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Futtermeister/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

60%2013
80%2016
80%2019
100%2022
69%2026*
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Spezialisten in der Tierwirtschaft (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)

Das übernimmt KI.

7 von 11 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Tiere füttern0%
Einkauf, Beschaffung0%
Kalkulation0%
Betriebsmitteleinsatz planen0%
Futtermittel0%
Futtermittelanalysen0%
Futtermittelgewinnung0%

Du bleibst relevant.

Futtermeister/innen sind verantwortlich für die Beschaffung, Lagerung, Konservierung und Zubereitung von Futtermitteln sowie für das artgerechte Füttern und Tränken von Tieren.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Einsatzbereitschaft
Belastbarkeit
Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Pflichtgefühl

Gehalt

3.751 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.844 €

Oberes Viertel

4.901 €

Fachliche Stärken i

Handwerkliche KenntnisseMicrosoft OfficeProbenahmeStatistik

654

Beschäftigte i

79

Offene Stellen i

Arbeitslose i

29

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%80%60%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

654+21% seit 2012
654597540
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.751 €+50%
4.901 €3.419 €1.937 €
20162024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
18Stellen 2024
29Arbeitslose 2024
2915
20122024

Futtermeister/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Futtermeister/in beträgt 69%. Damit liegt Futtermeister/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft, der bei 38% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 11 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 7 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Tiere füttern, Einkauf, Beschaffung, Kalkulation, Betriebsmitteleinsatz planen, Futtermittel und Futtermittelanalysen und 1 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Tierschutz, Lagerwirtschaft, Tierkrankheiten und Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 654 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 3% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.751 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.844 € bis 4.901 €), gestiegen um 26% seit 2019. Zuletzt waren rund 79 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Handwerkliche Kenntnisse, Microsoft Office, Probenahme und Statistik. Auf persönlicher Ebene zählen Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit, Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Land- & Forstwirtschaft · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Futtermeister/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Futtermeister/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Der KI-Risiko-Score von 69 liegt klar über dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft von 38. Für deine Arbeit als Futtermeister/in ist das ein wichtiger Hinweis: Nicht alles wird ersetzt, aber ein großer Teil der planenden, dokumentierenden und rechenintensiven Aufgaben lässt sich technisch gut unterstützen. Gerade dort, wo du Kalkulation, Betriebsmitteleinsatz planen, Einkauf, Beschaffung oder Futtermittelanalysen machst, ist KI besonders nah an den Kerntätigkeiten. Gleichzeitig bleibt der Beruf stark an den Stall, die Tiere und die Lage vor Ort gebunden. Stand: Juni 2026.

Warum die Futtermeister/in-Arbeit anders von KI betroffen ist

Bei einer Futtermeisterin oder einem Futtermeister geht es nicht nur um das Tiere füttern, sondern um das Zusammenspiel aus Versorgung, Kontrolle, Lager und Planung. Genau diese Mischung macht den Beruf interessant: Ein Teil der Aufgaben ist sehr regelbasiert, ein anderer Teil hängt stark von Beobachtung, Verantwortung und dem Zustand der Tiere ab.

Besonders gut automatisierbar sind Tätigkeiten wie Kalkulation, Einkauf, Beschaffung und die Planung des Betriebsmitteleinsatzes. Auch bei Futtermitteln und Futtermittelanalysen kann Software heute viel vorstrukturieren: Mengen berechnen, Varianten vergleichen, Daten auswerten oder Bestände überwachen. Wenn Prozesse sauber dokumentiert sind, kann KI bei Routinen entlasten und Fehler reduzieren.

Anders sieht es bei Aufgaben aus, die unmittelbare Verantwortung für Lebewesen betreffen. Tierschutz, Tierkrankheiten, Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung und die praktische Lagerwirtschaft bleiben stark menschlich geprägt. Hier zählt nicht nur das Ergebnis, sondern das Situationsgefühl: Wie verhalten sich Tiere? Gibt es Stress, Krankheitssymptome oder Risiken im Bestand? Solche Entscheidungen lassen sich nicht einfach an ein System auslagern.

Genau hier liegt auch die typische Verschiebung im Beruf: KI ersetzt selten den gesamten Arbeitsbereich, sondern verändert den Aufgabenmix. Weniger manuelle Routine, mehr Kontrolle, Prüfung und Steuerung. Das passt zu den Befunden der aktuellen Arbeitsmarktforschung, nach denen KI in vielen Berufen eher augmentiert als direkt ersetzt.

Was Studien zur Futtermeister/in-Rolle sagen

Das IAB betont, dass ein hohes Substituierbarkeitspotenzial historisch selten zu echtem Beschäftigungsabbau geführt hat. Meist verlangsamte sich das Wachstum, statt dass Berufe verschwanden. Für dich ist das wichtig, weil der hohe technische Ersatzgrad nicht automatisch bedeutet, dass dein Beruf wegfällt. Er bedeutet eher: Die Art, wie du arbeitest, verschiebt sich.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt außerdem ein klares Muster: KI ist besonders stark bei Aufgaben wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Weniger stark ist sie dort, wo körperliche Arbeit, reale Umgebungen oder präzise Datenanalyse unter unsicheren Bedingungen gefragt sind. Genau diese Grenze ist für die Futtermeister/in-Arbeit relevant. Ein System kann Berechnungen und Vorschläge liefern, aber es übernimmt nicht zuverlässig die Verantwortung für Tiergesundheit, Lagerzustände oder akute Störungen im Ablauf.

Auch der IWF ordnet den Gesamttrend ein: In Industrieländern sind deutlich mehr Jobs KI-exponiert, weil dort der Anteil kognitiver Tätigkeiten höher ist. Für deinen Beruf heißt das nicht, dass alles digital wird. Aber es erklärt, warum planende und dokumentierende Arbeit im Stallumfeld stärker unter Druck geraten als rein körperliche Tätigkeiten.

Was für die Futtermeister/in-Arbeit jetzt wichtig wird

Für dich wird es weniger darum gehen, gegen KI zu arbeiten, sondern mit ihr einen stabileren Ablauf zu bauen. Besonders hilfreich sind diese Schritte:

  • Futtermittelanalysen digital auswerten und Ergebnisse mit Erfahrungswerten vergleichen
  • Kalkulation und Betriebsmitteleinsatz planen mit Unterstützung von Software vorbereiten
  • Einkauf, Beschaffung stärker datenbasiert steuern, etwa über Bestände und Verbrauch
  • bei Tiere füttern und Stallroutinen auf Abweichungen achten, statt nur Standardpläne abzuarbeiten
  • Beobachtungen zu Tierschutz, Tierkrankheiten und Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung sauber dokumentieren
  • in der Lagerwirtschaft Bestände, Haltbarkeit und Qualität konsequent kontrollieren

Wichtig ist dabei dein persönliches Profil. Kompetenzen wie Handwerkliche Kenntnisse, Microsoft Office, Probenahme und Statistik gewinnen eher an Wert, weil sie den Umgang mit digitalen Hilfsmitteln und Messdaten erleichtern. Dazu kommen persönliche Stärken wie Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Pflichtgefühl. Genau diese Mischung ist im Zusammenspiel von Mensch, Tier und Technik schwer zu ersetzen.

Fazit für die Futtermeister/in: Technik entlastet, Verantwortung bleibt

Der Beruf der Futtermeister/in steht nicht vor einem einfachen Ersatz, sondern vor einer deutlichen Umgestaltung. Der hohe Score zeigt: Viele deiner Kerntätigkeiten sind technisch gut angreifbar. Gleichzeitig bleibt der Beruf in seinem Kern praktisch, verantwortungsnah und störanfällig für Situationen, die kein System zuverlässig allein lösen kann.

Wenn du deine Stärke auf Kontrolle, Qualität, Tierbeobachtung und saubere Abläufe legst, kannst du von KI profitieren statt von ihr verdrängt zu werden. Die Zukunft liegt hier sehr wahrscheinlich nicht im Wegfall des Berufs, sondern in einer stärkeren Verbindung aus Futterplanung, Datenkompetenz und tierbezogener Verantwortung.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft OfficeCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Futtermeister/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Futtermeister/in