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Klauenpfleger/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

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Spezialisten in der Nutztierhaltung (außer Geflügelhaltung)

Das übernimmt KI.

6 von 16 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Geprüfte Klauenpfleger/innen führen Maßnahmen der Klauenpflege bei landwirtschaftlichen Nutztieren wie Rindern, Schweinen oder Schafen durch.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

3.979 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.120 €

Oberes Viertel

4.668 €

1.368

Beschäftigte i

Arbeitslose i

19

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

13%7%0%
20132022: 13%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.368+10% seit 2012
1.5261.3641.202
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.979 €+21%
4.668 €3.570 €2.472 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
7Stellen 2024
19Arbeitslose 2024
19136
20122024

Klauenpfleger/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Klauenpfleger/in beträgt 19%. Damit liegt Klauenpfleger/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft (38%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 13% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 16 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 6 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Rinderhaltung, Schafhaltung, Schweinehaltung und Tierhaltung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Huf-, Klauenpflege, Tierschutz, Viehzuchtberatung, Kundenberatung, -betreuung, Tierkrankheiten und Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung und 4 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 1.368 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 10% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.979 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.120 € bis 4.668 €), gestiegen um 11% seit 2019.

Mehr dazu: alle Berufe in Land- & Forstwirtschaft · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Klauenpfleger/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Klauenpfleger/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Die Huf-, Klauenpflege ist körperlich, handwerklich und nah am Tier. Genau das erklärt, warum der KI-Risiko-Score hier mit 19 niedrig ausfällt: Ein großer Teil der Arbeit findet direkt am Tier statt und ist schwer standardisierbar. Stand: Juni 2026 ist das ein Beruf, in dem KI vor allem drumherum hilft — bei Planung, Dokumentation und betriebswirtschaftlichen Aufgaben — aber nicht die eigentliche Arbeit im Stall oder am Tier ersetzt.

Was KI bei Klauenpflege und Tierhaltung eher übernimmt

Bei einer Klauenpflegerin oder einem Klauenpfleger sind die technisch ersetzbaren Anteile vor allem dort zu finden, wo Zahlen, Routinen und wiederkehrende Abläufe dominieren. Dazu gehören Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation sowie Teile der Tierhaltung in Form von Dokumentation, Auswertung und Standardplanung. Genau hier kann KI unterstützen: Sie kann Daten zusammenführen, Muster in Beständen erkennen, einfache Texte vorformulieren und bei der Organisation helfen.

Die Microsoft-Analyse zu 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI besonders stark bei Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren ist. Das passt zu einem Beruf, in dem Beratung, Protokolle und betriebliche Auswertungen wichtig sind. Für dich heißt das: Nicht die Klauenarbeit selbst wird digital, aber die Vorbereitung und Nachbereitung können deutlich effizienter werden.

Auch die IAB-Forschung ist für diesen Beruf wichtig: Hohe technische Ersetzbarkeit führt historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau, sondern eher zu verändertem Wachstum und neuen Aufgabenprofilen. Das ist ein zentraler Punkt für die Einordnung. Der Beruf verschwindet nicht einfach, sondern verschiebt sich in Richtung mehr Qualitätssicherung, mehr Dokumentation und mehr betriebliche Koordination.

Was bei Klauenpflege und Tierschutz menschlich bleibt

Die Kernarbeit bleibt menschlich, weil sie Vertrauen, Beobachtung, Erfahrung und Fingerspitzengefühl braucht. Das gilt besonders für Huf-, Klauenpflege, Tierschutz, Tierkrankheiten und Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung. Hier zählt nicht nur das sichtbare Symptom, sondern die Gesamtsituation des Tiers: Verhalten, Belastung, Stallumgebung und der richtige Umgang im Moment.

Auch Viehzuchtberatung, Kundenberatung, -betreuung, Rinderzucht, Schafzucht, Schweinezucht und Tierproduktion bleiben stark menschlich geprägt. KI kann hier höchstens vorstrukturieren, zum Beispiel Vorschläge für Gesprächspunkte liefern oder Hinweise aus Daten ableiten. Entscheidend ist aber, dass du vor Ort urteilst, erklärst und Verantwortung übernimmst. Gerade körperliche Arbeit und direkte Tierarbeit gehören zu den Bereichen, in denen KI laut Microsoft am wenigsten anwendbar ist.

Der IWF weist darauf hin, dass weltweit viele Jobs KI-exponiert sind, in Industrieländern wegen des höheren Anteils kognitiver Tätigkeiten sogar besonders viele. Für die Klauenpflege ist das aber nur die halbe Wahrheit: Der Beruf hat zwar einzelne digitale Anteile, ist insgesamt aber stark praxisgebunden. Deshalb ist die Exposition nicht gleichbedeutend mit Ersetzbarkeit.

Was du in der Klauenpflege jetzt sinnvoll tun kannst

Wenn du im Beruf bleibst, solltest du KI nicht als Konkurrenz, sondern als Werkzeug sehen. Besonders sinnvoll ist das dort, wo du ohnehin mit Daten, Terminen und Beratung zu tun hast:

  • Nutze KI für Kalkulation und einfache Auswertungen, aber prüfe die Ergebnisse immer selbst.
  • Lasse Berichte, Einsatzpläne oder Kundennotizen vorstrukturieren und formuliere sie anschließend fachlich nach.
  • Verwende KI als Unterstützung bei Viehzuchtberatung und Kundenberatung, -betreuung, etwa für Gesprächsnotizen oder Checklisten.
  • Beobachte, welche Routinen in der Tierhaltung stärker standardisiert werden können.
  • Stärke deine Rolle in der praktischen Huf-, Klauenpflege, weil genau dort dein schwer ersetzbarer Mehrwert liegt.
  • Baue Wissen zu Tierkrankheiten und Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung aus, damit du Befunde besser einordnen und sauber kommunizieren kannst.

Wichtig ist auch der Blick auf den Arbeitsmarkt: Der IAB zeigt, dass Berufe mit viel Automatisierungspotenzial in der Vergangenheit nicht automatisch Stellen verloren haben. Gleichzeitig wächst in Deutschland die Nutzung von KI in der Arbeit bereits deutlich. Das bedeutet für dich: Wer digitale Hilfsmittel sicher beherrscht, wird nicht weniger gebraucht, sondern oft besser einsetzbar.

Für die Klauenpflege ist die Zukunft daher vor allem eine Frage der Kombination: handwerkliche Präzision, Tierbeobachtung und Beratung auf der einen Seite, digitale Unterstützung bei Verwaltung und Auswertung auf der anderen. Wer beides verbindet, bleibt auch bei veränderten Arbeitsabläufen relevant.

Klauenpflege, Beratung und Tierüberwachung: so bleibt der Beruf stark

Der Beruf gehört zu den Tätigkeiten, bei denen der praktische Kern klar menschlich bleibt. Gerade weil Huf-, Klauenpflege, Tierschutz und Tierüberwachung nicht beliebig automatisierbar sind, wird Fachlichkeit weiterhin gebraucht. Gleichzeitig eröffnet KI Chancen bei Planung, Dokumentation und betrieblicher Entscheidungsvorbereitung.

Der entscheidende Punkt ist also nicht, ob KI den Beruf ersetzt. Entscheidend ist, ob du die digitalen Hilfen für dich nutzt, ohne den tiernahen Kern aus der Hand zu geben. Genau dort liegt die Stärke dieses Berufs: in der Verbindung von handwerklicher Arbeit, Beobachtung und Verantwortung.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-gestützte Text- und DokumentationshilfenKI-gestützte Auswertungssoftware

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Klauenpfleger/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Klauenpfleger/in