Analyse läuft

Rissprüfer/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

83%2013
83%2016
83%2019
83%2022
71%2026*
Ergebnis teilen

Fachkräfte in der Werkstofftechnik

Das übernimmt KI.

18 von 19 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Messtechnik0%
Probenahme0%
Fraktografie0%
Laborarbeiten, Labortechnik0%
Metallografie0%
Röntgenstrukturanalyse0%
Röntgentechnik (Werkstoffprüfung, Restauration)0%
Spektroskopie0%
Ultraschallprüfung0%
Werkstoffprüfung0%
Werkstofftechnik0%
Metallvergütung0%
Oberflächentechnik0%
Messen, Prüfen (Metalltechnik)0%
Physikalische Mess-, Prüfverfahren0%
Mikroskopieren0%
Magnetische Prüfverfahren, Magnetpulverprüfung0%
Dokumentation (technisch)0%

Du bleibst relevant.

Rissprüfer/innen untersuchen verschiedene Materialien, Produkte und Werkstoffe auf Risse.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit
Einsatzbereitschaft
Zuverlässigkeit

Gehalt

4.319 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.638 €

Oberes Viertel

5.155 €

Fachliche Stärken i

WerkstoffprüfungMicrosoft OfficeVerfahrenstechnikRäumenHandwerkliche Kenntnisse

11.308

Beschäftigte i

584

Offene Stellen i

Arbeitslose i

390

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

83%83%83%
20132022: 83%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

11.308+3% seit 2012
11.42911.14910.869
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.319 €+30%
5.155 €3.972 €2.789 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
241Stellen 2024
390Arbeitslose 2024
538353168
20122024

Rissprüfer/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 71% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Rissprüfer/in verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 83% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 19 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 18 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Messtechnik, Probenahme, Fraktografie, Laborarbeiten, Labortechnik, Metallografie und Röntgenstrukturanalyse und 12 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Versuchsdurchführung und -auswertung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 11.308 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; die Beschäftigung blieb seit 2019 weitgehend stabil. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.319 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.638 € bis 5.155 €), gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 584 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Werkstoffprüfung, Microsoft Office, Verfahrenstechnik, Räumen und Handwerkliche Kenntnisse. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Einsatzbereitschaft.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Rissprüfer/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Rissprüfer/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Du stehst oft dort, wo andere später auf deine Arbeit vertrauen: am Bauteil, an der Schweißnaht, im Labor oder am Prüfplatz. Ein Riss kann winzig sein und trotzdem über Sicherheit, Qualität und Freigabe entscheiden. Genau deshalb ist dein Beruf stark von Messtechnik, Probenahme, Fraktografie, Laborarbeiten, Labortechnik, Metallografie, Röntgenstrukturanalyse, Ultraschallprüfung und Dokumentation geprägt. Stand: Juni 2026 ist der KI-Risiko Score mit 71 ein Hinweis darauf, dass viele Kerntätigkeiten technisch gut angreifbar sind — aber eben nicht, dass dein Beruf verschwindet.

Wandel im Alltag der Rissprüfer/in

Am stärksten verändert KI und Automatisierung dort, wo Prüfungen standardisiert, wiederholbar und datenlastig sind. Genau hier liegen viele deiner Aufgaben: Messen, Prüfen (Metalltechnik), physikalische Mess-, Prüfverfahren, Mikroskopieren, magnetische Prüfverfahren, Magnetpulverprüfung, Röntgentechnik (Werkstoffprüfung, Restauration), Spektroskopie und die technische Dokumentation. Solche Tätigkeiten lassen sich digital unterstützen, teilweise vorselektieren oder in Teilen automatisieren.

Das passt zu mehreren aktuellen Befunden. Das IAB zeigt, dass das Substituierbarkeitspotenzial in Deutschland zuletzt besonders in Expertenberufen gestiegen ist, vor allem in IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen. Zugleich ist die Beschäftigung in Berufen mit hoher KI-Exposition bisher nicht eingebrochen, sondern sogar stärker gewachsen als in wenig exponierten Berufen. Für deinen Bereich heißt das: Die Technik nimmt dir nicht automatisch den Arbeitsplatz weg, aber sie verschiebt den Schwerpunkt.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen ist für deinen Beruf aufschlussreich: KI ist besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau dort kann sie dich im Prüfalltag unterstützen, etwa beim Vorbereiten von Befunden, bei standardisierten Berichten oder bei der Auswertung wiederkehrender Prüfmuster. Weniger stark ist KI dort, wo es um reale Materialzustände, Abweichungen, Oberflächenbilder, Grenzfälle und die saubere Versuchsdurchführung und -auswertung geht.

Wer bei der Rissprüfung gewinnt

Gewinnen werden vor allem diejenigen, die KI nicht als Ersatz, sondern als Prüfverstärker nutzen. Das betrifft mehrere Ebenen:

  • Tempo bei Routineprüfungen: Wiederkehrende Bilder, Messreihen und Protokolle lassen sich schneller vorsortieren.
  • Qualität in der Analyse: KI kann Hinweise auf Muster liefern, die du fachlich einordnest.
  • Bessere Dokumentation: Aus Rohdaten werden schneller nachvollziehbare Berichte.
  • Mehr Fokus auf Grenzfälle: Wenn Standardfälle schneller laufen, bleibt mehr Zeit für kritische Befunde und die Versuchsdurchführung und -auswertung.

Die Perspektive von Anthropic passt dazu: In realen KI-Nutzungen dominiert nicht die reine Automation, sondern die gemeinsame Arbeit von Mensch und KI. Für deinen Beruf ist das wichtig, weil der eigentliche Wert nicht nur im Finden eines Signals liegt, sondern in der Bewertung: Ist das ein relevanter Riss, ein Artefakt, ein Materialeffekt, ein Problem der Oberfläche oder ein Prüfparameter? Diese Entscheidung bleibt fachlich anspruchsvoll.

Dass der Beruf trotz hoher technischer Angreifbarkeit gebraucht bleibt, zeigt auch die Beschäftigungsentwicklung: Die Zahl der Beschäftigten ist von 2012 bis 2024 leicht gestiegen, und auch die Vergütung hat sich deutlich verbessert. Das spricht dafür, dass der Markt nicht nur auf Automatisierung reagiert, sondern weiterhin Fachleute braucht, die Prüfungen korrekt durchführen, Ergebnisse absichern und Verantwortung übernehmen.

Weiterbildung für Rissprüfer/in: was jetzt zählt

Wenn du zukunftssicher bleiben willst, lohnt sich Weiterbildung vor allem dort, wo Fachwissen, Datenkompetenz und Prüfverantwortung zusammenkommen. Besonders hilfreich sind:

  • Werkstoffprüfung vertiefen, um Befunde materialkundlich besser einordnen zu können
  • digitale Auswertung in Microsoft Office und prüfbezogenen Dokumentationssystemen sicher beherrschen
  • Verfahrenstechnik und Prüfprozesse so verstehen, dass du Systeme nicht nur bedienst, sondern bewertest
  • bei Röntgentechnik, Ultraschallprüfung und anderen zerstörungsfreien Verfahren am Ball bleiben
  • eigene Kommunikationsfähigkeit stärken, weil Befunde immer häufiger zwischen Produktion, Qualitätssicherung und Management vermittelt werden müssen
  • Eigenverantwortung, Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit ausbauen, da KI zwar vorprüfen kann, die Freigabe aber Verantwortung braucht

Besonders wichtig ist außerdem, Routine und Urteilskraft sauber zu trennen: KI kann Vorschläge machen, aber du musst entscheiden, ob ein Befund technisch relevant ist. Genau diese Verbindung aus Fachwissen, Erfahrung und Dokumentationssicherheit ist der Teil deines Berufs, der am schwersten ersetzbar ist.

Die bessere Strategie ist deshalb nicht, gegen Automatisierung anzukämpfen, sondern dich in den Bereichen zu stärken, in denen KI die Arbeit ergänzt: Daten verstehen, Ergebnisse plausibilisieren, Prüfstrategien anpassen und mit anderen Fachbereichen sprechen. Wer das kann, bleibt auch dann gefragt, wenn Prüfgeräte, Auswertesoftware und Assistenzsysteme immer leistungsfähiger werden.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft Office

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Rissprüfer/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Verwandte Berufe

Edelmetallprüfer/inIngenieurwesen
73%
Werkstoffprüfer/in (mit Schwerpunkten)Ingenieurwesen
69%
Werkstoffprüfer/in - SystemtechnikIngenieurwesen
69%
Werkstoffprüfer/in - WärmebehandlungstechnikIngenieurwesen
71%
Alle Berufe in Ingenieurwesen im KI-Check →

Häufige Fragen zu Rissprüfer/in