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IT-Manager/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

18%2013
18%2016
29%2019
45%2022
58%2026*
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Führungskräfte in IT-Netzwerktechnik, IT-Koordination, IT-Administration und IT-Organisation

Das übernimmt KI.

13 von 37 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Elektronik0%
Informationstechnik, Computertechnik0%
Kalkulation0%
Personalplanung0%
Datenübernahme, Datenaufbereitung0%
Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
Internet-, Intranettechnik0%
IT-Organisation0%
Programmieren0%
Netzwerkmanagement0%
Systemadministration, Systemverwaltung0%
Datenbankmanagement0%
Systemsoftware (Programmierung)0%

Du bleibst relevant.

IT-Manager/innen sind für die informationstechnische Infrastruktur eines Unternehmens verantwortlich. Sie leiten die Arbeitsabläufe innerhalb der IT-Abteilung und sorgen für ein reibungsloses Zusammenspiel zwischen der IT-Abteilung und den anderen Unternehmensbereichen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Projektmanagement
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Ergebnisorientiertes Handeln

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

Fachliche Stärken i

ManagementEntwicklungPlanungAufsicht, LeitungSoftware-Implementierung

29.673

Beschäftigte i

5.089

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.723

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

45%32%18%
20132022: 45%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

29.673+72% seit 2012
29.67323.44917.225
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
600Stellen 2024
1.723Arbeitslose 2024
2.0091.075140
20122024

IT-Manager/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 58% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf IT-Manager/in verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 45% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 37 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Elektronik, Informationstechnik, Computertechnik, Kalkulation, Personalplanung, Datenübernahme, Datenaufbereitung und Hardwareinstallation, Softwareinstallation und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Personalentwicklung, Projektmanagement, Datenschutz und IT-Koordination und 18 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 29.673 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 37% gewachsen. Zuletzt waren rund 5.089 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Entwicklung, Planung, Aufsicht, Leitung und Software-Implementierung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Projektmanagement, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI IT-Manager/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: IT-Manager/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

IT-Managerinnen und IT-Manager liegen mit einem KI-Risiko-Score von 58 leicht unter dem Durchschnitt ihres Berufsfelds (59). Das passt zu einem typischen Muster in der IT: Viele Aufgaben sind technisch beschreibbar und damit prinzipiell automatisierbar, gleichzeitig bleibt der Beruf stark von Management, Projektmanagement, IT-Koordination und Datenschutz geprägt. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass KI hier nicht einfach „den Job übernimmt“, sondern den Aufgabenmix verschiebt. Stand: Juni 2026.

Warum IT-Manager/in anders von KI betroffen ist

Bei IT-Managerinnen und IT-Managern trifft KI auf einen Beruf, in dem operative und steuernde Aufgaben eng zusammenhängen. Auf der einen Seite stehen Tätigkeiten wie IT-Organisation, Netzwerkmanagement, Systemadministration, Systemverwaltung, Datenbankmanagement, Hardwareinstallation, Softwareinstallation oder Programmieren. Solche Aufgaben lassen sich besonders gut mit KI, Automatisierung und Standardisierung unterstützen oder teilweise übernehmen.

Auf der anderen Seite sind gerade die Aufgaben stabil, die den Beruf wirklich ausmachen: Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Personalentwicklung, Projektmanagement, IT-Koordination, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und EDV-Anwender-Training. Hier geht es nicht nur darum, eine technische Lösung zu finden, sondern sie im Unternehmen sinnvoll einzuführen, Risiken zu bewerten, Prioritäten zu setzen und Menschen mitzunehmen.

Genau deshalb ist der Beruf weniger von einem schnellen Ersatz bedroht als von einer Verschiebung der Rolle. Routinethemen wie Datenübernahme, Datenaufbereitung, Teile der Kalkulation oder wiederkehrende Standardaufgaben in der IT-Organisation werden eher schneller, stärker standardisiert und mit KI-Assistenz erledigt. Der eigentliche Mehrwert verlagert sich dadurch hin zu Steuerung, Prüfung und Entscheidung.

Das deckt sich mit dem, was auch die deutsche Arbeitsmarktforschung beschreibt: KI verändert innerhalb von Berufen den Aufgabenmix — klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für IT-Manager/innen heißt das: Weniger manuelle Koordination im Detail, mehr Architektur, Priorisierung, Governance und Verantwortung.

Was die Studienlage für IT-Manager/innen zeigt

Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen zeigt sehr klar, welche Tätigkeiten KI besonders gut unterstützt: Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau dort berührt KI auch den Alltag von IT-Manager/innen, etwa bei Dokumentation, Statusberichten, Konzepten, interner Kommunikation oder bei der Vorbereitung von Entscheidungen. Gleichzeitig sind präzise Datenanalyse oder Bilderzeugung deutlich schwächer — also nicht automatisch die Domäne, in der eine Führungskraft blind delegieren sollte.

Spannend ist auch der Befund aus der IWF-Analyse: In Industrieländern wie Deutschland sind besonders viele Jobs KI-exponiert, weil dort viele kognitive Tätigkeiten vorkommen. IT-Management fällt genau in diesen Bereich. Das heißt aber nicht, dass der Beruf verschwindet. Es heißt vor allem: Der Druck zur Anpassung ist hoch, weil die Arbeit sprach-, daten- und wissensintensiv ist.

Der Anthropic Economic Index ergänzt das Bild: KI wirkt in der Praxis überwiegend unterstützend, nicht rein ersetzend. Das ist für IT-Manager/innen besonders wichtig, weil der Beruf ohnehin an Schnittstellen arbeitet. KI kann bei Entwürfen, Analysen und Kommunikation helfen, aber die Verantwortung für Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Freigaben, Rollout-Entscheidungen oder Release Management bleibt menschlich. Gerade in IT-Funktionen ist die Frage nicht nur, was technisch möglich ist, sondern was organisatorisch, rechtlich und sicherheitlich tragfähig ist.

Für den Arbeitsmarkt spricht zusätzlich, dass Beschäftigung in Berufen mit hoher KI-Exposition bislang nicht automatisch einbricht. Die IAB-Daten zeigen sogar, dass KI-Exposition bisher eher mit Veränderung als mit Abbau verbunden ist. In der IT bedeutet das: Wer die Werkzeuge beherrscht, kann die eigene Rolle oft aufwerten statt verlieren.

Fazit für IT-Manager/in: Welche Richtung jetzt sinnvoll ist

Für IT-Manager/innen ist KI vor allem ein Produktivitäts- und Steuerungsthema. Besonders wichtig werden Fähigkeiten rund um Software-Implementierung, Aufsicht, Leitung, Planung, Kommunikationsfähigkeit, Projektmanagement und Eigenverantwortung. Wer KI nur als Hilfsmittel für Routineaufgaben nutzt, spart Zeit. Wer sie aber in Prozesse, Teamabläufe und Entscheidungswege integriert, kann den Beruf aktiv weiterentwickeln.

Praktisch heißt das: Prüfe, welche Teile deiner Arbeit regelbasiert, dokumentenlastig oder wiederholend sind. Dort kann KI spürbar helfen. Gleichzeitig solltest du die Bereiche ausbauen, in denen Vertrauen, Priorisierung und Verantwortung zählen — also Qualitätsmanagement, Datenschutz, IT-Koordination, Anwenderberatung, EDV-Anwender-Training und die Steuerung von Veränderungen.

Der Score von 58 zeigt: Das Risiko ist vorhanden, aber nicht existenziell. Entscheidend ist, ob du KI als Zusatzwerkzeug einsetzt oder ob andere deine Standardaufgaben schneller automatisieren. Wer sich jetzt auf Führung, Governance und technische Übersetzungsarbeit konzentriert, bleibt in diesem Beruf sehr gut anschlussfähig.

Erwähnte KI-Tools

Copilotgenerative KILLM

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu IT-Manager/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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