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Multimediafachmann/-frau: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

20%2013
20%2016
20%2019
63%2022
72%2026*
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Spezialisten in der Medieninformatik

Das übernimmt KI.

13 von 24 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Bildbearbeitung, digital0%
Layout0%
Informationstechnik, Computertechnik0%
Medienrecht0%
Internet-, Intranettechnik0%
Multimedia-Programmierung0%
Screendesign0%
Webdesign0%
CBT, WBT (Computer/Web Based Training)0%
Computeranimation0%
Videobearbeitung0%
Mediendesign0%
Multimediasysteme, -technik0%

Du bleibst relevant.

Multimediafachleute wirken an der Konzeption und Umsetzung von Multimediaprodukten mit. Dabei übernehmen sie gestalterische, softwaretechnische, redaktionelle oder organisatorische Aufgaben.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

4.826 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.828 €

Oberes Viertel

6.102 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungProgrammiersprache JavaScriptAnwendungsentwicklungProgrammiersprache JavaHTML, XML, XHTML, XAML, XSLT

16.113

Beschäftigte i

4.757

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.459

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

63%42%20%
20132022: 63%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

16.113+135% seit 2012
16.39011.6256.859
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.826 €+51%
6.102 €4.313 €2.524 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
159Stellen 2024
1.459Arbeitslose 2024
1.45977284
20122024

Multimediafachmann/-frau im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 72% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Multimediafachmann/-frau verändern könnte. Damit liegt Multimediafachmann/-frau über dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie, der bei 59% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 63% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 24 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Bildbearbeitung, digital, Layout, Informationstechnik, Computertechnik, Medienrecht, Internet-, Intranettechnik und Multimedia-Programmierung und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Medienintegration, Kundenberatung, -betreuung, Barrierefreies Webdesign (Accessibility), Benutzerschnittstellen, Benutzeroberflächen, Medieninformatik und Drehbucharbeit und 5 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 16.113 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 21% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.826 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.828 € bis 6.102 €), gestiegen um 20% seit 2019. Zuletzt waren rund 4.757 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Programmiersprache JavaScript, Anwendungsentwicklung, Programmiersprache Java und HTML, XML, XHTML, XAML, XSLT. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Multimediafachmann/-frau?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Multimediafachmann/-frau

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Multimediafachleute arbeiten genau dort, wo Inhalte, Gestaltung und Technik zusammenlaufen: bei Bildbearbeitung, digital, Layout, Webdesign, Screendesign, Videobearbeitung und der Multimedia-Programmierung. Gerade weil viele dieser Aufgaben digital, wiederholbar und gut spezifizierbar sind, fällt die KI-Bewertung für diesen Beruf mit einem Score von 72 relativ hoch aus. Das heißt aber nicht, dass der Beruf verschwindet. Er verändert sich von innen: weg von reinem Ausführen, hin zu Auswahl, Steuerung, Qualitätsprüfung und Beratung.

Stand: Juni 2026.

Was KI in der Multimediaarbeit übernimmt

Besonders anfällig sind Tätigkeiten, bei denen klare Muster, Standardabläufe und schnelle Variantenproduktion gefragt sind. Dazu gehören Layout, Bildbearbeitung, digital, Computeranimation, Videobearbeitung und Teile des Mediendesigns. Auch bei Screendesign und Webdesign kann KI Vorarbeiten übernehmen, etwa Entwürfe erzeugen, Varianten erstellen oder bestehende Vorlagen anpassen.

Das passt zu Befunden der Microsoft-Analyse mit 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen: Am stärksten KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren. Für Multimedia heißt das: Texte für Webseiten, Produktseiten, Schulungsmaterial oder Social-Media-Formate lassen sich zunehmend schneller vorbereiten, ebenso Bausteine für CBT, WBT (Computer/Web Based Training). Auch bei wiederkehrenden Aufgaben in Internet-, Intranettechnik und der Pflege von Multimediasystemen, -technik kann KI unterstützen, etwa durch Vorschläge, Fehlersuche oder Dokumentation.

Der IWF ordnet weltweit rund 40 % der Jobs als KI-exponiert ein; in Industrieländern wie Deutschland liegt die Exponierung wegen der hohen Zahl kognitiver Tätigkeiten sogar deutlich höher. Multimediaarbeit gehört genau in diesen Bereich: viel Wissensarbeit, viele Bildschirmtätigkeiten, viele standardisierte Arbeitsschritte. Gleichzeitig zeigt Anthropic 2026, dass KI in der Praxis häufig unterstützend wirkt: Mehr als die Hälfte der Nutzung ist Augmentation, also Mensch und KI gemeinsam. Das ist ein wichtiger Hinweis für deinen Beruf: KI wird oft nicht die gesamte Aufgabe übernehmen, sondern die erste Fassung liefern.

Was in der Multimediaarbeit menschlich bleibt

Trotz hoher Automatisierbarkeit gibt es im Beruf Aufgaben, die ohne menschliches Urteil schwer ersetzbar sind. Dazu zählen Medienintegration, Kundenberatung, -betreuung, Barrierefreies Webdesign (Accessibility), Benutzerschnittstellen, Benutzeroberflächen und Multimedia-Konzeption. Hier geht es nicht nur um Produktion, sondern um Zielgruppen, Anforderungen, Markenwirkung und Abstimmung mit Auftraggebern.

Auch Drehbucharbeit, Storyboarderstellung, Online-Redaktion, Redaktion und Social-Media-Kommunikation bleiben stark vom Kontext abhängig. KI kann Textvorschläge machen oder Struktur liefern, aber sie kennt nicht automatisch die politische, rechtliche oder kommunikative Wirkung einer Aussage im konkreten Projekt. Gerade bei Medienrecht und bei barrierefreien Lösungen braucht es saubere Einordnung, Verantwortung und oft auch Konfliktfähigkeit.

Die Microsoft-Studie zeigt außerdem: KI ist besonders stark bei Aufgaben wie Schreiben und Kommunizieren, aber schwächer dort, wo präzise Bewertung, ästhetische Abwägung und komplexe Qualitätssicherung gefragt sind. Genau hier liegt die Stärke von Multimediafachleuten. Du kombinierst Fachwissen aus Entwicklung, Anwendungsentwicklung, Programmiersprache JavaScript, Programmiersprache Java und HTML, XML, XHTML, XAML, XSLT mit Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und systematischem-methodischem Vorgehen.

Was Beschäftigte in der Multimediaarbeit jetzt tun können

Der wichtigste Schritt ist nicht, KI zu vermeiden, sondern sie gezielt in den eigenen Workflow einzubauen. Wer heute in Multimedia arbeitet, sollte KI als Vorstufe und Kontrollinstrument verstehen: Ideen generieren, Varianten testen, Texte strukturieren, Assets vorselektieren, Fehler finden. So bleibt mehr Zeit für die Aufgaben, die den Beruf wirklich wertvoll machen.

Praktisch heißt das:

  • Lerne, KI für Layout, Textvarianten und erste Designentwürfe zu nutzen.
  • Verknüpfe Screendesign und Webdesign stärker mit Barrierefreiem Webdesign (Accessibility) und Qualitätssicherung.
  • Stärke deine Rolle in Kundenberatung, -betreuung und Multimedia-Konzeption.
  • Vertiefe Kenntnisse in HTML, XML, XHTML, XAML, XSLT sowie in Programmiersprache JavaScript und Programmiersprache Java.
  • Nutze KI für Routine, aber übernimm selbst die Freigabe bei Medienrecht, Redaktion und Markenpassung.
  • Übe dich in systematischem-methodischem Vorgehen, damit du KI-Ergebnisse prüfen und verbessern kannst.

Auch der Arbeitsmarkt spricht eher für Anpassung als für Verdrängung. Laut IAB sind in Deutschland viele Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial bisher nicht einfach weggefallen, sondern haben eher langsameres Wachstum erlebt. Für Multimedia ist das wichtig: Der Markt wächst nicht automatisch, aber die Arbeit verschiebt sich. Wenn du KI souverän nutzt, kannst du dich von einer rein ausführenden Rolle zu einer steuernden, beratenden und qualitätssichernden Rolle entwickeln.

Dafür spricht auch die Entwicklung des Berufs selbst: Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2012 deutlich gestiegen, und auch das Gehaltsniveau hat sich spürbar verbessert. Das zeigt: Es gibt Nachfrage — aber künftig vor allem für Leute, die Technik, Gestaltung und Kommunikation miteinander verbinden können. Wer nur Standardproduktion anbietet, gerät eher unter Druck. Wer Konzeption, Qualität, Accessibility und Kundenführung beherrscht, bleibt gefragt.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Multimediafachmann/-frau beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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