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Informationstechnikermeister/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

77%2013
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77%2019
86%2022
78%2026*
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Aufsichtskräfte in der Elektrotechnik

Das übernimmt KI.

18 von 28 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik0%
Elektronik0%
Elektrotechnik0%
Informationstechnik, Computertechnik0%
Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik0%
PC-Technik0%
Radio- und Fernsehtechnik0%
Kosten- und Leistungsrechnung0%
Kalkulation0%
Betriebsmitteleinsatz planen0%
Personalplanung0%
Energieverteilung, Energieversorgung0%
Datennetzinstallation0%
Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
Internet-, Intranettechnik0%
Programmieren0%
Fernsehtechnik0%

Du bleibst relevant.

Informationstechnikermeister/innen planen und leiten die Installation und Wartung informationstechnischer und unterhaltungselektronischer Systeme. Sie arbeiten eventuell selbst mit, erledigen verwaltende Aufgaben, führen Mitarbeiter/innen und bilden Auszubildende aus.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit
Zuverlässigkeit
Dialogfähigkeit Kundenorientierung

Gehalt

5.519 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.542 €

Oberes Viertel

6.761 €

Fachliche Stärken i

ElektrotechnikWartung, Reparatur, InstandhaltungPlanungMicrosoft OfficeInbetriebnahme

14.586

Beschäftigte i

6.951

Offene Stellen i

Arbeitslose i

642

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

86%82%77%
20132022: 86%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

14.586-10% seit 2012
16.33115.45914.586
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.519 €+38%
6.761 €4.938 €3.115 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.645Stellen 2024
642Arbeitslose 2024
1.7311.148564
20122024

Informationstechnikermeister/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 78% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Informationstechnikermeister/in verändern könnte. Damit liegt Informationstechnikermeister/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen, der bei 71% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 86% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 28 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 18 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Elektronik, Elektrotechnik, Informationstechnik, Computertechnik und Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik und 12 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Arbeitsvorbereitung, Kundendienst, Störungssuche, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Kundenberatung, -betreuung und 4 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 14.586 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 9% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.519 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.542 € bis 6.761 €), gestiegen um 17% seit 2019. Zuletzt waren rund 6.951 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Elektrotechnik, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Planung, Microsoft Office und Inbetriebnahme. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

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KI und Automatisierung: Informationstechnikermeister/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Stand: Juni 2026

Informationstechnikermeister/in: Arbeitsmarkt, Beschäftigung und Gehalt

Für Informationstechnikermeister/innen ist die Lage am Arbeitsmarkt zwiespältig: Einerseits ist der Beruf klar im technischen Kern verankert, andererseits verändern sich die Aufgaben spürbar. In Deutschland arbeiten 38 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial. Genau dort liegt auch für dein Feld der Druckpunkt: Viele Kerntätigkeiten sind technisch gut strukturierbar, aber die Beschäftigung verschwindet deswegen nicht automatisch. Oft bremsen KI und Automatisierung eher das Wachstum, statt sofort Stellen abzubauen.

Für den Beruf ist zudem relevant, dass sich die Beschäftigtenzahl seit Jahren rückläufig entwickelt hat, während das Gehalt gestiegen ist. Das spricht für einen Markt, in dem Qualifikation, Verantwortung und technische Breite wichtiger werden. Der KI-Risiko Score von 78 ordnet den Beruf deshalb als deutlich transformiert ein: nicht als Auslaufmodell, sondern als Beruf, in dem sich der Schwerpunkt von Ausführung hin zu Prüfung, Steuerung und Kundenverantwortung verschiebt.

Informationstechnikermeister/in: Welche Tätigkeiten KI gut trifft

Besonders angreifbar sind in deinem Beruf die Teile, die stark regelbasiert, dokumentierbar oder datengetrieben sind. Dazu zählen vor allem Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Betriebsmitteleinsatz planen, Personalplanung, Datennetzinstallation, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Internet-, Intranettechnik, Programmieren und Bereiche aus Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik sowie Informationstechnik, Computertechnik.

Das passt zu den größeren Marktbeobachtungen: Nach dem ChatGPT-Start sind Stellenausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten spürbar zurückgegangen, während analytische, technische und kreative Arbeit eher zugelegt hat. Auch auf Freelance-Plattformen wurden Schreib- und einfache Softwareaufträge deutlich weniger. Für dich heißt das: Nicht die technische Arbeit an sich wird unwichtiger, sondern die einfache, klar standardisierbare Version davon.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Gesprächen zeigt außerdem, dass KI besonders gut bei Tätigkeiten hilft, bei denen Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt oder kommuniziert werden. Genau das spielt in deinem Beruf hinein, wenn du Angebote formulierst, technische Abläufe dokumentierst, Kundenanfragen vorbereitest oder Unterlagen für interne Abstimmungen erzeugst. Der Schwerpunkt verschiebt sich dabei weg von der ersten Rohfassung hin zur fachlichen Prüfung und Anpassung.

Informationstechnikermeister/in: Wo menschliche Stärke bleibt

Trotz hoher technischer Exposition bleibt dein Beruf stark von Verantwortung vor Ort geprägt. Schwer zu ersetzen sind vor allem Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Arbeitsvorbereitung, Kundendienst, Störungssuche, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Kundenberatung, -betreuung, Betriebsleitung, Betriebsführung, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und Teile der Softwaretechnik, Software-Engineering.

Genau hier zeigt sich der entscheidende Punkt: KI kann Vorschläge machen, Muster erkennen oder Unterlagen vorbereiten. Aber sie ersetzt nicht ohne Weiteres die Verantwortung für Sicherheit, Priorisierung, Fehlerfolgen und die Abstimmung mit Kundschaft, Team und Betrieb. Das ist auch die Richtung, die Studien zum aktuellen KI-Einsatz bestätigen: In der Arbeitsrealität dominiert bisher meist Augmentation — also Mensch plus KI — statt reiner Automation.

Für Informationstechnikermeister/innen kommt hinzu, dass viele Probleme nicht nur technisch, sondern betrieblich sind. Eine Störung ist selten bloß ein Datenproblem. Sie betrifft Termine, Kunden, Ersatzteile, Haftung, Sicherheit und den laufenden Betrieb. Genau dort ist deine Rolle robust: Du musst nicht nur wissen, was technisch möglich ist, sondern was sinnvoll, sicher und wirtschaftlich umgesetzt werden kann.

Informationstechnikermeister/in im Licht der Studien

Die Einordnung durch internationale Studien ist für deinen Beruf ziemlich klar. Der IWF kommt für Industrieländer wie Deutschland auf eine besonders hohe KI-Exposition, weil dort viele Jobs kognitiv geprägt sind. Das trifft Informationstechnikermeister/innen direkt, weil ein großer Teil der Arbeit Wissen, Diagnose, Planung und Koordination verlangt.

Gleichzeitig zeigt der Anthropic Economic Index, dass KI in vielen Berufen vor allem unterstützend eingesetzt wird. Das passt gut zu deinem Profil: KI kann bei Dokumentation, Recherche, Kalkulation oder Entwürfen helfen, aber sie trägt nicht automatisch die fachliche Verantwortung. Gerade bei Meisterrollen bleibt der Mensch die Instanz, die entscheidet, priorisiert und freigibt.

Auch der Microsoft-Befund ist wichtig: KI ist besonders nützlich bei Kommunikation, Schreiben und Informationsbeschaffung. Für dich heißt das, dass sich viele Büro- und Schnittstellenanteile im Alltag verändern, während die praktische technische Umsetzung weiterhin vor Ort, im Team und im Kundenkontakt stattfindet. Der Beruf wird dadurch nicht kleiner, sondern anspruchsvoller.

Informationstechnikermeister/in: Strategie für die nächsten Jahre

Wenn du in diesem Beruf sicher bleiben willst, solltest du KI nicht als Gegenspieler, sondern als Werkzeug für Vorarbeit und Qualität nutzen. Sinnvoll sind vor allem diese Schritte:

  • Störungssuche mit KI-gestützter Fehlerdiagnose vorbereiten, aber die letzte Bewertung selbst übernehmen
  • Arbeitsvorbereitung und Kalkulation schneller strukturieren
  • Kundenberatung, -betreuung mit klaren, verständlichen Erklärungen stärken
  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung stärker standardisieren und dokumentieren
  • bei Systemintegration und Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) KI für Recherche, Protokolle und Variantenprüfung nutzen
  • bei Betriebsleitung, Betriebsführung auf Nachvollziehbarkeit, Sicherheit und Priorisierung setzen

Besonders wichtig wird die Fähigkeit, zwischen Routine und Ausnahme zu unterscheiden. Genau darin liegt dein Schutzfaktor. Je mehr du die Teile übernimmst, die Menschen Vertrauen, Kontext und Verantwortung abverlangen, desto weniger bist du durch Automatisierung angreifbar. Der Beruf bleibt technisch — aber die wertvollsten Teile wandern Richtung Steuerung, Beratung und Entscheidung.

Unterm Strich ist Informationstechnikermeister/in ein Beruf mit hoher Veränderung, aber auch mit solider Zukunft, wenn du dich aktiv auf die neuen Arbeitsweisen einstellst. KI nimmt dir nicht den Beruf weg, aber sie verschiebt die Anforderungen deutlich nach oben: mehr Überblick, mehr Qualitätssicherung, mehr Kundenkontakt und mehr Verantwortung für die technische Gesamtlösung.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Informationstechnikermeister/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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