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Landwirt/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

43%2013
57%2016
57%2019
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55%2026*
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Fachkräfte in der Landwirtschaft (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

20 von 34 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Gemüsebau0%
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Du bleibst relevant.

Landwirte und Landwirtinnen erzeugen land-und tierwirtschaftliche Produkte in marktgerechter Qualität. Daneben wickeln sie Geschäftsvorgänge in landwirtschaftlichen Betrieben ab.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Zuverlässigkeit
Belastbarkeit
Kommunikationsfähigkeit

Gehalt

2.769 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.417 €

Oberes Viertel

3.250 €

Fachliche Stärken i

Wartung, Reparatur, InstandhaltungPflanzenschutzMicrosoft OfficeAussaat (maschinell, manuell)Düngung

44.033

Beschäftigte i

1.113

Offene Stellen i

Arbeitslose i

992

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

77%60%43%
20132022: 77%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

44.033+50% seit 2012
44.03336.70129.369
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

2.769 €+57%
3.250 €2.366 €1.482 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
467Stellen 2024
992Arbeitslose 2024
1.8811.050218
20122024

Landwirt/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Landwirt/in beträgt 55%. Damit liegt Landwirt/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft, der bei 38% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 77% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 34 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 20 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Gemüsebau, Ackerbau, Ackerfutterbau, Düngung, Erntearbeiten und Getreidebau und 14 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Grünlandwirtschaft, Pflanzenschutz, Saatzucht, Tierunterkünfte einrichten und instand halten, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Schädlingsbekämpfung und 8 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 44.033 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 23% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 2.769 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.417 € bis 3.250 €), gestiegen um 25% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.113 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Pflanzenschutz, Microsoft Office, Aussaat (maschinell, manuell) und Düngung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Land- & Forstwirtschaft · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Landwirt/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Landwirt/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Lage für Landwirt/in: mehr Beschäftigte, höheres Gehalt, aber ein Beruf im Wandel

Stand: Juni 2026 zeigt sich bei der Landwirtschaft ein gemischtes Bild: Der Beruf ist nicht auf dem Rückzug. Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2012 deutlich gestiegen, auch das Median-Gehalt hat zugelegt. Gleichzeitig gehört der Tätigkeitsmix zu den Berufen, in denen digitale Systeme und KI einzelne Arbeitsabläufe spürbar verändern können. Der KI-Risiko Score von 55 ordnet das als mittleres Risiko ein: nicht ein Beruf, der verschwindet, sondern einer, in dem sich viele Aufgaben verschieben.

Für dich heißt das vor allem: Ackerbau, Getreidebau, Gemüsebau, Erntearbeiten und Düngung bleiben wichtige Kerntätigkeiten, werden aber stärker mit Software, Sensordaten und Maschinensteuerung verzahnt. Genau dort liegt der Unterschied zwischen „ersetzen“ und „umarbeiten“: KI greift weniger den Beruf als Ganzes an, sondern einzelne Routinen.

Wie KI in der Landwirtschaft auf konkrete Tätigkeiten wirkt

Die IAB-Logik hinter dem Score schaut auf die Frage, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind. Bei der Landwirtschaft ist der Anteil dieser Tätigkeiten hoch, weil viele Arbeitsschritte standardisiert, saisonal und maschinengetragen sind. Dazu zählen etwa Bodenbearbeitung, Kulturarbeiten, Ackerfutterbau, Hackfrüchtebau, Melken, Melktechnik, Stallarbeit, Tiere füttern, Maschineneinsatz (Landwirtschaft, Forst, Garten) und Farm-Management-Systeme.

Das bedeutet aber nicht, dass die Arbeit einfach verschwindet. Vieles wird effizienter, datenreicher und stärker überwacht. Moderne Systeme können bei Aussaat, Düngeplanung, Erntefenstern oder Stallüberwachung helfen, doch sie ersetzen nicht automatisch die Entscheidungen auf dem Hof. Gerade bei Wetter, Boden, Tiergesundheit und Ressourcenknappheit bleibt Erfahrung entscheidend.

Wichtig ist auch: In diesem Berufsfeld bleiben viele Aufgaben klar menschlich geprägt. Dazu gehören Pflanzenschutz, Grünlandwirtschaft, Saatzucht, Landschaftspflege, Herdenmanagement, Klimawandelanpassung, Tierunterkünfte einrichten und instand halten, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und die verschiedenen Formen der Zucht. Hier geht es um Beobachtung, Abwägung, Improvisation und Verantwortung unter wechselnden Bedingungen.

Was die Studien für Landwirt/in bedeuten

Die IAB-Forschung zeigt einen wichtigen Punkt: Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial führt historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau. Häufig wächst ein Beruf weiter, obwohl sich einzelne Tätigkeiten automatisieren lassen. Genau das passt zur Landwirtschaft: Der Betrieb bleibt komplex, die Aufgaben werden aber anders verteilt.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitsgesprächen hilft bei der Einordnung: Besonders KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren. Das trifft auf landwirtschaftliche Arbeit nur teilweise zu — etwa bei Dokumentation, Verkauf, Förderanträgen oder der Kommunikation mit Kundschaft, Verbänden und Behörden. Für körperliche Arbeit, Stallroutinen und den direkten Umgang mit Tieren ist KI dagegen viel schwächer anschlussfähig.

Der IWF ordnet ähnliche Berufe global so ein, dass ein großer Teil der Jobs KI-exponiert ist, in Industrieländern wegen des hohen Anteils kognitiver Arbeit besonders stark. Für die Landwirtschaft heißt das: Nicht nur der Traktor oder der Melkroboter sind relevant, sondern auch Planung, Auswertung, Dokumentation und Betriebsführung. Genau dort steigt der digitale Druck.

Welche Aufgaben im Beruf an Bedeutung gewinnen

Spannend ist nicht nur, was KI übernimmt, sondern was dadurch wichtiger wird. Wenn Systeme Aussaat, Düngung oder Tierdaten besser auswerten, wachsen die Anforderungen an deine Rolle als Entscheider:in. Du musst Ergebnisse prüfen, Prioritäten setzen und Störungen einordnen.

Besonders wichtig werden:

  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung, weil Technik im Alltag zuverlässiger überwacht werden muss
  • Kommunikationsfähigkeit, etwa im Umgang mit Beratung, Handel, Behörden und Kundschaft
  • Eigenverantwortung und Zuverlässigkeit, weil Entscheidungen schneller und nachvollziehbarer getroffen werden müssen
  • Belastbarkeit, weil Wetter, Saisonspitzen und Technikprobleme nicht verschwinden
  • Microsoft Office und andere digitale Werkzeuge für Dokumentation, Planung und Auswertung
  • Pflanzenschutz und Düngung als Bereiche, in denen präzise Daten wichtiger werden

Gerade bei Verkauf und Farm-Management-Systemen lässt sich viel digital unterstützen: Preise vergleichen, Lieferketten dokumentieren, Arbeitsabläufe planen, Bestände überwachen. Das kann den Alltag entlasten, verlangt aber gleichzeitig mehr Routine im Umgang mit Daten.

Wie du dich in der Landwirtschaft strategisch aufstellst

Die beste Strategie ist nicht, KI zu ignorieren, sondern sie dort zu nutzen, wo sie dir Zeit für echte Facharbeit verschafft. Wenn du in der Lage bist, Maschinen, Sensorik und Software sicher zu bedienen, wirst du eher profitieren als verlieren.

Praktisch heißt das:

  • Baue digitale Grundkompetenz auf, vor allem bei Farm-Management-Systemen und Microsoft Office.
  • Stärke dein Wissen in Wartung, Reparatur, Instandhaltung, damit Technik nicht zum Engpass wird.
  • Nutze KI für Planung, Dokumentation und Auswertung, nicht als Ersatz für Feld- und Tierbeobachtung.
  • Entwickle dich in Bereichen weiter, die schwer automatisierbar sind: Klimawandelanpassung, Herdenmanagement, Pflanzenschutz und Landschaftspflege.
  • Pflege deine Kommunikationsfähigkeit, weil die Koordination im Betrieb und mit externen Partnern wichtiger wird.

Unterm Strich ist Landwirt/in ein Beruf, in dem KI vor allem einzelne Arbeitsblöcke verändert. Die körpernahen, saisonalen und verantwortungsintensiven Aufgaben bleiben zentral. Wer Technik, Daten und Praxis zusammendenken kann, wird in diesem Beruf eher stärker als schwächer.

Einordnung für Landwirt/in: Risiko ist vorhanden, aber nicht dominierend

Der KI-Risiko Score von 55 passt gut zu dieser Lage: ein Beruf mit klaren Automatisierungspunkten, aber auch mit vielen Tätigkeiten, die Erfahrung, Urteilskraft und Präsenz brauchen. Entscheidend ist nicht, ob KI kommt — sondern ob du sie als Werkzeug in deinen Betrieb integrierst. Dann wird aus Druck eher ein Produktivitätsvorteil.

Erwähnte KI-Tools

Farm-Management-SystemeMicrosoft Office

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Landwirt/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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