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Ingenieur/in - Rohstoffgewinnung und -aufbereitung: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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Experten im Berg- und Tagebau

Das übernimmt KI.

22 von 40 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden0%
Rohstoffaufbereitung0%
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Erdöl-, Erdgasgewinnung, -förderung0%
Steine und Erden (Gewinnung, Aufbereitung)0%
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Sprengtechnik0%
Kalkulation0%
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Du bleibst relevant.

Ingenieure und Ingenieurinnen für Rohstoffgewinnung und-aufbereitung planen, leiten und überwachen den Abbau, die Aufbereitung, Weiterverarbeitung und Veredlung von mineralischen Rohstoffen. Sie entwickeln dafür technische Verfahren und sind daneben gutachterlich tätig.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

1.577

Beschäftigte i

Arbeitslose i

74

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

50%38%25%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.577-30% seit 2012
2.2441.9111.577
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
12Stellen 2024
74Arbeitslose 2024
79424
20122024

Ingenieur/in - Rohstoffgewinnung und -aufbereitung im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Ingenieur/in - Rohstoffgewinnung und -aufbereitung beträgt 65%. Damit liegt Ingenieur/in - Rohstoffgewinnung und -aufbereitung unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 40 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 22 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Rohstoffaufbereitung, Probenahme, Braunkohlebergbau, Erzbergbau und Kali- und Steinsalzbergbau und 16 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Rekultivierung, Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Bergbautechnologie und Schachtbau und 12 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 1.577 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 17% gesunken.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Ingenieur/in - Rohstoffgewinnung und -aufbereitung?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Ingenieur/in - Rohstoffgewinnung und -aufbereitung

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Die Beschäftigung in der Rohstoffgewinnung und -aufbereitung ist seit Jahren unter Druck: Von 2.244 Beschäftigten im Jahr 2012 sind 2024 noch 1.577 übrig. Das ist ein klarer Hinweis darauf, dass sich dieser Beruf nicht nur durch Technik, sondern auch durch Markt, Strukturwandel und Investitionszyklen verändert. Stand: Juni 2026 liegt der KI-Risiko-Score bei 65. Das ist kein Alarmsignal für ein baldiges Verschwinden, aber ein Hinweis darauf, dass sich dein Aufgabenprofil spürbar verschiebt.

Lage im Beruf Ingenieur/in - Rohstoffgewinnung und -aufbereitung

Für dich zählt vor allem, dass dieser Beruf stark an konkrete Anlagen, Lagerstätten und Produktionsprozesse gebunden ist. Typische Tätigkeiten wie Rohstoffaufbereitung, Probenahme, Fördertechnik, Maschinentechnik, Tiefbohrtechnik, Sprengtechnik, Kalkulation, Betriebsmitteleinsatz planen, Transport- und Lagertechnik sowie Prospektion (Erkunden von Bodenschätzen) haben einen hohen technischen Kern. Genau dort setzt Automatisierung an: Sensorik, Software und datengetriebene Systeme können vieles messen, vergleichen, dokumentieren und optimieren.

Gleichzeitig ist der Beruf nicht nur ein Rechen- oder Auswertejob. Du arbeitest nah an Tagebau, Untertagebetrieb, Abbau, Gewinnung (Bergbau), Erdöl-, Erdgasgewinnung, -förderung oder Steine und Erden (Gewinnung, Aufbereitung). Solche Umgebungen sind komplex, sicherheitskritisch und selten vollständig standardisierbar. Deshalb wird KI hier eher in einzelnen Schritten wirksam als als kompletter Ersatz für den Beruf.

Wie KI deine Arbeit in Ingenieur/in - Rohstoffgewinnung und -aufbereitung verändert

Am ehesten verändert KI die Bereiche, in denen du schon heute mit Daten, Plänen und Entscheidungen arbeitest. Dazu gehören CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Prozessplanung, Simulationen, Qualitätssicherung und die Auswertung von Messreihen. Das passt gut zur IAB-Einschätzung, dass KI in Deutschland bisher eher augmentierend als ersetzend wirkt: Beschäftigung wächst in Berufen mit hoher KI-Exposition teils sogar stärker, weil neue Werkzeuge die Arbeit produktiver machen statt sie sofort abzuschaffen.

Für deinen Beruf heißt das: Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Projektmanagement, Geologie, Lagerstättenkunde, Entwicklung und Forschung gewinnen an Gewicht. Dort geht es weniger um Routine als um Interpretation, Priorisierung und Risikoabwägung. KI kann Daten zusammenziehen, Varianten vorrechnen oder Hinweise liefern. Entscheiden musst am Ende du — gerade wenn es um Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltauflagen geht.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Gesprächen zeigt, dass KI besonders stark bei Informationsbeschaffung, Texte schreiben, erklären und kommunizieren hilft. Genau das ist auch für deinen Beruf relevant: Berichte, Dokumentationen, Abstimmungen mit Betrieb, Geologie, Technik und Management lassen sich damit effizienter vorbereiten. Weniger hilfreich ist KI dort, wo es um präzise physische Arbeit, Bauzustände vor Ort oder schwierige Geländesituationen geht. Der Beruf bleibt also stark an reale Anlagen gebunden.

Was die Studien für den Beruf Ingenieur/in - Rohstoffgewinnung und -aufbereitung bedeuten

Der IWF ordnet weltweit rund 40 % der Jobs als KI-exponiert ein; in Industrieländern wie Deutschland liegt der Anteil wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten deutlich höher. Dein Beruf liegt genau in diesem Spannungsfeld: Er ist technisch, datenintensiv und planungsnah, aber eben nicht rein digital. Deshalb ist die Exposition real, auch wenn der Beruf nicht zu den klassischen Büro- oder Verwaltungsberufen gehört, die weltweit am stärksten betroffen sind.

Anthropic zeigt für viele Berufe ein Muster, das gut zu deiner Situation passt: Ein Teil der Aufgaben wird durch KI unterstützt, aber die Mehrheit bleibt menschlich eingebettet. Das ist für die Rohstoffgewinnung besonders plausibel, weil Rekultivierung, Markscheidewesen, Schachtbau, Exploitation (Nutzbarmachen von Lagerstätten), Exploration (Erschließen von Lagerstätten), Technische Mechanik, Verfahrenstechnik und auch Lehrtätigkeit (Hochschule) viel Kontextwissen, Verantwortung und Abstimmung erfordern.

Auch der OpenAI-Ansatz mit realen Aufgaben zeigt die Richtung: Führende Modelle nähern sich bei vielen Wissensaufgaben der Qualität von Fachleuten an. Für dich heißt das nicht, dass Exploration oder Aufbereitung „automatisch“ werden. Aber Voranalysen, Entwürfe, Variantenvergleiche und Dokumentationen werden schneller. Wer diese Werkzeuge gut nutzt, gewinnt Zeit für die schwierigen Fälle.

Strategie für Ingenieur/in - Rohstoffgewinnung und -aufbereitung

Die beste Strategie ist nicht Abwarten, sondern Aufgaben aktiv neu schneiden. Konzentriere dich auf die Schnittstelle zwischen Technik, Betrieb und Entscheidung.

  • Stärke deine Rolle in Qualitätsmanagement, Projektmanagement und Arbeitsvorbereitung.
  • Nutze KI für Entwürfe, Auswertungen, Protokolle und technische Voranalysen.
  • Vertiefe Kenntnisse in Geologie, Lagerstättenkunde, Verfahrenstechnik und Technische Mechanik.
  • Baue Kompetenz in Datenverständnis, Sicherheitsbewertung und Anlagenlogik aus.
  • Positioniere dich dort, wo menschliche Verantwortung bleibt: Rekultivierung, Sachverständigenarbeit, Genehmigungen, Risikoentscheidungen.

Für dich wird der Beruf nicht einfach verschwinden. Aber er wird sich von innen umbauen: weniger reine Routine, mehr Steuerung, Prüfung und technische Einordnung. Wer das früh mitgeht, bleibt nicht nur anschlussfähig, sondern wird eher wichtiger als weniger wichtig.

Erwähnte KI-Tools

CAD-SystemeGeoradarBergbauroboterCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Ingenieur/in - Rohstoffgewinnung und -aufbereitung beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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