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Ingenieur/in - Hörtechnik und Audiologie

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MITTLERES RISIKO

33%2013
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Experten in der Hörgeräteakustik

Das übernimmt KI.

17 von 28 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Konstruktion0%
Fertigungstechnik0%
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Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik0%
Elektronik0%
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Elektroakustik0%
Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik0%
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Verstärkertechnik0%
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Du bleibst relevant.

Ingenieure und Ingenieurinnen für Hörtechnik und Audiologie entwickeln Geräte und Anlagen der Hörgeräte-Technologie, virtuellen Akustik, digitalen Audio-Signalverarbeitung und Telekommunikation. Daneben planen und überwachen sie Fertigungsprozesse, beraten Kunden oder nehmen Vertriebsaufgaben wahr.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

126

Beschäftigte i

Arbeitslose i

8

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

56%45%33%
20132022: 56%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

126+404% seit 2012
19911225
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
8Arbeitslose 2024
147
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Ingenieur/in - Hörtechnik und Audiologie?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Ingenieur/in - Hörtechnik und Audiologie

Stand: April 2026· 3 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Ingenieur/in - Hörtechnik und Audiologie: Was sich gerade verändert

Der Beruf des Ingenieurs oder der Ingenieurin in der Hörtechnik und Audiologie steht vor großen Veränderungen durch die fortschreitende Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI). Mit einem KI-Risiko-Score von 50% und einem Automatisierungspotenzial von 56% ist der Bereich stark betroffen. Das bedeutet, dass fast die Hälfte der Tätigkeiten potenziell automatisiert werden könnte. Vergleichbar ist dies mit der Einführung von Computern in Büros, wo viele manuelle Jobs durch Software ersetzt wurden. Beschäftigte in der Hörtechnik müssen sich darauf einstellen, dass KI bestimmte Aufgaben übernehmen wird, während ihre Rolle sich in Richtung kreativer und beratender Tätigkeiten verändern könnte.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Bereits heute gibt es mehrere KI-gestützte Tools, die Ingenieuren in der Hörtechnik helfen. Ein Beispiel ist die Sonova Audiological Software, die KI nutzt, um individuelle Hörgeräte-Anpassungen vorzunehmen. Hierbei wird die Benutzererfahrung personalisiert, sodass sich die Geräte optimal an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen. Ein weiteres Beispiel ist Oticon RemoteCare, das Fernanpassungen von Hörgeräten ermöglicht und die Kommunikation zwischen Fachleuten und Patienten verbessert.

Früher mussten Ingenieure ihre Anpassungen direkt am Gerät vornehmen, heute können sie dies oft bequem aus der Ferne erledigen. Auch die Phonak Marvel-Plattform passt die Klangqualität automatisch an verschiedene Umgebungen an, was die Benutzerfreundlichkeit erheblich steigert. Solche Tools zeigen, dass KI nicht nur die Effizienz verbessert, sondern auch die Qualität der Dienstleistungen, die Ingenieure anbieten.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz der fortschreitenden Automatisierung gibt es Fähigkeiten, die KI nicht ersetzen kann. Kreativität, Empathie und zwischenmenschliche Kommunikation sind Eigenschaften, die für Ingenieure in der Hörtechnik unerlässlich sind. Beispielsweise ist es wichtig, die individuellen Bedürfnisse und Emotionen von Patienten zu verstehen, um maßgeschneiderte Lösungen anzubieten.

Ein Ingenieur, der ein Hörgerät für einen Patienten anpasst, muss oft auch die psychologischen Aspekte des Hörverlusts berücksichtigen. Diese menschlichen Fähigkeiten sind schwer zu automatisieren und bleiben ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Fachkräfte in diesem Bereich.

Was sich in der Branche gerade tut

In der Hörtechnik-Branche gibt es derzeit spannende Entwicklungen. Die Personalisierung von Hörlösungen durch KI wird immer wichtiger, da Unternehmen maßgeschneiderte Produkte anbieten, die den individuellen Bedürfnissen der Nutzer gerecht werden. Zudem wächst die Nachfrage nach Telemedizin und Fernanpassungen, was den Ingenieuren neue Möglichkeiten eröffnet. Ein weiterer Trend ist die Integration des Internets der Dinge (IoT), wodurch vernetzte Geräte in der Hörtechnik an Bedeutung gewinnen.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

Die Zahl der Beschäftigten in der Hörtechnik und Audiologie in Deutschland liegt bei 126. Laut dem IAB Job-Futuromat wird in den kommenden Jahren ein moderates Wachstum in der Branche erwartet, auch wenn das Automatisierungspotenzial bei 56% liegt. Dies bedeutet, dass einige Jobs verschwinden könnten, während andere entstehen, insbesondere in den Bereichen Telemedizin und individuelle Anpassungen. Gehälter könnten in spezialisierten Bereichen steigen, da Fachkräfte mit KI-Kenntnissen zunehmend gefragt sind.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um in der sich wandelnden Welt der Hörtechnik und Audiologie erfolgreich zu bleiben, sind hier einige konkrete Schritte, die du unternehmen kannst:

  1. Weiterbildung in KI und digitalen Technologien: Nutze kostenlose Kurse auf Plattformen wie Coursera oder edX. Diese bieten eine gute Grundlage, um die Funktionsweise von KI zu verstehen.
  1. VHS-Kurse besuchen: Viele Volkshochschulen in Deutschland bieten spezielle Kurse zu Themen wie Telemedizin und digitale Technologien an, die dir helfen können, deine Fähigkeiten zu erweitern.
  1. Networking: Tritt Fachgruppen oder Online-Communities bei, um dich mit anderen Ingenieuren auszutauschen und über die neuesten Entwicklungen in der Hörtechnik auf dem Laufenden zu bleiben.

Fazit: Deine Zukunft als Ingenieur/in - Hörtechnik und Audiologie

Die Zukunft für Ingenieure in der Hörtechnik und Audiologie ist vielversprechend, auch wenn Veränderungen durch KI und Automatisierung bevorstehen. Es ist entscheidend, sich weiterzubilden und die eigenen menschlichen Stärken zu nutzen. So kannst du in diesem dynamischen Feld erfolgreich bleiben und deinen Platz in der Zukunft der Hörtechnik sichern.

Erwähnte KI-Tools

Konkrete KISonova Audiological SoftwareOticon RemoteCarePhonak MarvelReSound Smart 3D AppCochlear NucleusAural AnalyticsPersonalisierung durch KI

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

Häufige Fragen zu Ingenieur/in - Hörtechnik und Audiologie