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Leiter/in - Forschung und Entwicklung: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

11%2013
11%2016
33%2019
44%2022
50%2026*
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Führungskräfte in der Technischen Forschung und Entwicklung

Das übernimmt KI.

12 von 19 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Produktionsplanung0%
Konstruktion0%
Betriebstechnik0%
Fertigungstechnik0%
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Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Elektronik0%
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Kalkulation0%
Betriebsmitteleinsatz planen0%
Modellbildung, Simulation (IT)0%

Du bleibst relevant.

Leiter/innen in Forschung und Entwicklung planen, leiten und überwachen die Projektierung und Entwicklung bzw. die Optimierung von Produkten und technischen Verfahren.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Initiative
Projektmanagement

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

Fachliche Stärken i

EntwicklungPlanungElektrotechnikAufsicht, LeitungManagement

11.947

Beschäftigte i

684

Offene Stellen i

Arbeitslose i

303

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

44%28%11%
20132022: 44%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

11.947+19% seit 2012
12.35011.19810.046
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
41Stellen 2024
303Arbeitslose 2024
3031556
20122024

Leiter/in - Forschung und Entwicklung im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 50% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Leiter/in - Forschung und Entwicklung verändern könnte. Damit liegt Leiter/in - Forschung und Entwicklung unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 44% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 19 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 12 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Produktionsplanung, Konstruktion, Betriebstechnik, Fertigungstechnik, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung und Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und 6 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Abteilungs-, Bereichs-, Ressortleitung, Projektmanagement, Technische Informatik und Entwicklung und 1 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 11.947 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; die Beschäftigung blieb seit 2019 weitgehend stabil. Zuletzt waren rund 684 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Planung, Elektrotechnik, Aufsicht, Leitung und Management. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Initiative.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Leiter/in - Forschung und Entwicklung?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Leiter/in - Forschung und Entwicklung

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Stand: Juni 2026

Leiter/in für Forschung und Entwicklung: Das Anforderungsprofil verschiebt sich bis 2030

Für dich in der Forschung und Entwicklung verändert sich nicht nur ein Toolset, sondern die ganze Logik der Arbeit. Bis 2030 verschiebt sich der Schwerpunkt weg von der reinen Ausarbeitung einzelner Lösungen hin zu Steuerung, Bewertung und Integration. Tätigkeiten wie Konstruktion, Modellbildung, Simulation (IT), Kalkulation, Betriebsmitteleinsatz planen oder Teile der Produktionsplanung lassen sich immer stärker durch KI vorbereiten oder beschleunigen. Gleichzeitig gewinnen genau die Aufgaben an Gewicht, die nicht einfach „durchgerechnet“ werden können: Forschung, Entwicklung, Projektmanagement, Qualitätsmanagement und Abteilungs-, Bereichs-, Ressortleitung.

Der KI-Risiko-Score von 50 zeigt deshalb vor allem eines: Dein Beruf steht nicht vor dem Wegfall, sondern vor einem spürbaren Umbau von innen. Das passt zu den aktuellen Befunden aus der Arbeitsmarktforschung. Das IAB sieht zwar ein wachsendes Substituierbarkeitspotenzial in technischen Expertenberufen, aber in der Vergangenheit führte das selten zu abruptem Beschäftigungsabbau. Häufiger verlangsamt sich das Wachstum oder der Aufgabenmix verändert sich. Für dich heißt das: Der Beruf bleibt, aber die Frage ist, welche Kompetenzen im Alltag den Ausschlag geben.

Welche Tätigkeiten in Forschung und Entwicklung schwächer werden

Besonders anfällig sind Tätigkeiten, die aus klaren Mustern, Daten und wiederkehrenden Entscheidungsschritten bestehen. Dazu gehören in deinem Profil vor allem:

  • Konstruktion
  • Fertigungstechnik
  • Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung
  • Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)
  • Elektronik
  • Maschinentechnik
  • Mechatronik
  • Kalkulation
  • Betriebsmitteleinsatz planen
  • Modellbildung, Simulation (IT)

Genau hier ist die Microsoft-Analyse aus 200.000 realen Copilot-Gesprächen wichtig: KI ist besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Das passt gut zu vorbereitenden Ingenieuraufgaben, Dokumentation und Variantenprüfung. Auch das OpenAI-GDPval-Benchmarking zeigt, dass führende Modelle sich in vielen Wissensberufen bereits Fachleuten annähern. Das bedeutet nicht, dass sie deine Expertise ersetzen, aber sie verkürzen die Zeit von der Idee zum ersten verwertbaren Entwurf deutlich.

In der Praxis wird dadurch vieles schneller, aber auch stärker standardisiert. Was früher über Erfahrung, Vorwissen und wiederholtes Ausprobieren lief, wird zunehmend als KI-gestützte Vorprüfung erledigt. Die Folge ist nicht automatisch weniger Arbeit, sondern weniger Zeit für Routine und mehr Bedarf an Urteilskraft.

Welche Kompetenzen in Forschung und Entwicklung wachsen

Dein eigentlicher Mehrwert liegt immer stärker dort, wo technische, wirtschaftliche und organisatorische Perspektiven zusammenlaufen. Besonders wichtig bleiben und wachsen:

  • Arbeitsvorbereitung
  • Qualitätsmanagement
  • Abteilungs-, Bereichs-, Ressortleitung
  • Projektmanagement
  • Technische Informatik
  • Entwicklung
  • Forschung
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Eigenverantwortung
  • Initiative
  • Management

Diese Aufgaben sind typischerweise schwerer zu automatisieren, weil sie Zielkonflikte, Abstimmung und Verantwortung enthalten. Genau das spiegelt auch der internationale Befund von Anthropic: In vielen Berufen dominiert nicht direkte Automation, sondern Augmentation – also Mensch und KI arbeiten zusammen. Für deine Rolle ist das plausibel: KI liefert Vorschläge, Szenarien und Voranalysen; du prüfst, priorisierst und entscheidest.

Auch der IWF ordnet Wissensberufe in Industrieländern besonders KI-exponiert ein. Das ist für Forschung und Entwicklung relevant, weil hier der kognitive Anteil hoch ist. Gleichzeitig heißt Exponierung aber nicht Verdrängung. Vielmehr steigt der Druck, technische Tiefe mit breiter Steuerungskompetenz zu verbinden.

Wie sich der Arbeitsalltag in Forschung und Entwicklung verändert

Die Veränderung zeigt sich nicht nur in einzelnen Tools, sondern im gesamten Prozess:

  • Erstentwürfe entstehen schneller.
  • Varianten können früher verglichen werden.
  • Dokumentation und Wissensaufbereitung werden effizienter.
  • Prüf- und Monitoringaufgaben gewinnen gegenüber klassischer Bearbeitung.
  • Entscheidungen verschieben sich stärker in Richtung Bewertung, Freigabe und Verantwortung.

Eine deutsche Studie zum New Future of Work zeigt genau diesen Innenwandel von Berufen: klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für dich heißt das, dass du künftig weniger Zeit mit dem „Erarbeiten von allem selbst“ verbringst und mehr mit dem Einordnen von Ergebnissen, dem Setzen von Anforderungen und dem Führen interdisziplinärer Teams.

Die Stellenmarkt-Entwicklung passt dazu. Nach dem ChatGPT-Start gingen Anzeigen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurück, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Das ist für Forschung und Entwicklung kein Warnsignal, sondern ein Hinweis: Der Markt belohnt die Kombination aus technischer Breite, Analysefähigkeit und Entscheidungskompetenz.

Forschung und Entwicklung: Deine nächsten Schritte bis 2030

Wenn du die Veränderungen aktiv nutzen willst, solltest du weniger auf „KI bedienen“ und mehr auf KI führen setzen. Praktisch heißt das:

  • Baue Routine in KI-gestützte Vorarbeiten auf: Recherche, Variantenbildung, Textentwürfe, Dokumentationsskizzen.
  • Definiere Qualitätskriterien für KI-Ergebnisse, statt sie ungeprüft zu übernehmen.
  • Stärke dein Verständnis für Daten, Modelle und Grenzen von Simulationen.
  • Verbinde Projektmanagement mit technischen Entscheidungen und klaren Prioritäten.
  • Nutze deine Rolle in Abteilungs-, Bereichs-, Ressortleitung, um den Einsatz von KI in Entwicklungsprozessen zu strukturieren.
  • Halte die Verbindung zwischen Forschung, Entwicklung und Qualitätsmanagement bewusst eng.

Gerade in deinem Beruf wird der Unterschied künftig weniger über das Erzeugen von Rohmaterial entschieden, sondern über die Fähigkeit, aus vielen Vorschlägen die belastbare Lösung zu machen. Wenn du Kommunikation, Eigenverantwortung und fachliche Tiefe verbindest, bleibt deine Rolle robust — auch in einem KI-intensiveren Umfeld.

Was der Score für Forschung und Entwicklung wirklich bedeutet

Der KI-Risiko-Score von 50 liegt im Mittelfeld, auch unter dem Durchschnitt des Berufsfelds. Das ist kein Hinweis auf eine bedrohte Zukunft, sondern auf einen Beruf mit klarer Wandlung. Ein Teil deiner Tätigkeiten ist technisch gut unterstützbar, ein anderer Teil bleibt stark menschlich geprägt. Genau deshalb wird der Beruf eher anspruchsvoller als überflüssig: weniger Routine, mehr Koordination, mehr Qualitätssicherung, mehr Verantwortung.

Wenn du dich darauf einstellst, bleibt Forschung und Entwicklung ein Beruf mit Zukunft — aber nicht im alten Zuschnitt.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-gestützte SimulationLLM-ModelleGPT-Modelle

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Leiter/in - Forschung und Entwicklung beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Häufige Fragen zu Leiter/in - Forschung und Entwicklung