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Lehrer/in - Grundschulen: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

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Lehrer in der Primarstufe

Das übernimmt KI.

8 von 31 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

E-Learning, Teleteaching0%
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Du bleibst relevant.

Grundschullehrer/innen erteilen allgemeinbildenden Unterricht in den Klassen 1 bis 4 beziehungsweise in Klassen der Primarstufe.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

4.768 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.193 €

Oberes Viertel

5.798 €

Fachliche Stärken i

Entwicklung

52.381

Beschäftigte i

825

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.956

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

18%9%0%
20132022: 18%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

52.381+115% seit 2012
52.38138.35024.319
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.768 €+22%
5.816 €4.463 €3.110 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
314Stellen 2024
1.956Arbeitslose 2024
1.9561.02390
20122024

Lehrer/in - Grundschulen im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 28% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Lehrer/in - Grundschulen verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Bildung & Erziehung (29%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 18% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 31 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 8 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter E-Learning, Teleteaching, Lernzielkontrolle, Deutsch, Englisch, Französisch und Smartboard und 2 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Chemie, Ethik, Mathematik, Biologie, Elternarbeit und Bildungsberatung und 17 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 52.381 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 37% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.768 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.193 € bis 5.798 €), gestiegen um 10% seit 2019. Zuletzt waren rund 825 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung.

Mehr dazu: alle Berufe in Bildung & Erziehung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Lehrer/in - Grundschulen?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Lehrer/in - Grundschulen

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Die Grundschule wächst – und genau das ist für dich als Lehrkraft ein wichtiges Signal. Zwischen 2012 und 2024 ist die Zahl der Beschäftigten in diesem Beruf deutlich gestiegen, gleichzeitig liegt der KI-Risiko Score mit 28 noch im unteren Bereich. Das passt zum Bild: Vieles in deinem Alltag ist zwar digital unterstützbar, aber der Kern bleibt menschlich. Stand: Juni 2026.

Lage von Lehrer/in - Grundschulen: Wachstum trotz Wandel Die Entwicklung im Berufsfeld Bildung & Erziehung zeigt, dass Nachfrage nicht automatisch mit Automatisierung verschwindet. Das IAB betont seit Jahren, dass ein hohes Substituierbarkeitspotenzial historisch selten zu echtem Beschäftigungsabbau geführt hat. Häufig bremst es eher das Wachstum oder verschiebt Aufgaben im Beruf.

Für Grundschullehrkräfte ist das plausibel. Der Beruf lebt von Unterricht (schulischer Bereich), Didaktik, Methodik, pädagogischer Psychologie, Elternarbeit, Bildungsberatung und Inklusion. Genau diese Tätigkeiten sind schwer vollständig zu automatisieren, weil sie auf Beziehung, Beobachtung, Situationsgefühl und pädagogischem Handeln beruhen. Gleichzeitig gibt es Teilbereiche, in denen KI oder digitale Systeme schon heute helfen können: Lernzielkontrolle, Recherche, Informationsbeschaffung, E-Learning, Teleteaching und der Einsatz von Smartboard-Systemen.

KI-Einfluss auf Unterricht, Lernzielkontrolle und Unterrichtsvorbereitung Wenn KI im Grundschulalltag Wirkung entfaltet, dann meist nicht als Ersatz für die Lehrkraft, sondern als Werkzeug im Hintergrund. Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt, dass KI besonders dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Genau hier liegt ein Teil deiner Vor- und Nachbereitung: Arbeitsblätter entwerfen, Materialien gliedern, Formulierungen vereinfachen, Deutsch-, Englisch- oder Französisch-Inhalte aufbereiten oder differenzierte Aufgaben erstellen.

Auch bei der Lernzielkontrolle kann KI unterstützen, etwa beim Erstellen von Übungsformaten, Rückmeldevorlagen oder bei der Auswertung standardisierter Ergebnisse. Das nimmt dir nicht die pädagogische Entscheidung ab, aber es kann Routinen beschleunigen. Der eigentliche Mehrwert für dich entsteht dort, wo du gewonnene Zeit in Beobachtung, individuelle Förderung, Inklusionspädagogik und Schüler-, Studentenbetreuung, Tutorials investierst.

Wichtig ist: In der Grundschule geht es nicht nur um Wissensvermittlung, sondern um Erziehungswissenschaft, Pädagogik, pädagogische Psychologie und oft auch um sensible Elternarbeit. Diese Aufgaben lassen sich nicht einfach in Prompt-Antworten übersetzen. KI kann die Arbeit strukturieren, aber sie ersetzt keine Beziehung, kein Vertrauen und keine pädagogische Verantwortung.

Was die Studien für Lehrer/in - Grundschulen bedeuten Der IWF kommt in seiner Einordnung zu dem Schluss, dass weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert sind und in Industrieländern der Anteil wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten besonders hoch liegt. Für den Grundschulbereich heißt das nicht, dass der Beruf auf der Kippe steht. Es heißt eher: Ein Teil deiner Arbeitsinhalte wird digitaler, vergleichbarer und schneller bearbeitbar.

Das IAB beschreibt genau diesen Mechanismus: Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial verschwinden selten, sondern verändern sich intern. Für Grundschulen ist das besonders relevant, weil der Beruf stark auf Entwicklung, Förderung und soziale Interaktion ausgerichtet ist. Die technische Ersetzbarkeit einzelner Tätigkeiten ist also nicht gleichbedeutend mit Ersetzbarkeit des Berufs.

Auch der Microsoft-Befund passt dazu: KI ist dort am stärksten, wo Sprache, Struktur und Standardisierung dominieren. In deinem Beruf betrifft das vor allem Recherche, Informationsbeschaffung und Teile der Vorbereitung. Weniger betroffen sind Bereiche wie Ethik, Mathematik, Biologie, Kunsterziehung, Musikerziehung, Religionslehre, Sachkunde, Sport, Werken, Techniklehre und vor allem Inklusion. Genau diese Vielfalt macht den Beruf resilient.

Strategie für deinen Arbeitsalltag: KI sinnvoll nutzen, ohne die Rolle zu verlieren Für dich ist die beste Strategie nicht Abwehr, sondern bewusste Arbeitsteilung mit KI. Nutze sie für schnelle Entwürfe, Differenzierung und Routineaufgaben, aber halte die pädagogische Steuerung bei dir.

  • Lass dir Unterrichtsideen, Arbeitsaufträge und Vereinfachungen für Deutsch, Englisch oder Französisch vorbereiten.
  • Nutze KI zur Recherche und Informationsbeschaffung, wenn du Themen für Sachkunde, Werken oder Ethik strukturierst.
  • Verwende digitale Systeme für Lernzielkontrolle, aber entscheide die Förderung selbst.
  • Setze Smartboard und E-Learning gezielt ein, ohne den Unterricht auf reine Technik zu reduzieren.
  • Stärke genau die Bereiche, die KI nicht ersetzt: Elternarbeit, Bildungsberatung, Inklusion, Methodik und pädagogische Psychologie.

Damit verschiebst du den Fokus deiner Arbeit weg von reiner Bearbeitung hin zu Beziehung, Diagnose und pädagogischer Gestaltung. Genau dort liegt die Zukunft dieses Berufs. Der KI-Risiko Score von 28 passt deshalb gut: Es gibt Berührungspunkte mit KI, aber der Kern bleibt menschlich und verantwortungsvoll.

Erwähnte KI-Tools

CopilotSmartboardE-LearningTeleteaching

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Lehrer/in - Grundschulen beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Häufige Fragen zu Lehrer/in - Grundschulen