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Schiffsmakler/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

50%2013
63%2016
63%2019
63%2022
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Kaufmännische Spezialisten in der Schiffahrt

Das übernimmt KI.

12 von 17 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Buchführung, Buchhaltung0%
Kalkulation0%
Vermitteln, Makeln0%
Vertragsbearbeitung, -verwaltung0%
Maklerrecht0%
Vertragsrecht0%
Befrachtung0%
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Zollvorschriften, Zollabwicklung0%
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Du bleibst relevant.

Schiffsmakler/innen vermitteln Fracht-und Kaufverträge für Schiffe und wickeln im Auftrag von Reedereien Formalitäten bei Hafenbehörden sowie beim Zoll ab.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

476

Beschäftigte i

Arbeitslose i

8

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

63%57%50%
20132022: 63%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

476-9% seit 2012
529484438
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
8Arbeitslose 2024
168
20122024

Schiffsmakler/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Schiffsmakler/in beträgt 53%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Transport & Logistik (50%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 63% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 17 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 12 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Buchführung, Buchhaltung, Kalkulation, Vermitteln, Makeln, Vertragsbearbeitung, -verwaltung, Maklerrecht und Vertragsrecht und 6 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Akquisition, Kundenberatung, -betreuung, Seefracht, Seehafenspedition, Linienfahrt (Seefahrt) und Trampschiffahrt — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 476 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; die Beschäftigung blieb seit 2019 weitgehend stabil.

Mehr dazu: alle Berufe in Transport & Logistik · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Schiffsmakler/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Schiffsmakler/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Schiffsabfertigung/Klarierung, Vertragsbearbeitung und Kalkulation gehören zu den Teilen des Jobs, bei denen digitale Systeme schon heute viel übernehmen können. Genau deshalb liegt der KI-Risiko-Score für Schiffsmakler/in mit 53 Punkten im mittleren Bereich: Der Beruf ist nicht akut gefährdet, aber mehrere Kerntätigkeiten lassen sich technisch gut unterstützen oder teilweise automatisieren. Stand: Juni 2026.

Was KI bei Schiffsmakler/in bei Buchführung, Vertragsbearbeitung und Zollabwicklung übernimmt

Besonders anfällig sind die Routinen rund um Buchführung, Buchhaltung, Kalkulation, Vertragsbearbeitung, -verwaltung, Maklerrecht, Vertragsrecht sowie standardisierte Teile von Zollvorschriften, Zollabwicklung. Hier geht es oft um wiederkehrende Muster, klare Regeln und dokumentenlastige Abläufe. Genau solche Aufgaben werden für KI und Automatisierung attraktiv.

Auch bei Vermitteln, Makeln kann KI vorbereitend mitarbeiten: Daten aus Angeboten, Fahrplänen, Ladungsarten wie Massengut oder Stückgut lassen sich strukturieren, vergleichen und vorfiltern. Die eigentliche Entscheidung bleibt zwar menschlich, aber der Vorlauf wird schneller und stärker standardisiert.

Das passt zu einem breiteren Bild aus der Arbeitsmarktforschung. Das IAB zeigt, dass Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial nicht automatisch Beschäftigung verlieren — oft bremst sich eher das Wachstum. Gleichzeitig wächst die KI-Exposition vor allem dort, wo viele wissensintensive und strukturierte Tätigkeiten zusammenkommen. Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Konversationen bestätigt außerdem: KI ist besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau diese Muster tauchen im Handels- und Vermittlungsgeschäft immer wieder auf.

Was bei Seefracht, Kundenberatung und Linienfahrt menschlich bleibt

Trotz aller Software bleibt der Beruf stark beziehungs- und situationsgetrieben. Akquisition, Kundenberatung, -betreuung, Seefracht, Seehafenspedition, Linienfahrt (Seefahrt) und Trampschiffahrt sind nicht einfach nur Informationsarbeit. Hier zählt, ob du Interessen ausgleichst, Prioritäten setzt, mit unvollständigen Informationen umgehst und im Zweifel Verantwortung übernimmst.

Gerade im Tagesgeschäft eines Schiffsmaklers ist nicht nur entscheidend, was auf dem Papier steht, sondern wie belastbar eine Lösung im Betrieb wirklich ist. Unterschiede bei Reedereien, Häfen, Ladung, Terminlage und Vertragskonstellationen lassen sich nicht vollständig in Regeln pressen. KI kann Optionen liefern, aber sie ersetzt weder Marktgefühl noch Verhandlungserfahrung.

Auch die internationale Forschung spricht eher für Veränderung als Verdrängung. Der ILO-Index zeigt, dass Büro- und Verwaltungsberufe weltweit besonders stark gegenüber generativer KI exponiert sind. Für Schiffsmakler/innen heißt das: Der Druck kommt vor allem über administrative Teile der Arbeit. Der Kern des Berufs bleibt aber dort stabil, wo Menschen mit Menschen und mit komplexen Transportsituationen arbeiten.

Was Schiffsmakler/innen jetzt bei Akquisition, Beratung und Vertragsarbeit tun können

Der sinnvollste Weg ist nicht Abwehr, sondern aktive Neuaufstellung der eigenen Rolle. Drei Hebel sind besonders wichtig:

  • Dokumente und Standards konsequent digitalisieren: Wenn Vertragsbearbeitung, Zollvorschriften oder Klarierungsunterlagen sauber strukturiert sind, kann KI Routinearbeit schneller vorprüfen.
  • KI für Vorarbeit nutzen, nicht für die Endentscheidung: Entwürfe, Zusammenfassungen und Vergleichstabellen helfen bei Kalkulation, Angebotsprüfung und Kommunikation. Die Freigabe bleibt bei dir.
  • Beratung, Akquisition und Eskalation stärken: Je stärker du in Kundenberatung, Kundenbetreuung und Vermitteln, Makeln gehst, desto robuster wird dein Profil.

Wichtig ist dabei auch der Blick auf die Entwicklung des Berufsfelds. In Deutschland ist das Substituierbarkeitspotenzial insgesamt gestiegen, aber die Beschäftigung wird häufig nicht direkt abgebaut, sondern die Arbeit verändert sich von innen. Genau das ist für Schiffsmakler/innen der realistische Fall: weniger reine Routine, mehr Koordination, Prüfung und Steuerung.

Schiffsmakler/in zwischen Routine, Prüfung und Marktkenntnis

Für den Alltag heißt das: Die klassischen Stärken des Berufs verschieben sich. Befrachtung, Schiffsabfertigung/Klarierung und Teile der Vertragsbearbeitung, -verwaltung werden effizienter, aber auch prüfintensiver. Wer die technischen Hilfen nutzt, kann mehr Vorgänge parallel bearbeiten. Wer sie ignoriert, verliert eher Tempo als Bedeutung.

Spannend ist dabei, dass die KI-Exposition nicht nur Hochtechnologie betrifft. Laut Microsoft sind gerade Texte, Kommunikation und Wissensarbeit gut anwendbar — also genau die Bereiche, in denen Schiffsmakler/innen mit Kunden, Reedereien und Dokumenten arbeiten. Gleichzeitig zeigt die Forschung zu Stellenanzeigen und Online-Arbeitsmärkten: Repetitive Tätigkeiten werden seltener ausgeschrieben, komplexere und analytischere Arbeit gewinnt an Gewicht.

Für dich ist das eine klare Richtung: Nicht alles automatisieren lassen, sondern die eigene Rolle auf die Stellen konzentrieren, an denen Erfahrung, Urteil und Verbindlichkeit zählen. Dann bleibt der Beruf nicht nur relevant, sondern kann sogar an Profil gewinnen.

Schiffsmakler/in: Fokus auf Steuerung statt nur auf Bearbeitung

Am Ende entscheidet nicht die Technik allein, sondern wie du sie einsetzt. Wer bei Kalkulation, Vertragsrecht, Zollabwicklung und Schiffsabfertigung/Klarierung sauber mit digitalen Werkzeugen arbeitet und gleichzeitig in Akquisition und Kundenberatung, -betreuung stark bleibt, wird im Markt gebraucht. Die Arbeit verändert sich deutlich — aber sie verschwindet nicht einfach.

Erwähnte KI-Tools

KI-Assistenzsysteme für TextentwürfeDokumenten-KIAnalyse- und VergleichstoolsChatGPTCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Schiffsmakler/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Häufige Fragen zu Schiffsmakler/in