Analyse läuft

Ingenieur/in - Physik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

NIEDRIGES RISIKO

55%2013
55%2016
64%2019
45%2022
40%2026*
Ergebnis teilen

Experten im physikalisch-technischen Laboratorium

Das übernimmt KI.

18 von 40 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Konstruktion0%
Fertigungstechnik0%
Laborarbeiten, Labortechnik0%
Werkstofftechnik0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik0%
Elektronik0%
Elektrotechnik0%
Lasertechnik0%
Mikrosystemtechnik0%
Technische Optik0%
Maschinentechnik0%
Einkauf, Beschaffung0%
Kalkulation0%
Physikalische Mess-, Prüfverfahren0%
Medizintechnik, biomedizinische Technik0%
Technischer Vertrieb0%
Light Detecting and Ranging (Lidar)0%

Du bleibst relevant.

Physikingenieure und-ingenieurinnen planen und konstruieren physikalisch-technische Geräte sowie Mess-, Prüf-und Fertigungsverfahren, entwickeln mathematische Modelle zur Simulation technischer Systeme und führen physikalische Experimente im Rahmen von Entwicklungs-und Forschungsvorhaben durch.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Analytische Fähigkeiten
Disziplin

Gehalt

6.362 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

PhysikEntwicklungElektrotechnikChemieAnwendungstechnik, Anwendungsberatung

1.321

Beschäftigte i

296

Offene Stellen i

Arbeitslose i

68

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

64%55%45%
20132022: 45%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.321-1% seit 2012
1.4401.3671.293
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.362 €+39%
6.362 €5.059 €3.756 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
25Stellen 2024
68Arbeitslose 2024
1267320
20122024

Ingenieur/in - Physik im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Ingenieur/in - Physik beträgt 40%. Damit liegt Ingenieur/in - Physik unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Forschung & Technik (51%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 45% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 40 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 18 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Konstruktion, Fertigungstechnik, Laborarbeiten, Labortechnik, Werkstofftechnik, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik und 12 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Qualitätsmanagement, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Kundendienst, Physikalische Chemie, Kundenberatung, -betreuung und Projektmanagement und 16 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 1.321 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 2% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.362 € pro Monat, gestiegen um 14% seit 2019. Zuletzt waren rund 296 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Physik, Entwicklung, Elektrotechnik, Chemie und Anwendungstechnik, Anwendungsberatung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Analytische Fähigkeiten.

Mehr dazu: alle Berufe in Forschung & Technik · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Ingenieur/in - Physik?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Ingenieur/in - Physik

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Ingenieur/in - Physik: KI-Risiko-Score 40 im Vergleich zum Berufsfeld 51

Mit einem KI-Risiko-Score von 40 liegt Ingenieur/in - Physik unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Forschung & Technik. Das ist ein wichtiger Hinweis: Dein Beruf gehört nicht zu den am stärksten gefährdeten Tätigkeiten, aber einzelne Aufgaben sind klar KI-anfällig. Vor allem dort, wo es um Konstruktion, Kalkulation, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), physikalische Mess-, Prüfverfahren oder technische Optik geht, kann KI schon heute unterstützen oder Teilschritte übernehmen. Gleichzeitig bleiben die Aufgaben stabil, bei denen Erfahrung, Urteilsvermögen und fachliche Verantwortung zählen.

Die Beschäftigung in diesem Beruf ist über Jahre weitgehend stabil geblieben. Das spricht dafür, dass sich die Rolle eher wandelt als verschwindet. Auch beim Gehalt zeigt sich eher ein Aufwertungs- als ein Verdrängungstrend. Für dich heißt das: KI wird deine Arbeit wahrscheinlich neu zuschneiden, nicht einfach ersetzen.

Warum Ingenieur/in - Physik anders betroffen ist als viele andere Berufe

Dein Beruf ist technisch, aber nicht rein standardisiert. Genau das macht ihn weniger anfällig als viele klassische Büro- und Routinetätigkeiten. Ein Teil deiner Arbeit lässt sich gut strukturieren: Laborarbeiten, Labortechnik, Werkstofftechnik, Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Elektronik, Elektrotechnik, Lasertechnik, Mikrosystemtechnik oder Lidar sind Bereiche, in denen KI Muster erkennen, Varianten vergleichen und Dokumentation beschleunigen kann. Das gilt auch für vorbereitende Aufgaben wie Einkauf, Beschaffung oder Kalkulation.

Anders ist es bei den Aufgaben, die tiefes physikalisches Verständnis und Verantwortung erfordern: Entwicklung, Forschung, Experimentelle Physik, Technische Physik, Angewandte Physik, Materialphysik, Akustik oder Strahlenphysik leben von Hypothesen, Experimentdesign, Interpretation und dem Abwägen von Zielkonflikten. Genau hier ist KI eher Werkzeug als Ersatz. Sie kann Daten sortieren, Entwürfe vorschlagen und Auswertungen beschleunigen, aber nicht ohne Weiteres entscheiden, ob ein Messaufbau physikalisch sauber ist oder eine Lösung industriell tragfähig bleibt.

Hinzu kommt: In diesem Beruf sind Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Analytische Fähigkeiten und Disziplin besonders wichtig. Diese Kompetenzen werden mit KI nicht unwichtiger, sondern eher wertvoller. Denn wenn Routinen schneller werden, steigt der Anteil der Aufgaben, in denen du Ergebnisse prüfen, priorisieren und fachlich einordnen musst.

Studienlage: Was KI für Ingenieur/in - Physik praktisch bedeutet

Die Microsoft-Analyse von 200.000 echten Copilot-Arbeitsgesprächen zeigt klar: Am stärksten KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren. Genau davon profitierst du indirekt, wenn du technische Berichte, Versuchsdokumentationen, Projektskizzen oder Kundenunterlagen erstellst. KI kann hier Tempo bringen, Formulierungen glätten und erste Entwürfe liefern.

Gleichzeitig ist sie bei präziser Facharbeit deutlich schwächer. Besonders dort, wo komplexe physikalische Zusammenhänge, Messlogik oder experimentelle Unsicherheit eine Rolle spielen, bleibt menschliche Expertise zentral. Das passt auch zur Anthropic-Analyse: In vielen Berufen dominiert nicht Automation, sondern Augmentation — also die Zusammenarbeit von Mensch und KI. Für deinen Beruf ist das plausibel: KI nimmt dir eher Vorarbeit ab, während du fachlich steuerst.

Auch der Blick auf den breiteren Arbeitsmarkt ist beruhigend. Das IAB zeigt, dass hohe Automatisierungspotenziale in der Vergangenheit selten zu direktem Beschäftigungsabbau geführt haben. Meist ging es um verlangsamtes Wachstum oder einen veränderten Aufgabenzuschnitt. Außerdem wächst die Beschäftigung in Berufen mit hoher KI-Exposition bislang sogar stärker als in Berufen mit geringer oder keiner Exposition. Das ist ein starkes Signal: KI wirkt derzeit oft als Produktivitätshebel, nicht als Kahlschlag.

Der IWF ordnet das global ein: In Industrieländern sind deutlich mehr Jobs KI-exponiert als im Weltdurchschnitt, weil dort mehr kognitive Arbeit anfällt. Für dich heißt das nicht automatisch Risiko, sondern vor allem: Dein Beruf gehört zu den Feldern, in denen sich die KI-Nutzung schnell ausweitet. Wer hier früh lernt, KI gezielt einzusetzen, verschafft sich einen Vorsprung.

Fazit für Ingenieur/in - Physik: So bleibst du stark

Der KI-Risiko-Score von 40 ist kein Warnsignal für einen Beruf im Abstieg, sondern ein Hinweis auf Teilautomatisierung mit hoher fachlicher Resttiefe. Besonders gefährdet sind standardisierbare Vorarbeiten, Datensichtung und Dokumentation. Stabil bleiben Forschung, Entwicklung, Versuchsauslegung, Bewertung und technische Verantwortung.

Praktisch solltest du KI als Arbeitsverstärker nutzen: für Recherche, Textentwürfe, Auswertungshilfen und Variantenvergleich. Gleichzeitig lohnt es sich, die Aufgaben weiter in Richtung Projektmanagement, Anwendungsberatung, Qualitätsmanagement und komplexe Systemverantwortung zu verschieben. Wer Messlogik, Physikverständnis und Kommunikation verbindet, bleibt in diesem Beruf schwer ersetzbar. Stand: Juni 2026.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Ingenieur/in - Physik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Häufige Fragen zu Ingenieur/in - Physik