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Meeresbiologe/-biologin: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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NIEDRIGES RISIKO

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Experten in der Biologie (Ökologie)

Das übernimmt KI.

2 von 14 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Laborarbeiten, Labortechnik0%
Schadstoffuntersuchung0%

Du bleibst relevant.

Meeresbiologen und-biologinnen analysieren und erforschen Strukturen und Vorgänge bei Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen in maritimen Lebensräumen. Sie sind in Wissenschaft und Lehre tätig, in der Produktentwicklung, im Umweltschutz oder als Gutachter/innen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Fachwissen
Eigenverantwortung
Selbst-Management

Gehalt

4.728 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.586 €

Oberes Viertel

5.924 €

Fachliche Stärken i

PlanungMeeresbiologieGIS (Geo-Info-System)Ausschreibung, Vergabe, LeistungsbeschreibungOrganisation

1.474

Beschäftigte i

53

Offene Stellen i

Arbeitslose i

114

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

25%25%25%
20132022: 25%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.474+194% seit 2012
1.474988501
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.728 €+22%
5.924 €4.358 €2.792 €
20172024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
11Stellen 2024
114Arbeitslose 2024
175917
20122024

Meeresbiologe/-biologin im KI-Check: die Daten im Detail

Meeresbiologe/-biologin erreicht im KI-Check einen Score von 34%. Damit liegt Meeresbiologe/-biologin unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Naturwissenschaften (46%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 25% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 14 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 2 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Laborarbeiten, Labortechnik und Schadstoffuntersuchung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Biochemie, Umweltberatung, Physik, Versuchsdurchführung und -auswertung und Versuchsplanung und 6 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 1.474 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 32% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.728 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.586 € bis 5.924 €), gestiegen um 15% seit 2019. Zuletzt waren rund 53 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Planung, Meeresbiologie, GIS (Geo-Info-System), Ausschreibung, Vergabe, Leistungsbeschreibung und Organisation. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Fachwissen und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Naturwissenschaften · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Meeresbiologe/-biologin?

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KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Meeresbiologe/-biologin

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Meeresbiologe/-biologin: Einordnung des KI-Risiko-Scores im Berufsfeld

Mit einem KI-Risiko-Score von 34 liegt die Arbeit in der Meeresbiologie unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Naturwissenschaften (46). Das ist ein wichtiger Hinweis: Für deinen Beruf ist KI relevant, aber sie trifft nicht automatisch den Kern der Tätigkeit. Stand: Juni 2026 spricht vieles dafür, dass sich vor allem einzelne Arbeitsschritte verändern — nicht der Beruf als Ganzes.

Das passt auch zur Entwicklung am Arbeitsmarkt: Die Beschäftigung in deinem Beruf ist langfristig deutlich gewachsen. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Befunde, dass KI vor allem dort ansetzt, wo Informationen strukturiert, Daten sortiert, Texte erstellt oder Routinen vorbereitet werden. Genau deshalb ist die Mischung aus Labor, Auswertung, Beratung und wissenschaftlicher Einordnung in deinem Beruf entscheidend.

Warum Meeresbiologe/-biologin anders betroffen ist als viele Wissensberufe

In der Meeresbiologie gibt es zwei sehr unterschiedliche Arbeitswelten. Auf der einen Seite stehen Laborarbeiten, Labortechnik und Schadstoffuntersuchung. Auf der anderen Seite stehen Tätigkeiten, die stark auf Urteilskraft, Fachwissen und Kontext angewiesen sind: Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Umweltberatung, Versuchsdurchführung und -auswertung, Versuchsplanung, Umweltmanagement, wissenschaftliche Dokumentation, Fachpublikationen erstellen und Vortragstätigkeit.

Genau diese Aufgabenteilung erklärt auch den Score. KI kann dir helfen, Daten zu ordnen, Messreihen vorzustrukturieren, Protokolle zu verdichten oder Entwürfe für Berichte zu formulieren. Schwieriger wird es überall dort, wo du Ergebnisse fachlich bewertest, ökologische Zusammenhänge einordnest oder aus Messdaten belastbare Schlussfolgerungen ziehst. Die echte Stärke liegt also nicht im Ersatz, sondern in der Beschleunigung von Vorarbeiten.

Auch die gefragten Kompetenzen zeigen das Profil: Planung, Meeresbiologie, GIS (Geo-Info-System), Ausschreibung, Vergabe, Leistungsbeschreibung und Organisation bleiben wichtig, weil sie Daten, Projekte und Fachinhalte zusammenführen. Dazu kommen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Fachwissen, Eigenverantwortung und Selbst-Management. Diese Mischung ist schwer vollautomatisierbar, weil sie methodisches Wissen mit Verantwortung verbindet.

Studienlage zu KI, Forschung und wissenschaftlicher Arbeit

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt ein klares Muster: Am stärksten KI-anwendbar sind Schreiben, Kommunikation und das Beschaffen von Informationen. Am wenigsten KI-Anwendung sehen die Forschenden dort, wo körperliche Arbeit, direkte Beobachtung oder spezialisierte Praxis im Vordergrund stehen. Für dich heißt das: Wenn du Berichte, Exposés, Zusammenfassungen oder Entwürfe erstellst, kann KI nützlich sein. Wenn du aber im Feld, im Labor oder in der fachlichen Bewertung arbeitest, bleibt deine Rolle zentral.

Auch der IWF ordnet die Lage ein: Weltweit ist ein großer Teil der Jobs KI-exponiert, in Industrieländern wegen des hohen Anteils kognitiver Tätigkeiten besonders stark. Für deinen Beruf ist das relevant, weil ein guter Teil der Arbeit auf Wissen, Interpretation und Dokumentation beruht. Gleichzeitig bedeutet Exposition nicht automatisch Verdrängung. Es heißt erst einmal nur: KI kann in deinem Arbeitsalltag sichtbar werden.

Hilfreich ist außerdem die Anthropic-Analyse: In vielen Berufen dient KI überwiegend als Unterstützung und nicht als direkter Ersatz. Das passt sehr gut zur Meeresbiologie. KI wird dir eher bei Vorarbeit, Strukturierung und Variantenbildung helfen als bei der eigentlichen wissenschaftlichen Verantwortung. Gerade bei Umweltanalytik, Biochemie oder der Bewertung von Schadstoffbefunden bleibt die fachliche Letztentscheidung bei dir.

Was sich in der Meeresbiologie konkret verschieben kann

Die wahrscheinlichste Veränderung ist ein Wandel innerhalb des Berufs. Weniger Zeit könnte in Routine stecken, mehr in Kontrolle, Interpretation und Beratung. Das betrifft zum Beispiel:

  • Vorstrukturierung von wissenschaftlicher Dokumentation
  • Entwürfe für Fachpublikationen erstellen
  • Zusammenfassungen aus Versuchsdurchführung und -auswertung
  • Unterstützung bei Umweltberatung und Berichten
  • Datenaufbereitung in Umweltanalytik und GIS-Arbeiten
  • Prüfung von Texten, Tabellen und Formulierungen vor der Abgabe

Weniger betroffen sind Tätigkeiten, bei denen du vor Ort oder in engem fachlichem Kontext Entscheidungen treffen musst. Dazu zählen Versuchsplanung, die Bewertung komplexer Messlagen, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit und die Vermittlung von Ergebnissen an Behörden, Institute oder Auftraggeber.

Für den Arbeitsmarkt ist außerdem wichtig: Strukturierte, repetitive Tätigkeiten geraten stärker unter Druck, während analytische und kreative Arbeit an Gewicht gewinnt. Das spricht für einen Beruf wie deinen, in dem Naturbeobachtung, Auswertung und Kommunikation zusammenkommen. Je besser du diese Verknüpfung beherrschst, desto robuster wirst du.

Fazit für Meeresbiologe/-biologin: KI nutzen, ohne die Fachrolle abzugeben

Dein Beruf gehört nicht zu den typischen Kandidaten für einen schnellen KI-Ersatz. Der Score von 34 zeigt: Es gibt automatisierbare Teilaufgaben, aber der Kern bleibt fachlich anspruchsvoll. Die größte Chance liegt darin, Routine abzugeben und mehr Zeit für Analyse, Bewertung und Beratung zu gewinnen.

Wenn du gut mit Daten, Texten und digitalen Werkzeugen arbeitest, kann KI deine Effizienz deutlich erhöhen. Gleichzeitig bleibt dein Vorteil dort, wo Meeresbiologie wirklich stark ist: in der Verbindung von Labor, Umweltwissen, Feldbezug und Urteilskraft. Genau diese Kombination macht dich auch künftig schwer ersetzbar.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-gestützte TextsystemeGIS-gestützte Analyse-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Meeresbiologe/-biologin beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Meeresbiologe/-biologin