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Ingenieur/in - Farben, Lacke: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

45%2013
45%2016
55%2019
64%2022
68%2026*
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Experten in der Farb- und Lacktechnik (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

17 von 29 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAM-, CIM-Systeme anwenden0%
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Werkstofftechnik0%
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Du bleibst relevant.

Ingenieure und Ingenieurinnen für Farben und Lacke entwickeln Anstrichmittel, Farben und Lacke aus unterschiedlichen Rohstoffen. Sie steuern und kontrollieren Produktionsprozesse, optimieren Applikationstechniken und verbessern Eigenschaften und Qualität vorhandener Produkte.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

95

Beschäftigte i

Arbeitslose i

12

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

64%55%45%
20132022: 64%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

95-30% seit 2012
13511595
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
4Stellen 2024
12Arbeitslose 2024
2312
20122024

Ingenieur/in - Farben, Lacke im KI-Check: die Daten im Detail

Ingenieur/in - Farben, Lacke erreicht im KI-Check einen Score von 68%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 64% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 29 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 17 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAM-, CIM-Systeme anwenden, Fertigungs-, Auftragssteuerung, Fertigungstechnik, Messtechnik, Laborarbeiten, Labortechnik und Werkstofftechnik und 11 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Anorganische Chemie, Farbenchemie, Lackchemie, Organische Chemie und Physikalische Chemie und 6 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 95 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 18% gesunken.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Ingenieur/in - Farben, Lacke?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Ingenieur/in - Farben, Lacke

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Ingenieur/in - Farben, Lacke im Vergleich zum Berufsfeld Mit einem KI-Risiko-Score von 68 liegt dein Beruf etwas unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71). Das ist kein Entwarnungssignal, aber auch kein Hinweis auf Verdrängung im großen Stil. Für dich heißt das vor allem: Viele Tätigkeiten rund um Messtechnik, Laborarbeiten, Labortechnik, chemische Untersuchungs- und Messverfahren, Kalkulation oder Fertigungs-, Auftragssteuerung lassen sich technisch gut unterstützen. Gleichzeitig bleiben Entwicklung, Bewertung und Verantwortung stark menschlich geprägt.

Die Beschäftigung in deinem Berufsfeld ist zudem kein Wachstumsmarkt mehr wie früher: Laut den vorliegenden Berufsdaten ist die Zahl der Beschäftigten von 2012 bis 2024 deutlich zurückgegangen. Genau deshalb zählt hier weniger die Frage „Wird der Beruf ersetzt?“, sondern eher: Welche Aufgaben wandern in KI-gestützte Abläufe, und wo bleibst du unverzichtbar?

Warum Ingenieur/in - Farben, Lacke anders von KI betroffen ist Dein Beruf verbindet Technik, Chemie und Prozessverständnis. Das macht ihn anfällig für KI an den Stellen, an denen Daten, Muster und standardisierte Abläufe dominieren. Dazu gehören etwa CAM-, CIM-Systeme anwenden, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Prozessleittechnik, Beschichtungstechnik, Oberflächentechnik, Korrosionsschutz oder die Auswertung chemischer Messwerte. Solche Tätigkeiten sind gut strukturierbar und damit für digitale Assistenzsysteme, Prognosen oder Qualitätskontrollen interessant.

Weniger leicht ersetzbar sind dagegen die Bereiche, in denen du Fachwissen zusammenführen und Entscheidungen unter Unsicherheit treffen musst: Entwicklung, Forschung, Qualitätsmanagement, Arbeitsvorbereitung, Produktmanagement und Teile der Betriebswirtschaftslehre. Gerade bei Farben und Lacken spielen Materialverhalten, Umgebungsbedingungen, Kundenanforderungen und Normen zusammen. KI kann hier unterstützen, aber nicht automatisch die fachliche Verantwortung übernehmen.

Genau das passt zu einem breiteren Befund des IAB: Hohe technische Automatisierbarkeit führt in der Praxis oft nicht zu plötzlichem Beschäftigungsabbau, sondern eher zu verändertem Aufgabenmix und langsamerem Wachstum. Für deinen Beruf bedeutet das: Routineanteile werden kleiner, aber die Rolle kann sich fachlich aufwerten.

Studienlage zu KI, Forschung und Laborarbeiten Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt, dass KI besonders gut bei Aufgaben wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren hilft. Das ist für deinen Alltag relevant, wenn du Laborbefunde zusammenfasst, technische Dokumentation schreibst, Versuchsergebnisse aufbereitest oder mit Vertrieb, Produktion und Kunden kommunizierst. Weniger stark ist KI dort, wo es auf präzise Datenanalyse, physische Realität und sichere Messumgebungen ankommt.

Auch der IWF ordnet Berufe wie deinen klar als KI-exponiert ein: In Industrieländern sind vor allem wissensintensive Tätigkeiten betroffen. Das trifft auf Farben- und Lackingenieurwesen besonders zu, weil hier viele kognitive Aufgaben zusammenkommen: Versuchsauswertung, Formulierungen, Normenprüfung, Prozessoptimierung und Dokumentation.

Der Anthropic Economic Index ergänzt dazu einen wichtigen Punkt: In den meisten Berufen überwiegt aktuell die Augmentation. KI ergänzt also menschliche Arbeit häufiger, als dass sie sie direkt ersetzt. Genau das ist für dein Profil plausibel. Eine KI kann Formulierungen vorschlagen, Daten clustern oder Varianten vergleichen. Ob daraus ein belastbares Beschichtungskonzept wird, entscheidet aber weiterhin dein Fachwissen.

Was das für deinen Arbeitsalltag in Farben-, Lack- und Oberflächentechnik heißt Besonders sinnvoll ist KI dort, wo wiederkehrende Muster auftreten. In deinem Beruf sind das zum Beispiel: - Auswertung von Messergebnissen aus Messtechnik und Laborarbeiten, Labortechnik - Entwürfe für technische Berichte, Spezifikationen und Dokumentation - Vorprüfung von Rezepturideen in Farbenchemie, Lackchemie oder Polymer-, Kunststoffchemie - Unterstützung bei Fertigungs-, Auftragssteuerung und Betriebsmitteleinsatz planen - Assistenz bei Kalkulation und Standardkommunikation im Vertrieb - Mustererkennung in Daten aus Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und Prozessleittechnik

Gleichzeitig gibt es klare Grenzen. KI kann Labor- und Prozessdaten interpretieren helfen, aber sie ersetzt nicht deine Beurteilung von Haftung, Schutzwirkung, Korrosionsverhalten, Oberflächenqualität oder Praxistauglichkeit. Gerade in der Beschichtungstechnik und beim Korrosionsschutz sind Fehler teuer und oft erst spät sichtbar. Deshalb bleibt die Kombination aus Versuch, Erfahrung und Kontrolle zentral.

Fazit für Ingenieur/in - Farben, Lacke Dein Beruf gehört nicht zu den Bereichen, die KI einfach „wegautomatisiert“. Er gehört zu den Berufen, in denen sich Aufgaben spürbar verschieben: weg von reinem Abarbeiten, hin zu Prüfung, Steuerung, Bewertung und Entwicklung. Der KI-Risiko-Score von 68 zeigt deshalb vor allem mittlere bis erhöhte Umbruchdynamik.

Wenn du dich absichern willst, lohnt sich ein Fokus auf genau die Aufgaben, die KI gut ergänzen kann: Dateninterpretation, digitale Prozesssteuerung, Dokumentation, Qualitätsprüfung und fachübergreifende Kommunikation. Je stärker du dich in Entwicklung, Forschung und Qualitätsmanagement positionierst, desto robuster wird dein Profil. Und: Wer KI als Werkzeug in Labor, Technik und Dokumentation nutzt, verschafft sich in diesem Beruf eher einen Vorteil als ein Risiko.

Stand: Juni 2026

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-Modelle

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Ingenieur/in - Farben, Lacke beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Häufige Fragen zu Ingenieur/in - Farben, Lacke