 3 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Fachzahnarzt/-ärztin: Was sich gerade verändert

Die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Zahnmedizin bringt spannende Entwicklungen mit sich. Der KI-Risiko Score für Fachzahnärzte liegt bei 22%, was bedeutet, dass es ein mittleres Risiko für die Automatisierung bestimmter Aufgaben gibt. Das IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) schätzt das Automatisierungspotenzial in diesem Beruf auf 25%. Dies bedeutet, dass KI in der Lage ist, einige Routineaufgaben zu übernehmen, ohne dabei die menschliche Expertise zu ersetzen. Ein Beispiel: Früher mussten Zahnärzte manuell Röntgenbilder auswerten, heute können KI-gestützte Tools wie Denti.AI diese Analyse übernehmen und unterstützen.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Bereits heute kommen verschiedene KI-Tools in Zahnarztpraxen zum Einsatz. Hier einige Beispiele:

  • Denti.AI hilft bei der Diagnose von Zahnkrankheiten, indem es Röntgenbilder analysiert und mögliche Probleme identifiziert.
  • 3Shape TRIOS erstellt digitale Abdrücke mithilfe eines Intraoralscanners, was die Planung von Zahnersatz vereinfacht.
  • Pearl analysiert Röntgenbilder und hebt potenzielle Probleme hervor, die möglicherweise übersehen werden.
  • Zircon Medical verbessert die Kommunikation mit Patienten und optimiert Behandlungspläne durch KI-gestützte Analysen.
  • Planmeca Romexis hilft bei der Planung und Durchführung von Behandlungen und sorgt so für eine effizientere Praxisführung.

Diese Tools ermöglichen es Fachzahnärzten, Zeit zu sparen und sich auf komplexere Aufgaben zu konzentrieren.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz der Fortschritte in der KI gibt es viele Aufgaben, die nur von Menschen erledigt werden können. Zu den gefragten menschlichen Fähigkeiten gehören:

  • Kommunikationsfähigkeit: Der Umgang mit Patienten erfordert Empathie und Verständnis, um Ängste abzubauen und Vertrauen aufzubauen.
  • Teamfähigkeit: In der Praxis arbeiten Fachzahnärzte eng mit Zahntechnikern und anderen Kollegen zusammen, was menschliche Interaktion erfordert.
  • Pflichtgefühl und Gewissenhaftigkeit: Präzise Behandlungen und die Einhaltung von Hygienestandards sind unerlässlich und verlangen ein hohes Maß an Verantwortung.

Diese Fähigkeiten sind schwer durch Maschinen zu ersetzen und machen den menschlichen Zahnarzt unverzichtbar.

Was sich in der Branche gerade tut

In der Zahnmedizin gibt es zahlreiche Trends, die durch den Einsatz von KI geprägt sind. Telemedizin wird immer beliebter, indem KI virtuelle Beratungen und Diagnosen ermöglicht. Gleichzeitig wird die präventive Zahnmedizin gefördert, da KI-gestützte Tools zur Früherkennung von Zahnproblemen eingesetzt werden. Auch personalisierte Behandlungspläne gewinnen an Bedeutung, da KI dazu beiträgt, individuelle Strategien für Patienten zu entwickeln.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

Aktuell gibt es in Deutschland 27.539 Fachzahnärzte, mit einem Median-Gehalt von 5.849 Euro pro Monat. Die Gehaltsspanne reicht von 3.992 Euro bis 7.295 Euro. Trotz des mittleren Automatisierungspotenzials sind die offenen Stellen in diesem Bereich mit 2.318 relativ stabil. Die Zahl der Beschäftigten wird voraussichtlich weiterhin leicht steigen, da der Bedarf an zahnmedizinischen Dienstleistungen wächst — auch in Zeiten zunehmender Automatisierung bleibt der menschliche Zahnarzt wichtig.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um in der sich verändernden Landschaft der Zahnmedizin erfolgreich zu bleiben, gibt es einige konkrete Schritte, die du unternehmen kannst:

  1. Fortbildung: Nutze kostenlose Webinare von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), um auf dem neuesten Stand zu bleiben.
  2. Online-Kurse: Plattformen wie Coursera oder edX bieten kostengünstige Kurse zu KI in der Medizin an, die dir helfen, deine Kenntnisse zu erweitern.
  3. Networking: Tritt Fachverbänden oder Online-Communities bei, um Erfahrungen auszutauschen und von anderen Fachkollegen zu lernen.

Diese Schritte helfen dir, deine Fähigkeiten auszubauen und dich auf die Zukunft vorzubereiten.

Fazit: Deine Zukunft als Fachzahnarzt/-ärztin

Die Zukunft für Fachzahnärzte sieht trotz der wachsenden KI-Technologien vielversprechend aus. Menschliche Fähigkeiten bleiben unerlässlich, während KI als unterstützendes Werkzeug dient. Nutze die Möglichkeiten zur Weiterbildung und bleibe offen für neue Technologien, um deine Praxen effizienter und patientenorientierter zu gestalten.

Erwähnte KI-Tools

Konkrete KIDenti.AI3Shape TRIOSPearlZircon MedicalPlanmeca RomexisTelemedizinPräventive Zahnmedizin

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

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