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Kartograf/in (Hochschule)

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

38%2013
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37%2026*
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Experten in der Kartografie

Das übernimmt KI.

12 von 20 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Bildbearbeitung, digital0%
Druckvorlagenherstellung0%
Landkartengestaltung0%
Photogrammetrie0%
Vermessung0%
Kalkulation0%
GIS (Geo-Info-System)0%
Luftbildauswertung0%
Grafik-Design (Gebrauchsgrafik)0%
Fernerkundung0%
Bodenordnung0%
Digitale Topografische Karten0%

Du bleibst relevant.

Kartografen und Kartografinnen mit Hochschulabschluss erschließen die Erde visuell durch Karten. Sie planen funktionsgerechte Karten, stellen sie her und beachten dabei auch wirtschaftliche Aspekte.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

364

Beschäftigte i

Arbeitslose i

14

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

63%51%38%
20132022: 63%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

364+14% seit 2012
417362307
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
4Stellen 2024
14Arbeitslose 2024
4322
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Kartograf/in (Hochschule)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Kartograf/in (Hochschule)

Stand: März 2026· 4 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Kartograf/in: Was sich gerade verändert

Künstliche Intelligenz (KI) hat in vielen Berufen Einzug gehalten, und auch die Kartografie bleibt davon nicht unberührt. Mit einem KI-Risiko-Score von 37% ist das Risiko, dass KI deinen Job direkt ersetzt, als mittel einzustufen. Das IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) schätzt das Automatisierungspotenzial in der Kartografie auf 63%. Das bedeutet, dass ein großer Teil der Tätigkeiten theoretisch automatisiert werden könnte, auch wenn der reale Einsatz von KI derzeit nur bei 21% liegt. Du kannst dir das wie einen Werkzeugkasten vorstellen: Viele Werkzeuge sind bereit, aber nur einige werden tatsächlich genutzt. Für dich als Kartograf/in bedeutet das, dass du dich auf ein sich veränderndes Arbeitsumfeld einstellen musst, in dem KI eine unterstützende Rolle einnimmt, aber auch neue Herausforderungen mit sich bringt.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Bereits heute gibt es verschiedene KI-Tools, die Aufgaben in der Kartografie übernehmen. Zum Beispiel nutzt ArcGIS KI-gestützte Analysen, um geografische Daten effizient zu verarbeiten und Karten zu erstellen. Früher hat man mühsam Daten manuell eingegeben und analysiert, während man heute einfach die Software konfiguriert und die Ergebnisse in kurzer Zeit erhält. Ein weiteres Beispiel ist QGIS mit GeoAI, das durch Plugins KI-Technologien integriert, um Muster in geographischen Daten zu erkennen. Anstelle von stundenlangen Auswertungen kannst du jetzt schnell auf relevante Informationen zugreifen. Mapbox ermöglicht die Erstellung von benutzerdefinierten Karten und analysiert Geodaten in Echtzeit mithilfe von KI. Und mit Google Earth Engine kannst du große Mengen an Geodaten verarbeiten und visualisieren, was früher nur mit enormem Aufwand möglich war.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz der Fortschritte in der KI gibt es viele menschliche Fähigkeiten, die nach wie vor gefragt sind. Kreatives Denken und das Verständnis für kulturelle und soziale Kontexte sind Eigenschaften, die schwer automatisiert werden können. Wenn du als Kartograf/in beispielsweise Karten für verschiedene Zielgruppen erstellst, musst du deren Bedürfnisse und Perspektiven verstehen. Auch die Interpretation von Daten und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu erkennen, sind entscheidend. Diese menschlichen Stärken, wie Empathie und kritisches Denken, machen dich in einem zunehmend automatisierten Umfeld unverzichtbar.

Was sich in der Branche gerade tut

Aktuelle Entwicklungen in der Kartografie zeigen einen klaren Trend zur Automatisierung von Kartenproduktionen. KI wird verstärkt eingesetzt, um Karten automatisch aus Daten zu generieren, was Zeit und Ressourcen spart. Außerdem wird Machine Learning genutzt, um Muster in geografischen Daten zu erkennen und Vorhersagen über Umweltveränderungen zu treffen. Crowdsourcing von Geodaten wird immer beliebter: Immer mehr Projekte nutzen KI, um Nutzerdaten zu sammeln und zu verarbeiten, was die Genauigkeit der Karten erhöht. Diese Entwicklungen sind auch in Deutschland spürbar und verändern die Branche.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

In Deutschland gibt es derzeit 364 Beschäftigte im Bereich Kartografie. Während KI viele Prozesse effizienter gestaltet, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass die Anzahl der Arbeitsplätze abnehmen wird. Der IAB Job-Futuromat zeigt, dass in vielen Berufen, die von KI betroffen sind, neue Arbeitsfelder entstehen. Die Frage ist nicht nur, ob es weniger Jobs gibt, sondern auch, wie sich die Arbeitsinhalte verändern. Gehälter können in diesem Bereich stabil bleiben, während sich die Anforderungen an die Mitarbeiter erhöhen. Die Beschäftigten müssen sich anpassen und neue Fähigkeiten erwerben.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um in der sich verändernden Welt der Kartografie relevant zu bleiben, kannst du folgende Schritte unternehmen:

  1. Online-Kurse belegen: Nutze Plattformen wie Coursera oder edX, um kostenlose oder kostengünstige MOOCs über Geoinformatik und Kartografie zu absolvieren. Diese Kurse helfen dir, dein Wissen über aktuelle Technologien zu erweitern.
  2. Webinare besuchen: Der Deutsche Verein für Kartografie bietet regelmäßig Webinare an. Hier kannst du dich über aktuelle Themen und Technologien informieren und dein Netzwerk erweitern.
  1. YouTube-Tutorials ansehen: Es gibt viele Tutorials, die sich mit der Nutzung von ArcGIS, QGIS und anderen Tools beschäftigen. Dies ist eine einfache Möglichkeit, deine praktischen Fähigkeiten zu verbessern.

Nimm dir diese Woche etwas Zeit, um einen Kurs oder ein Webinar zu finden, das dich interessiert. Du wirst überrascht sein, wie schnell du neue Fähigkeiten entwickeln kannst!

Fazit: Deine Zukunft als Kartograf/in

Die Zukunft als Kartograf/in wird durch KI und Automatisierung geprägt sein, bietet aber auch viele Chancen. Indem du deine kreativen und analytischen Fähigkeiten weiterentwickelst und dich mit neuen Technologien vertraut machst, kannst du deine Position im Arbeitsmarkt stärken. Wichtig ist, dass du flexibel bleibst und bereit bist, dich weiterzubilden. So bist du gut gerüstet für die Herausforderungen, die die KI-Revolution in deinem Beruf mit sich bringt.

Erwähnte KI-Tools

Aktuell eingesetzte KIArcGISQGIS mit GeoAIMapboxGoogle Earth EngineEinsatz von Machine LearningCrowdsourcing von GeodatenWebinare von Fachverbänden

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

Häufige Fragen zu Kartograf/in (Hochschule)