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Pflanzenschützer/in

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

50%2013
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39%2026*
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Fachkräfte in der Landwirtschaft (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)

Das übernimmt KI.

17 von 21 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Gemüsebau0%
Obstbau0%
Ackerbau0%
Ackerfutterbau0%
Anbauen, Anpflanzen0%
Bewässerungstechnik0%
Bodenkunde0%
Düngung0%
Getreidebau0%
Hackfrüchtebau0%
Hopfenbau0%
Kartoffelbau0%
Maschineneinsatz (Landwirtschaft, Forst, Garten)0%
Ökologischer Anbau, Biologischer Anbau0%
Ölfrüchtebau0%
Tabakbau0%
Weinbau0%

Du bleibst relevant.

Pflanzenschützer/innen beraten Betriebe hinsichtlich des Pflanzenschutzes und sorgen für dessen Umsetzung. Dadurch sichern sie Ernteerträge und gewährleisten gesunde und qualitativ hochwertige Nahrungs-und Futtermittel.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

611

Beschäftigte i

Arbeitslose i

37

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

67%59%50%
20132022: 67%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

611-22% seit 2012
782687591
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

2.623 €+33%
3.558 €2.588 €1.617 €
20122019

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
37Arbeitslose 2024
4523
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Pflanzenschützer/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Pflanzenschützer/in

Stand: März 2026· 4 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Pflanzenschützer/in: Was sich gerade verändert

Der Beruf des Pflanzenschützers ist im Wandel. Künstliche Intelligenz (KI) findet zunehmend Anwendung in der Landwirtschaft, was bedeutet, dass du als Pflanzenschützer effizienter arbeiten kannst, aber auch mit neuen Technologien umgehen musst. Der KI-Risiko-Score für deinen Beruf liegt bei 39%, was bedeutet, dass mittlere Risiken bestehen, während das Automatisierungspotenzial bei 67% liegt. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass viele Aufgaben potenziell automatisiert werden können. Im Vergleich dazu wird aktuell nur bei 6% der Tätigkeiten tatsächlich KI eingesetzt. Dies zeigt, dass es noch viel ungenutztes Potenzial gibt und du dich auf Veränderungen einstellen solltest.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Bereits heute gibt es verschiedene KI-Tools, die dir die Arbeit erleichtern können. Zum Beispiel:

  • Plantix: Diese App ermöglicht es Landwirten, ein Foto ihrer Pflanzen hochzuladen. Die KI analysiert das Bild und gibt sofort eine Diagnose sowie Behandlungsvorschläge für Pflanzenkrankheiten. Früher musste man oft lange selbst nach den Ursachen von Schäden suchen – heute reicht ein Klick.
  • Agri-Food Tech: Diese Plattform bietet KI-gestützte Analysen für den Pflanzenschutz. Sie hilft dir, den Einsatz von Pestiziden zu optimieren und Schädlinge zu überwachen. Statt jeden Befall manuell zu dokumentieren, bekommst du datenbasierte Empfehlungen.
  • CropX: Diese Software analysiert Bodendaten und gibt dir Vorschläge zur Bewässerung und Düngung. Früher war das oft ein Trial-and-Error-Prozess – heute kannst du auf präzise Daten zurückgreifen.
  • Taranis: Diese KI-Überwachungssoftware analysiert Bilder von Feldern in Echtzeit und identifiziert Krankheiten sowie Schädlinge frühzeitig. Das ermöglicht dir, schneller zu reagieren und Schäden zu minimieren.
  • Yara Vision: Mit diesem Tool kannst du den Zustand deiner Pflanzen in Echtzeit überwachen und gezielt Pflanzenschutzmaßnahmen planen, anstatt auf allgemeine Empfehlungen zurückzugreifen.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz der vielen Möglichkeiten, die KI bietet, gibt es Fähigkeiten, die nur du als Mensch einbringen kannst. Empathie, Kreativität und das Verständnis für komplexe ökologische Zusammenhänge sind Eigenschaften, die schwer zu automatisieren sind. Zum Beispiel: Während KI dir helfen kann, Daten auszuwerten, benötigst du das Geschick, um die richtigen Entscheidungen in unvorhersehbaren Situationen zu treffen, z.B. wenn du auf eine neue Krankheit oder Schädlinge triffst. Auch der persönliche Kontakt zu Landwirten und das Verständnis für deren Bedürfnisse sind entscheidend und können nicht von Maschinen ersetzt werden.

Was sich in der Branche gerade tut

Die Landwirtschaft in Deutschland verändert sich rasant. Der Trend zur Präzisionslandwirtschaft nimmt zu, indem Datenanalyse und KI eingesetzt werden, um fundierte Entscheidungen zur Pflanzenpflege zu treffen. Zudem wird der Fokus auf Nachhaltigkeit und integrierten Pflanzenschutz gelegt. Immer mehr Betriebe setzen auf umweltfreundliche Methoden, die durch KI unterstützt werden, um den Einsatz von Chemikalien zu minimieren. Digitale Plattformen fördern zudem den Wissensaustausch und die Vernetzung unter Landwirten.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt für Pflanzenschützer ist eine interessante Entwicklung zu beobachten. Mit aktuell 611 Beschäftigten in diesem Berufsfeld könnte sich die Zahl in den kommenden Jahren verändern. Das IAB Job-Futuromat zeigt, dass es weniger Jobs geben könnte, wenn viele Tätigkeiten automatisiert werden. Gleichzeitig können neue Positionen in der digitalen Landwirtschaft entstehen. Die Gehälter könnten variieren, je nach Qualifikation und Erfahrung. Es bleibt wichtig, sich weiterzubilden, um in diesem sich wandelnden Markt konkurrenzfähig zu bleiben.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um für die Zukunft gewappnet zu sein, kannst du folgende Schritte unternehmen:

  1. Weiterbildung: Nutze MOOCs (Massive Open Online Courses) über Plattformen wie Coursera oder edX, um dir Wissen über Agrartechnologie und nachhaltige Landwirtschaft anzueignen. Diese Kurse sind oft kostenlos.
  1. Workshops und Seminare: Informiere dich bei deiner lokalen Landwirtschaftskammer über kostengünstige Workshops, die sich mit digitalen Technologien und deren Anwendung im Pflanzenschutz beschäftigen.
  1. Networking: Tritt digitalen Plattformen oder Foren bei, die sich mit modernen Agrartechniken beschäftigen. Der Austausch mit anderen Fachleuten kann dir wertvolle Einblicke geben und dein Wissen erweitern.

Fazit: Deine Zukunft als Pflanzenschützer/in

Die Zukunft als Pflanzenschützer/in wird von neuen Technologien geprägt sein, die dir helfen, effizienter zu arbeiten. Es ist wichtig, dass du dich weiterhin fortbildest und deine menschlichen Fähigkeiten in den Vordergrund stellst. Die Botschaft ist klar: Nutze die Chancen der KI, um deine Arbeit zu verbessern, aber verliere nie den persönlichen Kontakt und das Verständnis für die Natur aus den Augen.

Erwähnte KI-Tools

PlantixAgriCropXTaranisYaraPräzisionslandwirtschaftDigitale PlattformenLandwirtschaftskammern

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

Häufige Fragen zu Pflanzenschützer/in