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Model: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

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Mannequins, Dressmen und sonstige Models

Das übernimmt KI.

0 von 5 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Du bleibst relevant.

Models präsentieren Kleidung, Make-up, Frisuren, Accessoires und Produkte aller Art bei Fotoshootings, auf dem Laufsteg oder bei Werbeveranstaltungen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

112

Beschäftigte i

Arbeitslose i

29

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

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Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

112-1% seit 2012
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20122024

Gehalt — Entwicklung i

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Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
29Arbeitslose 2024
2915
20122024

Model im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 30% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Model verändern könnte. Damit liegt Model unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe (45%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 0% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 5 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 0 als grundsätzlich durch KI automatisierbar. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Fernsehwerbung, Dekorative Kosmetik, Schminken, Modell stehen, Mode und Schmuck vorführen und Social-Media-Kommunikation — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 112 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 15% gewachsen.

Mehr dazu: alle Berufe in Sonstige Berufe · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Model?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Model

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Ein Shooting beginnt selten mit großen Worten, sondern mit Warten, präzisem Timing und vielen kleinen Abstimmungen: Make-up sitzt, Outfit-Wechsel sind geplant, das Licht wird noch einmal geprüft, und dann zählt jede Bewegung vor der Kamera oder auf dem Laufsteg. Genau in diesem Alltag zeigt sich, wo KI helfen kann — und wo sie an Grenzen stößt. Beim Beruf Model geht es nicht nur um Aussehen, sondern um Präsenz, Mimik, Körperhaltung, Verlässlichkeit und die Fähigkeit, Kleidung, Schmuck oder eine Markenbotschaft glaubwürdig zu transportieren. Stand: Juni 2026.

Wie sich der Alltag als Model verändert

Der KI-Risiko-Score von 30 deutet auf ein eher moderates Risiko hin. Das passt zum Beruf selbst: Viele Kerntätigkeiten sind stark körperlich, situationsabhängig und auf direkte Präsenz angewiesen. Modell stehen, Mode und Schmuck vorführen, Fernsehwerbung oder Dekorative Kosmetik, Schminken lassen sich nicht einfach durch Software ersetzen. Gleichzeitig verändert KI die Abläufe rund um den Job deutlich.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt, dass KI besonders dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, Dinge erklärt oder kommuniziert werden. Genau diese Bereiche liegen beim Model nicht im Kern der Leistung, aber im Umfeld des Berufs: Social-Media-Kommunikation, Abstimmung mit Agenturen, Content-Planung oder die Vorbereitung von Selbstdarstellung können durch KI schneller werden. Im Alltag heißt das: Weniger Zeit für Routine, mehr Fokus auf Auftritt und Zusammenarbeit.

Auch der IWF ordnet Berufe mit viel kognitiver Arbeit als besonders KI-exponiert ein. Für Models ist das nur teilweise relevant, weil der Beruf stark visuell und performativ geprägt ist. Trotzdem verschiebt sich die Arbeit: Nicht der Laufsteg selbst wird automatisiert, sondern eher das, was vor und nach dem Shooting passiert — von der Bildauswahl bis zur Vermarktung der eigenen Person.

Welche Tätigkeiten im Model-Beruf bleiben menschlich

Gerade in diesem Beruf ist der menschliche Anteil schwer zu kopieren. Ein gutes Model bringt nicht nur ein Bild, sondern eine Wirkung: Haltung, Ausstrahlung, Anpassungsfähigkeit und ein Gespür für die Inszenierung. Dazu kommen Tätigkeiten, die direkt an den Körper und an die Situation gebunden sind:

  • Modell stehen unter wechselnden Bedingungen
  • Mode und Schmuck vorführen mit passender Körpersprache
  • Fernsehwerbung glaubwürdig umsetzen
  • Dekorative Kosmetik, Schminken im Zusammenspiel mit Team und Konzept
  • Social-Media-Kommunikation als Teil der eigenen Vermarktung

Das sind genau die Bereiche, in denen KI nicht einfach eine komplette Alternative bietet. Selbst wenn Bild- oder Video-Tools immer besser werden, bleibt die reale Person ein eigenes Qualitätsmerkmal. Die Arbeit verschiebt sich also eher von reiner Präsenz hin zu einer Mischung aus Präsenz, Markenwirkung und digitaler Sichtbarkeit.

Die Anthropic-Auswertung hilft bei der Einordnung: Bei vielen Berufen dominiert nicht Automation, sondern Augmentation — also das Zusammenspiel von Mensch und KI. Für Models heißt das praktisch: KI kann unterstützen, etwa bei Texten, Terminorganisation, Ideen für Social Content oder beim Vorbereiten von Pitches. Die eigentliche Leistung bleibt aber menschlich und situativ.

Wer beim Model-Beruf gewinnt — und wo der Druck steigt

Gewinnen werden vor allem Models, die ihre Rolle breiter denken als nur als Gesicht vor der Kamera. Wer gut mit Agenturen, Marken und Plattformen arbeiten kann, hat Vorteile. Denn die Nachfrage verschiebt sich nicht nur auf klassische Aufträge, sondern stärker auf flexible, digitale und kanalübergreifende Formate.

Dazu kommt ein wichtiger Punkt aus dem Stellenmarkt: Nach dem ChatGPT-Start sanken Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten, während analytische, technische und kreative Arbeit zunahm. Für Models ist das kein direkter Ersatzmechanismus, aber ein Signal: Wer sich auf wiederkehrende Standardaufgaben beschränkt, wird leichter austauschbar. Wer dagegen eine klar erkennbare Persona aufbaut, Social Media klug nutzt und professionell kommuniziert, erhöht den eigenen Wert.

Auch die Beobachtung von Stanford ist relevant: Bei stark KI-exponierten Berufen litten vor allem die Jüngeren, weil Einstiegsaufgaben wie Recherche oder Routinetexte zuerst automatisiert werden. Übertragen auf den Model-Beruf heißt das: Einfache Zuarbeiten rund um Content, Textbausteine oder Vorbereitungsmaterial können schneller von Tools übernommen werden. Die eigentliche Bühne bleibt zwar menschlich, aber der Einstieg in den Beruf kann digitaler, schneller und härter werden.

Weiterbildung für Models: Womit du dich jetzt stärken kannst

Für Models ist Weiterbildung weniger eine Frage klassischer Umschulung, sondern eher eine Erweiterung des eigenen Profils. Sinnvoll sind vor allem Kompetenzen, die den Beruf robuster machen:

  • Social-Media-Kommunikation professionell aufbauen
  • Grundverständnis für Bildauswahl, Content-Planung und Markenwirkung
  • Sicherheit im Umgang mit digitalen Briefings und KI-gestützten Text- und Ideenhilfen
  • Training in Auftreten, Körpersprache und Kameraarbeit
  • Zusammenarbeit mit Teams aus Styling, Foto, Video und Werbung

Der IAB-Befund passt dazu: In Deutschland steigt das Substituierbarkeitspotenzial besonders in Berufen, in denen kognitive Teilaufgaben wachsen. Für Models ist das weniger eine Bedrohung der Kernleistung als eine Aufforderung, die digitale Seite des Berufs aktiv zu gestalten. Wer versteht, wie Marken heute Inhalte produzieren, auswählen und verbreiten, ist weniger abhängig von kurzfristigen Aufträgen.

Am Ende bleibt der Beruf ein guter Beispielberuf für die neue Arbeitsteilung mit KI: Nicht der Mensch wird ersetzt, sondern einzelne Vorarbeiten und Kommunikationsschritte. Wer seine Präsenz, Professionalität und digitale Sichtbarkeit verbindet, bleibt auch in einem sich wandelnden Markt gefragt.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-TexttoolsBildauswahl-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Model beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Häufige Fragen zu Model