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Kartonagenmacher/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

83%2013
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Fachkräfte in der Papierverarbeitung und Verpackungstechnik

Das übernimmt KI.

15 von 16 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Kaschieren0%
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Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
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Packstoffe, Packmittel0%

Du bleibst relevant.

Kartonagenmacher/innen stellen Verpackungsmittel her, z.B. Pralinenschachteln und Kartons für Gesellschaftsspiele, Schultüten, Bastelartikel aus Karton oder große Faltschachteln.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Eigenverantwortung
Gewissenhaftigkeit
Belastbarkeit

Gehalt

3.688 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.132 €

Oberes Viertel

4.246 €

Fachliche Stärken i

Wartung, Reparatur, InstandhaltungTechnisches VerständnisMaschinenführung, Anlagenführung, -bedienungHandwerkliche KenntnisseMaschineneinrichtung, Anlageneinrichtung

24.750

Beschäftigte i

716

Offene Stellen i

Arbeitslose i

498

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%92%83%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

24.750-14% seit 2012
28.87426.81224.750
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.688 €+30%
4.246 €3.274 €2.301 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
511Stellen 2024
498Arbeitslose 2024
562359155
20122024

Kartonagenmacher/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 73% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Kartonagenmacher/in verändern könnte. Damit liegt Kartonagenmacher/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion, der bei 64% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 16 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 15 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Kaschieren, Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Modelle, Musterstücke anfertigen, Prägen und Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und 9 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 24.750 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 9% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.688 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.132 € bis 4.246 €), gestiegen um 13% seit 2019. Zuletzt waren rund 716 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Technisches Verständnis, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Handwerkliche Kenntnisse und Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Eigenverantwortung und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Fertigung & Produktion · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Kartonagenmacher/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Kartonagenmacher/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Kartonagenmacher/in: 73 Punkte im Vergleich zum Berufsfeld Mit einem KI-Risiko-Score von 73 liegt die Kartonagenmacherin oder der Kartonagenmacher über dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion. Das ist ein Hinweis darauf, dass viele Kerntätigkeiten technisch gut standardisierbar sind. Gleichzeitig heißt das nicht, dass der Beruf verschwindet. Er verändert sich vor allem dort, wo Maschinen, Sensorik und digitale Steuerung ohnehin schon den Takt vorgeben. Stand: Juni 2026.

Gerade in diesem Beruf ist wichtig: Der Arbeitsalltag besteht nicht aus einer einzigen Tätigkeit, sondern aus einer Kette von Schritten wie Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Kaschieren, Prägen, Faltschachtelherstellung, Feinkartonagenherstellung, Papierverarbeitung und Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung. Genau solche klar definierten, wiederkehrenden Abläufe sind für Automatisierung und KI besonders zugänglich. Der Score ist deshalb hoch — nicht wegen einzelner spektakulärer Anwendungen, sondern weil der gesamte Produktionsprozess stark strukturierbar ist.

Warum Kartonagenmacher/in anders von KI betroffen ist Die Kartonagenfertigung ist ein Beruf, in dem Präzision, Wiederholbarkeit und Prozessstabilität zählen. Das macht viele Tätigkeiten technisch gut automatisierbar, etwa wenn Materialzuschnitte, Beschichtung, Drucktechnik oder das Steuern von Anlagen immer nach ähnlichen Mustern laufen. Auch Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und digitale Qualitätskontrolle werden wichtiger. KI trifft hier also weniger den „Handgriff“ als die Steuerung, Überwachung und Optimierung dahinter.

Besonders deutlich wird das bei der Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung: Wo früher viel Erfahrung nötig war, um Störungen früh zu erkennen, können heute Sensoren, Kamerasysteme und Auswertungssoftware Auffälligkeiten schneller markieren. Das verschiebt die Aufgabe. Statt nur zu produzieren, wird stärker beobachtet, geprüft und nachgeregelt. Ähnlich ist es bei Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung: KI kann Oberflächen, Formfehler oder Abweichungen viel schneller erfassen als Menschen bei monotoner Serienarbeit.

Trotzdem bleibt ein Kern menschlich: die Arbeitsvorbereitung. Dort geht es um Abstimmung, Priorisierung, Materialfluss, Auftragslage und pragmatische Entscheidungen im Betrieb. Auch wenn digitale Systeme unterstützen, braucht es weiterhin Menschen, die Zusammenhänge zwischen Kunde, Maschine, Material und Terminlage verstehen. Genau deshalb ist die Wirkung von KI in diesem Beruf eher ein Umbau der Aufgaben als ein vollständiger Ersatz.

Studienlage zur Kartonagenherstellung und zur Automatisierung Die IAB-Studien helfen, den hohen Score richtig einzuordnen. Das IAB zeigt, dass Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial historisch selten direkt Beschäftigung abbauen. Häufig bremsen sie eher das Wachstum. Für Kartonagenmacher/innen heißt das: Selbst wenn einzelne Tätigkeiten automatisiert werden, folgt daraus nicht automatisch ein Jobabbau. Entscheidend ist, ob Betriebe ihre Produktion ausweiten, auf neue Verpackungsarten setzen oder mehr Variantenfertigung brauchen.

Zugleich weist das IAB darauf hin, dass in Deutschland inzwischen 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial arbeiten. Das zeigt: Hohe technische Ersetzbarkeit ist kein Sonderfall, sondern in vielen Branchen Realität. Für Fertigung und Produktion bedeutet das vor allem mehr Druck auf Routineanteile, während Bedienung, Überwachung und Instandhaltung an Bedeutung gewinnen.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitsgesprächen passt gut zu diesem Beruf. Dort zählen vor allem Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren zu den Bereichen, in denen KI besonders hilfreich ist. Für die Kartonagenherstellung ist das indirekt relevant: KI ist nicht nur für klassische Büroarbeit stark, sondern überall dort, wo Abläufe beschrieben, geplant, dokumentiert und kontrolliert werden. Körperliche Arbeit bleibt dagegen deutlich weniger KI-anwendbar. Das spricht dafür, dass in der Produktion nicht die Maschine allein, sondern die Kombination aus Maschine, Daten und Mensch den Unterschied macht.

Der IWF ordnet außerdem ein, dass weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert sind und der Anteil in Industrieländern wie Deutschland wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten noch höher liegt. Für deinen Beruf bedeutet das: Auch wenn er klar in der Produktion verankert ist, wird er immer stärker von digitalen Schnittstellen, Qualitätsdaten und Prozesslogik geprägt.

Fazit für die Arbeit mit Kartonagen Für Kartonagenmacher/innen ist KI vor allem ein Produktivitäts- und Steuerungsthema. Viele Kerntätigkeiten sind technisch gut ersetzbar, aber der Beruf bleibt relevant, wenn Betriebe hochwertige, flexible und fehlerarme Produktion brauchen. Wer heute sicher arbeiten will, profitiert besonders von technischem Verständnis, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, handwerklichen Kenntnissen, Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung.

Praktisch heißt das: Lerne, Anlagen nicht nur zu bedienen, sondern auch zu lesen. Verstehe, wie digitale Prüfsysteme, Sensorik und Mess-, Steuer-, Regeltechnik funktionieren. Stärke deine Rolle in der Qualitätsprüfung, bei der Störungsanalyse und in der Arbeitsvorbereitung. Dann wird KI eher zum Werkzeug als zum Risiko. Der Beruf bleibt nicht gleich — aber er bleibt gebraucht.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Kartonagenmacher/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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