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Ingenieur/in - Schiffbau und Meerestechnik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

50%2013
50%2016
58%2019
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68%2026*
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Experten in der Schiffbautechnik

Das übernimmt KI.

23 von 34 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAM-, CIM-Systeme anwenden0%
Fertigungs-, Auftragssteuerung0%
CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden0%
Konstruktion0%
Fertigungstechnik0%
Schiffbau0%
Schiffsmaschinenbau0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Bordelektronik (Schiff, Flugzeug, Eisenbahn, Kfz)0%
Elektrotechnik0%
Schiffselektrik0%
Antriebstechnik0%
Hydraulik0%
Maschinentechnik0%
CNC-Kenntnisse, CNC-Programmieren0%
Metallbau0%
Montage (Metall, Anlagenbau)0%
Kalkulation0%
Betriebsmitteleinsatz planen0%
Schiffsbetriebstechnik0%
Light Detecting and Ranging (Lidar)0%
Tauchroboter0%
Wartungs- und Instandhaltungsroboter0%

Du bleibst relevant.

Ingenieure und Ingenieurinnen für Schiffbau und Meerestechnik entwerfen und konstruieren Fluss-und Seeschiffe aller Art, sonstige Wasserfahrzeuge und ortsfeste maritime Konstruktionen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Projektmanagement
Selbst-Management

Gehalt

6.779 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

SchiffbauPlanungMicrosoft OfficeKonstruktionAnalyse

926

Beschäftigte i

223

Offene Stellen i

Arbeitslose i

45

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

73%62%50%
20132022: 73%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

926+21% seit 2012
955860764
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.779 €+10%
6.779 €5.884 €4.988 €
20202024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
25Stellen 2024
45Arbeitslose 2024
85479
20122024

Ingenieur/in - Schiffbau und Meerestechnik im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Ingenieur/in - Schiffbau und Meerestechnik beträgt 68%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 73% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 34 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 23 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAM-, CIM-Systeme anwenden, Fertigungs-, Auftragssteuerung, CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Konstruktion, Fertigungstechnik und Schiffbau und 17 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Projektierung, Qualitätsmanagement, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Management und Projektmanagement und 5 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 926 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 3% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.779 € pro Monat. Zuletzt waren rund 223 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Schiffbau, Planung, Microsoft Office, Konstruktion und Analyse. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Projektmanagement.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Ingenieur/in - Schiffbau und Meerestechnik?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Ingenieur/in - Schiffbau und Meerestechnik

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Der KI-Risiko Score von 68 liegt bei Ingenieur/in - Schiffbau und Meerestechnik etwas unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71). Das ist ein wichtiger Unterschied: Dein Beruf gehört zwar klar zu den KI-exponierten Ingenieurberufen, aber nicht zu den am stärksten gefährdeten innerhalb des Felds. Stand: Juni 2026 spricht vieles dafür, dass sich vor allem der Aufgabenmix verschiebt — nicht, dass der Beruf verschwindet.

Warum Ingenieur/in - Schiffbau und Meerestechnik anders betroffen ist

In deinem Beruf treffen zwei Welten aufeinander. Ein Teil der Arbeit ist hochgradig digital und damit gut anschlussfähig für KI: CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Konstruktion, Kalkulation, Fertigungs-, Auftragssteuerung, Betriebsmitteleinsatz planen oder der Umgang mit CAM-, CIM-Systeme anwenden. Genau solche strukturierten Tätigkeiten sind in vielen Studien besonders KI-nah, weil sie auf Entwürfe, Varianten, Dokumentation und Regelwerke aufbauen.

Gleichzeitig bleibt dein Beruf stark an reale Systeme gebunden. Schiffbau, Schiffsmaschinenbau, Fertigungstechnik, Montage (Metall, Anlagenbau), Hydraulik, Antriebstechnik, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Bordelektronik, Schiffselektrik und Wartung, Reparatur, Instandhaltung lassen sich nicht einfach wegautomatisieren. Hier geht es um physische Umgebungen, Sicherheitsanforderungen, Schnittstellen zwischen Mechanik, Elektrik und Betrieb sowie um Verantwortung vor Ort. Genau deshalb liegt der KI-Anteil bei deinem Beruf eher in der Unterstützung als in der vollständigen Ersetzung.

Auch der Arbeitsmarkt spricht eher für Wandel als Verdrängung: Die Beschäftigung in deinem Beruf ist von 764 auf 926 gestiegen. Das zeigt, dass Nachfrage, Spezialisierung und technische Komplexität weiterhin tragen. KI trifft also vor allem die Art, wie du arbeitest — nicht zwingend die Frage, ob du gebraucht wirst.

Was die Studienlage für Schiffbau und Meerestechnik bedeutet

Die Microsoft-Analyse von 200.000 echten Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI besonders dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Genau das ist für deinen Beruf relevant, wenn du etwa Projektierung, technische Abstimmungen, Berichte, Angebote, Spezifikationen oder interne Dokumentation bearbeitest. Weniger stark ist KI dort, wo präzise physische Arbeit, komplexe reale Umgebungen oder harte technische Randbedingungen dominieren.

Der IWF ordnet weltweit rund 40 % der Jobs als KI-exponiert ein; in Industrieländern wie Deutschland ist der Anteil wegen der kognitiven Tätigkeiten deutlich höher. Dein Beruf passt in dieses Muster: Er ist wissensintensiv, aber zugleich an konkrete Anlagen, Normen und Betriebssituationen gebunden. Genau das macht ihn anfällig für Teilautomatisierung, aber robuster gegen vollständige Ablösung.

Wichtig ist auch der Blick auf die Art der KI-Nutzung. Der Anthropic Economic Index zeigt, dass KI in der Praxis häufiger unterstützend als ersetzend genutzt wird. Das passt gut zu deinem Feld: KI kann Varianten vorschlagen, Dokumente verdichten, Prüfungen vorbereiten oder Daten auswerten. Die finale Entscheidung, die Auslegung, die Sicherheitsprüfung und die Verantwortung bleiben aber bei dir und deinem Team.

Welche Tätigkeiten im Schiffbau und in der Meerestechnik zuerst kippen

Am ehesten verändert sich bei dir der Bereich rund um digitale Routine und technische Vorarbeit. Dazu gehören:

  • CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden und Varianten schneller durchspielen
  • Konstruktion mit KI-gestützter Vorprüfung, Dokumentation und Normenabgleich
  • Kalkulation und technische Vorabschätzung
  • Fertigungs-, Auftragssteuerung und Terminabstimmung
  • Betriebsmitteleinsatz planen sowie Material- und Ressourcensichten vorbereiten
  • Arbeitsvorbereitung und technische Unterlagen strukturieren
  • Qualitätsmanagement mit stärkerer Datenanalyse und Prüfdokumentation
  • Projektmanagement bei Statusberichten, Risikoübersichten und Abstimmungen

Das heißt: KI reduziert nicht zwingend den Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren, aber sie verschiebt den Schwerpunkt weg von Routinebearbeitung hin zu Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben. Genau diese Verschiebung beschreibt auch die deutsche Forschung zum Aufgabenmix innerhalb von Berufen.

Was das für deinen Alltag im Schiffbau heißt

Für dich wird entscheidend, KI nicht nur „mitlaufen zu lassen“, sondern gezielt in die eigene Arbeit einzubauen. Sinnvoll sind vor allem vier Bereiche:

  • schnellere Arbeitsvorbereitung mit KI-gestützter Vorstrukturierung
  • bessere Analyse technischer Unterlagen, Spezifikationen und Prüfprotokolle
  • Unterstützung bei Projektmanagement und Kommunikationsaufgaben
  • Entlastung bei wiederkehrenden Texten, Vergleichen und Dokumentationen

Gleichzeitig lohnt es sich, die Kompetenzen zu stärken, die KI nur schwer ersetzt: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Selbst-Management und die fachliche Tiefe in Thermodynamik, Technische Mechanik, Entwicklung und Forschung. Gerade an den Schnittstellen zwischen Konstruktion, Betrieb und Instandhaltung bleibt menschliche Urteilskraft zentral.

Fazit für Ingenieur/in - Schiffbau und Meerestechnik

Dein Beruf ist nicht der Typ „KI macht alles weg“. Er ist eher ein Beispiel dafür, wie technische Wissensarbeit umgebaut wird: weniger Routine, mehr Kontrolle, mehr Systemverständnis, mehr Koordination zwischen digitalem Entwurf und physischer Realität. Der Score von 68 zeigt: Es gibt spürbaren Druck auf bestimmte Teilaufgaben, aber auch klare Schutzfaktoren durch die Nähe zu Anlagen, Sicherheit und Praxis. Wer KI hier klug nutzt, arbeitet schneller und sauberer — und bleibt fachlich gefragt.

Erwähnte KI-Tools

CAD-SystemeCAM/CIM-SystemeCopilotKI-gestützte Analyse- und Textsysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Ingenieur/in - Schiffbau und Meerestechnik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Häufige Fragen zu Ingenieur/in - Schiffbau und Meerestechnik