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Informatiker/in (Weiterbildung): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

19%2013
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Spezialisten in der Informatik (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

13 von 31 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Roboter- und Handhabungstechnik0%
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Du bleibst relevant.

Informatiker/innen mit Weiterbildung entwickeln Ideen und Unternehmensstrategien für die IT-Produktentwicklung und wirken neben Technologieentscheidungen auch in der Geschäftspolitik mit.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Analytische Fähigkeiten
Einsatzbereitschaft

Gehalt

6.913 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

EntwicklungAnwendungsentwicklungSoftware-ImplementierungProgrammiersprache JavaProgrammiersprache JavaScript

70.879

Beschäftigte i

3.708

Offene Stellen i

Arbeitslose i

259

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

42%31%19%
20132022: 42%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

70.879-4% seit 2012
73.85871.69469.530
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.913 €+30%
6.913 €5.520 €4.126 €
20162024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
70Stellen 2024
259Arbeitslose 2024
33019050
20122024

Informatiker/in (Weiterbildung) im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 56% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Informatiker/in (Weiterbildung) verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 42% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 31 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Roboter- und Handhabungstechnik, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Informationstechnik, Computertechnik, Vertrieb und Datenübernahme, Datenaufbereitung und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Kalkulation, Gruppen-, Teamleitung und Hardwareinstallation, Softwareinstallation und 12 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 70.879 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; die Beschäftigung blieb seit 2019 weitgehend stabil. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.913 € pro Monat, gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 3.708 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Anwendungsentwicklung, Software-Implementierung, Programmiersprache Java und Programmiersprache JavaScript. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Analytische Fähigkeiten.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Informatiker/in (Weiterbildung)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Informatiker/in (Weiterbildung)

Stand: Juni 2026· 5 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich das Anforderungsprofil in der Weiterbildung für Informatiker/innen spürbar: Weg von reinem Abarbeiten, hin zu mehr Steuerung, Prüfung und fachlicher Einordnung. Gerade in der IT ist das kein Randthema, sondern der Kern der Entwicklung. Tätigkeiten wie Programmieren, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Systemadministration, Systemverwaltung, Datenbankmanagement oder Systemsoftware (Programmierung) stehen unter höherem Druck, weil sich vieles davon standardisieren, zusammenfassen oder mit KI-Tools beschleunigen lässt. Der KI-Risiko Score von 56 zeigt deshalb nicht, dass der Beruf verschwindet, sondern dass sich seine Innenlogik verändert.

Stand: Juni 2026. Für dich heißt das: Die Frage ist weniger, ob KI in deinem Arbeitsalltag auftaucht, sondern welche Teile deiner Arbeit sie zuerst übernimmt und welche Teile dadurch wichtiger werden.

Informatiker/in (Weiterbildung): Welche Tätigkeiten an Gewicht verlieren

Besonders angreifbar sind im Alltag wiederkehrende, strukturierte und gut dokumentierbare Aufgaben. Dazu gehören in deinem Berufsfeld vor allem Datenübernahme, Datenaufbereitung, Teile von Programmieren und Systemsoftware (Programmierung), aber auch standardisierte Aufgaben in IT-Organisation, Produktionsplanungssysteme (PPS) oder Touch-Applikationen. Wenn Abläufe klar beschrieben sind und viel nach Schema laufen, kann KI Vorschläge machen, Code erzeugen, Konfigurationen vorbereiten oder Datenflüsse unterstützen.

Die Microsoft-Analyse mit 200.000 realen Copilot-Gesprächen passt gut zu diesem Bild: Besonders gut funktioniert KI dort, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt oder kommuniziert werden. In der IT bedeutet das nicht nur Dokumentation oder Support, sondern auch Teile von Analyse, Entwurf und interner Abstimmung. Die eigentliche Verschiebung ist also nicht nur technisch, sondern organisatorisch: Was früher eine Fachkraft komplett selbst gemacht hat, wird häufiger zur Aufgabe, die du mit KI vorstrukturierst, prüfst und final verantwortest.

Auch die IAB-Befunde stützen diese Richtung. Dort zeigt sich, dass Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial zuletzt vor allem in Expertenberufen an Bedeutung gewonnen haben, besonders in IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen. Gleichzeitig hat das in der Vergangenheit selten zu einem abrupten Beschäftigungsabbau geführt. Meist ging es eher um langsameres Wachstum und um eine Veränderung der Aufgaben innerhalb des Berufs.

Informatiker/in (Weiterbildung): Welche Kompetenzen wichtiger werden

Wachsende Bedeutung bekommen in deinem Beruf vor allem Tätigkeiten mit Urteilskraft, Koordination und Verantwortung. Dazu zählen Qualitätsmanagement, IT-Audit, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Agiles Projektmanagement, Systembetreuung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung sowie Datenbankadministration, -organisation. Auch Softwaretechnik, Software-Engineering, Angewandte Informatik und Wirtschaftsinformatik gewinnen an Gewicht, weil du nicht nur Lösungen bauen, sondern sie in Prozesse, Risiken und Geschäftsziele einordnen musst.

Genau hier liegt die Stärke menschlicher Arbeit in der IT: KI kann erzeugen, sortieren und vorschlagen, aber sie muss geführt, geprüft und in den Kontext des Unternehmens übersetzt werden. Der Anthropic Economic Index zeigt, dass KI-Nutzung in Berufen bisher überwiegend augmentierend ist, also Mensch und KI zusammenarbeiten. Das passt zu deiner Rolle: Du wirst eher zum Taktgeber, Prüfer und Integrator als zum bloßen Ausführenden.

Auch der IWF ordnet die Lage so ein, dass in Industrieländern besonders viele Jobs KI-exponiert sind, weil dort ein großer Teil der Arbeit kognitiv geprägt ist. Für die Weiterbildung im IT-Bereich heißt das: Die Gefahr liegt nicht primär in der vollständigen Ersetzung, sondern darin, dass Standardaufgaben schneller automatisiert werden als bisherige Einstiegswege.

Informatiker/in (Weiterbildung): Was du jetzt konkret ausbauen solltest

Wenn du in diesem Beruf sicher bleiben und dich weiterentwickeln willst, solltest du deinen Fokus verschieben:

  • Entwicklung nicht nur als Code schreiben, sondern als Lösungsdesign verstehen
  • Anwendungsentwicklung mit KI-gestützter Analyse und sauberer Prüfung kombinieren
  • Software-Implementierung stärker auf Tests, Dokumentation und Integration ausrichten
  • Programmiersprache Java und Programmiersprache JavaScript mit KI-gestütztem Debugging, Review und Architekturdenken verbinden
  • Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit für Abstimmung mit Fachbereichen ausbauen
  • Analytische Fähigkeiten nutzen, um KI-Ergebnisse kritisch zu bewerten
  • Eigenverantwortung zeigen, wenn Systeme sicher, stabil und nachvollziehbar bleiben müssen

Das ist wichtig, weil sich der Stellenmarkt bereits verschiebt. Nach dem ChatGPT-Start gingen Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurück, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Für dich ist das ein klarer Hinweis: Je näher deine Aufgaben an standardisiertem Abarbeiten liegen, desto stärker geraten sie unter Druck. Je stärker du Analyse, Steuerung und Problemlösung beherrschst, desto besser ist deine Position.

Informatiker/in (Weiterbildung): Wo menschliche Arbeit schwer ersetzbar bleibt

Unterschätzt wird oft, wie wichtig die Schnittstelle zwischen Technik und Organisation bleibt. In deinem Beruf sind gerade Gruppen-, Teamleitung, Kalkulation, Arbeitsvorbereitung, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, EDV-Anwender-Training und Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit Bereiche, in denen KI unterstützen kann, aber nicht die Verantwortung übernimmt.

Das gilt besonders dann, wenn Systeme in bestehende Abläufe passen müssen, wenn Fehler teuer werden oder wenn Datenschutz und Sicherheit betroffen sind. Die Microsoft-Studie zeigt zwar, dass KI viele wissensintensive Tätigkeiten gut unterstützt. Aber sie zeigt auch Grenzen: Präzise Datenanalyse und Bilderzeugung sind nicht automatisch die starken Seiten. Für dich heißt das, dass fachliche Kontrolle, Plausibilitätsprüfung und technische Einordnung weiterhin zentral bleiben.

Auch die Entwicklung in Deutschland spricht eher für Umbau als Verdrängung. Der Anteil der Beschäftigten mit hohem Substituierbarkeitspotenzial ist zwar gestiegen, doch das bedeutet nicht automatisch Stellenabbau. Viel häufiger verändern sich Aufgaben, Schnittstellen und Erwartungen. Für Informatiker/innen in der Weiterbildung ist genau das die eigentliche Herausforderung: Mehr Verantwortung, weniger Routine.

Informatiker/in (Weiterbildung): Deine nächsten Schritte bis 2030

Wenn du dich auf die nächsten Jahre vorbereiten willst, sind drei Schritte besonders sinnvoll:

  • KI nicht nur nutzen, sondern prüfen lernen: Ergebnisse bewerten, Fehler finden, Grenzen erkennen
  • Vom Umsetzen zum Steuern wechseln: Architektur, Qualität, Sicherheit und Zusammenarbeit stärker übernehmen
  • Domänenwissen ausbauen: Wer Prozesse, Daten und Fachlogik versteht, bleibt schwerer ersetzbar

Der Beruf bleibt damit attraktiv, aber nicht unverändert. Die Zukunft liegt weniger im isolierten Codieren als in der Fähigkeit, KI in Entwicklungs-, Administrations- und Entscheidungsprozesse einzubauen. Wer in der Weiterbildung nur die technische Ausführung beherrscht, verliert an Profil. Wer dagegen Programmieren, Systemadministration, Datenbankmanagement und IT-Audit mit analytischer Stärke und Kommunikationsfähigkeit verbindet, bleibt sehr gut aufgestellt.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPTKI-gestützte Debugging-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Informatiker/in (Weiterbildung) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Entwickler/in - DatenvisualisierungIT & Technologie
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Techniker/in - InformatikIT & Technologie
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Häufige Fragen zu Informatiker/in (Weiterbildung)