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Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in

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Medizinisch-technische Fachkräfte im Laboratorium

Das übernimmt KI.

10 von 23 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Laborarbeiten, Labortechnik0%
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Du bleibst relevant.

Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten und-assistentinnen führen zur Krankheitsvorsorge,-erkennung und-behandlung Laboruntersuchungen von Körperflüssigkeiten und-gewebe durch.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Zuverlässigkeit
Pflichtgefühl
Kommunikationsfähigkeit

Gehalt

4.020 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.361 €

Oberes Viertel

4.814 €

Fachliche Stärken i

ChemieWartung, Reparatur, InstandhaltungKlinische ChemieHämatologieImmunhämatologie

59.588

Beschäftigte i

1.896

Offene Stellen i

Arbeitslose i

963

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

45%45%45%
20132022: 45%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

59.588-5% seit 2012
68.47364.03159.588
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.020 €+35%
4.814 €3.584 €2.353 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
319Stellen 2024
963Arbeitslose 2024
969587205
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in

Stand: März 2026· 4 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in: Was sich gerade verändert

Die Rolle der medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten (MTLA) wird durch die fortschreitende Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) grundlegend beeinflusst. Der KI-Risiko Score für diesen Beruf liegt bei 29%, was bedeutet, dass die Veränderungen im Job durch KI eher moderat sind. Das IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) schätzt, dass 45% der Aufgaben potenziell automatisierbar sind. Im Vergleich dazu wird KI derzeit nur in 13% der Fälle tatsächlich verwendet, was zeigt, dass es noch viel Spielraum gibt.

Ein greifbarer Vergleich: Früher mussten Laborassistenten viele Tests manuell durchführen und die Ergebnisse selbst auswerten. Heute können sie oft auf KI-gestützte Software zugreifen, die sie bei der Analyse unterstützt und ihnen hilft, präziser zu arbeiten und Zeit zu sparen.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Einige Aufgaben, die MTLA häufig ausführen, werden bereits von KI-Tools übernommen. Beispiele hierfür sind:

  • CureMetrix: Dieses Tool wird zur Analyse von Mammographien eingesetzt. Es hilft, durch KI-gestützte Auswertungen Brustkrebs frühzeitig zu erkennen und erhöht die Diagnosesicherheit.
  • PathAI: Diese Software analysiert Gewebeproben und verbessert die Genauigkeit von pathologischen Diagnosen. Statt jeder Probe manuell zuzuordnen, können MTLA jetzt auf diese Technologie zurückgreifen.
  • IBM Watson Health: Watson unterstützt Labore bei der Analyse von Laborergebnissen und kann Muster erkennen, die für Diagnosen wichtig sind. Das bedeutet weniger manuelle Datenanalyse und eine schnellere Entscheidungsfindung.
  • DeepMind Health: In einigen deutschen Kliniken wird diese Plattform genutzt, um bildgebende Verfahren wie Röntgen oder MRT zu analysieren. Sie unterstützt die Diagnosen durch intelligente Auswertung.
  • Tempus: Dieses Tool bietet KI-gestützte Analysen von Genomdaten, um personalisierte Behandlungsansätze zu entwickeln. MTLA können durch diese Unterstützung gezielte Empfehlungen für Patienten aussprechen.

Mit diesen Tools kann der Arbeitsalltag effizienter gestaltet werden. Anstatt sich auf wiederholende Aufgaben zu konzentrieren, können sich MTLA verstärkt auf die Patientenversorgung und die Kommunikation mit Ärzten konzentrieren.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz aller Fortschritte bleibt der menschliche Faktor im Labor unverzichtbar. Besonders gefragte Fähigkeiten sind Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit.

Während KI Muster erkennen und Daten analysieren kann, sind Empathie und die Fähigkeit zur persönlichen Interaktion Dinge, die Maschinen nicht leisten können. Zum Beispiel ist das Verständnis der Sorgen eines Patienten oder die Fähigkeit, komplexe Informationen verständlich zu vermitteln, eine Stärke, die nur Menschen haben. Dies wird besonders deutlich, wenn Laborassistenten die Ergebnisse mit Ärzten und Patienten besprechen und dabei auf individuelle Bedürfnisse eingehen.

Was sich in der Branche gerade tut

Aktuell gibt es in Deutschland einen klaren Trend zur personalisierten Medizin und zur Automatisierung von Laborprozessen. Immer mehr Labore setzen KI-gestützte Systeme ein, um Routineanalysen zu automatisieren und die Effizienz zu steigern. Die Integration von KI in Telemedizin-Anwendungen nimmt ebenfalls zu, was bedeutet, dass Diagnosen zunehmend auch aus der Ferne unterstützt werden können.

Das zeigt, dass die Innovationskraft der Branche hoch ist und MTLA sich auf spannende Entwicklungen einstellen können.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

In Deutschland gibt es derzeit 59.588 Beschäftigte im Beruf des medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten. Laut der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind aktuell 1.896 Stellen offen. Das Median-Gehalt liegt bei 4.020 Euro pro Monat, mit einer Gehaltsspanne zwischen 3.361 Euro und 4.814 Euro.

Die Entwicklungen zeigen, dass die Zahl der Beschäftigten in den letzten Jahren stabil geblieben ist, während sich die Anforderungen durch neue Technologien verändern. Langfristig ist mit einem moderaten Anstieg an Stellen zu rechnen, da die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften in der Gesundheitsbranche steigt.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um dich auf die Veränderungen vorzubereiten, kannst du konkret folgende Schritte unternehmen:

  1. Weiterbildung im Bereich KI: Nutze kostenlose Online-Kurse auf Plattformen wie Coursera oder edX, die sich mit KI im Gesundheitswesen beschäftigen. Das hilft dir, die Technologien besser zu verstehen und anzuwenden.
  1. Teilnahme an Webinaren: Der Deutsche Verband für Medizinisch-Technologische Laboratoriumsassistenten (DVMT) bietet regelmäßig Webinare an, die aktuelle Themen und Entwicklungen behandeln. Halte Ausschau nach diesen Veranstaltungen.
  1. YouTube-Kanäle abonnieren: Es gibt viele informative YouTube-Kanäle, die sich mit KI im Gesundheitswesen und neuen Technologien im Labor beschäftigen. Nutze diese Ressourcen, um am Puls der Zeit zu bleiben.

Diese Schritte sind nicht nur machbar, sondern helfen dir auch, deine Kompetenzen kontinuierlich zu erweitern.

Fazit: Deine Zukunft als Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in

Die Zukunft als medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in wird von KI geprägt sein, aber es bleibt genug Raum für deine persönlichen Stärken. Während viele Routineaufgaben automatisiert werden, sind menschliche Fähigkeiten wie Teamarbeit und Kommunikation unverzichtbar. Nutze die verfügbaren Ressourcen, um dich weiterzubilden und bleib neugierig auf die Entwicklungen in deinem Berufsfeld.

Erwähnte KI-Tools

Konkrete KICureMetrixPathAIIBM Watson HealthDeepMind HealthTempusPersonalisierte MedizinAutomatisierung von Laborprozessen

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

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Häufige Fragen zu Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in