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Schmied/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

83%2013
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83%2019
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67%2026*
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Fachkräfte im Metallbau

Das übernimmt KI.

24 von 31 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Entwurf0%
Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Produktion, Fertigung0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Korrosionsschutz0%
Wärmebehandlung (Metall)0%
Agrartechnik, Landmaschinentechnik0%
Blechbearbeitung0%
Metallbau0%
Montage (Metall, Anlagenbau)0%
Gesenkschmieden0%
Schmieden0%
Stahlschmieden0%
Brennschneiden0%
Löten0%
Drehen0%
Fräsen0%
Schleifen (Metall)0%
Verkauf0%
Gestaltung, Design0%
Metallbearbeiten, Metallverarbeiten0%
Schweißen0%
Fahrzeugtechnik0%
Fahrzeugbau0%

Du bleibst relevant.

Schmiede und Schmiedinnen stellen im Handwerk Metallkonstruktionen wie Gitter oder Tore her und montieren sie, reparieren aber auch landwirtschaftliche Geräte. In der Industrie fertigen sie mit Hilfe von Anlagen und Maschinen Schmiedeteile in Serie, die dann meist weiterbearbeitet werden.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Eigenverantwortung
Gewissenhaftigkeit
Selbst-Management

Gehalt

3.606 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.047 €

Oberes Viertel

4.294 €

Fachliche Stärken i

MetallbauSchweißenArbeit nach ZeichnungWartung, Reparatur, InstandhaltungTechnisches Zeichnen

173.594

Beschäftigte i

5.575

Offene Stellen i

Arbeitslose i

3.985

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

83%83%83%
20132022: 83%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

173.594-29% seit 2012
242.971208.283173.594
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.606 €+41%
4.294 €3.156 €2.018 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
5.755Stellen 2024
3.985Arbeitslose 2024
8.1385.9343.729
20122024

Schmied/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Schmied/in beträgt 67%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion (64%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 83% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 31 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 24 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Entwurf, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Produktion, Fertigung, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Korrosionsschutz und Wärmebehandlung (Metall) und 18 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Freiformschmieden, Hufbeschlagschmieden, Kunstschmieden und Kundenberatung, -betreuung und 1 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 173.594 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 15% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.606 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.047 € bis 4.294 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 5.575 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Metallbau, Schweißen, Arbeit nach Zeichnung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Technisches Zeichnen. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Eigenverantwortung und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Fertigung & Produktion · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Schmied/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Schmied/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Schmieden, Brennschneiden und Metallbearbeiten: Wo KI bei der Schmied/in ansetzt

Beim Schmieden geht es oft um mehr als reine Kraft: Du arbeitest mit Arbeit nach Zeichnung, formst Metall, passt Bauteile an, prüfst Maße und reagierst auf Material, Hitze und Verzug. Genau an dieser Mischung aus klaren Abläufen und handwerklicher Erfahrung setzt KI nur begrenzt direkt an. Der KI-Risiko Score von 67 zeigt aber: Ein Teil der Tätigkeiten ist technisch gut beschreibbar und damit grundsätzlich automatisierbar. Das heißt nicht, dass der Beruf verschwindet — eher, dass sich die Arbeit weiter vom reinen Ausführen hin zu Vorbereitung, Kontrolle und Sonderfällen verschiebt.

Stand: Juni 2026 ist die wichtigste Einordnung deshalb: Nicht die gesamte Schmiedearbeit steht unter Ersatzdruck, aber besonders standardisierte Schritte werden digitaler, genauer geplant und stärker überwacht. Das passt auch zu den Befunden des IAB: Hohe technische Ersetzbarkeit führt historisch selten zu sofortigem Beschäftigungsabbau, häufiger zu verändertem Wachstum und einem anderen Aufgabenmix innerhalb des Berufs.

Was KI bei Schmied/in eher übernimmt

Am ehesten betrifft KI Tätigkeiten, die klar strukturiert, wiederholbar und daten- oder regelbasiert sind. Das gilt in deinem Beruf vor allem für:

  • Entwurf und Vorplanung einfacher Werkstücke
  • Produktion, Fertigung bei standardisierten Teilen
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung mit digitalen Mess- und Prüfsystemen
  • Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung in teilautomatisierten Umgebungen
  • Blechbearbeitung, Metallbearbeiten, Metallverarbeiten und einfache Montage (Metall, Anlagenbau)
  • wiederholte Schritte wie Gesenkschmieden, Stahlschmieden, Brennschneiden, Löten, Drehen, Fräsen, Schleifen (Metall) und Schweißen

Die Microsoft-Analyse zu realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt zwar vor allem hohe KI-Anwendbarkeit bei Schreiben, Übersetzen und Kundenkommunikation — also bei Wissensarbeit. Für körperliche Arbeit ist die direkte KI-Anwendbarkeit deutlich schwächer. Genau deshalb wird die Schmied/in eher indirekt verändert: nicht durch eine Software, die den Hammer ersetzt, sondern durch bessere Planung, Simulation, Dokumentation und Assistenzsysteme an Maschinen.

Auch der IWF ordnet Berufe mit viel Routine und kognitiven Teilaufgaben als stärker exponiert ein, besonders in Industrieländern. Für die Schmiede heißt das: Je mehr dein Alltag aus standardisierten Fertigungsschritten, Dokumentation und digitaler Steuerung besteht, desto eher greift KI in Teilaufgaben ein.

Was menschlich bleibt in Schmiede, Hufbeschlag und Restaurierung

Gerade dort, wo Material, Form und Kundenwunsch nicht nach Schema F funktionieren, bleibt der Mensch zentral. Das gilt besonders für:

  • Arbeitsvorbereitung mit Blick auf Werkstoff, Temperatur, Reihenfolge und Werkzeug
  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung von Werkzeugen, Anlagen und Arbeitsmitteln
  • Freiformschmieden mit individuellem Formen, Reagieren und Nachsteuern
  • Hufbeschlagschmieden mit situativer Anpassung an Tier, Huf und Einsatz
  • Kunstschmieden mit Gestaltung, Proportion und handwerklichem Stil
  • Kundenberatung, -betreuung bei Sonderanfertigungen und Reparaturen
  • Restaurierungsarbeiten, bei denen Substanz, Historie und handwerkliche Erfahrung zählen

Genau hier liegt die Stärke des Berufs: Du arbeitest nicht nur mit Metall, sondern mit Unwägbarkeiten, die sich nicht sauber automatisieren lassen. Die Industrie- und Arbeitsmarktforschung zeigt außerdem: Selbst wenn ein Beruf ein hohes Substituierbarkeitspotenzial hat, bedeutet das nicht automatisch weniger Jobs. Häufig verändert sich vor allem die Art der Tätigkeit. In deinem Fall heißt das: weniger reine Standardarbeit, mehr Kontrolle, Anpassung, Reparatur und Spezialanfertigung.

Die internationale Sicht bestätigt das Muster. Laut Microsoft sind die Bereiche mit der höchsten KI-Anwendbarkeit vor allem Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau diese Tätigkeiten sind in der Schmiede nicht der Kern. Umso wichtiger bleiben handwerkliche Urteilsfähigkeit, körperliche Präzision, Materialgefühl und Erfahrung.

Was Beschäftigte in der Schmied/in jetzt tun können

Wenn du im Beruf zukunftssicher bleiben willst, lohnt sich vor allem der Ausbau der Schnittstellen zwischen Handwerk und Technik:

  • Stärke Arbeit nach Zeichnung und Technisches Zeichnen, damit du digitale Vorgaben sicher in Werkstücke übersetzen kannst.
  • Nutze digitale Hilfen für Planung, Maßkontrolle und Dokumentation, statt sie als Fremdkörper zu sehen.
  • Entwickle dich in Bereichen weiter, in denen Erfahrung zählt: Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Restaurierungsarbeiten, Kundenberatung, -betreuung.
  • Binde dich stärker in Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung ein; dort wächst der Wert menschlicher Kontrolle.
  • Pflege deine Spezialisierung: Freiformschmieden, Hufbeschlagschmieden und Kunstschmieden sind gerade wegen ihrer Individualität schwer ersetzbar.
  • Arbeite an Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Eigenverantwortung, Gewissenhaftigkeit und Selbst-Management — genau diese Eigenschaften stabilisieren dich in Betrieben, die mit teilautomatisierten Prozessen arbeiten.

Auch der Stellenmarkt spricht eine klare Sprache: Nach dem ChatGPT-Start gingen Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurück, während analytische, technische und kreative Arbeit zunahm. Für Schmiede ist das ein Hinweis, dass Standardaufgaben tendenziell unter Druck geraten, während hochwertige, komplexe und individuelle Aufträge an Bedeutung gewinnen.

Unterm Strich ist die Schmied/in kein Beruf, der sich einfach automatisieren lässt. Aber KI verschiebt den Schwerpunkt: weg von Routine, hin zu Präzision, Kontrolle, Reparatur und Sonderanfertigung. Wer diese Entwicklung aktiv mitgeht, kann den Beruf nicht nur halten, sondern oft sogar profilieren — besonders dort, wo echtes Handwerk, Materialkompetenz und Beratung zusammenkommen.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft Copilotdigitale Mess- und Prüfsystemeteilautomatisierte MaschinenPlanungssoftwareSimulationssoftware

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Schmied/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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