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Kartograf/in (Hochschule): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

38%2013
50%2016
50%2019
63%2022
61%2026*
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Experten in der Kartografie

Das übernimmt KI.

12 von 20 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Bildbearbeitung, digital0%
Druckvorlagenherstellung0%
Landkartengestaltung0%
Photogrammetrie0%
Vermessung0%
Kalkulation0%
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Luftbildauswertung0%
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Du bleibst relevant.

Kartografen und Kartografinnen mit Hochschulabschluss erschließen die Erde visuell durch Karten. Sie planen funktionsgerechte Karten, stellen sie her und beachten dabei auch wirtschaftliche Aspekte.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

364

Beschäftigte i

Arbeitslose i

14

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

63%51%38%
20132022: 63%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

364+14% seit 2012
417362307
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
4Stellen 2024
14Arbeitslose 2024
4322
20122024

Kartograf/in (Hochschule) im KI-Check: die Daten im Detail

Kartograf/in (Hochschule) erreicht im KI-Check einen Score von 61%. Damit liegt Kartograf/in (Hochschule) unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 63% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 20 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 12 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Bildbearbeitung, digital, Druckvorlagenherstellung, Landkartengestaltung, Photogrammetrie, Vermessung und Kalkulation und 6 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Geoinformatik, Geografie, Kartografie, Topografie und Betriebswirtschaftslehre und 2 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 364 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 5% gesunken.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Kartograf/in (Hochschule)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Kartograf/in (Hochschule)

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Kartografie mit KI-Risiko Score 61: unter dem Berufsfeld, aber klar im Wandel

Mit einem KI-Risiko Score von 61 liegt die kartografische Arbeit zwar unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71), aber sie ist keineswegs KI-arm. Das passt gut zum Profil dieses Berufs: Viele Kernaufgaben sind technisch, datenbasiert und schon heute in digitale Arbeitsketten eingebunden. Gleichzeitig bleibt ein Teil der Arbeit fachlich anspruchsvoll, kontextabhängig und stark auf menschliche Urteilskraft angewiesen.

Für dich heißt das: Nicht die ganze Kartografie wird ersetzt, aber Bildbearbeitung, digital, Druckvorlagenherstellung, Landkartengestaltung, Photogrammetrie, Vermessung, Kalkulation, GIS (Geo-Info-System), Luftbildauswertung, Grafik-Design (Gebrauchsgrafik), Fernerkundung, Bodenordnung und Digitale Topografische Karten verschieben sich deutlich. Der Beruf verändert sich von innen, nicht nur am Rand.

Warum Kartograf/in (Hochschule) anders betroffen ist als viele andere Ingenieurberufe

Kartografie ist ein gutes Beispiel dafür, wie KI vor allem dort eingreift, wo Informationen strukturiert, geprüft und visuell aufbereitet werden. Genau hier liegen viele Aufgaben, die sich gut mit automatisierten Workflows verbinden lassen: Daten sichten, Muster erkennen, Varianten erzeugen, Kartenstände aktualisieren oder Bildmaterial vorbereiten. Besonders stark betroffen sind also Tätigkeiten, die standardisierbar sind und wiederkehrende Schritte enthalten.

Gleichzeitig ist der Beruf nicht einfach ein Fall für „vollautomatische Kartenproduktion“. Die eigentliche Qualität liegt oft in der Arbeitsvorbereitung, in Geoinformatik, Geografie, Kartografie, Topografie, Betriebswirtschaftslehre, Lehrtätigkeit (Hochschule) und Redaktion. Hier geht es um fachliche Auswahl, Plausibilitätsprüfung, Maßstab, Darstellungslogik, Zielgruppen und Fehlervermeidung. Genau diese Schicht bleibt schwerer automatisierbar als reine Routinearbeit.

Das ist auch der Grund, warum der Score nicht noch höher ausfällt: Der Beruf hat zwar ein merkliches Automatisierungspotenzial, aber zugleich vergleichsweise viel menschlich gebundene Facharbeit und aktuell noch einen stabilen Beschäftigungsrahmen. Die Beschäftigtenzahl ist zuletzt gewachsen, was den Verdrängungseffekt bremst und eher für einen Umbau der Aufgaben spricht.

Was die Studienlage für Kartograf/innen zeigt

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt sehr klar: KI ist besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau diese Muster sind für Kartografie relevant, wenn du Metadaten aufbereitest, Kartenlegenden formulierst, erläuternde Begleittexte schreibst oder Recherche für Kartenprojekte betreibst. Dagegen sind präzise Datenanalyse und Bildgenerierung in der Praxis noch schwächer als oft angenommen.

Das passt zu einem zweiten Befund: Laut Anthropic wird KI in der realen Arbeit überwiegend augmentierend genutzt, also als Unterstützung von Menschen, nicht als Ersatz. Gerade in Berufen mit Fachlogik und Qualitätsanspruch ist das wichtig. Für dich bedeutet das, dass KI eher beim Vorbereiten, Vorsortieren, Entwerfen und Prüfen hilft, während du die fachliche Verantwortung behältst.

Auch der IWF ordnet das große Bild ein: In Industrieländern wie Deutschland ist ein hoher Anteil der Jobs KI-exponiert, vor allem wegen kognitiver Tätigkeiten. Kartografie gehört genau in diese Zone. Das ist kein Alarmzeichen, aber ein Hinweis darauf, dass digitale Kompetenz, Datenverständnis und saubere Kontrolle zum Kern der Rolle werden.

Welche Aufgaben in der Kartografie jetzt wichtiger werden

Wenn KI Teile der Routine übernimmt, verschiebt sich dein Profil hin zu den Stellen, an denen Qualität entsteht. Besonders wichtig werden:

  • Arbeitsvorbereitung: Anforderungen präzisieren, Datenquellen prüfen, Arbeitsschritte strukturieren
  • Geoinformatik: Datensätze zusammenführen, Formate verstehen, Prozesse kontrollieren
  • Kartografie: Darstellungsregeln, Lesbarkeit und Zielgruppenbezug absichern
  • Topografie: räumliche Zusammenhänge bewerten und fachlich einordnen
  • Redaktion: Karteninhalte erklären, Texte schärfen, Fehlerstellen erkennen
  • Lehrtätigkeit (Hochschule): Methoden vermitteln, Ergebnisse reflektieren, Studierende an KI-gestützte Arbeit heranführen

Besonders wertvoll wird die Fähigkeit, KI-Ergebnisse nicht nur zu nutzen, sondern zu bewerten. Das betrifft Quellenkritik, Plausibilitätsprüfung, Formatfragen und die Kontrolle von Verzerrungen. Gerade bei Karten sind kleine Fehler oft groß in der Wirkung.

Fazit für Kartografie: mehr Steuerung, weniger Handarbeit

Für Kartograf/innen ist KI eher ein Werkzeug für Tempo und Vorarbeit als ein vollständiger Ersatz. Der Beruf bleibt, aber die Mischung aus Bildbearbeitung, digital, Landkartengestaltung, GIS (Geo-Info-System), Luftbildauswertung, Fernerkundung und redaktioneller Sorgfalt wird sich weiter verschieben. Stand: Juni 2026 spricht vieles dafür, dass die Zukunft dieses Berufs weniger in der manuellen Ausführung und mehr in der fachlichen Steuerung liegt.

Wenn du in diesem Beruf bleibst oder einsteigst, lohnt sich vor allem eines: KI nicht als Konkurrenz zu sehen, sondern als beschleunigendes System, das du fachlich führen musst. Wer Daten, Kartenlogik und Qualitätskontrolle sicher beherrscht, bleibt wichtig — gerade dann, wenn viele Zwischenschritte automatisiert werden.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-gestützte GeoinformationssystemeLLM-gestützte Textassistenten

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Kartograf/in (Hochschule) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Häufige Fragen zu Kartograf/in (Hochschule)