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Referent/in - klinische Studien (CRA): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

43%2013
57%2016
57%2019
57%2022
47%2026*
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Experten in der Pharmazie (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)

Das übernimmt KI.

7 von 19 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Arzneimittelinformation0%
Arzneimittelprüfung0%
Internationale pharmazeutische Standards (z.B. GLP, GMP)0%
Klinische Prüfung (Arzneimittel)0%
Pharmazeutische Analytik (Apothekerweiterbildung)0%
Arzneimittelrecht0%
Medizinische Dokumentation0%

Du bleibst relevant.

Referenten und Referentinnen für klinische Studien bzw. Clinical Research Associates (CRA) überwachen die Durchführung der durch Gesetze und Bestimmungen definierten Prüfungen für Arzneimittel.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen
Ergebnisorientiertes Handeln

Gehalt

7.034 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

ManagementMicrosoft OfficeEntwicklungAnalyseRegulatory Affairs (Arzneimittelzulassung)

13.121

Beschäftigte i

1.402

Offene Stellen i

Arbeitslose i

437

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

57%50%43%
20132022: 57%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

13.121+108% seit 2012
13.1219.7156.309
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

7.034 €+10%
7.034 €5.939 €4.843 €
20202024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
36Stellen 2024
437Arbeitslose 2024
43722716
20122024

Referent/in - klinische Studien (CRA) im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 47% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Referent/in - klinische Studien (CRA) verändern könnte. Damit liegt Referent/in - klinische Studien (CRA) über dem Durchschnitt des Berufsfelds Medizin & Gesundheit, der bei 30% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 57% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 19 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 7 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Arzneimittelinformation, Arzneimittelprüfung, Internationale pharmazeutische Standards (z.B. GLP, GMP), Klinische Prüfung (Arzneimittel), Pharmazeutische Analytik (Apothekerweiterbildung) und Arzneimittelrecht und 1 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Qualitätsmanagement, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Pharmazeutische Chemie, Arzneimittelentwicklung, Klinische Forschung und Pharmakologie und 6 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 13.121 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 36% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 7.034 € pro Monat. Zuletzt waren rund 1.402 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Microsoft Office, Entwicklung, Analyse und Regulatory Affairs (Arzneimittelzulassung). Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in Medizin & Gesundheit · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Referent/in - klinische Studien (CRA)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Referent/in - klinische Studien (CRA)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Klinische Prüfungen, Dokumentation und Standards: Wo KI bei CRA-Arbeit ansetzt

Bei der Arbeit als Referent/in für klinische Studien (CRA) dreht sich vieles um saubere medizinische Dokumentation, die Klinische Prüfung (Arzneimittel), den Abgleich mit internationalen pharmazeutischen Standards (z.B. GLP, GMP) und die Kontrolle von Daten, Abläufen und Unterlagen. Genau an diesen Stellen setzt KI am ehesten an: Sie kann Informationen ordnen, Texte vorprüfen, Dokumente vergleichen und Auffälligkeiten markieren. Bei einem KI-Risiko-Score von 47 ist das ein Hinweis auf spürbaren Wandel, aber nicht auf das Verschwinden des Berufs. Stand: Juni 2026.

Die Einordnung passt auch zu den Arbeitsmarktdaten: Das IAB zeigt, dass in Berufen mit höherem Substituierbarkeitspotenzial historisch selten ein echter Beschäftigungsabbau folgte. Häufig verlangsamte sich eher das Wachstum. Für CRA-Tätigkeiten ist das wichtig, weil der Beruf nicht nur aus wiederholbaren Prüfschritten besteht, sondern aus einer Mischung aus regelgebundener Kontrolle, fachlicher Bewertung und Abstimmung mit vielen Beteiligten.

Was KI bei klinischen Studien und Arzneimittelinformation eher übernimmt

Am stärksten gefährdet sind die Teile der Arbeit, die stark strukturiert, dokumentenlastig und regelbasiert sind. Dazu zählen vor allem:

  • Arzneimittelinformation in standardisierten Formaten aufbereiten
  • Arzneimittelprüfung vorbereiten und formale Prüfpunkte sortieren
  • Unterlagen für Klinische Prüfung (Arzneimittel) vergleichen und vorstrukturieren
  • Pflichten nach Arzneimittelrecht in Texten und Checklisten abgleichen
  • Routine in der Medizinische Dokumentation beschleunigen
  • Vorgaben zu internationalen pharmazeutischen Standards (z.B. GLP, GMP) systematisch gegenlesen
  • Aufgaben aus Pharmazeutische Analytik (Apothekerweiterbildung) bei der Datenvorprüfung unterstützen

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt ein klares Muster: KI ist besonders dort stark, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Genau diese Muster treffen auf große Teile der CRA-Arbeit zu — etwa beim Vorbereiten von Berichten, beim Prüfen von Formularen oder beim Formulieren von Zusammenfassungen. Gleichzeitig zeigt dieselbe Forschung, dass KI bei präziser Datenanalyse nicht überall stark ist. Für CRA heißt das: Routine wird schneller, aber fachliche Plausibilitätsprüfung bleibt wichtig.

Auch der internationale Blick passt dazu. Der IWF ordnet weltweit rund 40 % der Jobs als KI-exponiert ein; in Industrieländern ist der Anteil wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten höher. CRA-Berufe liegen mitten in diesem Feld, weil sie wissensintensiv, dokumentationsgetrieben und stark standardisiert sind.

Was bei CRA-Arbeit menschlich bleibt

Trotz Automatisierungspotenzial bleibt der Kern der Rolle menschlich geprägt. Besonders wichtig bleiben:

  • Qualitätsmanagement mit fachlichem Urteil
  • Gutachter-, Sachverständigentätigkeit bei Zweifeln und Grenzfällen
  • Klinische Forschung als Einordnung von Ergebnissen und Risiken
  • Pharmakologie bei der Bewertung medizinischer Zusammenhänge
  • Pharmakovigilanz bei Sicherheitsfragen und Nebenwirkungsbeobachtung
  • Versuchsdurchführung und -auswertung mit Kontextverständnis
  • Statistik mit Interpretation statt nur Rechnen
  • Kundenberatung, -betreuung im Austausch mit Zentren, Teams und Partnern
  • Management von Abläufen, Prioritäten und Eskalationen
  • Marketing und Produktmanagement, wenn Forschung, Zulassung und Kommunikation zusammenlaufen

Gerade bei klinischen Studien reicht es nicht, Daten nur korrekt zu verarbeiten. Es geht um Verantwortung, Priorisierung und das Erkennen von Widersprüchen. KI kann etwa prüfen helfen, ob ein Dokument vollständig ist oder ob eine Standardformulierung fehlt. Ob ein Befund aber im Studienkontext plausibel ist, ob ein Risiko fachlich relevant wird oder ob eine Eskalation nötig ist, bleibt eine menschliche Entscheidung.

Das bestätigt auch der IAB-Befund: Hohe technische Ersetzbarkeit führt selten direkt zu weniger Beschäftigung. Für viele Berufe verändert sich vor allem der Zuschnitt der Aufgaben. Die deutsche Studie zum neuen Arbeitsmarkt zeigt genau das: Klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für CRA-Berufe heißt das, dass weniger Zeit für reine Routine draufgeht und mehr für Kontrolle, Koordination und Qualitätssicherung bleibt.

Was Beschäftigte in klinischen Studien jetzt tun können

Wer in klinischen Studien arbeitet, sollte KI nicht als Ersatz, sondern als Werkzeug verstehen. Besonders sinnvoll ist es, die eigene Rolle in Richtung Prüfung, Steuerung und Qualität zu entwickeln.

  • Baue deine Kommunikationsfähigkeit aus, weil Abstimmungen mit Prüfzentren, Sponsor:innen und internen Teams wichtiger werden.
  • Stärke dein systematisches- methodisches Vorgehen, damit du KI-Ergebnisse kontrollieren und einordnen kannst.
  • Nutze Microsoft Office und digitale Workflows so, dass du Dokumente schneller sichten und vergleichen kannst.
  • Vertiefe Regulatory Affairs (Arzneimittelzulassung) und Arzneimittelrecht, weil diese Felder bei fehlerfreien Standards besonders wertvoll bleiben.
  • Arbeite deine Analyse-Kompetenz aus, um auffällige Daten und unplausible Muster früh zu erkennen.
  • Trainiere Eigenverantwortung und ergebnisorientiertes Handeln, damit du KI-gestützte Vorarbeiten in sichere Entscheidungen übersetzen kannst.
  • Halte dein Management-Know-how aktuell, weil Koordination und Eskalation eher wichtiger als einfacher werden.

Für CRA-Berufe ist außerdem entscheidend, die eigene Fachlichkeit sichtbar zu machen. KI kann vorbereiten, sortieren und formulieren — aber sie ersetzt keine belastbare Beurteilung von Studienqualität, Sicherheitsfragen oder regulatorischen Konflikten. Wer diese Schnittstelle besetzt, bleibt schwer ersetzbar.

CRA, klinische Forschung und KI: eher Umbau als Verdrängung

Der Job entwickelt sich wahrscheinlich nicht weg, sondern innen um. Der hohe Beschäftigungsanstieg von 2012 bis 2024 zeigt, dass die Nachfrage nach CRA-Kompetenzen bereits vor dem KI-Schub gewachsen ist. Das spricht dafür, dass der Markt die Rolle weiterhin braucht — nur mit anderem Zuschnitt. Genau das ist der Kern des KI-Risiko-Scores von 47: mittleres Risiko, aber klare Chance auf Aufwertung durch bessere Spezialisierung.

Wer sich jetzt auf Qualitätsmanagement, klinische Forschung, Pharmakovigilanz und die Bewertung regulatorischer Fragen konzentriert, kann KI produktiv einsetzen, ohne sich von ihr verdrängen zu lassen.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Referent/in - klinische Studien (CRA) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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