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Jurist/in - Informationsrecht: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

22%2013
67%2016
67%2019
80%2022
67%2026*
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Experten in Rechtsberatung, -sprechung und -ordnung (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)

Das übernimmt KI.

21 von 27 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Datenschutzrecht0%
EU-Recht0%
Internet, Onlinerecht0%
IT-Recht0%
Wettbewerbsrecht0%
Medienrecht0%
Recht der allgemeinen Geschäftsbedingungen0%
Telekommunikationsrecht0%
Urheberrecht0%
Vertragsrecht0%
Patent- und Markenrecht0%
Werberecht0%
Wettbewerbsbeschränkungsrecht0%
Fachterminologie (juristisch)0%
Internet-, Intranettechnik0%
Verwertungsrechte, Lizenzen beschaffen und verwalten0%
Verbraucherschutzrecht0%
Werkvertragsrecht0%
Vertragsgestaltung0%
Recherche0%
Informationsbeschaffung0%

Du bleibst relevant.

Juristen und Juristinnen für Informationsrecht beschäftigen sich mit rechtlichen Sachverhalten der Informationswirtschaft bei der Produktion, Verteilung und Verwendung digitaler Güter und mit Rechtsfragen des elektronischen Fernabsatzes und des Verbraucherschutzes.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Ergebnisorientiertes Handeln
Initiative

Gehalt

6.886 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeRechtswissenschaftenWirtschaftsrechtEntwicklungManagement

21.409

Beschäftigte i

2.817

Offene Stellen i

Arbeitslose i

619

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

80%51%22%
20132022: 80%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

21.409+36% seit 2012
21.40918.52715.644
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.886 €+23%
6.886 €5.457 €4.027 €
20172024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
196Stellen 2024
619Arbeitslose 2024
75642593
20122024

Jurist/in - Informationsrecht im KI-Check: die Daten im Detail

Jurist/in - Informationsrecht erreicht im KI-Check einen Score von 67%. Damit liegt Jurist/in - Informationsrecht über dem Durchschnitt des Berufsfelds Recht & Beratung, der bei 55% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 80% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 27 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 21 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Datenschutzrecht, EU-Recht, Internet, Onlinerecht, IT-Recht, Wettbewerbsrecht und Medienrecht und 15 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Kundenberatung, -betreuung, E-Commerce, E-Business, Rechtswissenschaften, Fachpublikationen erstellen und Vertragsausarbeitung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 21.409 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 17% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.886 € pro Monat, gestiegen um 13% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.817 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Rechtswissenschaften, Wirtschaftsrecht, Entwicklung und Management. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Ergebnisorientiertes Handeln.

Mehr dazu: alle Berufe in Recht & Beratung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Jurist/in - Informationsrecht?

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KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Jurist/in - Informationsrecht

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich das Profil im Informationsrecht

Im Informationsrecht wirst du bis 2030 weniger daran gemessen, ob du Recherche und Informationsbeschaffung besonders schnell erledigst, sondern stärker daran, wie gut du aus Vorschlägen, Mustern und Vorarbeit belastbare Entscheidungen machst. Gerade bei Datenschutzrecht, EU-Recht, Internet, Onlinerecht, IT-Recht, Urheberrecht, Vertragsrecht und Vertragsgestaltung verändert KI den Arbeitsalltag bereits spürbar: Routinen werden schneller, Vergleiche leichter, erste Entwürfe häufiger automatisch erstellt. Der KI-Risiko Score von 67 zeigt deshalb vor allem eines: Viele Kerntätigkeiten sind technisch gut adressierbar, aber der Beruf verschwindet nicht — er wandert in Richtung Prüfung, Steuerung und Haftung.

Das passt zu einem breiteren Muster. Laut IAB liegt das Substituierbarkeitspotenzial in Deutschland inzwischen bei 38 % der Beschäftigten, gleichzeitig wächst KI-Nutzung in der Arbeit stark. Entscheidend ist aber: Hohe Automatisierbarkeit hat bisher meist nicht zu abruptem Stellenabbau geführt, sondern eher zu langsamerem Wachstum und zu einer Verschiebung der Aufgaben. Genau das ist für das Informationsrecht relevant.

Welche Aufgaben im Informationsrecht schwindende Zeitanteile haben

Besonders unter Druck stehen Tätigkeiten, die auf strukturierter Informationsarbeit beruhen. Dazu gehören im Alltag vor allem:

  • Recherche und Informationsbeschaffung
  • das Vorprüfen von Fällen im Datenschutzrecht oder IT-Recht
  • das Zusammenstellen von Argumentationslinien im EU-Recht
  • das Auswerten von Standardlagen im Wettbewerbsrecht, Medienrecht oder Telekommunikationsrecht
  • die erste Fassung von Vertragsgestaltung und Teilen der Vertragsausarbeitung
  • das Sortieren von Fachterminologie (juristisch)
  • das Beschaffen und Verwalten von Verwertungsrechte, Lizenzen beschaffen und verwalten

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass gerade Aufgaben wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren zu den am stärksten KI-anwendbaren Tätigkeiten gehören. Das trifft den juristischen Informationsbereich direkt: Nicht die Rechtsanwendung an sich wird automatisch, aber viele vorbereitende Text- und Analysebausteine werden es.

Auch der Stellenmarkt deutet die Richtung an. Nach dem ChatGPT-Start gingen Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurück, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Für dich heißt das: Reine Standardarbeit verliert an Wert, sorgfältige Einordnung, Bewertung und Beratung gewinnen.

Welche Kompetenzen im Informationsrecht wichtiger werden

Je mehr KI in Recherche, Informationsbeschaffung und beim ersten Aufsetzen von Texten hilft, desto wertvoller werden Kompetenzen, die schwer zu automatisieren sind. Dazu zählen bei dir besonders:

  • Gutachter-, Sachverständigentätigkeit
  • Kundenberatung, -betreuung
  • Rechtswissenschaften als saubere methodische Einordnung
  • Fachpublikationen erstellen
  • Vertragsausarbeitung mit Blick auf Risiko, Zweck und Durchsetzung
  • souveräne Anwendung von Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung
  • Ergebnisorientiertes Handeln und Initiative bei komplexen Mandaten

Hier zeigt sich auch ein Befund von Anthropic: In vielen Berufen dominiert nicht Automation, sondern Augmentation — also Mensch und KI zusammen. Gerade im Informationsrecht ist das plausibel. KI kann Vorarbeit liefern, aber die Verantwortung für Risikobewertung, Mandanteninteressen, Verhandlungslinien und rechtssichere Schlussfolgerungen bleibt bei dir.

Hinzu kommt: Die KI-Exposition korreliert laut Microsoft nur schwach mit dem Lohnniveau. Betroffen sind also nicht nur einfache Tätigkeiten, sondern auch gut qualifizierte Wissensarbeit. Für juristische Spezialisierungen heißt das: Fachlichkeit allein schützt nicht, aber Fachlichkeit bleibt der Hebel, um KI sinnvoll zu kontrollieren.

Warum das Informationsrecht eher umgebaut als ersetzt wird

Anders als in vielen standardisierten Büroberufen liegt im Informationsrecht ein großer Teil des Werts in der Verbindung aus Normwissen, Falllogik und Kontext. Die ILO beschreibt Büro- und Verwaltungsberufe als weltweit besonders exponiert gegenüber generativer KI. Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass gerade in anspruchsvollen Wissensberufen zuerst der Einstiegsteil der Arbeit automatisiert wird: Recherche, Entwürfe, Routinetexte. Senior-Rollen bleiben stabiler.

Für deinen Beruf bedeutet das: Juniornahe Aufgaben verändern sich schneller als hochverantwortliche Beratung. Wer nur Standardauskünfte oder wiederholbare Textbausteine liefert, gerät stärker unter Druck. Wer dagegen Kundenberatung, -betreuung, saubere Vertragsausarbeitung, Risikoabwägung und die Einordnung von Urheberrecht, Patent- und Markenrecht oder Verbraucherschutzrecht beherrscht, bleibt gefragt.

Die Beschäftigungsentwicklung passt dazu. Die Zahl der Beschäftigten in deinem Berufsfeld ist seit 2012 gestiegen. Das spricht nicht für ein Schrumpfen des Berufs, sondern für eine anhaltende Nachfrage nach juristischer Spezialisierung — bei gleichzeitig wachsendem Druck, produktiver zu arbeiten.

Nächste Schritte im Informationsrecht: So bleibst du vorne

Wenn du im Informationsrecht arbeitest, solltest du KI nicht als Ersatz, sondern als Prüf- und Entlastungswerkzeug behandeln. Sinnvoll sind vor allem diese Schritte:

  • Nutze KI für Recherche und Vorstrukturierung, prüfe aber jede rechtliche Schlussfolgerung selbst.
  • Baue deine Stärke in Vertragsgestaltung, Vertragsausarbeitung und Risikoprüfung aus.
  • Vertiefe Spezialwissen in Datenschutzrecht, EU-Recht, IT-Recht, Urheberrecht und Werberecht.
  • Trainiere, aus KI-Entwürfen präzise Mandantenkommunikation zu machen.
  • Entwickle zusätzliches Profil in E-Commerce, E-Business und den technischen Grundlagen von Internet-, Intranettechnik.
  • Schärfe deine Rolle als Berater:in, nicht nur als Textproduzent:in.

Stand: Juni 2026 gilt für deinen Beruf: Der größte Hebel liegt nicht im Vermeiden von KI, sondern im kontrollierten Einsatz. Wer KI als Assistenten einsetzt, kann schneller arbeiten, mehr Varianten prüfen und Mandanten besser beraten. Wer dagegen nur Standardschreiben produziert, verliert an Profil.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-ModelleChatGPT

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Jurist/in - Informationsrecht beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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