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Pferdewirt/in

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NIEDRIGES RISIKO

17%2016
33%2019
33%2022
23%2026*
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Fachkräfte in der Pferdewirtschaft (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

6 von 24 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Stallarbeit0%
Zuchtbuchführung, Stallbuchführung0%
Tiere füttern0%
Futtermittelanalysen0%
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Pferdehaltung0%

Du bleibst relevant.

Pferdewirte und Pferdewirtinnen züchten und versorgen Pferde. Sie prüfen und beurteilen Pferde für verschiedene Zwecke, bilden Pferde und Reiter/innen aus und bereiten sie z.B. auf Turniere vor. Pferdewirte und Pferdewirtinnen beraten darüber hinaus Kunden und unterweisen sie im Umgang mit Pferden.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Zuverlässigkeit
Teamfähigkeit
Schöpferische Fähigkeit
Belastbarkeit
Lernbereitschaft

Gehalt

2.415 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.118 €

Oberes Viertel

2.803 €

Fachliche Stärken i

StallarbeitLebensmittelsicherheitssystem HACCPKalkulationAufsicht, LeitungTiere füttern

7.857

Beschäftigte i

468

Offene Stellen i

Arbeitslose i

608

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20162022

33%25%17%
20162022: 33%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

7.857+21% seit 2012
8.3437.4236.503
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

2.415 €+69%
2.803 €1.946 €1.088 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
159Stellen 2024
608Arbeitslose 2024
833469104
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Pferdewirt/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Pferdewirt/in

Stand: März 2026· 4 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Pferdewirt/in: Was sich gerade verändert

Die Künstliche Intelligenz (KI) hat auch im Beruf des Pferdewirts/der Pferdewirtin Einzug gehalten. Mit einem KI-Risiko-Score von 23% ist es mittelgradig gefährdet, dass bestimmte Aufgaben durch KI ersetzt werden. Das IAB hat ein Automatisierungspotenzial von 33% für diesen Beruf festgestellt, was bedeutet, dass ein Teil der Aufgaben automatisiert werden kann. Der Einsatz von KI in der Praxis liegt derzeit jedoch erst bei 6%. Das zeigt, dass es noch viel Raum für Wachstum gibt, aber die Entwicklung schreitet voran. Während früher viele Arbeiten manuell erledigt wurden, sorgen digitale Tools nun für eine effizientere Tierpflege und -überwachung.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Künstliche Intelligenz hat bereits einige Aufgaben im Bereich der Pferdehaltung übernommen. Zum Beispiel:

  • Equisense: Dieses tragbare Gerät für Pferde überwacht deren Bewegung, Herzfrequenz und Atmung. Dadurch können Pferdewirte die Gesundheit der Tiere besser im Blick behalten.
  • HorseAnalytics: Diese Software dokumentiert Trainingseinheiten, Fütterung und Gesundheitsdaten. Sie hilft dabei, Entscheidungen zu treffen und die Pflege zu optimieren.
  • Smart Horse: Eine App, die mithilfe von KI individuelle Fütterungs- und Pflegepläne erstellt. Das bedeutet, dass du nicht mehr alles manuell berechnen musst.
  • EquiData: Ein verwaltungsorientiertes Tool für Zuchtbetriebe. Es erleichtert die Analyse von Zuchtinformationen.
  • HoofPrint: Diese Plattform analysiert den Zustand der Pferdehufe und gibt Empfehlungen zur Pflege.

So hat sich der Alltag für Pferdewirte verändert: Wo früher manuell auf die individuellen Bedürfnisse der Tiere geachtet werden musste, helfen heute digitale Hilfsmittel, wertvolle Zeit zu sparen und die Effizienz zu steigern.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz der Fortschritte in der Automatisierung gibt es Fähigkeiten, die KI nicht ersetzen kann. Besonders wichtig sind menschliche Eigenschaften wie:

  • Zuverlässigkeit: Pferde benötigen konstante Pflege und Aufmerksamkeit. Menschen sind in der Lage, subtile Verhaltensänderungen bei Tieren wahrzunehmen und entsprechend zu handeln.
  • Teamfähigkeit: Die Arbeit in Ställen erfordert oft enge Zusammenarbeit mit anderen. Kommunikation und Teamarbeit sind unverzichtbar.
  • Schöpferische Fähigkeit: Bei der Lösung unerwarteter Probleme, sei es bei der Pflege oder im Training, sind kreative Ansätze gefragt.
  • Belastbarkeit: Die Arbeit mit Tieren kann körperlich und emotional herausfordernd sein. Menschen sind in der Lage, diese Herausforderungen zu bewältigen.
  • Lernbereitschaft: Die Bereitschaft, sich fortzubilden und neue Technologien zu lernen, ist entscheidend, um im Beruf erfolgreich zu bleiben.

Diese menschlichen Fähigkeiten sind schwer zu automatisieren und bleiben daher ein entscheidender Vorteil für dich als Pferdewirt/in.

Was sich in der Branche gerade tut

In der Pferdewirtschaft gibt es spannende Entwicklungen. Immer mehr Betriebe setzen auf die Digitalisierung der Pferdehaltung. Digitale Tools zur Überwachung und Analyse von Pferden werden zunehmend verwendet, um deren Gesundheit und Leistung zu optimieren. Zudem wird die personalisierte Pferdepflege durch KI vorangetrieben, sodass individuelle Fütterungs- und Pflegepläne erstellt werden können. Nachhaltigkeit ist ein weiterer wichtiger Trend, denn viele Betriebe setzen auf ressourcenschonende Praktiken, die durch moderne Technologien unterstützt werden.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

In Deutschland gibt es derzeit 7.857 Beschäftigte im Berufsfeld der Pferdewirt/innen, und es sind aktuell 468 Stellen unbesetzt. Das Median-Gehalt liegt bei 2.415 Euro pro Monat, mit einer Gehaltsspanne von 2.118 bis 2.803 Euro. Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen, dass die Zahl der Beschäftigten in der Branche stabil bleibt, während das Automatisierungspotenzial von 33% darauf hinweist, dass einige Aufgaben künftig durch KI unterstützt oder übernommen werden können. Dennoch wird der Bedarf an qualifizierten Pferdewirt/innen auch zukünftig bestehen bleiben.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um im Beruf des Pferdewirts/der Pferdewirtin zukunftssicher zu bleiben, kannst du folgende Schritte unternehmen:

  1. Fortbildung: Nutze Online-Kurse auf Plattformen wie Udemy oder Coursera. Hier gibt es spezielle Kurse für Pferdemanagement und den Umgang mit digitalen Tools.
  1. Webinare besuchen: Viele Fachverbände bieten kostenlose Webinare an, die sich mit aktuellen Themen in der Pferdehaltung beschäftigen. Diese sind eine gute Möglichkeit, dein Wissen zu erweitern.
  1. Praktische Erfahrung sammeln: Suche nach Möglichkeiten, digitale Tools in deinem Alltag zu integrieren. Experimentiere mit Apps wie Smart Horse oder HorseAnalytics, um deren Nutzen zu verstehen und dir einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Fazit: Deine Zukunft als Pferdewirt/in

Die Integration von Künstlicher Intelligenz in die Pferdewirtschaft eröffnet neue Möglichkeiten, hält aber auch Herausforderungen bereit. Während bestimmte Aufgaben automatisiert werden, sind deine menschlichen Fähigkeiten und die persönliche Betreuung der Tiere nach wie vor unschätzbar wertvoll. Nutze die Chance, dich weiterzubilden und auf die Veränderungen vorzubereiten. So kannst du auch in Zukunft als Pferdewirt/in erfolgreich sein.

Erwähnte KI-Tools

EquisenseHorseAnalyticsSmart HorseEquiDataHoofPrintDigitalisierung der PferdehaltungPersonalisierte PferdepflegeNachhaltigkeit

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

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