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Identity-/Access-Manager/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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Spezialisten in der IT-Systemadministation

Das übernimmt KI.

9 von 26 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Identity-und Access-Manager/innen entwickeln, pflegen und optimieren Systeme für die Verwaltung von Benutzerkonten und für Zugriffsberechtigungen auf Systeme und Anwendungen in Unternehmensnetzwerken und der Cloud. Sie erstellen zudem Standards für das Identity-and Access-Management (IAM).

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Zuverlässigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

5.331 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.293 €

Oberes Viertel

6.581 €

Fachliche Stärken i

ManagementKonfigurierenWartung, Reparatur, InstandhaltungBetriebssystem LINUXPlanung

103.158

Beschäftigte i

29.270

Offene Stellen i

Arbeitslose i

3.912

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

103.158+64% seit 2012
103.15883.12563.091
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.331 €+29%
6.581 €4.899 €3.216 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.980Stellen 2024
3.912Arbeitslose 2024
4.2702.612953
20122024

Identity-/Access-Manager/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Identity-/Access-Manager/in beträgt 56%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 46% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 26 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 9 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Informationstechnik, Computertechnik, IT-Recht, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, IT-Organisation, IT-Service-Management nach ITIL und Benutzerdatenverwaltung und 3 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Projektmanagement, Datenschutz, IT-Koordination, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Systemintegration und Datenbankentwicklung und 11 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 103.158 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 24% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.331 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.293 € bis 6.581 €), gestiegen um 13% seit 2019. Zuletzt waren rund 29.270 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Konfigurieren, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Betriebssystem LINUX und Planung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Zuverlässigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Identity-/Access-Manager/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Identity-/Access-Manager/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Stand: Juni 2026. Für Identity-/Access-Manager/innen ist vor allem eines auffällig: Das Berufsfeld wächst seit Jahren, gleichzeitig verändert sich die Arbeit im Inneren. Zwischen 2012 und 2024 stieg die Zahl der Beschäftigten deutlich auf 103.158, und auch das mittlere Gehalt legte zu. Der KI-Risiko-Score von 56 zeigt deshalb kein Verdrängungsszenario, sondern einen Beruf im Umbau: Viele Routinen werden leichter automatisierbar, die Verantwortung für Sicherheit, Governance und Entscheidungen bleibt aber klar beim Menschen.

Identity-/Access-Manager/in: Lage im Arbeitsmarkt und was das Wachstum bedeutet

Dass diese Rolle so stark nachgefragt ist, passt zur Entwicklung in IT und Technologie insgesamt. Unternehmen brauchen mehr Steuerung für Zugriffsrechte, Identitäten und Sicherheitsprozesse, weil Cloud-Umgebungen, verteilte Teams und komplexere Systemlandschaften die Angriffsfläche erhöhen. Genau deshalb bleibt der Bedarf an IT-Organisation, IT-Service-Management nach ITIL, Benutzerdatenverwaltung und IT-Koordination hoch.

Der wachsende Markt wirkt als Schutzfaktor gegen ein schnelles Wegautomatisieren. Das zeigt auch die IAB-Einordnung: Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial erleben selten einen plötzlichen Beschäftigungsabbau, sondern eher ein langsameres Wachstum. Für deinen Beruf heißt das: Nicht die Existenz des Jobs steht im Zentrum, sondern die Frage, welche Aufgaben künftig standardisiert laufen und welche als Kontroll- und Steuerungsaufgaben übrig bleiben.

Identity-/Access-Manager/in: Wo KI heute schon in die Arbeit eingreift

Im Tagesgeschäft sind besonders die Teile anfällig, die strukturiert, regelbasiert und dokumentationslastig sind. Dazu gehören etwa Electronic Identification, Identity- and Access-Management-Systeme (IAMS), Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Teile von Informationstechnik, Computertechnik sowie wiederkehrende Prüfroutinen in der Benutzerdatenverwaltung. Auch IT-Recht und Standardbausteine aus dem Systemsoftware (Programmierung)-Umfeld lassen sich heute stärker mit KI vorbereiten oder vereinfachen.

Das heißt nicht, dass KI diese Arbeit komplett übernimmt. Aber sie kann Anträge vorprüfen, Rollenvergleiche unterstützen, Policies zusammenfassen, Protokolle auswerten oder Standardfälle schneller bearbeiten. Genau hier liegt der typische KI-Effekt, den das IAB beschreibt: KI wirkt bisher eher augmentierend als ersetzend. Die Arbeit wird also nicht leerer, sondern anders verteilt.

Besonders wichtig ist dabei die Verschiebung innerhalb des Berufs: Klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für dich bedeutet das, dass Routinewissen weiter wichtig bleibt, aber stärker mit Analyse, Risikoabwägung und sauberer Dokumentation verbunden wird.

Identity-/Access-Manager/in im Vergleich zu den Studien zu KI und Büroarbeit

Die internationale Forschung stützt dieses Bild. Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass vor allem Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren gut mit KI funktionieren. Genau dort liegen viele unterstützende Anteile eines Identity-/Access-Managements: Vorgaben verständlich machen, Tickets formulieren, Berechtigungsregeln erklären oder Abweichungen dokumentieren.

Der IWF ordnet Industrieländer wie Deutschland besonders hoch ein, weil dort viele kognitive Tätigkeiten gebündelt sind. Das passt zu deinem Beruf: Du arbeitest nicht an der Maschine, sondern an Regeln, Strukturen und Zugriffen. Gleichzeitig zeigt der Anthropic Economic Index, dass KI in der Praxis überwiegend unterstützend genutzt wird. Das ist für deinen Bereich entscheidend, weil Sicherheit, Datenschutz und Freigaben meist nicht vollautomatisch entschieden werden können, ohne Revisionssicherheit zu verlieren.

Auch die Breite der Exposition ist wichtig: KI trifft nicht nur einfache Tätigkeiten. Die Microsoft-Studie zeigt, dass die Exposition kaum mit dem Lohnniveau zusammenhängt. Betroffen sind also auch gut bezahlte Wissensrollen – genau dort, wo Identity-/Access-Management angesiedelt ist.

Identity-/Access-Manager/in: Welche Aufgaben menschlich bleiben

Widerstandsfähig sind vor allem die Tätigkeiten, die Kontext, Abstimmung und Verantwortung brauchen. Dazu zählen Projektmanagement, Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Systemintegration, Softwaretechnik, Software-Engineering, Compliance Management, IT-Architekturmanagement und Agiles Projektmanagement.

Hier geht es um Zielkonflikte: Wer darf wann worauf zugreifen? Wie werden Ausnahmen behandelt? Wie passt eine Rollenlogik zu Geschäftsprozessen, regulatorischen Anforderungen und operativer Realität? Solche Fragen lassen sich nicht einfach aus Mustern ableiten. Sie brauchen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Zuverlässigkeit und ein systematisches- methodisches Vorgehen.

Auch technische Spezialthemen wie Datenverschlüsselung, Datenbankentwicklung, Cloud Computing oder Blockchain bleiben stark menschengetrieben, weil sie mit Architekturentscheidungen, Risikoakzeptanz und organisatorischer Einbettung zusammenhängen. KI kann hier vorbereiten und prüfen, aber selten allein freigeben.

Identity-/Access-Manager/in: Die beste Strategie gegen Verdrängung

Die wichtigste Strategie ist nicht, KI zu meiden, sondern sie bewusst in die eigene Wertschöpfung einzubauen. Wer in diesem Beruf sichtbar stark bleibt, verschiebt sich von der operativen Bearbeitung hin zur Steuerung.

  • Nutze KI für Voranalysen, Dokumentation und Standardprüfungen, aber behalte die Entscheidungshoheit bei kritischen Fällen.
  • Vertiefe dich in IT-Organisation, IT-Service-Management nach ITIL, IT-Recht und Datenschutz, weil genau dort die menschliche Rolle schwer ersetzbar bleibt.
  • Stärke deine Schnittstelle zu Fachbereichen, Security, Compliance und Architektur.
  • Baue Kompetenz in Management, Planung und Konfigurieren aus, damit du nicht nur Zugänge verwaltest, sondern Regeln und Prozesse mitgestaltest.
  • Arbeite bewusst an den Aufgaben, die KI nicht gut kann: Ausnahmen bewerten, Verantwortlichkeiten klären, Konflikte lösen und Risiken in Geschäftslogik übersetzen.

Unterm Strich ist dieser Beruf kein Auslaufmodell, sondern ein Kontrollberuf im Wandel. Der KI-Risiko-Score von 56 liegt im Mittelfeld: genug Automatisierungsdruck, um Routinen zu verändern, aber nicht genug, um die Rolle zu ersetzen. Wer die eigene Arbeit Richtung Governance, Security und Beratung weiterentwickelt, bleibt sehr gut aufgestellt.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Identity-/Access-Manager/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Identity-/Access-Manager/in