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Gestalter/in - Werbe- und Mediengestaltung: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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SEHR HOHES RISIKO

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Spezialisten in der Digital- und Printmediengestaltung

Das übernimmt KI.

21 von 27 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Werbe-und Mediengestalter/innen planen, entwickeln und gestalten digitale Medien sowie Printmedien.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Schöpferische Fähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen
Zuverlässigkeit

Gehalt

3.378 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.688 €

Oberes Viertel

4.281 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeEntwicklungMarketingPlanungDTP-Anwendung Adobe InDesign

23.976

Beschäftigte i

187

Offene Stellen i

Arbeitslose i

498

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

67%40%13%
20132022: 67%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

23.976-18% seit 2012
38.92531.45123.976
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.378 €+41%
4.281 €3.034 €1.787 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
42Stellen 2024
498Arbeitslose 2024
95950142
20122024

Gestalter/in - Werbe- und Mediengestaltung im KI-Check: die Daten im Detail

Gestalter/in - Werbe- und Mediengestaltung erreicht im KI-Check einen Score von 84%. Damit liegt Gestalter/in - Werbe- und Mediengestaltung über dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation, der bei 76% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 67% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 27 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 21 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Entwurf, Drucktechnik, Bildbearbeitung, digital, Layout, Reprotechnik, Reprografie und Typografie, Schriftgestaltung und 15 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Präsentation, Konzeption (Werbung, Marketing, PR), Werbung, Kommunikations-Design und Multimedia-Konzeption — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 23.976 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 38% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.378 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.688 € bis 4.281 €), gestiegen um 22% seit 2019. Zuletzt waren rund 187 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Entwicklung, Marketing, Planung und DTP-Anwendung Adobe InDesign. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Schöpferische Fähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Gestalter/in - Werbe- und Mediengestaltung?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Gestalter/in - Werbe- und Mediengestaltung

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Warum Gestalter/in - Werbe- und Mediengestaltung stärker betroffen ist als das Berufsfeld Mit einem KI-Risiko Score von 84 liegt dieser Beruf klar über dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation. Das passt zur Aufgabenstruktur: Ein großer Teil der Arbeit steckt in Tätigkeiten wie Entwurf, Layout, Bildbearbeitung, digital, Typografie, Schriftgestaltung, Webdesign, Computeranimation, Videobearbeitung, Grafik-Design (Gebrauchsgrafik) und Mediendesign. Genau solche Arbeiten lassen sich heute oft schon teilweise mit KI vorbereiten, variieren oder beschleunigen.

Wichtig ist aber die Einordnung: Der Score bedeutet nicht, dass der Beruf verschwindet. Er zeigt vor allem, dass sich der Aufgabenmix stark verschiebt. Routineanteile werden kleiner, während Kundenberatung, -betreuung, Präsentation, Konzeption (Werbung, Marketing, PR), Kommunikations-Design und Multimedia-Konzeption an Gewicht gewinnen. In der Praxis wird aus „selbst alles bauen“ immer häufiger „mit KI vorstrukturieren, prüfen und veredeln“.

Stand: Juni 2026.

Warum Gestalter/in - Werbe- und Mediengestaltung anders betroffen ist als viele andere Berufe Der Beruf vereint kreative, technische und kommunikative Teile. Gerade die technisch klar beschreibbaren Aufgaben sind anfällig: Reprotechnik, Reprografie, Drucktechnik, Farbdesign, Farbgestaltung, Bildmedien, Werbemittel, Internet-, Intranettechnik und Teile der Verpackungsgestaltung lassen sich gut in wiederholbare Arbeitsschritte zerlegen. KI ist dort besonders nützlich, wo aus vorhandenen Vorlagen neue Varianten, erste Entwürfe oder schnelle Anpassungen entstehen.

Weniger ersetzbar sind die Tätigkeiten, bei denen du Ziele, Zielgruppen und Wirkung zusammenbringen musst. Dazu zählen nicht nur Werbekommunikation und Konzeption, sondern auch Abstimmungen mit Kund:innen, die Beurteilung von Markenwirkung und die Entscheidung, wann eine visuelle Lösung wirklich passt. Genau hier liegt der Kern deiner fachlichen Stärke: KI kann Optionen erzeugen, aber nicht die Verantwortung für die beste Lösung übernehmen.

Auch der Arbeitsmarkt spricht nicht für ein einfaches „Wegfallen“, sondern für eine Verlagerung. Das Berufsfeld ist bereits im Wandel, und der langfristige Beschäftigungstrend zeigt, dass sich die Nachfrage nicht gleichmäßig entwickelt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Tempo, Variantenfähigkeit und technische Anschlussfähigkeit. Wer KI nicht nutzt, verliert deshalb weniger gegen die Maschine als gegen andere Fachkräfte, die schneller iterieren können.

Was die Studienlage für Gestalter/innen in Werbe- und Mediengestaltung zeigt Die IAB-Analyse ist für diesen Beruf besonders aufschlussreich: Sie misst, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind. Bei dir ist dieser Anteil hoch, weil viele Aufgaben standardisierbar sind und aus einzelnen Produktionsschritten bestehen. Das heißt aber nicht automatisch Stellenabbau. Das IAB betont selbst, dass hohes Automatisierungspotenzial in der Vergangenheit meist eher zu verlangsamtem Wachstum als zu massiver Verdrängung geführt hat.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Konversationen passt sehr gut dazu. Am stärksten KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren. Für deinen Beruf ist das relevant, weil moderne Gestaltung immer stärker mit Text, Briefing-Verständnis, Variantenentwicklung und Präsentation verbunden ist. Gleichzeitig zeigt die Studie: KI ist schwächer bei Aufgaben, die präzise visuelle oder inhaltliche Bewertung verlangen. Genau dort bleibt dein professionelles Urteil wichtig.

Die Anthropic-Auswertung bestätigt das Bild: In vielen Berufen wird KI derzeit überwiegend unterstützend genutzt, nicht vollständig ersetzend. Das ist für die Mediengestaltung ein realistisches Zukunftsszenario. Die Maschine übernimmt Entwürfe, Varianten, Zusammenfassungen oder Formatierungen; du steuerst, verdichtest, korrigierst und verantwortest das Ergebnis. Besonders bei Kommunikations-Design und Multimedia-Konzeption entsteht dadurch ein neuer Arbeitsmodus, in dem Geschwindigkeit und Qualität zusammen gedacht werden müssen.

Welche Aufgaben in der Werbe- und Mediengestaltung zuerst kippen Am frühesten betroffen sind meist die Aufgaben, die klar strukturiert, wiederholbar und formal gut beschreibbar sind: - erste Entwürfe und Varianten - Bildbearbeitung, digital auf Standardniveau - einfache Layout-Arbeiten - Teile der Typografie, Schriftgestaltung - Routine in Webdesign und Content-Adaptionen - einfache Videobearbeitung und Computeranimation - produktionsnahe Aufgaben in Drucktechnik und Medientechnik

  • Kundenberatung, -betreuung
  • Präsentation
  • Konzeption (Werbung, Marketing, PR)
  • Werbekommunikation
  • Kommunikations-Design
  • Multimedia-Konzeption

Das verändert auch die benötigten Kompetenzen. Besonders gefragt sind heute Marketing, Planung, Entwicklung, ein sicherer Umgang mit DTP-Anwendung Adobe InDesign und die Fähigkeit, Ideen systematisch in belastbare Konzepte zu übersetzen. Dazu kommen Teamfähigkeit, Schöpferische Fähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Systematisches- methodisches Vorgehen und Zuverlässigkeit. Gerade diese Mischung macht den Beruf zukunftsfähig.

Fazit für Gestalter/in - Werbe- und Mediengestaltung Für diesen Beruf ist KI kein Randthema, sondern bereits Teil des täglichen Werkzeugs. Der hohe Score zeigt vor allem: Viele Kerntätigkeiten sind technisch gut angreifbar, und genau deshalb verschiebt sich die Arbeit vom Produzieren einzelner Bausteine hin zum Steuern, Prüfen und Verdichten. Werbe- und Mediengestaltung bleibt ein Beruf mit Kreativität, aber die kreative Leistung wird stärker mit Analyse, Prozessverständnis und Beratung verknüpft.

Dein Vorteil liegt nicht nur in guten Ideen, sondern darin, dass du sie in einen funktionierenden Kommunikationszusammenhang bringst. Wer KI sinnvoll einsetzt, kann schneller arbeiten, mehr Varianten testen und Kund:innen besser überzeugen. Wer das ignoriert, riskiert, bei Routineaufträgen austauschbarer zu werden. Entscheidend ist deshalb nicht, ob du KI nutzt, sondern wie: als Werkzeug für Tempo, Qualität und bessere Entscheidungen.

Erwähnte KI-Tools

DTP-Anwendung Adobe InDesign

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Gestalter/in - Werbe- und Mediengestaltung beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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