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Pharmakant/in

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MITTLERES RISIKO

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Fachkräfte in der Chemie- und Pharmatechnik

Das übernimmt KI.

17 von 25 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Betriebstechnik0%
Filtrieren0%
Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Probenahme0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Laborarbeiten, Labortechnik0%
Verpackungstechnik0%
Abfüllen0%
Zentrifugieren0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Prozessleittechnik0%
Chemische Untersuchungs- und Messverfahren0%
Destillieren (Chemie)0%
Extrahieren, Extraktgewinnung0%
Arzneimittelproduktion0%
Galenik0%
Physikalische Mess-, Prüfverfahren0%

Du bleibst relevant.

Pharmakanten und Pharmakantinnen stellen an automatisierten Maschinen und Anlagen Arzneimittel industriell her und verpacken diese.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Pflichtgefühl
Eigenverantwortung
Gewissenhaftigkeit

Gehalt

4.848 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.040 €

Oberes Viertel

5.813 €

Fachliche Stärken i

Wartung, Reparatur, InstandhaltungChemieGMP (Good Manufacturing Practice)Microsoft OfficeAbfüllen

108.779

Beschäftigte i

2.169

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.458

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

88%88%88%
20132022: 88%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

108.779+6% seit 2012
108.779104.32899.876
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.848 €+30%
5.813 €4.434 €3.055 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.045Stellen 2024
1.458Arbeitslose 2024
1.5141.229943
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Pharmakant/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Pharmakant/in

Stand: März 2026· 3 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Pharmakant/in: Was sich gerade verändert

Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert viele Bereiche der Arbeitswelt, so auch die pharmazeutische Industrie, in der Pharmakant:innen tätig sind. Mit einem KI-Risiko Score von 64% und einem Automatisierungspotenzial von 88% ist klar, dass viele Aufgaben in der Produktion durch Maschinen und Software unterstützt oder sogar übernommen werden können. Dies kann für Beschäftigte sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringen. Im Vergleich zu anderen Berufen könnte man sagen, dass die Automatisierung in der Pharmazie schneller voranschreitet – ähnlich der Entwicklung in der Automobilindustrie.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Bereits jetzt nutzen verschiedene KI-Tools die Möglichkeiten der Automatisierung in der pharmazeutischen Produktion. Ein Beispiel ist PharmaBot, ein KI-gestützter Roboter, der die Produktionsprozesse überwacht und Fehler in Echtzeit erkennt. Anstatt manuell die Maschinen zu kontrollieren, können Pharmakant:innen jetzt auf solche Systeme zurückgreifen und sich auf die Qualitätssicherung konzentrieren.

Ein weiteres Beispiel ist LabTwin, eine digitale Laborassistentin, die Sprachsteuerung verwendet, um Daten zu protokollieren. Früher mussten Pharmakant:innen oft alles manuell notieren, was zeitaufwendig war. Jetzt können sie einfach sprechen, und die Software erfasst alle wichtigen Informationen.

Zusätzlich hilft BioPredictive dabei, Vorhersagen über den Produktionsprozess zu treffen, während Veeva Vault die Verwaltung von Dokumenten optimiert und KI-gestützte Analysen zur Verbesserung der Einhaltung von Vorschriften bietet. Diese Tools schaffen Zeit und Ressourcen, die Pharmakant:innen für wertschöpfende Tätigkeiten nutzen können.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz der fortschreitenden Automatisierung gibt es viele menschliche Fähigkeiten, die KI nicht ersetzen kann. Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit sind Eigenschaften, die in der Zusammenarbeit und der Einhaltung von Sicherheitsstandards unerlässlich sind.

Ein Beispiel: Während KI die Überwachung von Produktionsprozessen übernimmt, bleibt die menschliche Aufsicht unerlässlich, um bei unerwarteten Problemen schnell reagieren zu können. Auch das Pflichtgefühl und die Eigenverantwortung sind wichtige Faktoren, die die Qualität und Sicherheit der Produkte garantieren. Menschen sind in der Lage, komplexe Entscheidungen zu treffen und ethische Überlegungen anzustellen — Fähigkeiten, die Maschinen nicht besitzen.

Was sich in der Branche gerade tut

Die pharmazeutische Branche in Deutschland befindet sich in einem dynamischen Wandel. Automatisierung, Robotik und Datenanalyse werden immer wichtiger. Der Einsatz von Robotern zur Automatisierung wiederkehrender Aufgaben nimmt zu, was die Effizienz steigert und den Fokus auf wertschöpfende Tätigkeiten lenkt. Auch die personalisierte Medizin, die maßgeschneiderte Arzneimittel ermöglicht, wird durch KI-gestützte Forschung vorangetrieben.

Das bedeutet, dass sich die Rolle der Pharmakant:innen verändert. Sie müssen sich anpassen und neue Kompetenzen entwickeln, um in dieser sich schnell verändernden Landschaft erfolgreich zu sein.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

In Deutschland sind derzeit 108.779 Menschen als Pharmakant:innen beschäftigt. Die Gehälter bewegen sich im Median bei 4.848 Euro pro Monat, mit einer Spanne von 4.040 bis 5.813 Euro. Aktuell gibt es 2.169 offene Stellen in diesem Bereich, was darauf hinweist, dass die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften weiterhin hoch ist.

Obwohl das Automatisierungspotenzial mit 88% hoch ist, zeigt der reale KI-Einsatz nur 13%. Dies bedeutet, dass es eine große Diskrepanz zwischen theoretischen Möglichkeiten und deren tatsächlicher Umsetzung gibt. Der Arbeitsmarkt wird sich wohl verändern, jedoch ist eine vollständige Übernahme durch Maschinen nicht in Sicht.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um auf die Veränderungen im Beruf des Pharmakanten/der Pharmakantin vorbereitet zu sein, kannst du folgende Schritte unternehmen:

  1. Online-Kurse belegen: Plattformen wie Coursera bieten kostenlose Kurse zu Themen wie KI und Datenanalyse an, die dir helfen, dein Wissen zu erweitern und dich auf die neuen Anforderungen vorzubereiten.
  2. IHK-Webinare nutzen: Viele Industrie- und Handelskammern bieten kostengünstige Webinare zu aktuellen Themen in der Pharmaindustrie an. Diese sind eine hervorragende Möglichkeit, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.
  1. YouTube-Kanäle abonnieren: Es gibt zahlreiche Kanäle, die sich mit der Digitalisierung in der Pharmaindustrie beschäftigen. Diese bieten leicht verständliche Inhalte, die dir helfen, die Entwicklungen besser zu verstehen.

Fazit: Deine Zukunft als Pharmakant/in

Die Rolle der Pharmakant:innen wird sich durch die KI-Revolution verändern, aber deine menschlichen Fähigkeiten bleiben unverzichtbar. Automatisierung wird viele Aufgaben übernehmen, aber Teamarbeit, Zuverlässigkeit und Fachwissen sind Eigenschaften, die Maschinen nicht ersetzen können. Indem du dich weiterbildest und anpassungsfähig bleibst, kannst du dich auf die Zukunft in einem sich wandelnden Berufsfeld vorbereiten.

Erwähnte KI-Tools

PharmaBotLabTwinBioPredictiveVeeva VaultAutomatisierung und RobotikDatenanalysePersonalisierte MedizinCoursera

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

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