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Korbmacher/in - Korbwarenherstellung: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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SEHR HOHES RISIKO

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Fachkräfte in der Flechtwerkgestaltung, Bürsten- und Pinselmacherei

Das übernimmt KI.

8 von 10 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Oberflächen behandeln, veredeln0%
Schablonen anfertigen0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
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Korbwarenherstellung0%
Stroh-, Bast-, Palmblätterflechten0%
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Du bleibst relevant.

Korbmacher/innen in der Fachrichtung Korbwarenherstellung flechten Körbe und die unterschiedlichsten Korbwaren aus Weidenholz, Rattan-oder Palmrohren.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Analytische Fähigkeiten
Ergebnisorientiertes Handeln

Gehalt

2.578 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.190 €

Oberes Viertel

3.082 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungMicrosoft OfficeAnalyseManagementTabellenkalkulation Excel (MS Office)

1.580

Beschäftigte i

601

Offene Stellen i

Arbeitslose i

133

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.580+18% seit 2012
1.7651.5531.341
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

2.578 €+53%
3.082 €2.223 €1.364 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
7Stellen 2024
133Arbeitslose 2024
133694
20122024

Korbmacher/in - Korbwarenherstellung im KI-Check: die Daten im Detail

Korbmacher/in - Korbwarenherstellung erreicht im KI-Check einen Score von 84%. Damit liegt Korbmacher/in - Korbwarenherstellung über dem Durchschnitt des Berufsfelds Kreativ & Design, der bei 69% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 10 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 8 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Oberflächen behandeln, veredeln, Schablonen anfertigen, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Beizen, Flechten und Korbwarenherstellung und 2 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung und Wartung, Reparatur, Instandhaltung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 1.580 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 10% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 2.578 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.190 € bis 3.082 €), gestiegen um 25% seit 2019. Zuletzt waren rund 601 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Microsoft Office, Analyse, Management und Tabellenkalkulation Excel (MS Office). Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Analytische Fähigkeiten.

Mehr dazu: alle Berufe in Kreativ & Design · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Korbmacher/in - Korbwarenherstellung?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Korbmacher/in - Korbwarenherstellung

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Korbmacher/in - Korbwarenherstellung: höheres KI-Risiko als im Berufsfeld

Mit einem KI-Risiko-Score von 84 liegt dieser Beruf deutlich über dem Durchschnitt des Berufsfelds Kreativ & Design mit 69. Das passt zu den typischen Kerntätigkeiten: Vieles dreht sich um wiederkehrende, präzise Arbeitsschritte wie Flechten, Korbwarenherstellung, Stroh-, Bast-, Palmblätterflechten, Schablonen anfertigen, Beizen, Lackieren sowie Oberflächen behandeln, veredeln. Genau solche Tätigkeiten sind technisch gut beschreibbar und damit vergleichsweise leichter standardisierbar als freie gestalterische Arbeit.

Wichtig ist aber die Einordnung: Der hohe Score bedeutet nicht, dass der Beruf verschwindet. Er zeigt vor allem, dass sich die Arbeit stärker von innen verändert. Bei dir bleiben Arbeitsvorbereitung und Wartung, Reparatur, Instandhaltung klar menschliche Kernbereiche. Auch Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung braucht weiterhin fachliches Urteil, Blick für Material, Form und Fehlerbilder. Die Frage ist also weniger, ob KI den Beruf komplett ersetzt, sondern welche Teile der Arbeit künftig stärker unterstützt, geplant oder kontrolliert werden.

Warum Korbmachen anders betroffen ist als viele andere Kreativberufe

Im Vergleich zu vielen Wissens- und Bürotätigkeiten hat die Korbwarenherstellung einen besonderen Mix: Einerseits sind die sichtbaren Arbeitsschritte körperlich-handwerklich und damit nicht einfach per Software ersetzbar. Andererseits ist ein Teil der Tätigkeit sehr klar strukturiert. Schablonen anfertigen, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Materialauswahl und bestimmte Veredelungsschritte lassen sich gut dokumentieren, standardisieren und digital vorbereiten.

Genau hier liegt die Spannung. Die IAB-Analysen zeigen, dass ein hohes Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit selten zu sofortigem Beschäftigungsabbau geführt hat, sondern eher zu langsamerem Wachstum. Gleichzeitig verändert KI den Aufgabenmix innerhalb von Berufen: klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Übertragen auf die Korbwarenherstellung heißt das: Weniger Zeit kann in routinierte Wiederholung fließen, mehr in Planung, Qualität, Anpassung und Reparatur.

Besonders relevant ist auch die Arbeitsmarktdynamik. In Deutschland nutzt bereits ein erheblicher Teil der Beschäftigten KI bei der Arbeit, und die Beschäftigung in Berufen mit hoher KI-Exposition ist laut IAB zuletzt sogar stärker gewachsen als in wenig exponierten Berufen. Das zeigt: Hohe Exposition ist nicht automatisch ein Minuszeichen. Für handwerkliche Berufe wie diesen kommt es darauf an, ob KI nur Hilfsmittel bleibt oder ob sich ganze Teilprozesse neu organisieren.

Was die Studienlage für die Korbwarenherstellung zeigt

Die Microsoft Research-Analyse von 200.000 echten Copilot-Arbeitsgesprächen ist vor allem deshalb hilfreich, weil sie zeigt, wo KI gut funktioniert und wo nicht. Am stärksten KI-anwendbar sind dort Schreiben, Kommunizieren, Informationen beschaffen und erklären. Am wenigsten geeignet sind körperliche Arbeit, Pflege sowie Land- und Forstwirtschaft. Für deinen Beruf ist das ein gemischtes Bild: Die reine Flechtarbeit bleibt weitgehend handwerklich, aber alles rund um Dokumentation, Kundenkommunikation, Materialrecherche, Angebotsvorbereitung oder interne Abstimmung kann durch KI effizienter werden.

Auch die Anthropic-Auswertung passt dazu. Dort dominiert in keiner Berufsgruppe klar die Automation; insgesamt überwiegt Augmentation, also Mensch plus KI gemeinsam. Das ist für die Korbwarenherstellung plausibel: KI kann Entwürfe, Varianten, Formulierungen oder Prüfhinweise liefern, aber die tatsächliche Ausführung, Materialspürigkeit und Qualitätsentscheidung bleiben beim Menschen.

Noch ein wichtiger Punkt: Der OpenAI-GDPval-Benchmark zeigt, dass führende Modelle in vielen Wissensberufen Fachleuten näher kommen. Für dich ist das vor allem indirekt relevant. Je besser generative Modelle bei Planung, Text, Entwürfen und Standardfragen werden, desto mehr Nebenaufgaben im Umfeld des Handwerks können automatisiert werden — etwa bei Kalkulation, Produkttexten, Standardangeboten oder der Aufbereitung von Arbeitsanweisungen.

Welche Tätigkeiten in der Korbwarenherstellung jetzt wichtiger werden

Wenn KI die Routineanteile entlastet, verschieben sich die wertvollen Aufgaben. Für dich gewinnen besonders diese Bereiche an Gewicht:

  • Arbeitsvorbereitung: Materialbedarf, Reihenfolge, Ablauf und Kundenwünsche sauber planen.
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung: Form, Festigkeit, Oberflächenbild und Passgenauigkeit konsequent kontrollieren.
  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung: Werkzeuge, Hilfsmittel und Werkstattprozesse zuverlässig am Laufen halten.
  • Analyse: Fehlerursachen erkennen, Materialverhalten vergleichen, Qualität systematisch beurteilen.
  • Entwicklung: neue Formen, Varianten oder Produktideen ausarbeiten.
  • Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit: mit Kunden, Lieferanten oder im Team Anforderungen klar abstimmen.

Gerade diese Kombination ist typisch für Berufe, die nicht einfach durch Software ersetzt werden. Die handwerkliche Kernarbeit bleibt, aber sie wird stärker von Planung, Kontrolle und Anpassung begleitet. Das bedeutet auch: Wer digitale Hilfen sinnvoll nutzt, kann seine handwerkliche Qualität sichtbarer machen und Zeit für die eigentliche Facharbeit zurückgewinnen.

Fazit für die Korbwarenherstellung

Stand: Juni 2026 ist die Lage klar: Dieser Beruf hat ein überdurchschnittlich hohes KI-Risiko, aber vor allem wegen der gut standardisierbaren Teilaufgaben. Die entscheidende Entwicklung ist nicht der Ersatz der gesamten Tätigkeit, sondern die Verschiebung von Routine zu Kontrolle, Vorbereitung und Entwicklung. Wenn du im Beruf bleibst, wird es immer wichtiger, Materialgefühl, Qualitätsblick und handwerkliche Präzision mit digitaler Unterstützung zu verbinden. Wer KI als Werkzeug für Planung, Text und Organisation nutzt, stärkt die eigene Rolle im Betrieb statt sie zu schwächen.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft CopilotGenerative KI-ToolsOpenAI-Modelle

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Korbmacher/in - Korbwarenherstellung beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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