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Requirement-Manager/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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Experten in der technischen Produktionsplanung und -steuerung

Das übernimmt KI.

4 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Requirement-Manager/innen sind Vermittler zwischen Kunden und den Entwicklern eines neuen Softwaresystems. Sie analysieren die Anforderungen der Anwender an das System und halten ihre Ergebnisse in einem Lastenheft fest, welches sie anschließend für die Softwareentwicklung bereitstellen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Projektmanagement
Analytische Fähigkeiten

Gehalt

7.084 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeWirtschaftsingenieurwesenEntwicklungManagementPlanung

61.851

Beschäftigte i

18.975

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.751

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

61.851+32% seit 2012
61.85154.27146.690
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

7.084 €+12%
7.084 €6.060 €5.036 €
20202024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.286Stellen 2024
1.751Arbeitslose 2024
2.1681.390612
20122024

Requirement-Manager/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Requirement-Manager/in beträgt 31%. Damit liegt Requirement-Manager/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 18% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 22 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 4 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Informationstechnik, Computertechnik, Programmieren, Systemsoftware (Programmierung) und Web-Applikationen (Programmierung). Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Projektmanagement, Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Datenanalyse und Softwaretechnik, Software-Engineering und 12 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 61.851 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 9% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 7.084 € pro Monat. Zuletzt waren rund 18.975 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Wirtschaftsingenieurwesen, Entwicklung, Management und Planung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Projektmanagement.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Requirement-Manager/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Requirement-Manager/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Wenn Anforderungen unklar sind, wird es teuer — und genau dort beginnt der Wandel im Alltag von Requirement-Managern Du kennst das: Ein Fachbereich will „etwas Flexibles“, die Entwicklung braucht präzise Kriterien, und am Ende muss aus vielen Gesprächen eine belastbare Spezifikation werden. Genau diese Arbeit aus Anforderungsmanagement, Analyse, Projektmanagement, Kundenberatung, -betreuung und Abstimmung zwischen Technik und Business prägt den Alltag im Requirement-Management. Stand: Juni 2026 ist das ein Beruf mit eher niedrigem KI-Risiko-Score, aber mit spürbarem Veränderungsdruck in den Teilaufgaben.

Der Grund: KI trifft nicht zuerst die gesamte Rolle, sondern einzelne Tätigkeiten. Besonders dort, wo viel mit Informationstechnik, Computertechnik, Programmieren, Systemsoftware (Programmierung) oder Web-Applikationen (Programmierung) gearbeitet wird, kann KI Routinearbeit beschleunigen oder teilweise übernehmen. Gleichzeitig bleiben genau die Kernstücke des Berufs stark menschlich: Prioritäten verhandeln, Zielkonflikte klären, Risiken einschätzen, Stakeholder zusammenbringen und Anforderungen so formulieren, dass sie für alle Seiten tragfähig sind.

Wie sich der Arbeitsalltag im Requirement-Management verändert Die eigentliche Verschiebung passiert innerhalb des Berufs. Die deutsche IAB-Forschung zeigt, dass KI bisher eher augmentierend als ersetzend wirkt: Beschäftigung wächst in KI-exponierten Berufen sogar stärker als in Berufen mit geringer oder keiner Exposition. Das passt gut zu Requirement-Managern, denn hier steigt der Nutzen von KI vor allem als Verstärker für Recherche, Strukturierung und Dokumentation.

  • Anforderungen sammeln und verdichten wird schneller, weil KI Notizen, Interviews oder Workshop-Ergebnisse vorstrukturieren kann.
  • Analyse und erste Hypothesen zu Abhängigkeiten lassen sich mit KI besser vorbereiten.
  • Dokumentation wird effizienter, etwa beim Formulieren von Spezifikationen, User Stories oder Akzeptanzkriterien.
  • Release Management und Änderungsfolgen können mit KI-gestützter Vorarbeit transparenter werden.
  • In der Datenanalyse hilft KI beim Erkennen von Mustern, ersetzt aber nicht die fachliche Bewertung.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt, dass KI besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren ist. Genau das sind Bereiche, die im Requirement-Management viel Zeit binden. Weniger gut ist KI dort, wo es auf Kontext, Priorisierung und präzise Fachabstimmung ankommt. Deshalb verschwindet die Rolle nicht, sondern verschiebt sich: weg von reinem Formulieren, hin zu stärkerer Steuerung, Prüfung und Entscheidungsvorbereitung.

Wer im Requirement-Management von KI gewinnt — und wo dein Vorteil liegt Gewinner sind nicht diejenigen, die möglichst viel manuell dokumentieren, sondern die, die KI kontrolliert einsetzen. Das gilt besonders für Menschen mit Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und analytischen Fähigkeiten. Wenn du Anforderungen nicht nur sammelst, sondern in Entscheidungen übersetzen kannst, wirst du eher wichtiger als überflüssiger.

Der IWF ordnet weltweit einen großen Teil der Jobs als KI-exponiert ein, in Industrieländern wie Deutschland besonders viele wegen der kognitiven Tätigkeiten. Requirement-Management gehört klar in diese Gruppe. Das bedeutet aber nicht, dass der Beruf automatisch verliert. Der Anthropic Economic Index zeigt vielmehr: KI wird in vielen Berufen überwiegend unterstützend genutzt, nicht vollständig ersetzend. Genau das ist für dich relevant, weil dein Job selten aus einem einzelnen Output besteht, sondern aus Abstimmung, Prüfung, Eskalation und Verantwortung.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Beschäftigung im Berufsfeld ist laut den gelieferten Daten seit Jahren gewachsen. Das spricht dafür, dass Unternehmen Menschen brauchen, die komplexe Anforderungen übersetzen können — gerade dann, wenn digitale Systeme, Software und Prozesse immer enger zusammenhängen.

Welche Tätigkeiten im Requirement-Management KI besser macht — und welche du behalten solltest KI kann viele Vorarbeiten beschleunigen, aber sie ersetzt die anspruchsvollsten Teile nur begrenzt. Besonders sinnvoll ist sie bei: - Entwürfen für Anforderungsmanagement-Dokumente - Vorstrukturierung von Projektmanagement-Themen - Zusammenfassung von Interviews und Workshops - ersten Varianten für Analyse und Datenanalyse - Texten für Spezifikationen, Änderungsanträge und Abstimmungsunterlagen - Recherche zu Standards, Risiken und technischen Abhängigkeiten

Dein menschlicher Kern bleibt dort, wo es um echte Verantwortung geht: Welche Anforderung ist wirklich wichtig? Wo sind Widersprüche? Was ist im Projekt machbar? Was gefährdet Qualität, Datenschutz oder Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit? Genau diese Fragen lassen sich nicht einfach automatisieren, weil sie fachliche Erfahrung, Kommunikationsgeschick und Kontextwissen brauchen.

Auch Business Intelligence, IT-Audit, Softwaretechnik, Software-Engineering und agiles Projektmanagement werden durch KI eher neu sortiert als abgeschafft. Der Aufgabenmix verschiebt sich: klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Das ist für Requirement-Manager eher eine Chance als eine Bedrohung.

Weiterbildung im Requirement-Management: So bleibst du relevant Wer in diesem Beruf stark bleibt, verbindet Methodenkompetenz mit KI-Kompetenz. Du musst nicht selbst ein KI-Modell bauen, aber du solltest wissen, wie du es für deine Arbeit nutzt und wo seine Grenzen liegen.

  • KI-gestützte Dokumentation und Spezifikation
  • Prompting für strukturierte Analysen und Gesprächsvorbereitung
  • Qualitätsprüfung von KI-Outputs, besonders bei fachlichen Details
  • vertiefte Fähigkeiten in Management, Planung und Wirtschaftsingenieurwesen
  • mehr Sicherheit bei Softwaretechnik, Technische Informatik und Theoretische Informatik
  • saubere Schnittstellen zu Entwicklung, Fachbereich und Compliance

Wenn du dich weiterentwickelst, profitiert besonders dein Profil als Vermittler: zwischen Geschäftsseite, Entwicklung und Betrieb. Genau dort liegt der Wert eines Requirement-Managers in einer KI-geprägten Arbeitswelt. KI kann Tempo geben. Du sorgst dafür, dass aus Tempo auch die richtige Entscheidung wird.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Requirement-Manager/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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