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Kellermeister/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

50%2013
58%2016
58%2019
62%2022
66%2026*
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Aufsichtskräfte in der Getränkeherstellung

Das übernimmt KI.

18 von 27 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Kellerbuchführen, Weinbuchführen0%
Weinbehandlung0%
Weinprobensicherheit0%
Filtrieren0%
Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Laborarbeiten, Labortechnik0%
Abfüllen0%
Gären, Gärverfahren0%
Hefebehandlung0%
Maischen0%
Kosten- und Leistungsrechnung0%
Kalkulation0%
Verkauf0%
Betriebsmitteleinsatz planen0%
Warenannahme, Wareneingangskontrolle0%
Fruchtsaftgetränke0%
Traubensaft0%

Du bleibst relevant.

Kellermeister/innen planen und leiten die Weinlagerung und-herstellung. Sie arbeiten eventuell selbst mit, erledigen verwaltende Aufgaben, führen Mitarbeiter/innen und bilden Auszubildende aus.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Einsatzbereitschaft
Eigenverantwortung
Beharrlichkeit
Teamfähigkeit

Gehalt

5.159 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.098 €

Oberes Viertel

6.304 €

Fachliche Stärken i

PlanungOrganisationUmweltschutz, UmwelttechnikAufsicht, LeitungAuftragsannahme, -bearbeitung

1.458

Beschäftigte i

77

Offene Stellen i

Arbeitslose i

70

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

62%56%50%
20132022: 62%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.458-13% seit 2012
1.6721.5651.458
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.159 €+35%
6.304 €4.634 €2.963 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
11Stellen 2024
70Arbeitslose 2024
80436
20122024

Kellermeister/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Kellermeister/in beträgt 66%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Management & Führung (64%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 62% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 27 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 18 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Kellerbuchführen, Weinbuchführen, Weinbehandlung, Weinprobensicherheit, Filtrieren, Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung und Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und 12 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kellerei, Kellerwirtschaft, Weinausbau, Weinsensorik, Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Arbeitsvorbereitung und Lebensmittelhygiene und 3 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 1.458 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 8% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.159 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.098 € bis 6.304 €), gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 77 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Planung, Organisation, Umweltschutz, Umwelttechnik, Aufsicht, Leitung und Auftragsannahme, -bearbeitung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Eigenverantwortung und Beharrlichkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Management & Führung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Kellermeister/in?

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KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Kellermeister/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Kellermeister/in: KI-Risiko über dem Berufsfeld, aber nicht auf Ersatzkurs

Mit einem KI-Risiko-Score von 66 liegt der Beruf über dem Durchschnitt des Berufsfelds Management & Führung (64). Das ist ein Hinweis darauf, dass viele Kernaufgaben technisch gut angreifbar sind. Gleichzeitig heißt das nicht, dass die Kellerei, der Weinausbau oder die Betriebsleitung einfach an Software abgegeben werden. Stand: Juni 2026 zeigt sich vielmehr ein typisches Muster: KI dringt in die dokumentierbaren, regelbasierten Teile des Berufs ein, während Erfahrung, Weinsensorik, Verantwortung und praktische Steuerung menschlich bleiben.

Warum Kellermeister/in anders betroffen ist

Für dich liegt das Risiko vor allem dort, wo Arbeit standardisiert, messbar und gut dokumentierbar ist. Dazu gehören Kellerbuchführen, Weinbuchführen, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Laborarbeiten, Labortechnik, Filtrieren, Abfüllen, Gären, Gärverfahren oder die Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung. Auch Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Warenannahme, Wareneingangskontrolle und Teile des Betriebsmitteleinsatz planen lassen sich zunehmend mit KI-gestützten Systemen vorbereiten, prüfen oder optimieren.

Genau hier greift ein wichtiger Trend aus der Arbeitsmarktforschung: Die IAB-Studien zeigen, dass ein hohes Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit selten zu einem plötzlichen Jobabbau geführt hat, sondern eher zu langsamerem Wachstum und zu veränderten Aufgaben. Für deinen Beruf heißt das: Weniger Routine, mehr Steuerung. Die Kellerei bleibt, aber Teile der täglichen Kontrolle verschieben sich in Richtung digitaler Assistenz.

Auf der anderen Seite stehen Tätigkeiten, die KI nur begrenzt ersetzen kann. Dazu gehören Weinausbau, Weinsensorik, Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Arbeitsvorbereitung, Lebensmittelhygiene, Kundenberatung, -betreuung, Betriebsleitung, Betriebsführung und Lagerwirtschaft. Das sind keine bloßen Verwaltungsaufgaben, sondern Kombinationen aus Erfahrung, Haftung, Wahrnehmung und situativer Entscheidung. Gerade in der Weinwirtschaft zählen Nuancen: ein Jahrgang verhält sich nicht wie der andere, Rohware ist nie vollkommen gleich, und sensorische Bewertung bleibt schwer automatisierbar.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 echten Copilot-Gesprächen passt dazu gut: Am stärksten KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Schreiben, Kundenkommunikation und das Beschaffen und Erklären von Informationen. Weniger gut funktioniert KI dort, wo körperliche Arbeit, präzise Einordnung im Prozess oder kontextabhängige Praxis dominieren. Für dich heißt das: Berichte, Dokumentation, Kommunikationsentwürfe oder interne Auswertungen kann KI gut vorbereiten. Die eigentliche Entscheidung im Keller bleibt aber bei dir.

Studienlage: Was die Forschung für den Beruf zeigt

Der IWF ordnet weltweit rund 40 % der Jobs als KI-exponiert ein, in Industrieländern wie Deutschland aber etwa 60 %, weil dort viele wissensintensive Tätigkeiten vorkommen. Der Beruf Kellermeister/in liegt genau in dieser Schnittmenge: Er verbindet Produktion, Qualitätskontrolle, Dokumentation und Führung. Deshalb ist er nicht so leicht ersetzbar wie reine Routinetätigkeiten, aber deutlich stärker exponiert als handwerklich geprägte Berufe mit wenig Datenarbeit.

Auch der Anthropic Economic Index hilft bei der Einordnung: In vielen Berufen wird KI eher unterstützend genutzt als ersetzend. Das passt sehr gut zu deiner Praxis. KI kann Laborwerte zusammenführen, Arbeitsschritte vorschlagen, Texte für Dokumentation oder Verkauf vorbereiten und Warnhinweise aus Mustern ableiten. Sie ersetzt aber nicht automatisch die Verantwortung für Weinprobensicherheit, hygienische Entscheidungen, die Beurteilung eines fehlerhaften Gärverlaufs oder die Führung des Teams.

Die aktuelle Marktlage spricht ebenfalls für Veränderung statt Verdrängung. Der Stellenmarkt zeigt seit dem ChatGPT-Start weniger Nachfrage nach stark strukturierten, repetitiven Tätigkeiten und mehr Nachfrage nach analytischer, technischer und kreativer Arbeit. Für Kellermeister/innen bedeutet das: Wer Daten, Qualität und Prozesse sicher verbindet, gewinnt an Profil. Wer nur standardisiert verwaltet, gerät eher unter Druck.

Fazit für Kellermeister/in: Welche Rolle bleibt menschlich?

Die wichtigste Verschiebung ist nicht das Verschwinden des Berufs, sondern seine Aufwertung in Richtung Steuerung, Prüfung und Entscheidung. Du wirst künftig noch stärker zwischen KI-gestützter Vorbereitung und menschlicher Verantwortung vermitteln. Das ist eine Chance, wenn du deine Stärken ausspielst: Planung, Organisation, Aufsicht, Leitung, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Beharrlichkeit.

Praktisch heißt das: Nutze KI dort, wo sie dir Dokumentation, Kalkulation, Auftragsannahme oder Auswertung erleichtert. Halte aber die fachliche Hoheit über Kellerwirtschaft, Sensorik, Hygiene und Führung. Wer in der Weinwirtschaft KI klug einsetzt, arbeitet nicht weniger fachlich — sondern präziser. Der Beruf bleibt anspruchsvoll, aber er wird digitaler, kontrollorientierter und noch stärker auf Urteilskraft angewiesen.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPT

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Kellermeister/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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