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Ingenieur/in - Luft- und Raumfahrttechnik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

53%2013
65%2016
71%2019
82%2022
73%2026*
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Experten in der Luft- und Raumfahrttechnik

Das übernimmt KI.

28 von 40 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden0%
Konstruktion0%
Fertigungstechnik0%
Werkstofftechnik0%
Fahrzeugleichtbau0%
Aerodynamik, Aeromechanik0%
Flugzeugbau0%
Luft- und Raumfahrttechnik0%
Triebwerkstechnik0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Avionik (Fluggeräteelektronik, Fluggeräteelektrik)0%
Bordelektronik (Schiff, Flugzeug, Eisenbahn, Kfz)0%
Antriebstechnik0%
Hydraulik0%
Maschinentechnik0%
Pneumatik0%
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Betriebsmitteleinsatz planen0%
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Fahrzeugbau0%

Du bleibst relevant.

Ingenieure und Ingenieurinnen der Luft-und Raumfahrttechnik entwickeln und konstruieren Flugzeuge, Hubschrauber, Raumfahrzeuge und Satelliten, planen und überwachen deren Fertigung.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Projektmanagement

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

Fachliche Stärken i

EntwicklungLuft- und RaumfahrttechnikElektrotechnikLuftfahrttechnikAnalyse

12.902

Beschäftigte i

1.266

Offene Stellen i

Arbeitslose i

273

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

82%68%53%
20132022: 82%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

12.902+36% seit 2012
12.90211.1839.464
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
109Stellen 2024
273Arbeitslose 2024
37421862
20122024

Ingenieur/in - Luft- und Raumfahrttechnik im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 73% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Ingenieur/in - Luft- und Raumfahrttechnik verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 82% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 40 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 28 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Konstruktion, Fertigungstechnik, Werkstofftechnik, Fahrzeugleichtbau und Aerodynamik, Aeromechanik und 22 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Projektierung, Qualitätsmanagement, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Projektmanagement und Softwaretechnik, Software-Engineering und 6 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 12.902 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 20% gewachsen. Zuletzt waren rund 1.266 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Luft- und Raumfahrttechnik, Elektrotechnik, Luftfahrttechnik und Analyse. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Projektmanagement.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Ingenieur/in - Luft- und Raumfahrttechnik?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Ingenieur/in - Luft- und Raumfahrttechnik

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich das Anforderungsprofil in der Luft- und Raumfahrttechnik spürbar: Weniger Zeit wird in die reine Ausarbeitung standardisierter Entwürfe, Dokumentationen und Routineanalysen fließen, mehr in Prüfung, Systemintegration, Absicherung und das Treffen technischer Entscheidungen unter Randbedingungen. Genau dort liegt der Kern des Berufs in einer KI-geprägten Arbeitswelt. Für dich heißt das: Nicht das Ingenieurdenken verschwindet, sondern der Anteil der Arbeit, den Tools vorbereitet, verdichtet oder vorprüfen können.

Der KI-Risiko-Score von 73 zeigt vor allem eines: Viele Kerntätigkeiten sind technisch gut strukturierbar, aber der Beruf ist gleichzeitig stark von Erfahrung, Verantwortung und Normen geprägt. Das passt zum aktuellen Bild aus der Forschung. Laut IAB ist KI in Deutschland bisher eher augmentierend als ersetzend. Auch die Anthropic-Auswertung zeigt: In vielen Berufen dominiert Unterstützung durch KI, nicht vollständige Automation. Für die Luft- und Raumfahrttechnik ist das besonders relevant, weil hier Sicherheit, Haftung und Systemverständnis stärker zählen als in rein textbasierten Wissensberufen.

Welche Tätigkeiten in der Luft- und Raumfahrttechnik unter Druck geraten

Besonders anfällig sind die Aufgaben, die sich klar beschreiben, standardisieren und mit Daten oder Regeln hinterlegen lassen. Dazu gehören im Alltag etwa CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Konstruktion, Fertigungstechnik, Werkstofftechnik, Fahrzeugleichtbau, Aerodynamik, Aeromechanik und Teile der Modellbildung, Simulation (IT). Auch in Triebwerkstechnik, Antriebstechnik, Hydraulik, Pneumatik oder bei der Arbeit mit Avionik (Fluggeräteelektronik, Fluggeräteelektrik) lassen sich Vorarbeiten, Variantenvergleiche und Plausibilitätsprüfungen immer stärker automatisieren.

Das heißt nicht, dass diese Tätigkeiten wegfallen. Aber sie verändern sich. KI kann schneller erste Entwürfe erzeugen, Lastfälle strukturieren, Varianten sortieren oder Dokumente vorbereiten. Die Microsoft-Analyse zu 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt, dass KI besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren ist. Genau diese Fähigkeiten werden in technischen Berufen indirekt wirksam: Berichte, Spezifikationen, Änderungsdokumente und Abstimmungen lassen sich deutlich beschleunigen. Gleichzeitig ist die Anwendbarkeit von KI in rein körpernahen oder sicherheitskritisch eingebetteten Aufgaben deutlich geringer.

Welche Kompetenzen in der Luft- und Raumfahrttechnik wichtiger werden

Wachstum hat vor allem dort, wo Technik, Verantwortung und Koordination zusammenkommen. Zu den belastbaren menschlichen Stärken zählen Arbeitsvorbereitung, Projektierung, Qualitätsmanagement, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Projektmanagement, Softwaretechnik, Software-Engineering, CAE (Computer Aided Engineering)-Systeme anwenden, Entwicklung, Forschung, Technische Mechanik und Lehrtätigkeit (Hochschule).

Gerade diese Felder werden nicht verschwinden, sondern aufgewertet. Wenn KI mehr Vorarbeit leistet, verschiebt sich dein Wert nach oben: von der Ausführung einzelner Schritte hin zur Bewertung, Freigabe, Absicherung und Integrationsarbeit. Das passt auch zu einer deutschen Studie aus dem New-Future-of-Work-Kontext: KI verändert den Aufgabenmix innerhalb von Berufen, klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. In der Luft- und Raumfahrttechnik ist das besonders sichtbar, weil hier jede technische Entscheidung gegen Normen, Sicherheitsanforderungen und Systemgrenzen gespiegelt werden muss.

Warum die Luft- und Raumfahrttechnik nicht einfach „automatisiert“ wird

Ein hoher Automatisierungsdruck bedeutet nicht automatisch Stellenabbau. Das IAB sieht in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial historisch eher verlangsamtes Wachstum als massiven Abbau. Für deinen Beruf ist das ein wichtiger Punkt: Die Branche wächst nicht über simple Standardfälle, sondern über komplexe Programme, neue Materialien, höhere Effizienz, mehr Elektrifizierung, Softwareanteile und strengere Sicherheitsanforderungen.

Auch der internationale Blick hilft bei der Einordnung. Der IWF weist darauf hin, dass besonders in Industrieländern ein großer Teil der Jobs KI-exponiert ist, weil dort kognitive Tätigkeiten dominieren. In der Luft- und Raumfahrttechnik betrifft das dich unmittelbar: Viele Aufgaben sind wissensintensiv, dokumentationspflichtig und datengetrieben. Gleichzeitig ist die Qualität der Arbeit oft an Normen, Zulassungen und Teamabstimmung gebunden. Genau dort tut sich KI schwerer, verlässlich komplett zu ersetzen.

Was du jetzt in der Luft- und Raumfahrttechnik tun solltest

Wenn du in diesem Beruf stabil bleiben willst, solltest du KI nicht als Zusatz, sondern als Arbeitsumgebung begreifen. Sinnvoll sind vor allem diese Schritte:

  • Nutze KI für Varianten, Voranalysen und erste Entwürfe, aber prüfe Ergebnisse konsequent fachlich nach.
  • Stärke Fähigkeiten in Analyse, Projektmanagement, Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit.
  • Verknüpfe Softwaretechnik, Software-Engineering mit klassischer Ingenieurarbeit, besonders bei Datenanalyse, Automatisierung und Simulation.
  • Baue Kompetenz in Qualitätsmanagement, Normen, Dokumentation und Freigabeprozessen aus.
  • Lerne, KI-Ergebnisse in Konstruktion, Fertigungstechnik und Modellbildung, Simulation (IT) sicher einzuordnen.
  • Halte dein Wissen in Luft- und Raumfahrttechnik, Elektrotechnik und Luftfahrttechnik aktuell, weil genau dort der technische Wandel stattfindet.

Welche Rolle die Beschäftigung in der Luft- und Raumfahrttechnik spielt

Die Beschäftigung in diesem Beruf ist seit 2012 deutlich gewachsen. Das spricht gegen ein einfaches Verdrängen durch KI. Solange Programme komplexer werden und Systeme stärker vernetzt sind, bleibt der Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren hoch, die Technik im Ganzen verstehen. Gleichzeitig steigt der Anspruch an Geschwindigkeit und Breite: Wer heute gut sein will, muss fachlich tief, digital versiert und in der Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen sicher sein.

Stand: Juni 2026 ist die wichtigste Botschaft deshalb nicht Rückzug, sondern Umstellung. Die Frage lautet nicht, ob KI einzelne Ingenieuraufgaben übernimmt, sondern welche Teile du künftig schneller, präziser und mit weniger Reibung erledigen kannst — und wo dein Urteil unverzichtbar bleibt. Genau in dieser Kombination liegt die Zukunft des Berufs.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-Systeme für CADKI-gestützte CAE-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Ingenieur/in - Luft- und Raumfahrttechnik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Häufige Fragen zu Ingenieur/in - Luft- und Raumfahrttechnik